Malawi

Für uns war der Grenzübertritt dank des bereits in der Schweiz beantragten Visums und dem gestempelten Carnet de passage problemlos. John hatte einige Schwierigkeiten, da er es bei der Einfahrt nach Sambia unterlassen hatte, sein Carnet de passage abzustempeln. Nach einigen Diskussionen mit der zuständigen Zollbeamtin war diese bereit sein Fahrzeug gleichzeitig ein- und aus zu stempeln.

Erleichtert auch dieses Problem gelöst zu haben, sind wir über Lilongwe, der Hauptstadt Malawis, direkt zum Lake Malawi gefahren. In der Senga Bay schlugen wir unsere Zelte auf und beschlossen ein paar Tage zu bleiben. Leider hat uns der recht starke Wind den Aufenthalt etwas verdorben. Sogar John, der sich so auf das Baden im See gefreut hatte, wollte weiter. Vor der Abfahrt wurden unsere Vorräte auf dem lokalen Markt wieder ergänzt. Die Auswahl an Früchten und Gemüse hier ist erstaunlich.

Camping in der Sengabay

Etwa 250 km nördlich dem See entlang campieren wir in Chintheche, wieder mit einem wunderschönen Sandstrand. Das gegenüberliegende Ufer des Sees ist hier nicht zu sehen. Man fühlt sich wie am Mittelmeer. Die Badelust ist wieder zurück, wir geniessen das Strandleben. Aber auch das süsse Leben hat ein Ende, wir wollen weiter nach Norden.

Entlang der Strasse finden wir eine Kautschuk Plantage. Die Rinde der Bäume wird angeschnitten und ein kleiner Kübel befestigt in den dann der Gummi fliesst. Pro Jahr und Baum fliesst 5kg Gummi. Die Bäume werden nach ca. 35 Jahren geschlagen und durch Neupflanzungen ersetzt.

Auf Empfehlung eines englischen Paares sind wir bis zu Willy’s Place, Hakuna Matata (Suaheli für alles ist gut) weiter gereist. Willy, ein richtiger Südafrikaner, hat offeriert uns am nächsten Tag zur Livingstonia Mission zu fahren.

Auf einer ruppigen Strasse führt er uns bis auf 1700 MüM. Hier hat Dr. Laws zu Ehren von David Livingstone um 1894 eine riesige Kirche gebaut. Die Kirche stand damals mitten im Nichts. Heute gibt es da eine Universität und ein Dorf.

Ausblick vom Kirchturm

Willy’s Klapperkiste

 

Willy hat uns auch zu einer Kaffeeplantage und zu einem versteckten Wasserfall mit einer totalen Fallhöhe von 270 m geführt.

Kaffeebauer bei der Ernte

Wasserfall in der Nähe von Livingstonia

Nach all der Rumpelei auf der Rückfahrt in Willy’s altem Landrover waren wir richtig froh all unsere Glieder und Muskeln wieder in die richtige Position bringen zu können.

Vollmond über Lake Malawi (oder Lake Nyassa)

Die letzten Kilometer dem See entlang fuhren wir zur Grenze nach Tansania

 

Fotogalerie: Malawi

1699 Maismehl zum trocknen ausgelegt am Strassenrand

Mais ausgelegt zum Trocknen

Dorf Senga Bay

Am Dorfbrunnen

Posieren für die Touristen

Entlang am Lake Malawi

Immer fröhlich, trotz schwerer Traglast

Begegnungen am Strassenrand

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