Schottland 19.–22. September 2019

Wir fahren bei Kyle über eine Brücke zur Insel Sky. Das Wetter ist weiterhin schottisch. Trotzdem wollen wir den “Old Man of Storr” besteigen.
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Diese Spitze ist der Old Man.

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In diesem Haus verbirgt sich ein gemütliches Tea Room. Wir hatten den Eindruck, dass wir bei Mutter und Tochter privat zum Tee eingeladen sind. Das Haus ist offensichtlich ein Privathaus dessen Wohnzimmer als Tea Room eingerichtet wurde. Die Gäste dürfen das Badezimmer der Bewohner benutzen.

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Wir trotzen immer wieder den nicht sehr angenehmen Wetterbedingungen. Den ganzen Tag nur im Auto sitzen geht doch auch nicht!
Am Loch Greshornish stellen wir unseren Frosch für die Nacht ab.
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Für kurze Zeit scheint die Sonne. Wir packen sofort unsere Stühle aus und geniessen die warmen Strahlen. Eine Jacke ist trotz Sonnenschein unentbehrlich.

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So schön präsentiert sich die Isle of Skye bei Sonnenschein.
Am nächsten Tag besuchen wir Dunvegan Castle.
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Auch diese Bilder konnten wir bei herrlichem Sonnenschein schiessen. Auch der Spaziergang durch die Gärten des Schlosses haben wir, ohne nass zu werden, genossen.

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Mit der Fähre von Armadale nach Mallaig  geht es nun wieder zurück aufs Festland.
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In Arisaig finden wir den Campingplatz Sunnyside Croft. Der Wetterbericht für die nächsten zwei Tage ist gut. Wir beschliessen hier am Meer zwei Tage zu verbringen. Tatsächlich kann Franz hier wohl den einzigen Sonnenuntergang dieser Reise fotografieren.
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Am nächsten Morgen spazieren wir ins Dorf. Es begegnen uns viele Velofahrer und auch einige Läufer. Neugierig haben wir einen Streckenposten befragt. Ein Triathlon ist im Gange. Es handelt sich nicht um einen internationalen Wettbewerb. Die einzelnen Strecken – Schwimmen – Radfahren und Laufen sind kürzer. Die Teilnehmer sind keine Profis, aber engagierte Hobbysportler.

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Das Dorf Arisaig. Das Pub ist geöffnet, wir bestellen ein Bier im Garten! Die zwei sonnigen Tage sind vorbei. Auf der Fahrt nach Fort William ist das Wetter wieder schottisch. Wir bummeln kurz durch die kleine Stadt. Franz hat die Gelegenheit benutzt um sein Handy reparieren zu lassen.
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Wir fahren heute noch weiter bis Oban.

Schottland 15. bis 18. September 2019

Nach dem Besuch in Inverness fahren wir weiter gegen Norden.

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Das berühmte Schloss Dunrobin ist unser nächster Stopp. Dunrobin wird als das schottische Neuschwanstein bezeichnet. Der Vergleich hinkt etwas. Die Gärten des Schlosses sind Versailles nachempfunden. Auch die Einrichtung erinnert mehr an die französischen Schlösser.

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Die Schlossherren waren natürlich immer auch Jäger. Bei der Jagd wurden oft Falken eingesetzt. Die Tradition der Falknerei wird auch heute noch gepflegt.

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Nachdem Besuch im Schloss steht Franz der Sinn mehr nach “geistlichen” Genüssen.
Wir besuchen die Distellerie Clynelish. Der ganze Prozess der Entstehung eines guten Whiskys wird während der Führung erklärt. Fotografieren ist verboten. Nur der Blick in das Becken darf abgelichtet werden.
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Franz hat trotzdem irgendwie ein Bild der Brennhäfen gemacht.

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Sechs grosse Brennhäfen produzieren hier 4,5 Millionen Liter des rohen Whiskys. Davon werden ca. 80% an Johnnie Walker geliefert. Dort werden sie mit anderen Rohprodukten gemischt und danach im Fässern gereift. Hier in Clynelish wird das Rohprodukt, gemäss schottischem Gesetz, mindestens drei Jahre in Fässern gelagert. Es werden verschiedene Fässer benützt. Auch die Lagerzeiten sind verschieden und produzieren verschiedene Whiskys. Erst bei dieser Lagerung erhält der ursprüngliche klare Schnaps seine typische Farbe und den gewünschten Geschmack.
Die Führung ist überstanden, nun darf das Produkt versucht werden. Da wir aber mit dem Auto unterwegs sind, dürfen wir die Degustationsmengen in kleinen Flaschen mitnehmen. Franz gönnt sich nur einen kleinen Schluck einer speziellen, nur hier erhältlichen Sorte. Er war davon so angetan, dass wir eine (nur eine) Flasche mitnahmen.
Noch heute fahren wir an den nördlichsten Punkt des schottischen Festlands. John o’Groats heisst der kleine Ort.

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Wir sind uns, seit wir in Schottland reisen, schon einiges an Windstärken gewöhnt. Was uns jedoch hier erwartet ist schon aussergewöhnlich. Unser Frosch schwankt wie ein Schiff. Beim Kochen müssen wir sehr darauf achten, dass die Pfannen auf dem Herd bleiben. Es sind auch nicht nur wir Festlandeuropäer die den heftigen Wind spüren. Auch der Inhaber des Campingplatzes bemerkte am Morgen, “that was quiet bad last night”, was für einen Schotten doch schon ein grosses Zugeständnis an die hiesigen Wetterverhältnisse darstellt. Der Sturm hier ist, gemäss Aussagen der Einheimischen, der Ausläufer des Hurrikans Dorian der in den USA wütete.

Wir wenden uns nun westlich. Dem Schloss Mey, Besitz der Königinmutter, die das Schloss jeweils in ihren Sommerferien bewohnte, statten wir nur einen Kurzbesuch ab.

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Der freundliche Herr am Eingang des Schlosses kann nicht verstehen, dass wir keine Besichtigungstour unternehmen wollen. Hier hat doch die Königinmutter ihre Sommerferien verbracht! Ok, wir sind beeindruckt.

Wir fahren weiter der wilden Küste entlang  bis Ullapool. Auch hier gibt es einen schönen Campingplatz.

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Am nächsten Tag haben wir eine kleine Wanderung durch die Corrieshaloch Gorge auf dem Programm. Das Wetter ist zwar nicht gerade prächtig, aber zumindest trocken.

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Franz findet auf der Wanderung einen grossen Steinpilz. Gleich am Abend wird er (der Steinpilz) zubereitet und genüsslich verspeist.

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Es ist uns aufgefallen, dass hier noch in jedem kleinsten Dorf eine öffentliche Telefonzelle steht. Meist ganz alleine auf weiter Flur. Die Telefone sind alle noch funktionstüchtig. Sind hier I-phones noch nicht Mode?

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Schottland vom 11. bis 14. September 2019

 

Die Landschaft hat sich gegenüber dem britischen Mittelland verändert. Wir fahren in Richtung Schottland. Wir sehen nun Hügel und kleine Täler. Auf der Anhöhe an der Grenze  werden wir richtig schottisch empfangen.

Schon in Jedburgh halten wir kurz an um die bekannte Abbey zu fotografieren.

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Unser heutiges “Kulturziel” ist aber die Melrose Abbey. In Melrose angekommen werden wir jedoch zunächst vom Priorwood Garden  angezogen. Hier sind 70 verschiedene Apfelbäume und viele Blumen zu bewundern.

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Die ersten Bauten der Melrose Abbey wurden im 12 Jahrhundert errichtet. Über mehrere Jahrhunderte wurde die Abbey umkämpft. Sie wurde von Benediktinern, dem strikteren Flügel dieser Bruderschaft, neu aufgebaut. Diese Benediktiner waren gegen jeden Schmuck in den Kirchen. Sie widmeten sich vor allem dem Gebet und der Arbeit. Da sie sehr fleissig waren, wurden sie über die Jahrhunderte auch reich. Mit dem Reichtum kam auch die Geltungssucht und die Kirche wurde daher wieder ausgeschmückt.

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Das Kirchenschiff war in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil war den Laienbrüdern vorbehalten. Der zweite Teil, der bei der Marienstatue in der Mitte des Bildes beginnt, ist für die Mönche. Diese durften sich auch im Altarraum aufhalten.

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Durch diesen Schweinekopf wird das Abwasser des ganzen Daches geführt.

Noch eine kurze Fahrt nach Edinburg ist für heute geplant.
Auf dem Morton Hall Caravan Park beziehen wir unseren Standplatz.
Gleich daneben grasen Hochlandrinder.

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Das Wetter am nächsten Tag  ist “schottisch”, d.h. man weiss nie wie es in der nächsten Viertelstunde aussehen wird. Es scheint die Sonne und, plötzlich, buchstäblich aus heiterem Himmel, regnet es. Wir sind selbstverständlich vorbereitet. Die Regenjacke ist eingepackt. Sonnencreme brauchen wir vorläufig noch nicht. Die Sonne schien bis jetzt nie lange genug um eincremen notwendig zum machen.

Mit dem Bus fahren wir in die Stadt. Erst bummeln wir der Princess Street entlang. An der Skulptur des Dichters Walter Scott vorbei.

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An vielen Modegeschäften mit grossen Namen und einigen Souvenirshops vorbei gelangen wir zur Waverley Bridge. Hier werden die verschiedensten Hop on hop off Busstrecken angeboten. Wir nehmen den Erstbesten und lassen uns durch die Stadt fahren.

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Bei der Ausstellung “Dynamic World” steigen wir aus.

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In diesem Haus wird die Entstehung der Erde gezeigt. Mit vielen verschiedenen Filmsequenzen gehen wir vom Urknall bis zur heutigen Zeit. Beeindruckend ist die wirklichkeitsnahe Darstellung. So wird dreidimensional der Ausbruch eines Vulkans gezeigt. Die Verschiebung der Erdplatten wird vom Rütteln des Untergrunds veranschaulicht. Die Ausstellung ist wirklich sehenswert.
Wieder im Bus fahren wir bis zum Grasmarket. Das ist kein Markt mehr, sondern nur eine Geschäftsstrasse mit diesem Namen.

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Alt und Neu stehen in Kontrast.

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Der Aufgang zum Schloss. Die Besucher standen Schlange. Für uns war das Grund genug wieder umzukehren und zurück in die Stadt zu spazieren

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Noch ein Blick zurück auf Edinburgh Castle.

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Das schottische Parlamentsgebäude.

Bei einem Italiener haben wir einen Kaffee genossen. Die richtige Bushaltestelle für den Bus zurück zum Campingplatz haben wir auch gefunden. Für uns war der Stadtbesuch damit abgeschlossen. Wir sind wirklich keine Stadttouristen!

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Auf der Rückfahrt aus der Stadt zum Campingplatz.

Am nächsten Morgen fahren wir wieder los, durch das östliche Highland immer Richtung Norden.

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Auf der Strecke durch das liebliche Hochland mussten wir auf engen Strassen viele Velofahrer überholen. Es scheint, dass irgend eine Ausfahrt organisiert wurde. Es waren, ohne zu übertreiben, hunderte der “Gümmeler” unterwegs.

Am Nachmittag erreichten wir Inverness und wieder fanden wir einen guten Standplatz.

Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Zum ersten Mal machen wir mit den starken schottischen Winden Bekanntschaft.. Der Spaziergang vom Campingplatz zur Stadt führt dem Fluss Ness entlang. Schön, aber an diesem Tag doch recht anstrengend. Vorgebeugt marschieren wir mit meist gesenktem Kopf.

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Auch Inverness hat selbstverständlich sein Schloss.

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Aussicht vom Schloss über die Stadt.

Wir haben unsere Vorräte aufgefüllt. Mit vollen Taschen gehen wir flussaufwärts, begleitet von starken Winden, zurück zu unserem temporären Heim.
Ein gutes hat der starke Wind: man muss sich nie um eine gute Frisur bemühen. Alle Leute sehen gleich “verstrubelt” aus.
Morgen wollen wir das Nessie suchen gehen.

England vom 7. bis 11. Sept.

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Auf einem sehr schönen Platz etwa 30 km ausserhalb von London, im Lee Valley, haben wir unseren Frosch abgestellt. Mit Bus und U-Bahn sind wir am 12. September bis zum Oxford Circus, mitten in London, gefahren. Der Wettergott war günstig gestimmt. Mit einem Rundfahrtbus haben wir uns durch die Stadt chauffieren lassen. Etwas enttäuscht, da viele Baustellen die Sicht auf verschiedene Sehenswürdigkeiten verschlossen, sind wir ausgestiegen. Wir haben uns dafür eine Fahrt auf der Themse genehmigt. Ein Bier in einem typischen Pub durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.

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Hier einige Eindrücke von London:
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Auf unserem weiteren Weg nach Norden haben wir in der berühmten Universitätsstadt Cambridge einen Zwischenhalt gemacht.  Die verschiedenen Colleges der Universität sind in historischen Gebäuden angesiedelt. Die ganze Stadt ist von der Hochschule geprägt.

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Übernachtet haben wir in Skegness. Jetzt geht es weiter nach Norden.

Zur Entspannung machen wir einen Spaziergang dem Meer entlang.
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Wir sehen hier wie England seinen Strom produziert.
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Der Hadrianswall bezeichnete früher die Grenze zwischen Schottland und England. Heute beginnt der Wall, eine Mauer die quer über das Land führt, in Newcastle upon Tyne, England. Der Wall wurde von bis zu 50’000 römischen Soldaten bewacht. Die römische Siedlung hier diente zur Versorgung diese Heeres. Alle lebenswichtigen Güter wurden hier gelagert.

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Schon bald danach erreichen wir die schottische Grenze. Obwohl immer noch in Grossbritannien, sind wir in einem anderen Land.

Frankreich vom 4. bis 7. September 2019

Unser Frosch hat einen neuen Aufbau bekommen. Der Rohbau wurde von Exkab gebaut. Franz hat den Innenausbau ausgeführt.

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Um die neue Kabine auf ihre Reisetauglichkeit zu prüfen, haben wir eine Reise nach Schottland geplant. Für die im nächsten Jahr geplante Reise haben wir damit die Möglichkeit allenfalls nötige Anpassungen vorzunehmen.
Unser Weg führt uns durch Frankreich. In Epinal haben wir zum ersten Mal übernachtet. Wir mussten natürlich sofort die französischen Spezialitäten auf dem Markt einkaufen. Wein, Käse und auch Paté haben wir eingelagert.

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Wir haben die erste Nacht gut durchgeschlafen. Ein Bäcker bringt frische Baguettes zum Frühstück auf dem Campingplatz.
Am nächsten Tag fahren wir durch die Vogesen.

Campingplatz Val de Vesle in der Nähe von Reims.

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So geniessen wir unser Nachtessen im Innern des neuen Aufbaus. Wir fühlen uns wohl.
Am morgen wollen wir die berühmte Kathedrale von Reims besichtigen.

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Seiteneingang

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Haupteingang

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Weiter geht unsere Reise nach Calais. Wir wollen morgen mit der Fähre den Kanal nach Dover überqueren.

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Die Kreidefelsen der englischen Küste kommen bald ins Blickfeld. Die Überfahrt dauert nur 1,5 Stunden.

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