nach Hause

Da sich Kurt und Ursula schon oft in der Türkei aufgehalten haben, haben wir sie um Rat gefragt was es denn da zu besichtigen gäbe. Wir haben prompt eine ausführliche Liste erhalten.

Nur leider, wir sind wieder in Europa und das erst noch im Winter. Schon bei unserer Abreise in Iskendrun begann es zu regnen. Je höher wir im bergigen Süden der Türkei kamen, desto trüber wurde das Wetter.

Zwar klarte der Himmel auf, jedoch ist uns die Lust auf Besichtigungstouren in der ungewohnten Kälte abhanden gekommen. Wir wollen auf dem kürzesten Weg nach Hause.

3036 Kälte und Schnee (ab der Südtürkei bis an die Schweizergrenze, nachher haben wir sowieso kaltes Wetter erwartet) auf schnellstem Weg in die Schweiz

Ja, tatsächlich Bilder aus der Türkei!

3037 nicht im Norden von Europa, nein in der Südtürei sieht es so aus

Wohl zum letzten Mal auf dieser Reise benützen wir eine Fähre. Wir überqueren die Dardanellen per Schiff um dem berüchtigten Verkehr in Istanbul auszuweichen.

3040 die Fährfahrt über die Dardanellen (an Stelle der Fahrt durch Istambul)

3042 dieses oder ein Schwesternschiff dieser Schiffslinie hat den Frosch vor 9 Monaten nach Afrika gebracht

Zwei Übernachtungen in der Türkei genügten um Bulgarien zu erreichen.

In Sofia mussten wir eine Autowerkstätte aufsuchen. Unser Frosch gab Signale von sich die uns zeigten, dass der Dieselfilter gewechselt werden muss. Zum Glück gibt’s das GPS. Wir fanden eine grosse Toyotawerkstatt die diese kleine Reparatur prompt erledigte.

3043 eine einzige und letzte kleine Reparatur (Dieselfilter wechseln) am Frosch bei Toyota in Sofia

Nun sind wir schon durch Bulgarien, Serbien, Kroatien uns Slowenien gerast.

Auch in Italien haben wir nur zur Übernachtung angehalten.

3048 Hotel Valle di Banne in Triest

3049 das Hotel Valle di Banne steht gauz oben am Hang über Trieste und ist nur erreichbar über sehr schmale Gässchen (falls man die flasche Ausfahrt nimmt)

3050 unsere letzte Übernachtungstätte in Como, das Hotel Locanda Milano

 

Wir sind wieder zu Hause.

DSC03814

Ein paar Zahlen zur Reise

Besuchte Länder in Afrika:
14

Gefahrene Kilometer:
25’500

Dieselverbrauch:
2’996 Liter

Service am Auto:
3 (Livingstone, Nairobi, Bahir Dar)

Schaden am Auto:
1 In Nairobi musste ein Stossdämpfer ausgewechselt werden (Garantiearbeit).

2 In Sofia wurde der Dieselfilter gewechselt.

3 Auf der Heimreise durch Italien ging der rechte Aussenspiegel zu Bruch

Personenschäden:
Keine, bis auf ein paar kleine Magenverstimmungen haben wir die Reise zum Glück ohne gesundheitliche Probleme überstanden.

Sansibar

Von Reisebekanntschaften haben wir Telefonnummern und viele Tipps für Sansibar erhalten. Wie empfohlen, haben wir Abdulla angerufen. Er hat die Garden Lodge, mitten in der Altstadt von Stonetown, für drei Nächte für uns reserviert.

Unsere Auto werden auf dem Sunrise Campingplatz parkiert und sogar, während unserer Abwesenheit, mit Strom für die Kühlschränke versorgt.

Ein Tuctuc hat uns zu den Royal Fast Ferries gefahren. Beim Einsteigen gab es ein fürchterliches Gedränge. Wir hatten jedoch eine Überfahrt erster Klasse gebucht und waren dann sogar in der VIP Lounge untergebracht. Dadurch profierten wir von bequemen Sitzen und guter Aussicht während der anderthalb stündigen Fahrt.

Abdulla war wie versprochen bei der Anlagestelle um uns abzuholen. Er zeigt uns am gleichen Abend noch den „Essensplatz“. Ein grosses Gelände voller Essensstände. Von allen Seiten wurden wir mit Angeboten bestürmt. Die Auswahl ist riesig. Spiesse mit verschiedenem Fisch, Crevetten, Krebsen und anderem Getier aus dem Meer, Huhn, Rind, Gemüse und Früchte liegen zum Verkauf bereit. Wir lesen etwas aus, das nun frisch gebraten wird. Dazu gibt es Kartoffeln, eine Art Brotknödel, Pancakes oder Reis.

Der ganze Platz ist erfüllt von emsigem Treiben und verschiedene Düfte mischen sich mit dem Rauch der Grillfeuer. Wir probierten auch den überall angebotenen, frisch aus Zuckerrohr gepressten Saft (hat uns nicht besonders geschmeckt).

Pünktlich um 9 Uhr holt uns Abdulla morgens vor dem Hotel ab. Er hat für uns verschiedene Aktivitäten geplant.

Als erstes führt er uns in einen Wald indem sich ganz spezielle kleine Affen aufhalten.

Als nächstes zur Schmetterlingsfarm. Wir haben da gelernt, dass Schmetterlinge gezüchtet werden. Schmetterlingsfarmer sammeln die winzigen Eier der Schmetterlinge. Diese entwickeln sich zu Raupen. Die Raupen werden in Behältern mit auf die Raupenart abgestimmten Blättern gehalten, wo sie sich nach einiger Zeit verpuppen. Diese Puppen sind nun die Handelsware. Offensichtlich besteht ein weltweites Interesse daran. Auch das Papillonrama in der Schweiz sei Kunde. Die Schmetterlingsfarmer können gut von ihrer Arbeit leben.

Besuch im Mangrovenwald.

1852 Mangrovenwurzel-Wirr-Warr

Der Höhepunkt des Tages war aber sicher die Spicetour. Auf einer Farm haben wir die Pflanzen von vielen Gewürzen (Vanille, Muskatnuss, Nelken, Pfeffer, Zimt, Kardamom, Turmareg, Kakaobohnen, Kokosnüsse, Alloe, sicher haben wir einige schon wieder vergessen) gesehen und auch probiert.

Ein junger Bursche hat das Pflücken der Kokosnüsse demonstriert. Behände ist er den langen Stamm der Palme hinauf geklettert und singend, man kann schon sagen tanzend, wieder herunter. Auch verschiedene Pflanzen, die in der Kosmetikindustrie als Farb-oder Duftstoff eingesetzt werden, wurden gezeigt. Der Lunch war geprägt von den Produkten der Farm.

Um den Tag abzurunden, hat uns Abdulla noch zu einem kleinen Hafen mitten in Stonetown gefahren. Die Bootsfahrt zum Prison Island dauerte ca. 30 Minuten. Hier leben Riesen-Landschildkröten, die der Legende nach von einem Seefahrer im 19. Jahrhundert von den Seychellen herüber gebracht wurden. Das Gefängnis, das nie als solches benutzt wurde, ist heute ein Hotel.

1894 ich kann auch grössere Stücke abbeissen

Ein Bummel durch die engen Gassen von Stonetown mit ihren kleinen Läden(auch viele Souvenirläden) und den erstaunlichen elektrischen Verdrahtungen beschliesst den Tag

Deep blue Safari ist für den nächsten Tag geplant. Mit einem Dhau wurden wir erst zu einer Sandbank gefahren. Etwas sonnenbaden und schwimmen war angesagt. Besonders Franz hatte am nächsten Stopp, einem Korallenriff seine Freude. Wieder einmal ausgiebig schnorcheln im warmen Wasser hat ihm gefallen.

Auf einer Insel wurde nun das Lunchbuffet für uns ausgebreitet. Seafood vom Feinsten war zu haben, dekoriert mit tropischen Früchten aus der Region. Siesta, das war nun der nächste Punkt auf dem Programm. Wir haben diese Safari genossen und sind nach einer etwas ruppigen Rückfahrt von Abdulla wieder am Ufer abgeholt worden.

Ein Apero auf der berühmten Terrasse des Africa House beschliesst den Tag.

Sansibar ist auch bekannt als Sklaveninsel. Hier fand der Markt für die östlichen Länder statt. Um uns auch diesen dunkeln Teil der Geschichte der Insel näher zu bringen, führt uns Abdulla zu einem Sklavenhafen und zeigt uns die Höhlen in denen die Sklaven eingepfercht auf ihren Transport warteten.  In Stonetown steht heute auf dem Platz des ehemaligen Sklavenmarkts eine Kirche. Daneben können noch die Räume besichtigt werden wo die Männer und Frauen auf ihren Verkauf warten mussten.

In dieser Höhle wurden mehrere Hundert Sklaven eingesperrt bis zu ihrer Verschiffung.

Von den vielen Eindrücken der letzten Tage fast übermüdet haben wir die Rückreise auf der Fähre halb schlafend verbracht.

Ägypten

2974 Wadi Halfa - Aswan (mit der Fähre)

Assuan, am unteren Rand des Nassersees haben wir nach einer kalten Nacht auf der Fähre erreicht.

2787 das Lotusdenkmal von Aswan links von der Staumauer ist das erste Anzeichen unserer Ankunft in Aswan

2789 eine Feluke überquert den Nilarm zur Insel die vor dem Hotel liegt (ein Zimmer nach europäischem Standart = alles 1A)

Wir haben einige Tage Zeit. Unser Auto wird frühestens in einer Woche hier eintreffen. Assuan ist eine hübsche Stadt und wir haben ein Hotel direkt am Ufer des Nils.

Abu Simbel wollen wir ganz sicher besuchen. Der einfachste Weg zu den 300 km entfernten Tempeln ist ein Flug von ca. 45 Minuten. Wir sind am Morgen abgeflogen. Es bleiben uns 2 Stunden um die Tempel zu besichtigen und wieder zurück zum Flughafen zu fahren.

2793 Anflug auf Abu Simbel = siehe Hügel zwischen Flügel und Wasser

Anflug auf Abu Simbel.

Die Tempel von Ramses II und Nefertari lagen ursprünglich im heute vom Nassersee überfluteten Gebiet. Beide Tempel wurden in transportfähige Blöcke von Hand zersägt, nummeriert, 60 m angehoben und 300 m uferwärts verschoben.

2844 Model der Abusimbel Tempel = wo sie unter Wasser ligen würden und wohin sie verschoben wurden

Darstellung im nubischen Museum des ursprünglichen und heutigen Standorts der Tempel.

2799 sie sind schon gewaltig, diese riesigen Figuren von Menschenhand vor 3300 Jahren geschaffen

Die 33m hohe Fassade des Tempels von Ramses II.

2800 die kleine weibliche Statue ist etwa normale menschliche Grösse

2806

Die Fassade des „kleinen“ Tempels der Nefertari. Ramses II liess nicht zu, dass andere Tempel grösser waren als sein eigener.

Wir hatten das Glück, dass kaum Touristen auf der Tempelanlage anzutreffen waren. Die momentane politische Lage hält Touristen vom Besuch von Ägypten ab. Wir konnten die verschiedenen Räume im Innern der Tempel also ungestört bewundern. Leider ist das Fotografieren innen verboten.  Die vielen Reliefs und farbigen Bilder können daher nur im Original betrachtet werden.

2810 wir durften 2 Fotos machen von den Innenräumen des Tempels

Einblick in den Tempel der Nefertari vom Eingangstor aus aufgenommen.

Nubisches Museum

Das moderne nubische Museum gibt einen Einblick in die Geschichte der Gegend von etwa 3000 Jahren vor Christus bis zum Bau der Dämme.

2833 das Nubien Haus des Museums

Nubisches Haus.

2839

2842

2846 eine der ausgestellten Mumien

Insel Philae

Die Insel Philae, d.h. die Perle Ägyptens, wurde schon nach dem Bau des alten Damms während der Regenzeit oft überschwemmt. Dies hat den Tempeln der Isis stark zugesetzt. Es wurde beschlossen, die Tempel auf einen Sockel zu stellen um sie dadurch vor den schädlichen Einflüssen zu schützen.

2849 durch den High Dam wäre er total in den Wasserassen versunken

2850 der Aufgang zum Tempel

2858

Der Markt von Assuan

2874 ein Seiteneingang zum Touristen Mrkt auf der El Souk

Der Eingang zum Souk.

2875 Alupfannen und - töpfe in allen Grössen und varianten

2876 der Markt ist eine Farben- und Duftpracht

2877 auch Fleisch gibt es zu kaufen nach Lebensmittelrichtlinien Ägypten

2878 die angebotenen Gewürze und Tees sin eine Augenweide

Gewürze und Früchte in allen Farben.

2882 Früchte frisch und schön präsentiert

2891 die zwei Katzen genissen das Heruntergefallene

Vielleicht fallen ein paar Leckerbissen herunter.

Die Insel Elefantine

Wir haben die Insel im Nil besucht. Speziell waren die engen Gassen im nubischen Dorf. Zum Glück gibt es auf der kleinen Insel keine Autos.

2905 ein ausflug zur Insel Elefantine und botanischem Gaten, direkt vor dem Hotel im Fluss

2907 durch die Gassen des nubischen Dorfes auf der Insel Elefantine

Die engen Gassen im nubischen Dorf.

2909 enge Gassen

Das Restaurant im nubischen Dorf vom botanischen Garten aus gesehen.

2917 ein Blick zurück zur Beiz des nubischen Dorfes

2920

Im botanischen Garten.

Es gibt auf der Insel auch ein Mövenpick. Wir haben da im Turmrestaurant zur Abwechslung wieder einmal europäisches Essen genossen.

2927 ist Bild ist von mir und nicht aus einem Mövenpick Prospekt ausgeschnitten

In der Zwischenzeit ist unser Auto in Wadi Haifa endlich auf die Barge verladen worden. Wir erwarten, dass wir den Frosch am Samstag, 23.11 vom Zoll übernehmen können. Aber, wie alles hier „inshahlla“, also vielleicht auch noch nicht. Wir werden sehen.

2896

2898

Aufladen

2901

Unsere Autos sind endlich da! Wir können weiter Richtung Luxor und Hurgada.

2932 so nun bin ich dran

2934 alles sehr vorsichtig angehen, denn die Ratschläge der beiden Ägypter sind mit Vorsicht anzuwenden

Abladen

Fotogalerie: Ägypten – Assuan

2788  Ausblick von unserem Hotel Philae (wir wurden im Hafen von einem Guide abgeholt und er konnte die Formalitäten auf die Hälfte reduzieren)

2795 hier sieht man das erste Mal die riesigen Figuren des Ramsen-Tempels

2803 das Zerrlegen der Tempelanlage geschah von Hand und in Blöcken zu ca. 30 tonnen Gewicht = man sieht von den ca. 5-10mm breiten Schnitten nur an ganz wenigen Stellen Markierungen

2811 Gaby steht wie Aphrodite mit dem heiligen Schlüssel da

2817 ein Wasserkanal bringt das kostbare Gut zu andern Stellen in der Wüste

2825 A die koptische Katedrale in Aswan

2827 das Mausoleum der 77 Wände

2830 B

2841

2847 der Tempel Philae

 

Ägypten – Luxor bis Damietta und Türkei

Nachdem wir nun so lange auf unsere Autos gewartet haben bleibt uns nicht mehr viel Zeit um Luxor zu besuchen. Am 29. November müssen wir in Damietta eintreffen um die Verschiffung unseres Autos nach Iskendrun vorzubereiten.

2975 Aswan - Luxor

Trotzdem wollten wir die berühmten Tempel und das Tal der Könige noch kurz besuchen.

2939 der Weg gesäumt von mytischen Widdern

2940 in diesem Tempel sin 134 solche Riesensäulen errichtet

2953 wenn man neben die Säulen steht kommt, man sich sehr klein vor

Der Karnak Tempel in Luxor mit dem Saal der 134 riesigen Säulen.

2946

Auch den Frosch haben wir gefunden.

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2967 Zeichnungen in einem Luxortempelraum

Im Tempel von Luxor.

Wir haben auch das Tal der Könige besucht mit den Gräbern von Ramses III und Tutenchamun. Leider ist das Fotografieren im ganzen Tal strikt verboten. Wir wurden informiert, dass das Grab von Tutenchamun in Kürze renoviert werden soll und das goldene Original der Mumie soll durch eine Kopie ersetzt werden.

Nicht von uns aufgenommenes Bild von Tutenchamun.

Besonders das Grab Ramses III ist reich mit sehr gut erhaltenen Zeichnungen dekoriert.

Natürlich haben wir auch den Hatschepsut geweihten Tempel besucht.

Dieser Tempel erreichte traurige Berühmtheit in der Schweiz nachdem hier ein Anschlag auf Touristen geschah und der „Blick“ ein gefälschtes Bild mit Blutbächen über die ganze Treppe hinunter publiziert hatte.

2984 ein monumeltales Bauwek am Berghang

Weiter quer durch die Wüste bis zur Küste des Roten Meers.

3044 Luxor - Hurgada

In Hurgada, einer Touristenhochburg, im all inclusive ****Hotel Sunrise haben wir drei Nächte verbracht. Da wir nun bald wieder in Europa, und das auch noch mitten im Winter, sein werden, genossen wir nochmals die afrikanische Sonne und das warme Wasser im Roten Meer.
2997 bald verlassen wir Afrika, noch schnell ein Abschlussfoto

Nach einer Nacht im Amigo Hotel, kurz vor Suez, haben wir uns von John verabschiedet.

3045 Hurgada - 30 km vor Suez

2999 Ausblick von unserem letzten mit John gemeinsamen Hotel aus = Amego Hotel vor Suez

Er wird von hier nach Alexandria reisen. Dort will er sein Auto in einen Container verladen und zurück nach Port Elizabeth verschiffen.

Wir reisen weiter bis nach Damietta. Von hier aus wird eine Fähre unser Auto nach Iskendrun, Türkei bringen. Wir sind wieder einmal zum Warten verdonnert bis alle Formalitäten, die für die Verschiffung unseres Autos verlangt werden, erledigt sind. Das kann bis zu vier Tage dauern. Das Schiff soll nach neuesten Informationen am 4. Dezember ablegen. Wir sind gespannt.

3047 Damietta - Fähre nach Iskenderun (Türkei)

Mit den Ansprüchen von Zoll, Versicherungen und Polizei um unser Auto verschiffen zu können habe ich beinahe das Wichtigste von Damietta vergessen zu erwähnen: die Mündung des Nils ins Mittelmeer.

3020 hier nochmals ein Monument mit den in Stein gezeichneten Flussläuenf der beiden Nil und des Atbara

Der Verlauf des Nils.

Wir sahen die Quellen des blauen und des weissen Nils. Auch am Zusammenfluss der beiden Ströme in Khartoum kamen wir vorbei. Nun sehen wir die Mündung dieses mächtigen Stroms ins Mittelmeer und gleichzeitig den nördlichsten Punkt unserer Reise durch Afrika.

3008 jetzt haben wir den Nil von den Quellen bis zur Mündung hier bereist

3015 nochmals eine letzte Foto vom afrikanischen Kontinent

Noch eine Nacht im Hotel Beau Rivage in Damietta, dann sind wir zurück in Europa. Oder jedenfalls beinahe, die Türkei wird nicht auf allen Karten als Teil Europas gesehen.

3007 unser Hotel in Damietta = hier mussten wir 6 Tage warten bis unser Frosch durch den Zoll war

In der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember fliegen wir von Alexandria nach Hatay in der Türkei.

3021 Neile und Barry (2 Australier die mit dem Töff durch Afrika wollten) warten mit uns auf den Flug nach Antakya

Wir warten mit Neil und Barry aus Australien auf den Abflug. Die beiden hatten wirklich Pech. Von Irland kommend haben sie ihre Motorräder in Iskendrun nach Ägypten verschifft. Leider hatten sie für die beiden Fahrzeuge kein Carnet de Passage. Die Ägypter haben ihnen nicht erlaubt die beiden Motorräder nach Ägypten einzuführen. Also sind sie eine Woche in Damietta herumgehangen. Schliesslich mussten sie mit uns wieder den Rückweg nach Iskendrun wählen.

Morgens um fünf kommen wir in Hatay an und bekommen schon einen Vorgeschmack auf die europäische Kälte.

Die Und Attilim ist eingelaufen.

3029 wir mussten lange auf den Ablad warten und noch länger auf unsere Zollvreigabe

3030 wenigstes war alles schön geschützt gewesen für die Überfahrt

Am Samstag Morgen ist die Fähre in Iskendrun eingetroffen. Bis wir unser Auto endlich aus dem Hafen fahren konnten war es bereits dunkel. Wir beschlossen eine weitere Nacht in Iskendrun zu bleiben und früh am nächsten Morgen unsere Heimreise anzutreten.

Fotogalerie: Ägypten – Luxor bis Damietta

2950 ein Monumentenweg

2956 auf der Seite des Tempels ein weiterer Monumentenpfad

2961

2938 das Dor zum Karnaktempel

2958 Eingang zum Luxortempel

2965

2995 die blumengesäumte Strasse nach Hurgada, natürlich vor der Abzweigung durch die Wüste

3000 ein letzter Blick auf die farbigen Sandhügel der Wüste

2978 die ägyptischen Nummernschilder die wir zur Fahrt durch das Land montieren mussten

2979 lesbar ist auf diesen Schildern gar nichts, aber montiert mussten sie sein

Sudan

Sudan, der Wüstenstaat.

2970 Shehedi - Gedaref (Sudan)

Bereits auf der Fahrt Richtung Khartoum geht es das erste Mal durch die Wüste. Allerdings nicht wie unten abgebildet auf einer Sandpiste, sondern auf einer guten Teerstrasse.

2734 so sehen einsame einfache Abzweigungen ab der Teerstrasse aus, nur wissen wir nicht wohin diese führen

2728 der Zahn der Zeit wird ihn schon entsorgen

Khartoum ist, wie alle afrikanischen Grossstädte, ein einziges Verkehrschaos, auch wenn es auf diesem Bild nicht so aussieht.

2739 die Anfahrt zu unserer nächsten Übernachtungsstädte = Blue Nile Sailing Club

Übernachtet haben wir beim Blue Nile Sailing Club. Ein eindrucksvoller Name, jedoch mehr wie übernachten auf einem Parkplatz mit schrecklichen sanitären Einrichtungen.

2971 Gedaref - Kartoum

2740 Blue Nile Sailing Club tönt sehr exklusive, aber der Campingplatz ist der Parkplatz mit ein paar herumliegenden Booten

Leider sind sowohl unsere Karte wie auch das GPS in Sachen Sudan nicht auf dem neuesten Stand. Beide gaben uns als einzigen Weg nach Wadi Haifa die Strasse bis Atbara und dann eine Sandpiste bis Wadi Haifa an. Auf die ca. 8 stündige Fahrt durch den Sand haben wir uns nicht gerade gefreut. Es besteht da immer die Gefahr dass man hängen bleibt.

Wir wollen weiter nach Norden, also bleibt uns nichts anderes übrig als einfach los zu fahren. In Atbara haben wir im Nile Hotel übernachtet. Nach Gesprächen mit dem Besitzer sah plötzlich alles ganz anders aus.

2972 Kartoum - Atbara

2751 nach dem campieren in Khartoum übernachten wir in Atbara, einer Wüstenstadt, im Nile Hotel (der Besitzer Khaled hat uns vor einer 2-tägigen Sandpistenfahrt abgeraten)

Khaled hat uns erklärt, dass schon einige Jahre eine geteerte Strasse von Khartoum über Dongola nach Wadi Haifa existiert. Dies bedeutet jedoch für uns, da wir ja nun in Atbara sind, einen Umweg von ca. 300 km. Trotzdem scheint es uns vernünftiger die Wüste nicht herauszufordern. Wir haben uns entschlossen den Schlenker in Kauf zu nehmen und sind bereits um sechs Uhr am Morgen losgefahren.

2745 eine Wüstenraststätte

Rastplatz auf der Strecke nach Wadi Haifa.

2973 Atbara - Wadi Halfa (Lake Aswan)

2746 aufgummierte Pneuteile liegen in rauhen Mengen links und rechts der Strasse

Um 6 Uhr abends sind wir in Wadi Haifa eingetroffen.

Im Hotel Cangan haben wir ein Bett gefunden und gleich auch Mazar getroffen, ein „Organisierer“. Er hat für uns die Fähre gebucht und den Transport der Autos nach Assuan organisiert. Der Vorschlag war, am Freitag das Auto zu verschiffen und dann am kommenden Dienstag mit der Fähre nachzureisen. Da Wadi Haifa jedoch nur aus ca. 3 einfachen Hotels, ein paar Läden und sonst nichts als Wüste besteht, haben wir uns entschlossen gleich am Dienstag mit der Fähre nach Assuan zu reisen. Den Transport der Autos wird Mazar übernehmen.

2762 mit dieser Fähre wird es Morgen nach aswan gehen

Hafen von Wadi Haifa.

2767 nun sind wir an der Reihe unsere Autos ins Zollgelände Wadi Halfa zu fahren und anschliessend an die Zollformalitäten die Fähre zu besteigen

Auch die Überfahrt über den Nasser See entpuppte sich als etwas Besonderes. Die Fähre war mehr als gefüllt. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Kapitän erlaubte uns dieser auf dem Deck zu übernachten. Ein ziemlich windiger Ort und auch recht kühl. Zum Glück hatten Fabienne und Gianni, die an diesem Tag mit der Fähre ankamen, uns vorgewarnt. Wir hatten unsere Schlafsäcke dabei.

2768 nun sind wir auf der Fähre der grüne Platz wird unsere Schlafstätte werden in der kommenden Nacht (mit einem kleinen Bakschisch an den Käpten sind wir die Einzigen die diesen Platz nutzen dürfen)

2777 das Schiff ist wirklich bis zum letzten Platz belegt (auch wenn gestanden werden muss)

Wir sind trotz allem gut in Aswan angekommen.

Fotogalerie: Sudan

2748 die sudanesischen Piramiden von Meroe

2749 auf der Strassenkarte kaum markiert, aber das GPS gibt die genaue Position an

2766 sie wollen nun auf ziemlich dem gleichen Weg wie wir gekommen sind nach Cape Town fahren (Gianni ist Kitesurfing-Lehrer, er will die Winde im südlichen Afrika austesten)

2772

2773 dieser alte Bedford bringt noch letzte Ladung zum Schiff

2775 alles belegt, selbst die Rettungsboote und der Kamin werden als Übernachtungsplatz ausgesucht

2778 die letzten Fahrvorbereitungen im Komandoraum

2783 eine Stillfoto = könnte von einem Kitschfilm sein

Sonnenuntergang = Westen

2785 am Morgen geht die Sonne im Osten = auf der andern Seite der Fähre wieder auf

Osten = Sonnenaufgang nach einer kalten Nacht auf Deck

Kenia 1. Teil

Nach den doch ziemlich tiefen Temperaturen am Fusse des Kilimanjaro zieht es uns wieder an die Wärme. Wir fahren Richtung Mombasa.

Ein erster Zwischenstopp führt uns zum Red Elefant Camp. Die Erde und der Sand sind hier rot.  Die Elefanten bestäuben sich zum Schutz vor Insekten und Hitze mit dieser roten Erde.

Weiter auf einer vor allem von Lastwagen stark befahrenen Strasse Richtung Osten. In Mombasa überqueren wir einen Meeresarm mit der Fähre um zum südlichen Stadtrand zu kommen. Direkt am Strand, im Twiga Camp, geniessen wir für ein paar Tage Sonne und Meer.

Die einheimischen Fischer kommen zu uns um ihre Ware anzubieten. Franz kauft  Garnelen. John und Franz geniessen am Abend eine richtige Schlemmermahlzeit.

Weiter Richtung Norden. Mit Stopp im Mida River Camp, einem Öko-Camp ohne Elektrizität. Der Platzwart bringt uns am Abend eine Petrollampe damit wir sicher den Weg zu den Toiletten finden können.

Nun geht’s nach Malindi. Wir campieren im Marine Reserve Camp, wieder direkt am Strand. Malindi ist eine von Italienern geprägte Stadt. Beim Bummel durch die Strassen und am Strand hört man oft Italienisch. In den Cafés sitzen die Männer beim Apero, genau wie in Italien!

Wir planen einen kurzen Aufenthalt in der Schweiz. Rafael heiratet und da möchten wir natürlich dabei sein. Deshalb müssen wir nun weiter nach Nairobi um dort unser Flugzeug zu erreichen.

Während wir in der Schweiz sind erhält unser Frosch im Jungle Junction Camp einen Service und wird, wieder einmal, vom Reisestaub befreit.

John wird während unserer Abwesenheit eine Safari durch die Serengeti machen. Er wird von Baboo per Motorrad abgeholt. Diese Transportart scheint ihm nicht ganz geheuer zu sein.

 

Fotogalerie: Kenia 1. Teil

Nicht nur in Tierparks, auch entlang der Strasse sehen wir wilde Tiere

Immer wieder Wasser holen

Strand bei Twiga Lodge

Nach dem Regen wird die Strasse „seifig“

Warum sind diese Elefanten wie von Rohöl übergossen?

Abend am Wasserloch beim Red Elefant Camp

 

Kenia Fortsetzung (nach einem Zwischenbesuch in der Schweiz)

2202 JJ's Nairobi - Olperr Elunga, Sekani Gate

Ein kurzer Abstecher in die Schweiz und schon sind wir wieder zurück in Afrika. Nairobi hat uns mit kräftigen Regengüssen empfangen. Unser Frosch ist wieder in Schuss und wir planen Nairobi in Richtung Masai Mara (manchmal auch Maasai Mara geschrieben) zu verlassen.

2096 nach unserer Rückkehr aus der Schweiz = Regen und Kalt = Schweizerwetter das wir mitgenommen haben

2097 das Sonnensegel muss als Regenschutz hinhalten

Das Sonnensegel muss als Regenschutz dienen.

Über eine extrem holprige Strasse fahren wir in die Nähe des Sekenani Gates. Leider haben wir den Regen nicht in Nairobi zurück gelassen. Um uns ein Aufstellen des Zelts im strömenden Regen zu ersparen haben wir im Olper Elanga Camp, kurz vor dem Gate,  in einem Tented Camp übernachtet.

2100 das Zelt wird nicht aufgestellt = wir übernachten im 'tented Camp'

Früh am nächsten Morgen sind wir in den Park gefahren. Zum Glück zeigt sich nun wieder die Sonne. Zwei Tage sind für den Park geplant.

2204 Ashnil Lodge - Moses Camp bei Oloololo Gate

Masai Mara ist eine Hochebene, zwischen 1500 und 2200 MüM, die sich als weite, offene Landschaft mit sanften Hügeln präsentiert. Kreuz und quer durch den Park führen viele Pfade, einige davon auch für unser 4×4 Fahrzeug schwer zu befahren.

2162 da durch mit unseren Autos

Wir haben viele Tiere, auch die eher seltenen Leoparden, Geparde und Löwen gesehen.

2120 er fühlt sich wohl und sicher da oben im Baum

2130 während solcher Wanderschaften gibt es auch Nachwuchs

2155 der sagt sich, wenn die mich fotografieren wollen, dann leg ich mich entsprechend gut hin

2159 ein Wildebiest-Bulle der seine Herde bewacht

2167 jetzt fertig geruht, ich suche mal meine Kolleginen

2170 so jetzt rein in die Savanne, eventuell gibt es was zum jagen

In der Ashnil Lodge haben wir die Nacht verbracht. Am Morgen brechen wir Richtung Oloololo Gate auf. Zu unserem Erstaunen sind wir auf die „great migration“ gestossen. Tausende und abertausende von Wildebeest, Büffeln und Zebras sind auf dem Weg zurück Richtung Süden.  Wir haben versucht, diese Mengen fotografisch darzustellen. Die unendliche Weite der Landschaft, die Menge der Tiere und die konstante Bewegung dieser riesigen Herden konnten wir nur sehr mangelhaft festhalten. In unseren Köpfen werden diese Bilder jedoch für immer eingebrannt bleiben.

2178 Strssen und Flüsse sind kein Hinderniss für die wandernden Tiere

Nur ein unvollkommener Eindruck der „great migration“.

2187 Platz ist für die ganze Herde

Auf dem GPS ist etwa 10km nach dem Gate ein Campingplatz eingezeichnet. Leider existiert dieser nicht. Wir haben uns bei der einheimischen Bevölkerung nach dem Platz erkundigt und wurden schliesslich an Moses, einen typischen Masai, verwiesen. Ja, ja, er habe einen Campingplatz versicherte dieser. Er werde mit seinem Motorrad voraus fahren und uns den Weg weisen. Auf einer Naturstrasse einen Hügel hinauf, dann über Wiesen, zwischen Hecken durch auf eine alpähnliche grosse Fläche. Hier gestand Moses, dass der Campingplatz erst im Aufbau ist und wir unsere Zelte auf der Wiese, gleich neben seiner Boma (Bauernhof) aufstellen können.

In der Zwischenzeit hat sich der Himmel wieder mit grauen Wolken überzogen. Just als wir unser Zelt auspacken beginnt der Regen. Trotzdem haben wir unsere Betten glücklich ins Trockene gebracht.

2195 dies war das Camp bei Moses

Wir waren unbestritten die Sensation der ganzen Sippschaft. Alle, von der Grossmutter bis zu Moses‘ jüngster Tochter (die noch nie weisse Menschen gesehen hatte), seinen zwei Brüdern und deren Familien, kamen um uns zu begrüssen. Wir haben die „Guetzlibüchse“ geleert um wenigstens ein kleines Gastgeschenk zu offerieren.

2189 jetzt noch ein Gruppenfoto mit Moses als Chef

2191 niemand bleibt verschont, wenn schon mal fotografiert wird

2192 jetzt wird noch palavert was und wie alles läuft und weitergeht

Den ganzen Nachmittag plauderten wir mit unseren Gastgebern und haben dabei viel über deren Lebensweise erfahren. Zum Beispiel hören wir, dass die ganze Kuhherde, 400 Stück, jede zweite Woche in einem achtstündigen Fussmarsch zu einem ausgetrockneten Salzsee getrieben wird, wo die Kühe ihren Salzbedarf decken und natürlich auch wieder zurückgeholt wird.

Abends hört es auf zu regnen. Zwei von Moses‘ Brüdern entzünden ein grosses Lagerfeuer. Sie wollen, trotz unserer Proteste, die ganze Nacht Wache halten.

2196 die beiden Brüder von Moses haben uns die ganze Nacht bewacht wegen streunenden Tieren wie Elefanten, Löwen, Büffel und anderen

Am Morgen zeigt uns Moses stolz sein Haus. Immerhin hat er zwei separate Schlafzimmer, was für Masai ungewöhnlich ist. Die Küche ist in einem kleinen Aussenhaus untergebracht. Der Herd ist eine auf drei Seiten eingeschlossene Feuerstelle, ohne Kamin. Ich habe nicht gewagt mich nach einer Toilette zu erkundigen.

Moses‘ Mutter und seine Frau haben uns zum Masai-Tee eingeladen. Ein für unsere Verhältnisse sehr überzuckertes Gebräu aus Schwarztee und Milch mit einem sonderbaren Gewürz, das wir nicht definieren konnten, evtl. Ginger.

Wieder ist Moses mit seinem Motorrad voraus gefahren um uns den Weg zurück auf die Strassen zu weisen. Im Dorf hat er das Motorrad abgestellt und ist zu John ins Auto gestiegen. Erst nach dem wir wieder sicher auf einer geteerten Strasse fuhren hat er uns verlassen und ist mit einem Bus zurück nach Hause gereist (Die Begleitung war, wie bei Masai üblich, natürlich nicht gratis.)

2197 Moses der Masai

Moses und sein Bruder Simon

2201 Moses fährt voraus mit dem Töff und zeigt uns den Weg

Mangels eines Zeltplatzes in der Nähe von Kisii haben wir im Hotel Nyakoe übernachtet.

Fotogalerie: Kenia Fortsetzung

2118 plötzlich sehen wir einen Leoparden im Baum

2119 wenn der nur nicht auf uns runterspringt

2121 so wohl man kann ein Schläfchen machen

2129 nicht nur die Wildbiest's sind auf 'big emigration' sondern auch zehntausende Zebras ziehen mit ihnen

2136 hier sieht man gut den Unterschied zwischen dem weissen Comon-Giraffen und den Normalen

2138 sieht aus wie Plastik aber ist sehr echt und äusserst flink

2141 Ground-Hornbill

2149 mit dem ist vermutlich nicht gut Kirschen essen, denn ein Teil eines Hornes fehlt ihm bereits

2152 jeder nimmt soviel er kann und verlässt das Schlachtfeld

2153 der kleine Schakal warted auch auf seinen Anteil

2156 seid ihr bald fertig mit dem fotografieren

2158 ich will jetzt die Sonne genissen

Tansania 1. Teil

Kurz nach dem Grenzübertritt haben wir den Campingplatz Bongo gefunden. Ein schöner, grüner Platz umgeben von Gemüse- und Fruchtplantagen. Wir haben erfahren, dass die gesamten Einkünfte des Platzes für die integrierte Schule verwendet werden. Die zwei Lehrerinnen fungieren gleichzeitig als Rezeptionistin und als Platzwart.

Die Sanitären Anlagen waren etwas dürftig. Es gab nur eine „Kübelidusche“.

Weiter nördlich fahren wir an vielen grossen Teeplantagen vorbei. Der hügelige Norden Tansanias ist sehr fruchtbar.

Weiter dem Norden entgegen ins Old Farmhouse. Auf 1800 MüM haben wir wieder zwei recht kühle Nächte verbracht. Von Mitcampierern liessen wir uns überzeugen, dass sich ein Besuch des Ruaha National Parks auf jeden Fall lohnen wird. Kurz entschlossen sind wir am nächsten Tag hin gefahren.

Kaum im Camp No. 1 angekommen, hat uns schon der erste Elefant besucht. Auch hier in Tansania sind die Camps nicht mit Zäunen geschützt. Der Elefant tat sich ca. 40 m von uns entfernt an einem Busch gütlich. Damit aber nicht genug. In der Dämmerung kam ein Hippo gefährlich nahe. Diese Tiere sind, so jedenfalls wurden wir informiert, für die meisten Todesfälle in Camps verantwortlich. Wir hielten respektvoll Abstand.

Nach einer etwas unruhigen Nacht in der wir immer wieder vom Gebrüll der Löwen geweckt wurden, sind wir am Morgen schon um 6 zu einer Rundfahrt durch den Park gestartet. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

Der Sonnenaufgang, beobachtet durch ein Loch in einem Baobab Baum war schon speziell. Schon nach kurzer Fahrt sind wir einem Rudel Löwen begegnet. Viele weitere Tierbeobachtungen konnten wir an diesem Morgen geniessen.

Der Park ist auch landschaftlich sehr schön; durchflossen vom Ruaha River, eingebettet in eine hügelige Landschaft wird hier eine Rundfahrt sicher immer zum tollen Erlebnis.

Nach einem weiteren Übernachtungsstopp im Old Farmhouse ziehen wir weiter nordöstlich. Den 1. August wollen wir auf Tan-Swiss, ein von einem Schweizer „Muotathaler“ und seiner tansanischen Frau geführten Platz, verbringen.

Fotogalerie: Tansania 1. Teil

Ruaha River

Friedlich Grasen

Am Ruaha River

Ruaha National Park

Hyäne beobachtet uns

„Sausage Tree“

Zelten geniessen

Mosambik

Was gibt es über Mosambik zu sagen?

Maputo ist eine geschäftige Stadt ohne eigentliche Sehenswürdigkeiten. Die Stadt hat immer noch ein portugiesisches Flair  Der Autoverkehr ist hektisch und unübersichtlich.

In Erinnerung bleibt uns sicher das Mittagessen mit Marshall und Dominique Ross. Wir haben gemütlich gegessen und über ihr Leben in dieser Stadt geplaudert. Die beiden sind schon viele Jahre hier und kennen Land und Leute gut. Getroffen haben wir  die beiden durch Vermittlung von Bruno.

In der Stadt gibt es nur sehr teure oder dann etwas heruntergekommene Unterkünfte. Also haben wir uns einen Campingplatz etwas ausserhalb, in Marracuene, gesucht. Nach vielen Jahren in denen der Platz vernachlässigt wurde, ist Carlos nun wieder dabei alles neu aufzubauen. Die Lodges sind zum Teil renoviert, das Restaurant geplant aber noch nicht ausgeführt und die Einrichtungen im Campingplatz sind ebenfalls renovationsbedürftig.

Jetzt soll’s aber definitiv zum Strand gehen. Marshall hat uns die Tofo Beach empfohlen, ca. 300 km nördlich vom Maputo. Eine Bekannte von Marshall in Tofo hat uns dann den Platz „Turtle Cove“ empfohlen. Wir haben drei sonnige Tage mit langen Spaziergängen am Strand genossen. Franz hat seinen geliebten Crayfish gegessen und ich habe, leider, zwei Tage von Huhn gelebt.

Der nächste Halt ist der uns bekannte Baobab Camp in Vilanculos. Wie schon 2011 hat es bei unserer Ankunft geregnet. Zum Glück klarte es wieder auf. Trotzdem haben wir uns ein Bungalow geleistet, haben uns bekochen lassen, den Fischern zugesehen wie sie von Hand die Netze einholten und die Frauen beim Sortieren des Fangs beobachtet.

Da wir in ein paar Tagen John wieder treffen wollen, machen wir uns auf den Weg Richtung Zimbabwe. Es wurde uns von der kürzeren Strecke quer durch Mozambik nach Espungabera abgeraten, da wieder Unruhen befürchtet wurden. Also sind wir über Chimoio, mit einem Übernachtungsstopp, auf den Nationalstrassen zur Grenze in Mutare gefahren.

Zusammenfassend gilt über Mozambik: Ein grünes Land mit schönen Stränden und freundlichen Leuten. Besonders aufgefallen ist uns, dass die kleinen Dörfer entlang der Strasse sehr gepflegt sind. Kleine, hübsche Verkaufsstände mit Gemüse und Früchten findet man überall am Wegrand. Die berüchtigten Verkehrskontrollen verliefen überwiegend freundlich, bis auf eine unrühmliche Ausnahme bei der wir dem „hilfreichen“ Polizisten 2000 Meticals (ohne stichhaltige Begründung) bezahlen mussten.

Fotogalerie: Mosambik

Tofu Beach in Mozambik

Schule ist aus , Kinder unterwegs

ÖV in Mozambik

Fischmarkt am Strand

Dachdecken auf wackligem Gerüst

Typisches Dorf in Mozambik

zwei Honigliebhaber

Lesotho

Erstmals zusammen, sind wir in Richtung Lesotho gefahren. Am Van Rooyen’s Gate überquerten wir die Grenze. In der Nähe von Roma, am Trading Post steht unsere nächste Unterkunft. Dieser Punkt ist alleine schon eine Reise nach Lesotho wert. Ashley Thorn, derzeit Besitzer des Trading Posts, führt die Station schon in der vierten Generation. Sein Urgrossvater kam ca. 1830 hierher. Er hat eine Schmiede und einen kleinen Laden eröffnet. Zu jener Zeit waren Laden und Schmiede in einem Zelt untergebracht. Ein kleines Zelt daneben diente ihm als Unterkunft. Der Posten wurde über Generationen weiter entwickelt.

Heute befindet sich ein Laden der von Lebensmitteln über Seife bis zu Werkzeugen und Baumaterialen alles im Sortiment hat, sowie eine Mühle und natürlich die Lodge auf dem Areal.

Mit einem Guide haben wir die bewohnten Höhlen von Kome besucht. Es leben bis heute fünf Familien permanent hier. Die Eingänge werden mit einer Mischung aus Kuhmist und Lehm eingekleidet, so dass nur eine kleine Öffnung bleibt durch die man gebückt eintreten kann. Die „Eingangspforten“ werden mit natürlichen Farben verziert. Die Behausungen sind in Wohn/Schlafbereich und Küche unterteilt. Das Erstaunlichste waren aber die Solarpanel vor den Höhlen. Unser lokaler Guide hat für 3 Rand dort sein Handy aufgeladen.

Auch Dinosaurierspuren gibt es auf dem weiten Gelände des Trading Posts. Allerdings sind sie schwierig zu erreichen.

Ashley gab uns nützliche Tipps zur weiteren Reise durch Lesotho und hat uns besonders ans Herz gelegt, doch ja auf den Wetterbericht zu achten. Hier fällt im Winter regelmässig Schnee. Auch wenn nicht grosse Mengen fallen, werden die Strassen sehr gefährlich. Während des Tages schmilzt der Schnee und verwandelt sich im Laufe der Nacht zu blankem Eis –sehr gefährlich.

Über den Baboon Pass, (Passhöhe 2750 MüM) sind wir ca. 3 Stunden bis nach Semonkong (2193m) gefahren. Die in der Gegend berühmten Wasserfälle liegen ziemlich versteckt. Nach einer ungefähr halbstündigen holprigen Fahrt haben wir jedoch auch dieses Ziel gefunden. Der Wind über den Fällen war so stark, dass man sich weit vorlehnen musste um einigermassen am Ort stehen zu bleiben.

 

1346 Wetterstimmung im Lesotho-Hochland

Von Semonkong aus planten wir eine Route die offiziell noch nicht existiert, das GPS sagt „road washed away“. Ashley Thorn in Roma hat uns versichert, dass die Route seit einiger Zeit problemlos befahren werden kann, da Chinesen den Passübergang neu bauen. Und tatsächlich, erst ging‘s über eine recht holprige Strasse die nur mit 4×4 befahren werden kann bis zum Chinese Camp. Hier sind die Chinesen stationiert die den Passübergang neu bauen. Von da an ging es auf der bereits zum Teeren vorbereiteten Strasse recht zügig hinunter Richtung Qacha’s Neck bis zur Abzweigung zum Sehlabathebe National Park.

Von da an kamen wir nur noch sehr langsam vorwärts und hatten Bedenken, dass wir es bis zum Eindunkeln nicht schaffen würden.  Mit Glück und dem Können der Fahrer haben wir es aber geschafft und sind kurz vor der Dämmerung eingetroffen. Die Lodge ist sehr alt, hat nur Gaslicht und ist in einem etwas heruntergekommen Zustand. Wir waren jedoch froh für die Nacht ein Dach über dem Kopf zu haben. Der böige Wind mit Spitzen bis zu 100km/h hat alle Scheiben erzittern lassen. Trotzdem, auf 2400 MüM und einer Temperatur von unter 0°C macht campieren nicht wirklich Spass. Kochen wollte auch niemand mehr, also haben wir beim Cheminee ein Käse und Wein Nachtessen genossen.

Zeitig nahmen wir die Fahrt zum Matebeng Pass (Höhe 2948m) in Angriff. Wir mussten jedoch bald einsehen, dass wir die für den Tag geplanten 150km nicht schaffen würden. Die Strasse war ein Bachbett und auf langen Strecken extrem steil. Franz musste unseren Frosch im Geländegang fahren. So sind wir im ersten Gang, manchmal war der zweite möglich, den Berg hinauf gekrochen. Etwa um die Mittagszeit erreichten wir die Passhöhe. Wir mussten aber noch auf ca. 1600m hinunter. Glücklicherweise besserte sich die Strasse nach ca. 20km und wir konnten doch mit einem Schnitt von ca. 40km/h fahren. Um 14h sind wir dann bei der Mashai Lodge angekommen. Die Fahrer hatten genug. Wir beschlossen hier zu übernachten. Obwohl die Lodge sehr einfach ist, bekamen wir zum Abendessen ein extra für uns gekochtes, sehr gutes Lamm-Stew vorgesetzt.

Für den nächsten Tag ist geplant John einen lange gehegten Traum zu erfüllen. Er will unbedingt über den Sani-Pass fahren. Zur Sicherheit haben wir erst den Wetterbericht studiert. Dieser Pass ist berüchtigt dafür, dass es oft schneit und dann die sehr steile, schmale Strasse nicht mehr befahrbar ist. Wir bekamen grünes Licht und so haben wir die Fahrt in Angriff genommen. Vor dem ersten Anstieg sahen wir eine Verkehrstafel „dangerous road“. OK, das hatten wir erwartet. Zu unserer Überraschung war die Strasse jedoch besser als jene auf den Matebeng Pass. Wir sind um ca. 15 Uhr auf der Passhöhe angekommen. Im highest Pub of Africa (2874 MüM) haben wir uns erst mal einen Drink genehmigt.

Mit dem Sonnenuntergang wurden die Temperaturen wieder eisig. Wir waren froh, in unserem Rondavel einen Schwedenofen vorzufinden. So hatten wir in der Nacht doch immerhin ca. 15°C im Zimmer. Im Foto unten sieht man wie das Pub geheizt wird.

1383 so wird geheizt im Sanipass-Restaurant (zusammengehalten mit Draht)

Die Passhöhe markiert zugleich die Grenze von Lesotho nach Südafrika. Nachdem unsere Pässe abgestempelt waren und wir von den Zöllnern herzlich verabschiedet wurden, „safe and slow travel“ haben sie uns lachend gewünscht. Die Fahrt die Passstrasse hinunter war denn auch schwieriger als der Aufstieg.

Wir waren glücklich nach ca. zwei Stunden Fahrt über schwierige Strassen endlich wieder auf eine Teerstrasse zu stossen. Gemütlich fuhren wir bis zum Alberts-Fall-Dam (bei Pietermaritzburg) und haben unsere Zelte aufgeschlagen.

Heute gibts Gulasch am Alberts Fall Dam

Strassenmarkt in Dundee

Südafrika

 

Am 26. Mai haben wir uns von unseren Freunden, Ella und Armin und deren Tochter Anuschka mit ihrer Familie in Port Elizabeth verabschiedet. Wir haben eine wunderschöne Zeit mit Ihnen verbracht. Nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung und die generöse Gastfreundschaft.

Hogsback und Coffeebay

Unsere erste Etappe führt uns weg vom Meer ins Landesinnere mit dem Ziel Hogsback. Hogsback liegt auf ca. 1200 MüM, wir waren uns also bewusst, dass es in der Nacht nicht gerade gemütlich sein wird. Das Zelten auf dieser Höhe haben wir als weiteren Test verstanden. In erstaunlich kurzer Zeit hatten wir unser Zelt zum ersten Mal aufgestellt und haben ein Feuer gemacht um gemütlich zu bräteln. Gerne sind wir nach Einbruch der Dunkelheit unter die Decken geschlüpft und haben sehr gut geschlafen. Leider hat der Wettergott einen weiteren Test für uns vorgesehen. In der Nacht kam ein Regensturm auf. Auch dieser konnte uns nichts anhaben. Alles blieb trocken im Innern des Zelts, aber an einen Zmorge im Freien war nicht zu denken. Also genossen wir ein richtiges Südafrikanisches Frühstück im Hogsback Inn. Bei unserer Rückkehr war auch das Zelt wieder trocken und konnte ohne Schwierigkeiten eingepackt werden.

 

Wir hatten wieder Lust auf etwas höhere Temperaturen. Im Whole in the Wall Holiday Resort an der Wild Coast haben wir diese, nach einer abenteuerlichen Fahrt auf einer sehr rauen Naturstrasse, auch gefunden. Anderntags unternahmen wir die eindrückliche Fahrt der Küste entlang nach Coffey Bay durch kleine Dörfer mit farbigen Rondavels. Weiter ging’s wieder ins Landesinnere über mehrere Pässe bis Barkley East. Auf den Pässen war die Aussicht fantastisch. Man glaubt bis ans Ende der Welt sehen zu können.

Weiter nach Aliwal North

Im Sir Barkley B&B in Barkley East haben wir Heidi und Jan van Zyl getroffen. Sie haben uns eingeladen die Wasserfälle auf ihrer Farm zu besuchen. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen.

Sicher muss auch noch erwähnt werden, dass am Morgen die Wiese vor dem Haus mit Raureif bedeckt und die Autoscheiben vereist waren.

In Aliwal North werden wir unseren Mitreisenden John Diener treffen.

Äthiopien

2547 Moyale - Hagere Maryam

In Moyale läuft die Grenze Kenya/Äthiopien mitten durch die Stadt. Wir hatten keine Probleme unsere Pässe und das Carnet de Passage für den Frosch in Kenya abzustempeln. Auf der anderen Seite konnten wir jedoch das Zollgebäude nicht finden. Alex, ein hilfsbereiter junger Mann, hat uns unter seine Fittiche genommen.

Erst mussten wir lernen, dass in Äthiopien die Uhren anders laufen. Die Zeit des Tages teilt sich in effektive Tageszeit, d.h. von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends. Dann beginnt die Nacht. Wir waren etwas verwirrt, als Alex uns erklärte, dass der Zoll um acht wieder öffnen wird. Aber natürlich, acht Stunden ab morgens um sechs ist für uns nachmittags um zwei! Wir werden uns an die neue Zeitrechnung gewöhnen.

Um die zwei Wartestunden zu überbrücken zeigt uns Alex ein Restaurant. Erstmals machten wir Bekanntschaft mit der äthiopischen Küche. Auf Empfehlung haben wir ein Gericht namens Tipps bestellt. Eine Art Geschnetzeltes mit viel Zwiebeln das in einem Topf serviert wird der von unten mit glühenden Kohlen warm gehalten wird. Die Äthiopier essen mit den Händen und nehmen eine Art Weizenfladen zur Hilfe um Fleisch und Gemüse damit aus dem Topf zu klauben. Uns Fremden wurde ein Löffel aufgetischt. Teller gibt es keine.

2341 einer der uns geholfen hat über die nicht sichtbare Grenze zu kommen, an einem Sonntag an dem noch die ethiopische Fussballmanschaft das Entscheidungspiel mit Nigeria hat

2340 dies ist das einzige Zeichen dass hier ein Grenzposten sein muss

Auch nach der Mahlzeit waren die zwei Stunden noch nicht um. Alex führt uns in ein anderes Lokal wo wir den ersten äthiopischen Kaffee serviert bekommen. Der war wirklich gut, wie ein italienischer Espresso.

Nun ist es Zeit für den Zoll. Pünktlich öffnet ein etwas mürrischer Beamter den Schalter und stempelt unsere Pässe.  Jetzt geht es noch darum den für die Einfuhr des Autos zuständigen Offizier zu finden. Das ist nicht ganz einfach, denn heute steht das Fussballspiel zwischen Äthiopien und Nigeria auf dem Programm. Alex hat ihn gefunden und mit einem Trinkgeld überzeugt für uns ins Büro zu kommen.

2342 so nun sind wir durch und können uns für ein Nachtlager im ethiopischen Moyale umsehen

Alles Amtliche erledigt, zeigt uns Alex noch den einzigen Campingplatz der Stadt. Nicht sehr gemütlich, aber für eine Nacht ok.

2346 Sonnenuntergang in Moyale

2347 Zaungäste die es wundernimmt was die Weissen hier machen mit ihren Fahrzeugen

Viele Zaungäste beobachten uns und begutachten unsere Autos.

Am nächsten Tag fahren wir weiter Richtung Addis Ababa. Wieder einmal geht es  ca. 150 km über eine mit Schlaglöchern „dekorierte“ Strasse weiter. Die Fahrt war mühsam und sehr langsam. In Agere Mariam übernachten wir im Hotel Hagere. Endlich wieder eine richtig warme Dusche! Zum Nachtessen gab’s Spaghetti mit viel Gemüse aus der Hotelküche.

2348 Schlaglöcher sind das Thema für die nächsten 150 km

2349 dies wird hier gut befahrbare Teerstrasse genannt = Höchstgeschwindigkeit 25 km pro Std. oder alle Schrauben lösen sich

2351 der Aufstieg zu unseren Gemächern

2353 das Restaurat des Hargeremariam Hotel

2548 Hagere Maryam - Karkaro Lake Langano

2549 Karkaro Lake Langano - Addis Ababa

Am Lake Langano haben wir für zwei Nächte Station gemacht. Etwas ausruhen für die Fahrer war angesagt bevor die beiden die sicher anstrengende Fahrt bis und durch Addis Ababa in Angriff nehmen.

2356 die Dörfer sind staubig aber sauber

2357 eine weitere markante Steinformation

2360 die farbige Wasserart auf dem Karkaro Camp am Lake Langano

„Trinkwasser“ am Lake Langano.

Da das GPS in Addis nur die wichtigsten Strassen kennt, haben wir am Stadtrand ein Taxi gemietet das uns den Weg zu Heiri und Elfinish’s Haus voran fuhr. Sogar der Taxifahrer musste sich einige Male erkundigen um die Adresse zu finden.

2364 Kürbise in allen Arten und Farben entlang der Strasse zum Kauf angeboten

2367 nun ist sie mit dem Bild zufrieden und stolz

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Auf dem Weg nach Addis Ababa,

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2377 John mit seine Dachzelt aufgestellt - Copy

Unser Domizil in Heiri’s und Elfinesh‘ Haus.

2381 gebraut wird der Kaffee im schwarzen Krug = die fein gemörseten Bohnen werden im Wasser gekocht - Copy

Wir werden mit sehr gutem äthiopischem Kaffee empfangen.

Gleich am nächsten Tag (Freitag) suchten wir das sudanesische Konsulat. Wir haben es gefunden, mussten aber leider feststellen, dass die Büros bis am nächsten Dienstag geschlossen sind.

2550 Addis Ababa - Schule Elfinesh Gurage

Wir haben uns entschlossen am Sonntag in den Gurage zu fahren und dort Heiri und Elfinesh’s Schulen zu besuchen. Bereits um 7 Uhr morgens sind wir in Begleitung von Woldi, einem Einheimischen von Gurage, losgefahren.

2413 auf dem Weg nach der Elfinesh Schule in Gurage

2414 überall wunderschöne Häuser

Als wir um zwölf Uhr ankommen drängt uns Woldi doch sofort zur Schule weiter zu fahren. Wir haben dann bald festgestellt warum. Es war ein Festtag in der Schule. Verschiedene Vertreter der Provinzregierung werden erwartet. Diese wollen vor allem das neue Projekt „Agrar“  besichtigen.

2417 der Eingang zur Schule

2419 der Schulleiter selbst am grossen Tag des Ministerbesuches

2422 die ganze Gegend kam zur Schule um die Minister persönlich zu sehen

2428 eine junge Schülerin die sich für den Besuch herausgeputzt hat

2470 ein Vater der sich für den Ministerbesuch herausgeputzt hat

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2485 es sind viele die was sagen wollen und auch sehr viele Zuhörer sind da

2486

Nach verschiedenen Reden, die wir alle nicht verstanden haben, da sie selbstverständlich in der lokalen Sprache gehalten wurden, machen sich die Minister auf zum offerierten Essen.

2426 alles wird nochmals überprüft ob i.O. für den Besuch

2431 Frauen die sich für das Bedienen der hohen Gäste vorbereiten

Vorbereitungen für das Bankett.

Vom Rektor der Schule wurden wir herumgeführt und er hat uns sein Leid betreffend überall fehlender Finanzen geklagt. Sollte also jemand von euch ein paar Franken übrig haben, wären diese hier im Gurage sehr willkommen
(Verein Elfinish, Heiri und Elfinesh Grimm-Banti, Wannerstr. 26-47, 8045 Zürich PC 80-76973-3).

2450

2491 Stroh am Boden statt Kunststoffböden, aber alles ist sehr sauber

2493 der Lehrer muss halt da schreiben wonoch etwas schwarze Farbe ist

2507 hier sitzen aufmerksam 75 Schüler und Schülerinnen zu dritt auf 2er Bänken

2533 das erste Gebäude das Heiri und Elfi in Gurage als Schule erstellt haben

Der erste von Heiri und Elfinesh gebaute Kindergarten.

2538 das Haus von Elfi und Heiri im Gurage

Unser Campingplatz in Gurage, Elfish und Heiris Haus auf dem Lande.

Schon am Dienstag sind wir wieder zurück nach Addis gefahren, um sicher am Mittwoch im sudanesischen Konsulat vorsprechen zu können.

2541 B aber leider wird das Wasser nicht nur zu trinken verwendet sonder sogar um Tuck-Tuck's und Autos zu waschen im Fluss

2542 hier wird noch mit dem Einscharholzpflug gepflügt

2543 eine strenge und körperlich kraftvolle Arbeit für Mensch und Tier

2544 Pflugschar aus Holz mit Stahlschar

Dort wurde uns kurz mitgeteilt, dass wir nur ein sudanesisches Visa bekommen, wenn wir bereits eins für Ägypten haben. Also auf zum ägyptischen Konsulat. Ein Visum zu bekommen scheint hier kein Problem, jedoch müssen wir bis Freitag warten um unsere Pässe wieder zu bekommen. Danach wollen wir sofort weiter zum sudanesischen Konsulat.

Zurzeit sitzen wir also in Addis fest. Zum Glück haben wir hier eine sehr gute Bleibe bei Elfinesh’s Familie.

Fotogalerie: Äthiopien

2369 wenn das nur nicht runterfällt

2372 die alten Käfer sind in Ethiopien noch stark vertreten

2378 diese Frau bereitet für uns den wunderbaren Kaffee vor = stampfen der selbst gerösteten und im Garten gewachsenen Bohnen - Copy

2385 ein Abend im Yod Abessinia

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2387 das traditionelle Essen das man überall und zu jeder Zeit bekommt

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2405 die 'alte Dame des Hauses' = Elfi's  und adanesh's Mutter

2408 Verwandtschaftsgrad unbekannt, aber gehört zur Familie

 

Äthiopien Fortsetzung

Nachdem wir nun endlich das ägyptische und das sudanesische Visum erhalten haben können wir weiter reisen. Wir fahren, mit einem Übernachtungsstopp in Dessie,  in Richtung Lalibello um die berühmten Felsenkirchen zu bestaunen.  Diese Kirchen sind nicht gebaut, sondern aus dem Felsen heraus geschlagen.

2637

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Erst wird der Umriss bestimmt und die Aussenmauern der Kirchen grob gemeisselt. Erst dann wird, von oben angefangen, also die Decke zuerst, der Innenraum ausgehöhlt. Alle sichtbaren Verzierungselemente und die Fenster werden im gleichen Arbeitsgang angelegt. Die Kirchen wurden zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert erstellt. Die koptischen Christen benützen auch heute noch diese Kirchen für ihre Gottesdienste.

Etwas ganz besonderes war auch die im Innern einer Höhle nahe von Lalibello gebaute erste Kirche, die Yemrehanna Krestos Kirche. Auch diese wird nach wie vor benützt.

2582 die Felsenkirche St. Georges

2589 der Aufbau der Kirche = Holz und Stein die in diesem übers Jahr immer gleichen Klima nicht altern

Von Reisebekanntschaften bekamen wir den Tipp die Fälle des blauen Nils seien sehenswert. Also machen wir uns auf an den Lake Tana. In Bahir Dar, direkt am See finden wir ein Hotel. Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg zu den Fällen. Wir haben den Besuch nicht bereut. Nach den historisch lastigen Tagen in Labillo eine willkommene Abwechslung.

2665 der Hauptarm

2668

Weiter nach Gondar.

Wieder steht geschichtliches auf dem Program. Wir die Paläste der äthiopischen Könige. Wie überall, wurde auch hier zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert intrigiert und gemordet um an der Macht zu bleiben und selbstverständlich hat sich jeder König seinen eigenen Palast gebaut.

2708 B

2709

Eindrücklich ist auch Fasilidas Bad. Vom nahegelegenen Fluss fliesst in der Regenzeit das Wasser, wie bei einem Burggraben, um ein Gebäude. Jedes Jahr findet hier ein grosses Fest statt. Die jungen Burschen kaufen Zitronen. Wenn sie nun ein schönes

Mädchen sehen offerieren sie diesem die Zitrone. Wird die Frucht akzeptiert, akzeptiert das Mädchen auch gleichzeitig den Freier.

2691

Wir haben in Gondar im Goha Hotel übernachtet. Es liegt auf einem Hügel am Rande der Stadt mit einem wunderbaren Rundblick über die ganze Gegend.

Nun geht die Reise weiter Richtung Sudan. Etwa 30 km vor der Grenze legen wir unseren letzten Übernachtungsstopp in Äthiopien ein.

2969 Gondar - Shehedi

 

Fotogalerie: Äthiopien Fortsetzung

2586 die Trommel aus natürlichen Materialien hergestellt

2592 die Dreifaltigkeit

2595

2600 die Kirche und das Umgelände sind ein und derselbe Fels

2606

26092614 der Durchgang zur nächsten Kirche2623 alles ein Stein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2643 eine Mumie in einer herausgeschlagenen Felsnische

2646 Durchgänge zu andern Kirchen

Malawi

Für uns war der Grenzübertritt dank des bereits in der Schweiz beantragten Visums und dem gestempelten Carnet de passage problemlos. John hatte einige Schwierigkeiten, da er es bei der Einfahrt nach Sambia unterlassen hatte, sein Carnet de passage abzustempeln. Nach einigen Diskussionen mit der zuständigen Zollbeamtin war diese bereit sein Fahrzeug gleichzeitig ein- und aus zu stempeln.

Erleichtert auch dieses Problem gelöst zu haben, sind wir über Lilongwe, der Hauptstadt Malawis, direkt zum Lake Malawi gefahren. In der Senga Bay schlugen wir unsere Zelte auf und beschlossen ein paar Tage zu bleiben. Leider hat uns der recht starke Wind den Aufenthalt etwas verdorben. Sogar John, der sich so auf das Baden im See gefreut hatte, wollte weiter. Vor der Abfahrt wurden unsere Vorräte auf dem lokalen Markt wieder ergänzt. Die Auswahl an Früchten und Gemüse hier ist erstaunlich.

Camping in der Sengabay

Etwa 250 km nördlich dem See entlang campieren wir in Chintheche, wieder mit einem wunderschönen Sandstrand. Das gegenüberliegende Ufer des Sees ist hier nicht zu sehen. Man fühlt sich wie am Mittelmeer. Die Badelust ist wieder zurück, wir geniessen das Strandleben. Aber auch das süsse Leben hat ein Ende, wir wollen weiter nach Norden.

Entlang der Strasse finden wir eine Kautschuk Plantage. Die Rinde der Bäume wird angeschnitten und ein kleiner Kübel befestigt in den dann der Gummi fliesst. Pro Jahr und Baum fliesst 5kg Gummi. Die Bäume werden nach ca. 35 Jahren geschlagen und durch Neupflanzungen ersetzt.

Auf Empfehlung eines englischen Paares sind wir bis zu Willy’s Place, Hakuna Matata (Suaheli für alles ist gut) weiter gereist. Willy, ein richtiger Südafrikaner, hat offeriert uns am nächsten Tag zur Livingstonia Mission zu fahren.

Auf einer ruppigen Strasse führt er uns bis auf 1700 MüM. Hier hat Dr. Laws zu Ehren von David Livingstone um 1894 eine riesige Kirche gebaut. Die Kirche stand damals mitten im Nichts. Heute gibt es da eine Universität und ein Dorf.

Ausblick vom Kirchturm

Willy’s Klapperkiste

 

Willy hat uns auch zu einer Kaffeeplantage und zu einem versteckten Wasserfall mit einer totalen Fallhöhe von 270 m geführt.

Kaffeebauer bei der Ernte

Wasserfall in der Nähe von Livingstonia

Nach all der Rumpelei auf der Rückfahrt in Willy’s altem Landrover waren wir richtig froh all unsere Glieder und Muskeln wieder in die richtige Position bringen zu können.

Vollmond über Lake Malawi (oder Lake Nyassa)

Die letzten Kilometer dem See entlang fuhren wir zur Grenze nach Tansania

 

Fotogalerie: Malawi

1699 Maismehl zum trocknen ausgelegt am Strassenrand

Mais ausgelegt zum Trocknen

Dorf Senga Bay

Am Dorfbrunnen

Posieren für die Touristen

Entlang am Lake Malawi

Immer fröhlich, trotz schwerer Traglast

Begegnungen am Strassenrand

Tansania 2. Teil

Nach unserem Abstecher nach Sansibar verlassen wir Dar es Salam in Richtung Kilimanjaro mit einem Zwischenstopp in den Usambara Bergen. Durch ein enges Tal sind wir hoch nach Lushoto, auf 1800 MüM gekurvt. Wir staunten wie hier die Bauern bis weit hinauf in die Berge steile Maisfelder anpflanzen. Zwei gemütliche Tage verbringen wir in Müllers Camping. Wieder die unterhaltsame Fahrt hinunter in die Ebene und Übernachtungshalt im White Parrot Camp in Korogwe. Nun endlich dem berühmten Berg entgegen.


 

Aussicht von den Usambara Bergen auf die Sisalfelder.

 

Begegnungen am Strassenrand

Maisfelder am Berghang

 Kilimanjaro

Im Coffee Tree Camp in Marangu schlagen wir unser Zelt auf. Schon in Sansibar haben wir bei Baboo unseren Aufstieg zum Kilimanjaro gebucht. Am 17.8. soll es los gehen. Bereits am 15.8 hat sich unser Führer Charles bei uns gemeldet. Wir erhalten eine ausführliche Orientierung über die Verhältnisse am Berg und die nötige Ausrüstung für den Aufstieg wurde besprochen.

Um uns einzulaufen sind wir auf den Markt in Marangu Village spaziert.

Am Marangu Gate (1800 MüM) steht unsere Crew, bestehend aus einem Guide, einem Vize-Guide, einem Koch, einem Waiter und fünf Trägern, bereit. Neben unserer Ausrüstung, wie Schlafsäcke, Kleider, etc., müssen auch alle Lebensmittel, Wasser und die ganze Küchenausrüstung den Berg hoch geschleppt werden.

Im untersten Teil des Aufstiegs durch den Regenwald begegnen wir diesen lustigen Gesellen.

 

Das Motto für den Aufstieg lautet „pole pole“ (langsam). So geht es auch los, gemütlich durch den Regenwald hinauf bis zur Mandara Hut auf 2700 MüM, unserem ersten Übernachtungsort. Kaum angekommen, bringt uns Ibrahim, unser Waiter, warmes Wasser um unsere Füsse zu pflegen.

Nach einer ruhigen Nacht im Massenlager werden wir um 7.00 Uhr geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück nehmen wir die nächste Etappe in Angriff. Ca. 6 Stunden geht es, wieder pole pole, durch eine alpine Landschaft weiter dem Berg entgegen.
 

Franz’s  Bergschuhen hat der Aufstieg nicht sehr gut getan. Die Sohle hat sich zum Teil vom Schaft gelöst.Mit Gamaschen wurden die Sohlen provisorisch festgezurrt. Mister G, unser Vize-Führer, hat uns versichert, dass in der Horombo Hut eine Reparatur möglich sei.

2040 Schuh

Tatsächlich, die Schuhe wurden geflickt und haben Auf- und Abstieg gut überstanden.  Auf 3700 MüM erwartet uns die Horombo Hut. Unsere Träger sind bereits da und halten Tee und Popcorn für uns bereit.

Für den nächsten Tag ist der Aufstieg zur Kibo Hut (4700 MüM) vorgesehen. Auf der Höhe von ca. 4200 MüM merke ich (Gaby) zum ersten Mal, dass die Luft hier oben dünner ist. Franz scheint noch keine Schwierigkeiten zu haben. Trotz knapper werdendem Sauerstoff schaffen wir es bis zur Hütte.

Abends gibt es nochmals eine Orientierung über den geplanten Aufstieg zum Gipfel. Gaby hat sich entschlossen, die Anstrengung des Aufstiegs zum Gipfel nicht auf sich zu nehmen.

Nachts um 11.30 Uhr werden die Bergsteiger geweckt. Dick eingepackt, um gegen die Kälte beim Aufstieg gewappnet zu sein, geht es um 12.00 Uhr los. Franz, mit unserem Guide Charles, erreicht den Gipfel um 5.30 Uhr, gerade rechtzeitig um den prächtigen Sonnenaufgang zu erleben.

Schon um 8.00 Uhr sind die beiden Gipfelstürmer wieder zurück in der Kibo Hut. Nach einer zweistündigen Ruhepause geht es nun den Berg hinunter bis zur Horombo Hut, wo wir die letzte Nacht am Berg verbringen.

 

Unsere Führer, Charles und Mister G.
 

Charles hat Franz auf den Gipfel geführt.

ein letzter Blick zurück auf den Berg.

Die ganze Crew freut sich auf den Abstieg und die anschliessend geplante „Gipfelparty“ im Coffee Tree Camp. John und Baboo haben Snacks  und Getränke, vor allem Bier, organisiert. Unsere Begleiter haben für uns Kilimanjaro Lieder gesungen. Der Höhepunkt der Party war das Überreichen der Urkunde an Franz für die Besteigung des Kilimanjaro bis auf 5685 MüM.

 
 

Zum Abschluss hat Franz die Sauna genossen. Die strapazierten Muskeln gelöst und eine friedliche Nacht wieder im eigenen Bett verbracht.

Wir haben noch einen Ruhetag im Camp eingeschaltet und sind am nächsten Tag in Richtung Kenia aufgebrochen.  

 

Fotogalerie: Tansania 2. Teil

 

Kaffee Baum

Das ganze Tal voller Engelstrompeten

2010 unsere Träger kommen und überholen uns

Ibrahim, unser Waiter

Warmes Wasser für unsere Füsse

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Orientierung zum Aufstieg

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Er trägt unsere persönlichen Sachen den Berg hinauf

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Party zum Abschluss