Tansania 2. Teil

Nach unserem Abstecher nach Sansibar verlassen wir Dar es Salam in Richtung Kilimanjaro mit einem Zwischenstopp in den Usambara Bergen. Durch ein enges Tal sind wir hoch nach Lushoto, auf 1800 MüM gekurvt. Wir staunten wie hier die Bauern bis weit hinauf in die Berge steile Maisfelder anpflanzen. Zwei gemütliche Tage verbringen wir in Müllers Camping. Wieder die unterhaltsame Fahrt hinunter in die Ebene und Übernachtungshalt im White Parrot Camp in Korogwe. Nun endlich dem berühmten Berg entgegen.


 

Aussicht von den Usambara Bergen auf die Sisalfelder.

 

Begegnungen am Strassenrand

Maisfelder am Berghang

 Kilimanjaro

Im Coffee Tree Camp in Marangu schlagen wir unser Zelt auf. Schon in Sansibar haben wir bei Baboo unseren Aufstieg zum Kilimanjaro gebucht. Am 17.8. soll es los gehen. Bereits am 15.8 hat sich unser Führer Charles bei uns gemeldet. Wir erhalten eine ausführliche Orientierung über die Verhältnisse am Berg und die nötige Ausrüstung für den Aufstieg wurde besprochen.

Um uns einzulaufen sind wir auf den Markt in Marangu Village spaziert.

Am Marangu Gate (1800 MüM) steht unsere Crew, bestehend aus einem Guide, einem Vize-Guide, einem Koch, einem Waiter und fünf Trägern, bereit. Neben unserer Ausrüstung, wie Schlafsäcke, Kleider, etc., müssen auch alle Lebensmittel, Wasser und die ganze Küchenausrüstung den Berg hoch geschleppt werden.

Im untersten Teil des Aufstiegs durch den Regenwald begegnen wir diesen lustigen Gesellen.

 

Das Motto für den Aufstieg lautet „pole pole“ (langsam). So geht es auch los, gemütlich durch den Regenwald hinauf bis zur Mandara Hut auf 2700 MüM, unserem ersten Übernachtungsort. Kaum angekommen, bringt uns Ibrahim, unser Waiter, warmes Wasser um unsere Füsse zu pflegen.

Nach einer ruhigen Nacht im Massenlager werden wir um 7.00 Uhr geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück nehmen wir die nächste Etappe in Angriff. Ca. 6 Stunden geht es, wieder pole pole, durch eine alpine Landschaft weiter dem Berg entgegen.
 

Franz’s  Bergschuhen hat der Aufstieg nicht sehr gut getan. Die Sohle hat sich zum Teil vom Schaft gelöst.Mit Gamaschen wurden die Sohlen provisorisch festgezurrt. Mister G, unser Vize-Führer, hat uns versichert, dass in der Horombo Hut eine Reparatur möglich sei.

2040 Schuh

Tatsächlich, die Schuhe wurden geflickt und haben Auf- und Abstieg gut überstanden.  Auf 3700 MüM erwartet uns die Horombo Hut. Unsere Träger sind bereits da und halten Tee und Popcorn für uns bereit.

Für den nächsten Tag ist der Aufstieg zur Kibo Hut (4700 MüM) vorgesehen. Auf der Höhe von ca. 4200 MüM merke ich (Gaby) zum ersten Mal, dass die Luft hier oben dünner ist. Franz scheint noch keine Schwierigkeiten zu haben. Trotz knapper werdendem Sauerstoff schaffen wir es bis zur Hütte.

Abends gibt es nochmals eine Orientierung über den geplanten Aufstieg zum Gipfel. Gaby hat sich entschlossen, die Anstrengung des Aufstiegs zum Gipfel nicht auf sich zu nehmen.

Nachts um 11.30 Uhr werden die Bergsteiger geweckt. Dick eingepackt, um gegen die Kälte beim Aufstieg gewappnet zu sein, geht es um 12.00 Uhr los. Franz, mit unserem Guide Charles, erreicht den Gipfel um 5.30 Uhr, gerade rechtzeitig um den prächtigen Sonnenaufgang zu erleben.

Schon um 8.00 Uhr sind die beiden Gipfelstürmer wieder zurück in der Kibo Hut. Nach einer zweistündigen Ruhepause geht es nun den Berg hinunter bis zur Horombo Hut, wo wir die letzte Nacht am Berg verbringen.

 

Unsere Führer, Charles und Mister G.
 

Charles hat Franz auf den Gipfel geführt.

ein letzter Blick zurück auf den Berg.

Die ganze Crew freut sich auf den Abstieg und die anschliessend geplante „Gipfelparty“ im Coffee Tree Camp. John und Baboo haben Snacks  und Getränke, vor allem Bier, organisiert. Unsere Begleiter haben für uns Kilimanjaro Lieder gesungen. Der Höhepunkt der Party war das Überreichen der Urkunde an Franz für die Besteigung des Kilimanjaro bis auf 5685 MüM.

 
 

Zum Abschluss hat Franz die Sauna genossen. Die strapazierten Muskeln gelöst und eine friedliche Nacht wieder im eigenen Bett verbracht.

Wir haben noch einen Ruhetag im Camp eingeschaltet und sind am nächsten Tag in Richtung Kenia aufgebrochen.  

 

Fotogalerie: Tansania 2. Teil

 

Kaffee Baum

Das ganze Tal voller Engelstrompeten

2010 unsere Träger kommen und überholen uns

Ibrahim, unser Waiter

Warmes Wasser für unsere Füsse

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Orientierung zum Aufstieg

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Er trägt unsere persönlichen Sachen den Berg hinauf

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Party zum Abschluss

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