Tschechien

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Da Prag auf unserer Route nach Hause liegt, wollen wir selbstverständlich auch von dieser Stadt einige Eindrücke mitnehmen. Prag City Camp liegt direkt am Fluss Moldau der durch Prag fliesst. Eine kleine Fähre führt vom Camp über die Moldau zur Altstadt.

3802mit dieser Fähre kommt man vom Camping auf die Stadtseite  (1024x575)

Ein gemütlicher Spaziergang entlang der Moldau zeigt uns an diesem schönen Tag, dass nicht nur die Touristen, sondern auch die Stadtbewohner sich gerne hier aufhalten.

3941 die Imposnten Häuserreihen von der Fähre aus auf der Rückfahrt zu der Campinginsel (1024x575)

3930 das warme Wetter hat auch die Prager an die Ufer der Moldau gelockt. Im Hintergrund sieht man die Grillinseln sind belegt (1024x575)

3805 eine Skulptur mit auf dem Wasser laufenden Figuren  (1024x575)

3806 eine der Brücken die die Moldauufer miteinander verbindet mit der Burg im Hintergrund (1024x575)

3942 die Schwäne flüchten vor der Fähre (1024x575)

Ganze Touristenmassen drängen durch die Gassen der Stadt. Auf der berühmten Karlsbrücke ist kein durchkommen. Auf dem zentralen Platz findet ein Jazzfestival statt.

3923 aus der Altstadt auf die Karlsbrücke (1024x575)

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3919 der wunderschön gelegene Hauptplatz wird nicht nur zum reinigen erhalten, sonder wird für die unterschiedlichsten Anlässe genutzt (hier war ein mehrttägiges Jazzfestival) (1024x575)

3920 wenn der Platz nicht mehr reicht zum am Boden sitzen wird halt während den Darbietungen gestanden (1024x575)

3925 Blick zurück Richtung Altstadt von der Karlsbrücke aus (1024x575)

Zum Glück konnten die Touristenmassen den Blick auf viele schön restaurierte Fassaden nicht verstellen.

3807 eine der vielen sehr schön bemalten Hausfassaden von Prag (1024x575)

3909 sind wirklich schön auch aus der Nähe (1024x575)

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3914 sieht aus wie der Stadtturm von Baden, aber hier geht der Verkehr noch unten durch (575x1024)

Die Prager Rathausuhr, auch Altstädter Astronomische Uhr genannt, ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Jeweils zur vollen Stunde erscheinen Figuren der Apostel oberhalb der astronomischen Uhr. Das ganze Spektakel dauert vielleicht zwei Minuten und wird stündlich von einer riesigen Touristenmenge beobachtet.

3916 die in mehreren Etappen gebaute Uhr (Beginn 1410) zeigt alle Stunden in den kleinen Fenstern eine Reihe von Figuren, auch zeigt die Uhr astronomische Daten im unteren Blatt (747x1024)

Wir waren froh dem Touristenrummel zu entgehen und wieder auf das ruhig gelegene Camp zurück zu kehren. Ein Bäcker mit verschiedenen frisch hergestellten Köstlichkeiten machte die Runde auf dem Platz. Wir liessen uns die Gelegenheit nicht entgegen und kauften ein feines Dessert.

3944 so nun noch das Anlegemanöver und wir sind wieder bei Campingplatz nach einem sehr schönen Ausflug in die Prager Altstadt (1024x575)

Am nächsten Tag, Donnerstag, wollen wir bis Deutschland fahren. Auf der gut ausgebauten Autobahn fällt Franz wieder auf, dass unser Frosch ein ratterndes Geräusch erzeugt. Schon zwei Tage vorher war Franz darauf aufmerksam geworden. Damals war das Rattern jedoch noch nicht so laut. Wir entschieden uns, die nächste Toyota Garage aufzusuchen. Franz hat angenommen, dass ein Radlager defekt sei und wollte die Weiterfahrt nicht riskieren.

Die Mechaniker der Toyota Garage in Pilsen haben dann festgestellt, dass nicht nur die hintern Radlager Geräusche produzieren, sondern auch das mittlere Differenzial. Das musste alles repariert werden. Leider waren die benötigten Ersatzteile nicht an Lager. Die Fachleute erklärten uns, dass das Auto bis Dienstag wieder repariert und fahrtüchtig sein werde.

Was tun wir in Pilsen fünf Tage? Der Besuch der Brauerei wurde uns vorgeschlagen. Sonst sei in der Kleinstadt nicht viel los. Können wir in fünf Tagen die Braukunst erlernen? Nicht sehr wahrscheinlich!

Wir entschlossen uns von Prag aus nach Hause zu fliegen. Eine zufällig anwesende Mitarbeiterin aus dem Toyota Head Office in Prag offerierte uns eine Mitfahrgelegenheit bis zum internationalen Flughafen Prag. Cedric hat innert kürzester Zeit Flüge für uns gebucht. So landeten wir schon am frühen Abend in  Zürich.

Wir sind wieder zu Hause, zwar noch ohne unseren Frosch, aber wohlbehalten. Franz fliegt am Mittwoch nach Prag und holt unseren treuen Gefährten heim.

Wir haben die Reise genossen. Jetzt, nach dreieinhalb Monaten “en route”, geniessen wir gerne die Annehmlichkeiten unseres Heims und freuen uns sehr  unsere Familie wieder zu sehen.  

Polen

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Der grösste Teil der Altstadt von Warschau wurde während des zweiten Weltkriegs zerstört. Wie uns unsere Führerin erklärte ist die Altstadt, so wie sie heute steht gar, nicht alt. Die Häuser wurden nach noch auffindbaren Plänen und mit Hilfe der Erinnerungen von älteren Einwohnern rekonstruiert. Auch ein Relief der Altstadt war noch vorhanden.

3747 Plan der Altstadt von Warschau  (1024x575)

Die Warschauer Bevölkerung ist stolz auf die gelungene Rekonstruktion der Altstadt.

3728 Die Altstadt von Warschau wurde im 2. Weltkrieg zerbombt. Ist jedoch heute zum grossen Teil wieder aufgebaut.  (1024x575)

3754 Marktplatz in Warschau  (1024x575)

3758 Glockentum über dem Marktplatz in Warschau  (1024x575)

3750 Gasse in der Altstadt von Warschau  (575x1024)

3752 Auf dem Marktplatz in der Altstadt von Warschau  (1024x575)

3746 Säule beim Eingang zur Altstadt  (575x1024)

Ein Kapitel das die Warschauer Bevölkerung immer noch beschäftigt ist die Verfolgung der alteingesessenen Juden in der Stadt während des zweiten Weltkrieges. Verschiedene Denkmäler weisen darauf hin.

3741 Museum zur Judenverfolgung, der rechte Teil symbolisiert die Verfolgung, der linke den Neuanfang  (1024x571)

3738 Die Deportation der Juden aus dem Warschauer Ghetto  (1024x575)

3739 Denkmal zum Aufstand der Juden im Ghetto  (1024x575)

3740 Menora beim Denkmal zur Judenverfolgung   (974x1024)

Auch auf dem Umschlagplatz, wo die eingesammelten Juden auf Bahnwagen zur Deportation in die Lager  verladen wurden ist ein spezielles Denkmal gewidmet.

3744 Umschlagsplatz, hier wurden die Juden Warschaus in Bahnwagen geladen  (1024x550)

Ganz stolz sind die Polen auch auf zwei ihrer berühmtesten Kinder, Chopin und Madame Curie, geborene Sklodowska, die Polonium und Radium entdeckte. Ihr Geburtshaus steht mitten in der Altstadt.

3761 Hier wurde Madame Cury, die Entdeckerin von Polonium und Radium geboren  (1024x575)

Chopin ist im Park der verschiedene Schlösschen der ehemaligen Könige umgibt sehr präsent. Hier wird  im Sommer Chopins Musik gespielt.

3730 Chopin im Park in Warschau wo immer wieder Konzerte stattfinden.  (1024x563)

3731 Park in Warschau mit Statue von Chopin  (1024x575)

3732 Ein kürzlicher renovierter Pavillon im Park des Königs   (1024x575)   3735 Die von Wasser umgebene Sommerresidenz des Königs (1024x575)

Nach zwei Tagen fahren wir weiter heimwärts.

3790 Campingplatz in Breslau (1024x575)

Ein Übernachtungsstopp in Breslau und schon sind wir wieder in einem anderen Land, ohne dass wir eine Grenzkontrolle über uns ergehen lassen mussten.

Litauen

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Vilnius ist unser einziger Stopp in Litauen. Das City Camp hier liegt etwas ausserhalb. Wir lassen uns per Taxi zur Innenstadt fahren. Zwar lesen und hören wir von der Hitzewelle in der Schweiz, sind hier jedoch in langärmelige Shirts und Regenjacke gehüllt.

Für den Stadtbummel hat der Wettergott mit uns Erbarmen. Er gab uns vier trockene Stunden damit wir die Schönheit der Stadt auch würdigen können.

3701 Durchblick zur Altstadt in Vilnius  (861x1024)

3703 Innenhof in der Altstadt von Vilnius  (1024x575)

3705 Geschmückter Kirchturm in Vilnius  (1024x629)

3706 Durchgang in Vilnius  (534x1024)

3713 Brunnen auf dem Zentrumsplatz in Vilnius  (1024x575)

3714 Gasse in Vilnius mit viele Restaurants  (1024x575)

3710 Panorama des Zentrumsplatz in Vilnius  (1024x232)

Das von allen Reiseführern empfohlene und weit herum bekannte Restaurant war überfüllt. Wir haben dann aber das Restaurant Gabi gefunden das wie ein Rittersaal eingerichtet ist. Die dort gepflegte einheimische Küche hat uns sehr geschmeckt.

Zufrieden und wohl genährt lassen wir uns wieder zum Zeltplatz zurück chauffieren. Das Trommeln auf dem Zeltdach hat unseren Schlaf nicht gestört. Der Regen hat die ganze Nacht angehalten. Zum ersten Mal auf dieser Reise haben wir unser Zelt tropfnass eingepackt. Wir haben auf das Frühstück verzichtet und sind bald Richtung Polen losgefahren. In einer Raststätte etwa 70km ausserhalb von Vilnius haben wir ein “Burezmorge” genossen. Noch hat der Regen nicht nachgelassen. Obwohl wir für unseren Aufenthalt in Warschau ein Hotel gebucht haben hoffen wir doch auf besseres Wetter.

Lettland

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Der Grenzübergang in die EU war problemlos. Wir wurden nur sehr oberflächlich kontrolliert. Wir sind froh, dass wir nun die vielen manchmal mühsamen Grenzübertritte hinter uns haben.

Nicht weit von der Grenze haben wir einen schönen Campingplatz an einem kleinen See gefunden. Wir sind definitiv wieder in Europa, der Platz ist mit sauberen Sanitäranlagen ausgerüstet! Das Wetter lässt jedoch zu wünschen übrig. Es ist windig und recht kühl.

3650 Sonnenuntergang im Dzerkali Camp (Lettland) (1024x575)

3651 Wolkenbildung beim Dzerkali Camp  (1024x575)

3653 Sonnenuntergang im Dzerkali camp  (1024x864)

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg nach Riga. Im City Camp fanden wir einen gut gelegenen Campingplatz. Viele Wohnmobile, vor allem deutsche Urlauber, stehen hier. Wir sehen auch ein Auto aus Zürich und eines aus dem Kanton St.Gallen. Mitten in der Nacht erhielten wir einen Zeltnachbar. Wir hatten den Eindruck er müsse eine Limousine mit mindestens 20 Türen fahren, so oft hat er auf jeden Fall mit den Türen geknallt. Erst am Morgen entdeckten wir den Kleinwagen und dessen Besitzer im kleinen grünen Zelt.

3655 Riga City Camp  (1024x575)

3656 Riga City Camp. Wir sind wieder im touristischen Europa  (1024x575)

Mit etwas Wehmut denken wir an unsere ruhigen wilden Camps zurück. Hier ist es geschäftig und laut. Uns fehlt bereits das ursprüngliche, natürliche der selbst ausgesuchten Plätze in der freien Natur.

Für den morgigen Tag planen wir eine Stadtrundfahrt mit einem Bus. Leider hat sich das Wetter nicht gebessert, im Gegenteil. Zum Glück sitzen wir trocken im Bus. Die Stadt sehen wir nur durch die verregneten Scheiben. Auch die Lust auf einen Stadtbummel zu Fuss ist uns vergangen. 

3664 Brücke über die Daugava in Riga  (1024x575)

3669 Busfahrt durch Riga  (1024x572)

3672 Schöne Jungendstilfassaden in Riga  (1024x575)

Riga ist berühmt für seine Jugendstilbauten. Viele namhafte Architekten lieferten sich einen Wettbewerb um die schönsten Fassaden. So entstanden ganze Strassenzüge im Jugendstil. Der berühmte Architekt Mikhail Eisenstein hat die beiden Häuser in der Elizebetas lela 10a und10b gebaut, sowie auch die beiden gegenüberliegenden Gebäude.

3673 Reich geschmückte Fassade in Riga  (1024x778)

3674 einer von drei Marktteilen in Riga  (1024x575)

3661 Riga Stadtzentrum  (1024x575)

3665 Das Stadtzentrum Riga an der gegenüberliegenden Flussseite  (1024x575)

3667 Staatspräsidenten Residenz in Riga bei trübem und kaltem Wetter im Juli  (1024x575)

Weiter geht unsere Reise Richtung Vilnius in Litauen.