Heimreise vom 28.8 bis 3.9.2021

Nach Oslo zu fahren war ein guter Entscheid. Das Wetter lässt keine Wünsche offen.

Der Campingplatz liegt auf dem Ekeberg. Die Aussicht über die Stadt ist eindrücklich.

2080

2076 der Betonblock in der Mitte ist das Munch-Museum

Der Klotz beherbergt das Munch Museum.

Gleich neben dem Campingplatz beginnt der Skulpturenpark Ekebergparken. Besonders beindruckt hat uns dieser Kopf.

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Oben bei Nacht und unten tagsüber fotografiert. Obwohl das Gesicht plastisch erscheint, ist es in Wirklichkeit ein Negativ-Relief.

2163 2164

Beim Spaziergang den Berg hinunter in die Stadt sehen wir noch mehr Kunstwerke. So zum Beispiel auch diesen Kopf der eigentlich nur eine Metallscheibe ist. Auch der erscheint unterschiedlich, je nach dem von welcher Seite und entsprechendem Lichteinfall man ihn betrachtet.

2077 dieser Kopf ist fast nur eien Scheibe und wird durch die modellierung plastisch 2078 dies ist die Vorderansicht welche ebenfalls durch die Modellierung und dadurch Schatternbildung plastisch wird

Der moderne Stadtteil von Oslo.

2081 es gibt einen Teil vin Oslo der mit ganz verückter Architektur gestalltet ist

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Auch speziell, das Opernhaus

2083 ebenfalls eine verrückte Gestalltung beim Opernhaus

Der ältere Stadtteil mit dem Schloss.

2087 der Weg zum königlichen Schloss auf welchem an unserem Besuchstag ein Maraton stattfindet

2085 es gibt auch altehrwürdige Gebäude in Oslo

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Wachablösung der Palastwache.

2096 Wachtablösung um 12.00 Uhr

2099 sie eignen sich ausgezeichnet für Selfis oder schöne Fotos Weibliche Wachen sind hier keine Seltenheit.

2088 der ganze Weg ist gesäumt mit schönen Blumenarrangements

2090

2091 die berühmte Uni von Oslo, welche schon 5 Nobelpreisträger herhorgebracht hat

Die Universität oben, unten das Rathaus.

2111 das Osloer Ratshaus

2100 jetzt ist der Maraton gestartet

In der Stadt findet heute ein Marathon statt. Hier die Kategorie “Volksläufer” kurz nach dem Start.

Wir haben das Kon-Tiki Museum von Thor Heyerdal und das Wikinger-Schiff Museum besucht.

2141 ein weiteres Boot die Raa,  aus Papyrus gebaut, mit dem Thor Heyerdal über den Atlantik nach Barbedos segeln wollte

2136 die Kontiki von Thor Heyerdal mit der er über den Pacifik mit 5 Mitfahrern gesegelt

2142 ein orginales, restauriertes Wikingerschiff

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2144 ein Wikingerschiff das als Grabstätte diente

2144a eine grafische Darstellung eines Wikingerebootes1

Der Hafen von Oslo.

2106 hier für ein Musikerduo und einApero

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2109 eine junge Möve die das Fliegen erlernt

2114 noch ein weiterer 2-Master mit Festgesellschaft

2124 im Hafen stehen überall kleinere und grössere

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2128 ein Segelschiff aus Glas als Kunstwerk

Hier, speziell für Walti Baumgartner, einer der drei Yachthäfen.

2149 es gibt gemäss dem Reiseguide im Bus ca. 60 solcher Marinas rund um Oslo

Kletterspass für die Kleinen mitten in der Stadt.

2129 auch die Kinder werden nicht vergessen

2131 runter kommen die Kleinen über diesen Lift

Die luxuriöse Fähre der Color Line bringt uns nach Kiel. Wir kommen in den “Genuss” von etwas Kreuzfahrt-Feeling.

2171 warten aufs Bording

2185 ein Bilck durch das grosse Bullauge aus unser schönen Kabine

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Zwischen Travemünde und Lübeck finden wir einen schönen Zeltplatz.

Wir bestaunen die Sandskulpturen in der Ausstellung in Travemünde.

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Am nächsten Tag besuchen wir die Hansestadt Lübeck.

2240 am Tag nach unserer Ankunft auf dem Festland besuchen wir die nahegelegene Hansestadt Lübeck

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2250 die Tür der Katedrale mit speziellen Türgriffen

Eingang zur Kathedrale mit den besonderen Türklinken.

2251 die Griffe aus der Nähe

2252 das schmale Haus zwischen den grossen ehemaligen Lagerhäusern hat ziemliche Schärglage

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Wir planen noch einen letzten Stopp auf unserer Rückreise. Würzburg ist sicher ein Besuch wert.

2254 sie ist links und rechts mit Monumenten der Stadtheiligen und Kardinälen bestückt

Die alte Mainbrücke, heute ein Fussgängerübergang, führt direkt in die Innenstadt.

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Der Dom von Würzburg

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Die Bibliothek

2264 heute die Bibliothek, war früher sicherlich ein Herrschaftssitz gewesen mit all den feinen Stukaturen

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2263 eine andere Kirche, eine von Vielen

2266 Gold zuoberst auf der Turmspitze

2267 zurück zum Frosch und auf gehts nach Hause in die hoffentlich auch sonnige Schweiz

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende.

Wir sind wieder zurück.

2270 wieder zu Hause und zwar bei schönem Wetter

Heimreise mit Umwegen 21.8–27.8.2021

Nach einem letzten Blick auf Seydisfjordür besteigen wir die Fähre nach Hirtshals.

2005 eine letzte Aufnahme vom Fährhafen und dem Dorf, in welchem noch ein Kreuzfahrtsschiff an der Mohle liegt an welcher Morgen die Fähre Norröna anlegen wird

2010 eintreffen unserer Fähre in Seydisfjördur zur Rückfahrt nach Hirtshals

Um die Mittagszeit am 21. August fahren wir in Hirtshals von der Fähre.  Der Himmel ist blau, die Sonne scheint. Wir entschliessen uns, nicht auf dem kürzesten Weg nach Hause zu fahren und nehmen Kurs Richtung Kopenhagen. Wir wollen die Fahrt nach etwa der Hälfte der Strecke unterbrechen und übernachten in Vejle. Hier füllen wir auch wieder unsere Vorräte auf.

Schon am nächsten Tag, 22.8. sind wir auf einem Campingplatz ganz in der Nähe von Kopenhagen. Wir lassen unseren Frosch für den Besuch der Stadt auf dem Platz stehen und nehmen einen Bus in die Stadt.

2011 wir machen eine Stadtrundfahrt mit dem Hop-on-Hop-off Bus vor der Fahrt machen wir noch einen kleinen Spaziergang bis zu ersten Busstopp

2012

Wir verlassen uns auf die altbewährte Strategie, erst eine Rundfahrt mit einem Hop-on-hop-off Bus zu buchen. Auf diesem Platz warten wir (ziemlich lange und immer ungeduldiger) auf den Bus. Als wir uns eben entschlossen hatten die Stadt ohne vorherige Rundfahrt zu erkunden, erscheint endlich der Bus.

2013 auf der Fahrt sehen wir eindrückliche Moumente und Gebäude. Leider ist die Erklärung des Busguids sehr mässig im Gegensatz zu Fahrten in andern Städten

2014 

2015

Viele Brunnen, immer geschmückt mit Statuen, zieren die Stadt.

2017 irgendeine Göttin mit ihren zu Ochsen verzauberten Söhnen

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Ein Bild der berühmten kleinen Meerjungfrau darf hier natürlich nicht fehlen.

2030 überall in der Stadt stehen diese schönen, alten Kioskhäuslein

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2032 diesen Kirchturm kann man via Aussenseite über die sichtbare Wendeltreppe besteigen       2033 diese Spirale der Turmspitze ist aus Krokodilschwänzen gedreht

2028

Die bemerkenswerten Türme der Stadt.

Auch eine Bootstour durch die Kanäle von Kopenhagen lohnt sich.

2039 wir fahren zum Schauspielhaus

2054 schön verziehrt

2046 die königliche Marienekaserne

2049 der Kanal beidseitig mit Hausbooten belegt

2048 die beiden königlichen Wartehäuschen in welchen im rechten die geladenen Gäste warten und in dem mit der Krone die Königsfamilie auf das Schiff für die Fahrt in die Ferien wartet

Die königliche Familie unternimmt jedes Jahr eine Bootsreise zu den verstreuten dänischen Inseln. In diesen Häuschen warten die königlichen Reisenden auf ihr Boot. Das Wartehäuschen mit der Krone ist der Königin vorbehalten. Die andern weiblichen Gäste warten im Haus daneben.

2016

Nun ist es aber wirklich Zeit eines der vielen Restaurant im Nyhavn zu besuchen. Hier hat man die Qual der Wahl. In jedem der farbigen Häuser ist ein Gastbetrieb. Wir sitzen und lassen das gemütliche Treiben auf uns wirken.

Am nächsten Tag (24.8) fahren wir über die lange Brücke am Öresund.

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2054h

Wirklich beeindruckend was die Brückenbauer hier geleistet haben.

2057 wir dagegen klein aber fein

Unsere erste Übernachtung in Kalmar, Schweden. Noch sieht das Wetter nicht allzu ungünstig aus. Wir machen einen kleinen Bummel am Ufer der Ostsee. Gegenüber liegt eine der vielen Schäreninseln, Öland.

2058 am Meer bei den Schären-Inseln

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Schon in der Nacht ziehen dicke Regenwolken auf und entleeren sich. Wir fahren trotzdem weiter Richtung Stockholm. Auch diese Stadt wollen wir bei einem kurzen Besuch kennenlernen. Die ganze Strecke fahren wir bei strömendem Regen. Zum Glück ist unsere Schlafkabine im Nu bereit und wir verziehen uns ins Trockene.

Der Regen hält die ganze Nacht an. Wir prüfen den Wetterbericht. Es sieht nicht gut aus für Stockholm. Ergiebige Regenfälle sind für die nächsten Tage angesagt. Auch die Temperatur, ca. 8°C, lädt nicht zu einem Stadtbummel ein. Wir diskutieren hin und her und einigen uns schliesslich darauf, das wettermässig unfreundliche Schweden zu verlassen. Oslo verspricht besseres Wetter. Es ist jedoch etwas viel, die Strecke Stockholm – Oslo in einem Tag zu fahren. Wir übernachten etwa auf halbem Weg auf dem schönen Platz in Annaboda. Leider gibt es kein einziges Bild von diesem Ort. Die ganze Nacht stürmte es. Der Regen prasselt aufs Dach, der Wind rüttelt an unserem Frosch.

Auch am Morgen ist es noch sehr trüb. Wir fahren los und, tatsächlich hört der Regen auf. Franz braucht eine Pinkelpause und sieht prompt Eierschwämme zwischen den Bäumen am Ufer des kleinen Weihers.

2068 und diese Eierschwämme waren unerreichbar da ein unüberwindbarer Graben zwischen mir und den Pilzen lag

2065 überall gibt es kleine und grössere Seen

Auch eine Kaffeepause ist nun gewünscht. Der Regen hat aufgehört. Der Himmel ist immer noch wolkenverhangen. Ein gemütliches Restaurant, schön gelegen an einem See,  lädt zum Verweilen.

2070

2069 am Weg gibt es gute kleine Cafes in welchen man kleine Gerichte ung gute Kuchen bekommt

2066

Wir fahren weiter und kommen schon bald zur norwegischen Grenze. Wir verlassen Schweden wo uns die Sonne keinen einzigen Strahl zur Aufmunterung gegönnt hat.

12.8 bis 18.8.2021

Von Vik fahren wir in den Skafta National Park. Eine Wanderung führt uns auf den Berg Skaftafell.

1907 an einem Fall sieht man wie der Basaltstein audblütet

1905 auf einer Kurzwanderung entdecken wir wieder einige Wasserfälle

Aussicht vom Berg auf die Gletscherzungen. Der Vatnajökull streckt seine Arme vom Mittelpunkt von Island auf verschiedene Seiten aus. Teile des Gletschers, immer wieder mit verschiedenen Namen, sind von verschiedenen Stellen aus zu sehen.

1906 eine einzige Farbenpracht

1910

1911 ein Panorama-Zeiger auf eine andere Art als wir sie kennen

1913 hier werden die Flüsse im Lauf belassen wie sie die Natur formt

1912 eine riesenbreite Gletscherzunge ebenfalls ein Ausläufer des Vatnajökuls

1924 dies ist nun der 4.Tag in Folge mit solchem Wetter

Beim Abstieg kommen wir an einem im ursprünglichen Zustand erhaltenen Bauernhaus vorbei. Die Bauern lebten in recht beengten Verhältnissen. Die Schlafzimmer befinden sich über den Ställen. Die Wärme der Tiere beheizte die bescheidenen Räume.

1916 ein ehemaliger Bauernbetrieb von hinten mit den begrasten Dächern

1917 der Hof ist nicht mehr bewohnt und so kann man alle Räume besuchen. Es ist sehr erstaunlich wie einfach die Leute hier bei eisiger Kälte und extremen Tageslicht gelebt haben

Aussicht vom Wohnraum (Mitte) ins Tal und

1918 der Ausblick aus der Stube ist traumhaft, aber wenn man die 2 Schlafzimmer sieht mit je 4 Betten (Bettlänge ca. 1,5m) dann estamiert man wieder unsere geheizten Räume

hinunter bis zum Campingplatz.

1904 unser Camping in Skaftafell

Unten sieht man, wie hier ein Fluss mit kleinen Eingriffen in die gewünschte Richtung gelenkt wird.

1934 hier sieht man wie der Fluss mit wenig Eingriff gelenkt werden kann

Weiter immer der isländischen Ringstrasse entlang.

1900 überall gibt es Steinsformationen die aussehen wie zum boden herausgewachsen

1925 ist dies Birke oder eien Art Kirschbaum

1926

Diese Art Bäume sehen wir immer wieder. Wir sind nicht ganz sicher, ist es eine Birke, oder gar ein wilde Kirsche?

1938 und dies bei schönster Aussicht

Von unserem Platz aus haben wir eine tolle Aussicht auf den grössten Gletscher, den Vatnajökull.

1939 ebenso ist die Sicht durchs Kücherfenster super

Aussicht vom Innern unseres Fahrzeugs.

1950

Bilder vom Gletschersee

1957

1952 wurderschöne Eisformationen und wenn man bedenkt, dass nur 10% aus dem Wasser schauen und der Rest ist unter Wasser kann man die Grösse erahnen

1953

1955

1956 die schwarzen Spuren im Eis sind vermutlich von lange vergangenen Vulkanausbrüchen

Diese Brücke überquert die Mündung des Gletschersees in den Atlantischen Ozean. Viele Eisbrocken werden ins Meer geschwemmt und schmelzen dort.

1951 unter dieser Brücke und der Verengung müssen alle Teile wenn sie nicht geschmolzen sind durch ins offene Meer. Es herrscht ein grosses Gedränge am Ausgang

Auf dem Weg nach Höfn begegnen wir diesem jungen Engländer. Er umrundet Island mit dem Trotinett.

1961 ein Engländer der mit dem Trotinett ganz Island umrunden will. Im Moment hat er ca.ei viertel geschaft. Er macht ca. 70 km pro Tag

Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in Höfn. Der Ort ist berühmt für seine Hummerfischer. Franz will natürlich mindestens eine der Spezialitäten probieren.

Wir geniessen schönes Wetter. Am Ufer des Atlantischen Ozeans entlang führt ein Planetenweg. Er liegt herrlich und wir erfreuen uns am Wetter und an der schönen Lage des Orts. Wir haben zweimal im Restaurant gegessen. Leider war kein Hummer verfügbar. Sie seien im Moment etwas rar. Franz fand die Langusten aber als Alternative sehr akzeptabel.

1965 5 Gletscherzungen auf einer Aufnahme von einer Halbinsel die in die Meerbucht reicht

1960 Farbkompositionen die man fast nicht malen könnte

1962 der Frosch zwischen den Chalets auf dem Camping in Höfn

Auch eine Hafenkneipe gibt es.

1971 das Hafenkaffee

Wir fahren weiter bis nach Eskifjördur. Der Ort ist unspektakulär, einfach ein Übernachtungsplatz.

1980 ein Ausflug am 3. letzten Tag unseres Islandabenteuers machen wir in Die Berge beim Fährhafen Seydisfjördur. Diese Ebene ist Sagenumworben

Unsere letzte Station auf der Islandreise ist Seydisfjordur. Wir verbringen hier drei Tage. Ein Tagesausflug führt uns auf eine Hochebene, Richtung Laugarfell. Wir steigen hinauf zu den Basaltsäulen.

1981 ein Wasserfall umgeben von Basaltsäulen

1984

und geniessen die Aussicht auf den Lagarfljot (kein Tippfehler, so heisst der See).

1985 Ausblick vom Berg ins Tal mit dem mäandrierendem Fluss

Wir verpflegen uns beim violetten Foodtruck.

1987 jetzt gibt es noch eteas zu Essen an diesen trendigen Food-Bus und zwar Fleischsuppe mit Schaffleisch = sehr gut

Noch ein sonniger Tag auf Island ist uns beschert. Wir machen ein Wanderung entlang den Klippen des Seydisfjordur. Franz findet hier viele Pilze und fotografiert einige davon um sie später von seinen  Pilzlerfreunden bestimmen zu lassen.

1988 Pilze in rauhen Mengen auf unserem letzten Tagesmarsch

1995

2000 riesen Dinger und ohne irgendwelchen Frass

1996 überall stehen sie im lichten Wald. Der Wald ist geschützt, darum lasse ich auch die pilze stehen damit der Wald nach der Abholzung vor ca 300 Jahren sich wieder erholen kann

1997 Wasser gibt es genug und so kann, wenn sich Humus gebildet hat auch wieder eine gute allgemeine Vegetation entstehen

Zum Abschluss noch ein Bild eines kleinen Wasserfalls. Symbol für die vielen winzigen, kleinen und grossen Fälle die wir hier gesehen haben.

Morgen (19.8) fahren wir auf die Fähre. In zwei Tagen werden wir wieder in Hirtshals in Dänemark ankommen.

Island 9.08. bis 11.08.2021

Nach vier Tagen herrlichem Sonnenschein ist nun heute (14.8.) ein richtig grauer Tag, gerade richtig um wieder die Fotos zu sortieren.

Noch eine Bemerkung zu Varmaland. Hier haben wir einige der bekannten Treibhäuser gesehen, die mit Thermalwasser beheizt werden. In diesen Gewächshäusern wachsen Tomaten, Gurken und andere Gemüse, die im rauen Klima Islands nicht gedeihen könnten.

Wir fahren also nach Hella. Eine kurze Strecke müssen wir über eine bereits einmal befahrene Strasse. Wir geniessen nocheinmal guten Kaffee im gleichen Restaurant.

1822 Kaffee und Kuchen waren sehr gut, darum hat sich auch der 2. Besuch gelohnt

Wir verlassen die Ringstrasse 1 und fahren ins Landesinnere auf einer wenig befahrenen, aber meist geteerten Strasse.

1824 schmale Brücke kommt und nur mit einer Höchstbelastung von 7 to. Wie soll da ein Campingpanzer darüberfahren können

Diese schmale Brücke darf nur mit einer Belastung von 7t befahren werden. Also nichts für die MAN Lastwagen/Wohnmobil Freunde.

1826 hier kommt ein aufgemotzter MOWAG nicht rüber, er muss durch den Fluss und der ist auch für dieses Fahrzeug zu Tief und gross. Also bleibt nur der Umweg!!!!!

 

1829 sieht doch nicht gefährlich aus oder.

Blick vom Camping in Hella auf den Vulkan Eyafjallajökull. Dieser Vulkan hat im 2010 Feuer und Asche ausgestossen. Die Asche hat dem Flugverkehr fast weltweit für längere Zeit schwer zugesetzt.

Wir machen einen Tagesausflug nach Porsmörk. Die Strasse ist eine 4×4 Strecke und führt durch mehrere Flüsse.

1831 auf dem Weg nach Pörsmörk, am Fusse des Eyjafjallajökull und des noch grösseren Bruders der Myrdalsjökull

1833der Eyjafjalla

1835 wunderbare Farben in der Landschaft

1836 Gravelroad wie wir sie von vielen andern Orten von unseren Reisen kennen

1840 wir hatten hin und zurück ca. 20 kleine und grössere Fulssquerungen zu machen

1841

Auf dem Weg zum Fuss der Gletscher mussten wir einige Flüsse durchqueren. Sie waren meist nicht sehr tief und bei allen war das Flussbett steinig. Dies erleichtert die Querung erheblich.

1846a bis zu diesem Fluss sind wir gefahren und haben hier gewendet, denn das kurze Stück das noch gekommen wäre hätte uns die Sicht nicht verschönert sondern genommen

1848

Es ist schwierig die eigene Durchquerung zu fotografieren, also machen wir ein Bild von einem anderen Reisenden.

1851 sogar mit Anhängern queren sie die Flüsse

Sogar ein Bus, allerdings mit Spezialbereifung und hoch gelagert, fährt durch den Fluss.

1853 es war Wochenende als wir unseren Ausflug machten. Die Partybesucher waren wieder auf dem Nachhauseweg

1839

Aussicht auf die Gletscher in Porsmörk.

Am nächsten Tag fahren wir weiter Richtung Vik. Die ganze Gegend wird beherrscht vom Gletscher Myrdalsjökull. Mehrere Ausläufer erstrecken sich bis zum Atlantischen Ozean.

Ein Spaziergang führt uns zu einer Gletscherzunge.

1875 abgekalberte Eisschollen des Gletschers Solheimajökull

1877

Vom Fuss des Gletschers weiter zur grünen Küste am Atlantischen Ozean.

1869 hier scheit das farmen einfach, wenn nur nicht das rauhe Klima wäre

Wir kommen bei herrlichem Sonnenschein in Vik an.

1884 Ankunft in unserem nächsten Übernachtungsplatz in Vik

Vik ist bekannt für seine Strände mit schwarzem Sand.

1887 an der black sand beach auf einem Kulturpfad-Rundgang

1891 über diese Steinsformation im Meer gibt es eine Sage

Eine Sage erzählt die Geschichte dieser Felsformation. Ein versteinerter Dreimaster und ein Troll zeigen sich hier. Der Troll soll die Seeleute auf dem Dreimaster gebeten haben ihn auf die Reise mitzunehmen. Die Seeleute verweigerten dem Troll die Mitfahrt. Der Troll sprach einen Fluch über das Schiff. Das Schiff soll zu Stein werden. Darüber stritten sich nun die Seeleute und der Troll bis der Tag anbrach. Bekanntlich werden Trolle, so sie bei Tagesanbruch noch nicht unter der Erde verschwunden sind, zu Stein. So sieht man also hier den Dreimaster und den Troll.

1894 weiter führt der Kulturpfad durch das Dorf Vik das eine historische Entstehung hatte und auch viele Schiffswracke in der Bucht hat

1897 Ausblick auf den Campingplatz von der markanten, erhöhten Kirchenkanzel. Man sieht den Frosch im 2. Stellfeld rechts

Ein Spazierweg führt durch das Dorf. Dabei wird auf Tafeln die bewegte Entstehungsgeschichte der Gemeinde erzählt. Leider musste das Dorf mehrere Male neu gebaut werden. Immer wieder wurde die Küstenlinie ins Landesinnere verschoben. Heute wird mit verschiedenen Pflanzen wieder ein Landgewinnungs-Projekt durchgeführt.

Einer von mehreren Versuchen eine Seeschwalbe im Flug zu fotografieren. Leider sind die Vögel sehr schnell.Bei ihren Nistplätzen sind sie bessere Fotomodels.

1898 diese Seeschwalben sind schnell und ich hatte kein Fotografenglück und habe nur Hinterteile erwischt

1899 die Nistplätz der Seeschwalben

Der nächste Stopp wird im Skaftafell Nationalpark sein.

5. bis 8. August 2021

 

Hier in den Westfjorden geht es einmal bis ganz zu hinterst in den Fjord, ein anderes Mal steil hinauf über die Bergspitze und genau so steil auf der anderen Seite wieder hinunter zum nächsten Fjord.

1765

1767 zwischendurch gibt es wieder Teerstrassen aber die Kurven bleiben häufig

Hier sehen wir zum ersten Mal einen richtigen Sandstrand, fast wie am Mittelmeer.

1769 und plötzlich sind wir an einem richtigen Sandstrand, wie wir ihn von südlichen Gefilden her kennen

Wir fahren weiter bis nach Bolungarvik. Ein kleines Städtchen, das wir in einem zehnminütigen Bummel schon ganz durchschritten haben. Im kleinen Restaurant, das zugleich die Bibliothek des Dorfes ist, genehmigen wir uns einen Kaffee und ein Stück des feinen Rhabarberkuchens. Dieser Kuchen sieht aus wie die uns bekannte Linzertorte, ist jedoch mit köstlichem Rhabarber Mus und Streuseln bedeckt. Uns fällt auf, dass die Wirtin nicht das hier übliche sehr harte Englisch spricht. Sie erzählt uns, dass sie eine hier gestrandete Australierin ist. Sie kam für ein Musikprojekt nach Island.  Als Dirigentin und Musikerin war sie am Projekt massgeblich beteiligt. Zu ihrem Leidwesen konnten sie und ihr Mann nach Abschluss des Projekts nicht mehr nach Australien einreisen. Die Grenzen wurden sogar für australische Bürger geschlossen. Sie hält sich hier mit Musikunterricht und der Arbeit im Kaffee über Wasser. Sie haben sich damit abgefunden, dass sie wahrscheinlich erst im Laufe des nächsten Jahres wieder nach Hause reisen können.

1804 hier in Bolungarvik machen wir Nachtstopp

1805 schon speziell diese Gartenaussattung

Immer wieder ein Wasserfall. Dies hier ist einer der Grösseren. Kleine Fälle gibt es hier alle paar Kilometer.

1802 immer wieder kommen wir an Wasserfällen vorbei

Blick über den Fjord bei Bolungarvik.

1806

Weiter durch den nächsten Fjord bis nach Drangnes. Die Fjorde sehen erst ziemlich gleich aus. Bei der Fahrt sieht man jedoch viele grössere und kleinere Unterschiede. Die Natur ist vielfältig und wird nie langweilig.

1810 so liegen die meisten Dörfer am Wasser

1814 als sie näher kamen sahen wir dass es Gänse sind

Solche Vögel haben wir oft gesehen. Erst hielten wir sie für Gänse, dann wieder für Schwäne. Es sind Singschwäne!

Im Isafjördur leben Robben.

1815 an einer Robbenkollonie sind wir in einem Fiord gestossen und haben ein paaar Aufnahmen gemacht obwohl wir die Tiere bestens aus andern Weltgegenden kennen

1816

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Eigenartige Robben, mit sehr hellem Fell.

In Drangnes schliessen wir unsere Tour durch die Westfjorde ab.

1812 wie auf diesem Plan ersichtlich fahren wir alle Fiorde aus

Ja, wir sind tatsächlich über alle hier schwarz aufgeführten Strassen gefahren! Zeitweilig über kurvige Naturstrassen, dann über gute Teerstrassen und zweimal durch einen Tunnel.

Jetzt geht es wieder hinaus ins flache Land. Schöne Landschaft und für den Fahrer wieder etwas einfacher zu bewältigen. Wir übernachten in Varmaland und fahren am nächsten Tag weiter bis Hella.

Island 31. Juli bis 4. August 2021

Am 30. Juli haben wir in Kevlavik übernachtet. Den bisher einzigen Sonnenuntergang konnte Franz hier fotografieren.

1700 der einige Sonnenuntergang fotografiert in Island in Keflavik

Unser nächstes Ziel ist Arnastapir. Während unserer Fahrt sahen wir entlang der Strasse einen Fluss und damit natürlich verbunden einen Wasserfall. Es war sowieso Zeit uns ein bisschen die Füsse zu vertreten. Wir hielten an und gingen in Richtung des Falls. Ein Trampelpfad führt uns in die Nähe des Wassers. Um dahin zu gelangen mussten wir eine blaue, leicht gespannte Schnur übersteigen.

1701 hier wurden wir zusammengestauch weil wir ein sogenanntes Fischergebiet betrreten hätten = die Isländer die spinnen

Franz hatte gerade ein Foto geschossen, als ein aufgeregter Mann angerannt kam. Was wir hier zu suchen hätten, wollte der sichtliche enervierte Mann wissen. Dies sei privater Grund und der Wasserlauf, inklusive der Wasserfall, sei privat und es dürften nur Angler hier sein. Wir,  und ein anwesender Angler, waren überrascht, dass der Besitzer des Bachs sich so sehr aufregte. Der Fischer versuchte den Besitzer zu beruhigen, während wir sofort, Entschuldigung murmelnd,  wieder zurück auf die Strasse gingen. Für einmal kein gutes Bild der isländischen Gastfreundschaft.

Im Reiseführer wird die Kirche von Budir erwähnt. Es sei die meist fotografierte und gefilmte Kirche des Landes. Die wollten wir natürlich auch verewigen.

1702 die meistfotografierte Kirch von Budir

1703

Die Kirche steht auf einem Hügel. Weit und breit ist kein Dorf zu sehen. Etwas weiter entfernt gibt es noch ein Hotel. Warum die Kirche gerade hier steht, ist uns nicht bekannt. Es ist uns aber schon mehrmals aufgefallen, dass kleine Kirchen mitten im Nichts stehen. Sie scheinen nicht für eine bestimmte Glaubensgemeinde gebaut zu sein.

In Arnastapir machen wir zuerst mit sehr aggressiven, kleinen Vögeln Bekanntschaft. Sie fühlen sich von den Menschen bedroht und fliegen immer wieder Angriffe. Einige Touristen sind mit Stöcken, eine Frau sogar mit einem Teppichklopfer, bewaffnet. Die Stöcke werden über dem Kopf geschwungen, was die Vögel verscheucht.

1723 diese kleinen Möven sind sehr angriffige Viecher 

Von diesen kleinen Vögeln lassen wir uns nicht von einem längeren Spaziergang am Meer abhalten. Auf den bizarr geformten Klippen nisten viele Möwen. Sie beschallen mit ihren schrillen Rufen die ganze Gegend.

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1708 die Felsen sind von der Wassergewalt durchlöchert

Dieser Steinriese wurde in Gedenken an einen Riesen gebaut der hier gelebt haben soll und noch heute im Gletscher Snaefellsjökul sein Leben fristen soll.

1722 ein Monument für den Riesen der der Sage nach hier gelebt hat und noch heute auf dem Gletscher Snaefellsjökoll sein soll

Wir fahren am nächsten Tag weiter. Die Landschaft ist immer interessant. Wir sehen “Hinkelsteine” und grosse mit Moos bewachsene Lavawüsten.

1724 keine Hinkelsteine von Obelix sondern irgendwelche Brocken die zu den Lavaströmen des Snaefellsjökull gehören

1725 - Kopie

1732

1727 die Lava ist überall mit diesen moosartigen Pflanzen überwachsen

1728

In Grundjarfjördur verbringen wir die nächste Nacht. Hier planen wir unsere Reise durch die Westfjorde. Der nächste Stopp wird Patreksfjördur sein.

Einen Halt machen wir bei dem erloschenen Vulkan Saxhöll.  Wir steigen hinauf bis zum Kraterrand. Leider wird die Tiefe des Kraters auf den Bildern nicht wirklich gut sichtbar. Wir waren beeindruckt und konnten uns, durch die Aussicht vom Kraterrand ins Umfeld gut vorstellen wie die Lava den Hügel hinunter floss.

1741 wir sind auf den Krater Saxholl gestiegen und wollten sehen ob er nicht ausbricht in der nächsten Zeit

Eigenartige, farbige Gebilde aus erkalteter Lava.

1731 bizarre Gebilde aus erkalteter Lava

1729 vielfarbige Lavasteine

1730

Der Snaefellsjökull der dem Gebiet den Namen gibt.

1735

In Reykholar steht unser Frosch direkt neben dem Schwimmbad. Wir haben hier das alte “47” gefunden. (Für nicht Aargauer: das neue Thermalbad in Baden soll 47, sprich fortyseven, heissen.) Hier ist das Wasser aber nicht bloss 47° warm, sondern 115° und muss auf Badetemperatur gekühlt werden.

1753 Heisswasser ist in rauhen Mengen vorhanden

1754 wir nehmen auch ein Bad in den Hotpots für ca 1 Std. Hier ist das Wasser auf ca. 40°C heruntergekühlt. Das Schwimmbad hat ca 28°C.

1755 das Bad heisst nicht fortyseven, obwohl es den Namen eher verdienen würde als unser neues Botabad

Wir haben ein gemütliches Bad im Hot Pot genossen.

Noch ein Abendspaziergang und schon ist es, trotzdem es noch taghell ist, Bettzeit.

 1758 auch hier gibt es heisse Quellwasseraustritte

1759 ein Ibis ähnlicher Vogel fliegt mit uns

Unser nächstes Ziel ist Patreksfjördur. Hier in den Westfjorden gibt es noch viele Naturstrassen.

 1764 weiter geht es über Gravelroads und viele Kurven durch die Fiorde

1765

1766 die Stromversorgung hier iste einmalig gut. Es hat Leitungen bis in die hintersten Ecken der Inseln

An diesen rauen Küsten werden viele Häuser aus Wellblech gebaut, sehen aber trotzdem gut aus.

1747 die meisten Häuser hier sind aus Wellblech und schön gestrichen

Von Patreksfjördur ist mir nur das gute Nachtessen, mit ausgezeichnetem Service, in Erinnerung geblieben. Das Restaurant Stukuhusid ist ein kleines, umgebautes Privathaus.

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27. bis 30.Juli 2021

Skagaströnd, hier steht die Waschmaschine.

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Die Wäsche ist gemacht. Es kann weiter gehen.

Wir haben uns die grosse Naturstrassen-Strecke F35 vorgenommen. Erst geht es gemütlich einige Kilometer über die Ringstrasse. Kurz nach dem Kraftwerk Blanda beginnt die unbefestigte Strasse. Wir fahren an einer Seenlandschaft vorbei. Die Strasse ist ziemlich gut und wir kommen zügig vorwärts. Es hat, wie es scheint, gestern hier geregnet. Daher wirbeln wir sehr wenig Staub auf.

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Bei einem kreisrunden Beschrieb des Panoramas halten wir an. Leider ist der Tag recht trüb. Wir sehen nicht viele der aufgeführten Gipfel.

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Nach ungefähr der Hälfte der Strecke, in Heravellier war ein Bad im Wasser der heissen Quellen geplant. Bei 8°C, gefühlten 2°C, ist uns die Lust auf ein Bad vergangen. Wir begnügten uns damit, die Landschaft der heissen Quellen und den Badepool zu besichtigen.

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Einige mutige Reisende haben sich das wärmende Bad nicht entgehen lassen.

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Noch sind etwa 70km Naturstrasse zu bewältigen. Die Aussicht war immer wieder durch Nebel getrübt. Trotzdem erhaschten wir einen kurzen Blick auf die Gletscher im Hochland.

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Leider wurde die Strasse immer schlechter und nicht mehr ganz so einfach zu befahren. Franz und unser Frosch haben aber auch diese Herausforderung gemeistert.

Nach unserer Ankunft in Skjöl musste erst der gröbste Staub und Schlamm vom Frosch entfernt werden.

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Heute wird nicht mehr gekocht. Wir gönnen uns ein Nachtessen im Platzrestaurant.

In Island gibt es überall Wasserfälle. Einer der bekanntesten ist der Gullfoss. Den haben wir am Morgen des 28. Juli besichtigt.

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Der Wasserfall ist prächtig. Wir hatten aber bald genug gesehen. Der kräftige Wind bliess uns immer wieder kalten Gischt auf die Kamera und  ins Gesicht.

Auf der Strecke zurück zum Atlantischen Ozean ist der Halt beim Geysir ein Muss. In ziemlich regelmässigen Abständen bläst er eine hohe Heisswasser-Fontäne in die Luft. Etwas Geduld ist gefragt. Und dann muss man auch noch im richtigen Moment auf den Auslöser drücken.

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Wie man auf den obigen Bildern sieht, ist der Wettergott wieder guter Laune. Wir fahren heute noch bis Porlakshöfn. Hier wird der Frosch sauber gemacht, denn morgen wollen wir in die Stadt. Den nächsten Tag verbringen wir in Reykjavik.

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Harpa, der neue Konzertsaal, ein Wahrzeichen des modernen Reykjavik.

Wir verlassen uns wieder auf den bewährten Hopp-on, hopp-off Bus um erste Eindrücke der Stadt zu erhalten.

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Sitz der Regierung.

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In diesem Haus trafen sich Ronald Reagan und Mikael Gorbatschow um den kalten Krieg zu beenden.

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Die Hallgrimskirka

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Das Nationalmuseum

Bummel durch die Strassen von Reykjavik

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In Reykjavik sitzen die Gäste im Sommerlook im Strassenkaffee. T-shirts sind Trumpf bei ca. 22°.

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Nun haben wir genug städtische Luft geschnuppert. Wir fahren noch heute zurück aufs Land bis Kevlavik, Stützpunkt der alliierten Streitkräfte im 2. Weltkrieg.

Island 22. Juli bis 26. Juli 2021

Am Morgen des 22. Juli verlassen wir die Fähre und betreten zum ersten Mal Isländischen Boden.

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Der ursprüngliche Plan war, erst in Seydisfjördur zu übernachten und Vorräte einzukaufen. Die erste Fahrt wäre dann am Morgen losgegangen. Der Supermarkt liegt direkt neben der Hafenausfahrt. Wir decken uns mit Lebensmitteln ein und beschliessen den Tag zu nützen und fahren bis Bakkafjördur. Hier wollen wir die Papageitaucher sehen, die wir auf den Färöer Inseln verpasst haben. Mit unseren Velöli fahren wir die 6 km bis zum Vogelfelsen. Wir werden für die kleine Anstrengung reich belohnt.

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Die Papageitaucher (Puffin) leben und brüten im Sommer in Höhlen. Den Winter verbringen sie auf dem Meer. Hier nach Bakkafjördur kommen die Vögel im Mai und verlassen die Gegend wieder Ende August mit ihren Jungvögeln.

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Ist das ein Altersbart oder Reste einer Beute?

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Ein junger Papageitaucher oben und eine junge Möwe unten.

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Auf diesem riesen grossen, gutbesetzen Zeltplatz haben wir unsere erste Nacht in Island verbracht.

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Franz ist auf den Felsen, gleich hinter dem Camping,  geklettert. Hier wohnen, der Sage nach, die Elfen. Die Elfenkönigin lebt beim Elfenstein.

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Am nächsten Tag verlassen wir die Gegend und fahren bis Porshöfn, ein kleines Städtchen auf der Halbinsel Langanes. Was hier besonders hervorsticht ist das Restaurant Baran. Der junge Koch hier wird sogar im Reiseführer erwähnt. Wir haben sehr gut gegessen (Fisch und Lamm). Noch nie haben wir dazu einen so guten Bordeaux zu so einem günstigen Preis getrunken. Das Lokal ist sehr empfehlenswert obwohl der Service, wie schon auf den Färöern, nicht sehr berauschend ist.

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Von jedem Hügel und sei er auch noch so klein, fliesst Wasser. Beim Rjukandafoss haben wir angehalten. Ein kurzer Spaziergang führt uns bis unter den Fall. Erstaunlich wie zwischen all den Steinen doch immer wieder Blumen genug Nahrung finden.

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Der Wettergott ist uns immer noch sehr wohlgesinnt. Wir frühstücken draussen!

Auf diesem Zeltplatz bildeten wir mit drei weiteren Schweizern eine richtige kleine “Schweizerkolonie”. Ein allein-reisender Aargauer war froh, wieder einmal seine eigene Sprache zu hören. Wir bekamen von den anderen, erfahrenen  Islandreisenden, Tipps für die Weiterreise. Das Solothurner Ehepaar ist schon seit Juni hier unterwegs und erzählte von Schneestürmen und garstigen Winden.

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Wasserträger im Park von Porshöfn.

Von hier aus fahren wir zum nördlichsten Punkt von Islands Festland, Hraunhafnartangi. Auf dem Weg dahin, in der Nähe von Raufarhöfn, entsteht ein grosser mythologischer Sonnenkalender, Arctic Henge. 1996 begann Erlingur Thorodsson das Projekt eines  Steinkreises. Bis zur Vollendung werden noch viele Jahre vergehen.

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Der Leuchtturm von Raufarhöfn.

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Kurz nachdem wir den nördlichsten Punkt passiert hatten, begegnen wir einer geführten Touristengruppe. Hier werden die Islandponys gesattelt und der Ausritt beginnt. Es waren sehr viel mehr Pferde als Reiter da. Die ganze Herde begleitet den Ausritt.

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Noch zu erwähnen ist, dass dies die erste unbefestigte Strecke ist, die wir in Island befahren.

Es heisst, in Island gibt es drei Mal so viele Schafe wie Einwohner. Mir scheint, es gibt auch mindestens drei Mal so viel Island-Ponys. Übrigens hört man auch, dass auf jedes Schaf drei Touristen kommen. Anderes Vieh haben wir bis jetzt kaum gesehen.

Unser Tagesziel ist Asbyrgi. Der Zeltplatz ist jedoch ausgebucht. Nur wenige Kilometer weiter finden wir einen sehr schönen Platz direkt am Meer. Bei unserer Ankunft regnet es in Strömen. Schon bald klart es auf und wir können unser Nachtessen draussen geniessen.

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Am nächsten Tag stehen drei grosse Touristenattraktionen auf dem Programm. Als erstes das warme Bad in Jardbödin.

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Hier kommt das Wasser mit 130°C aus dem Boden und muss auf badetaugliche Temperaturen abgekühlt werden. Das Wasser ist milchig. Die Haut fühlt sich nach dem Bad eingecremt an.

Die zweite Attraktion sind die heissen Geysire und sprudelnden Schlammbecken. Leider hat uns keiner der Geysire den Gefallen getan, eine hohe Fontäne auszuspucken. Die Luft ist voller Schwefeldampf und riecht dementsprechend faulig.

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Dann auch noch die dritte Attraktion, der Dettifoss.

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Ein Schweizer hat uns erzählt, dass das einer der grössten Fälle der Welt sei. Wir haben da unsere Zweifel. Der Dettifoss ist eindrücklich, wir haben aber auch die Viktoriafälle und den Iguazu gesehen. Wie sieht es mit den Niagarafällen aus?

Ohne Frage, die Isländer sind zu Recht stolz auf ihren Dettifoss.

Eigentlich wollten wir am Mivatn See übernachten. Der Campingplatz liegt sehr schön auf einer Anhöhe. Wir haben uns aber bald dagegen entschieden. Der Grund: Fliegen! Die Camper auf dem Platz hatten alle Fliegenschutztücher an ihren Hüten befestigt und, kaum waren wir ausgestiegen, überfielen uns die lästigen Viecher in Massen. Also nichts wie zurück ins Auto und bloss weg!

Wir benötigen einige Anläufe,  da einige Plätze entlang der Route (Corona bedingt nur zu 50% belegbar) schon ausgebucht waren. Wir landeten auf dem kleinen Platz Lonsa, in der Nähe von Akureyri.

Gemütlich fahren wir weiter den Fjorden entlang bis nach Blönduos.

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Auf der Halbinsel am Fluss Blanda machen wir einen Spaziergang.Es gibt hier sogar einen kleinen Wald.

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Eine Künstlerin hat die Insel “verziert”. Wir haben mit ihrer Kunst etwas Mühe. Kunst, gemacht aus Nylonfäden.

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Das grosse Kriterium für den nächsten Übernachtungsplatz ist die Waschmaschine! Uns geht langsam die saubere Wäsche aus. Wir entscheiden uns für Skagaströnd.

Mehr nach der grossen Wäsche.

Färöer Inseln 18.–21. Juli 2021

Wir verlassen Hirtshals mit der Fähre Nörrona.

 

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30 Stunden (eine Nacht und den nächsten Tag bis Mitternacht) verbringen wir auf der Fähre. Mitten in der Nacht kommen wir in Torshavn an. Es sind nur einige wenige Kilometer zu fahren bis zu unserem Übernachtungsplatz.Sofort macht Franz unseren Frosch bereit zum Schlafen. Am nächsten Morgen sieht die Welt dann so aus:

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Das heisst, ziemlich grau, mit Nieselregen und auch recht kühl. Wir waren jedoch auf solche Wetterverhältnisse vorbereitet und machten uns weiter keine Sorgen. Nach einem kleinen Frühstück machten wir uns auf die Suche nach einem Lebensmittelladen , um uns für die nächsten drei Tage auf den Inseln mit Vorräten einzudecken. Auch das war recht schnell erledigt und wir konnten uns nun auf Entdeckungsreise machen.

Schon nach kurzer Zeit fielen uns die Häuser mit den Grasdächern auf. Dass diese aber auch gemäht werden müssen erstaunte uns dann aber doch.

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Hotel mit Grass bewachsenem Dach. Auf dem Vorplatz wird soeben eine wichtige Person begrüsst. Wir wurden von der Polizeieskorte an den Strassenrand verwiesen bis die Staatslimusinen passiert hatten.

Wir fuhren zur Insel Vagar. Langsam klart das Wetter etwas auf. Wir sehen nun über den Wasserarmen nicht nur Nebel. Es zeigen sich interessante kleine Inseln.

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Den berühmten Wasserfall Mulafossur lassen wir uns selbstverständlich nicht entgehen. Ein kurzer Spaziergang führt uns zum Fall.

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Im Dorf, ganz in der Nähe vom Wasserfall, finden wir ein Café. Hier werden einheimische Spezialitäten serviert. Zum Lunch bekamen wir verschiedene Fischspezialitäten und, eine Neuigkeit für uns, Lammfleisch luftgetrocknet, wie unser Bündnerfleisch. Es hat uns sehr gut geschmeckt.

Wir übernachten in Giljanes, immer noch auf der Insel Vagar. Wir hatten geplant die Insel Mykines zu besuchen, wo die bekannten Papageitaucher nisten.  Diese Insel ist nicht mit dem Auto zu erreichen. Das kleine Schiff, das den Verkehr zur Insel aufrecht hält war aber für den Tag schon ausgebucht. Wir entschieden uns nun weiter zur Insel Eysturoy zu fahren. Wir fahren bis ganz in den Norden nach Eidi.

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Kurz vor Eidi sehen wir Rose’s Café. Wir halten an, die Wirtin öffnet die Tür. We are closed, sagte sie als erstes. Falls wir aber Hunger hätten oder Kaffee wollten wolle die Wirtin für uns öffnen. Gesagt getan, wir bekamen guten Kaffee und ein Stück feine Torte. Eine kleine Tafel mit den Bezeichnungen Axum und Lalibello stach uns ins Auge. Wir sprachen die Wirtin darauf an. Es ergab sich, dass Rose aus Äthiopien stammt und auch für verschiedene Hilfsprojekte im Rahmen der Unesco arbeitet. Wir sprachen über das Projekt Elfinesh und ernteten grosse Anerkennung.

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Über einen, für Färöer Verhältnisse, sehr hohen Pass (ca. 650 MüM) , vorbei am höchsten Berg der Insel, Grafelli 858 m, kommen wir nach Gjogv.

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An einem schönen Platz, mit direkter Aussicht aufs Meer stellen wir unseren Frosch ab.

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Schon ist es wieder Zeit an die Weiterreise nach Island zu denken. Morgen werden wir wieder auf die Fähre fahren.

Hier einige Impressionen von Eysturoy

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Noch ein kurzer Bummel durch Torshavn und unser Färöer Trip ist schon zu Ende.

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Entgegen unseren Befürchtungen und Erwartungen hat uns der Wettergott auf unserer kurzen Reise auf den Färöern verwöhnt. Ausser am ersten Morgen war das Wetter prächtig und wir haben die Tage genossen.

Anreise nach Island über Deutschland, Dänemark und Färöer Inseln

Am Mittwoch, 14. Juli, haben wir uns bei misslichem Wetter auf die Reise gemacht. Es war kalt. Wir haben es als Vorbereitung für das Wetter in Island angenommen. Den ganzen Tag fuhren wir über die deutsche Autobahn bis zur Fuldaschleife. Der Übernachtungsplatz war zwar etwas feucht, aber es regnete nicht mehr.

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Im gemütlichen  Gasthof Hartung wurden sehr feine Pfifferlinge serviert.

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Der Platzwart organisiert frische Brötchen fürs Zmorge. Gestärkt fahren wir weiter. Das Wetter hat sich sehr gebessert. Ab und zu sehen wir die Sonne. Nach weiteren 400 km erreichen wir Hünning.

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Beim Bauer Jensen gibts einen schönen Campingplatz. Auch eine Imbissstube ist angeschlossen. Hier wird leckere Currywurst serviert.

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Wir können nun sogar draussen sitzen und trockenen Fusses einen Spaziergang machen.

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Am Freitag erreichen wir bei bestem Wetter Hirtshals in Dänemark.

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Heute, Samstag, 17.Juli, fahren wir mit der Fähre zu den Färöer Inseln.

Italien 2020 (an Stelle der Nordamerikareise)

Unsere Reise nach Kanada ist nicht ins Wasser gefallen, aber musste, wie so Vieles in diesem Jahr, Corona Pandemie bedingt, abgesagt werden. Unser Auto war reisefertig bepackt. Im April, drei Tage vor der Abfahrt nach Hamburg zur Verschiffung, wurde uns mitgeteilt, dass Kanada keine Touristen mehr ins Land lässt. Noch hatten wir für einige Wochen die Hoffnung, dass der Spuk bald vorbei sein werde. Wie wir alle wissen, ist das Ende der ganzen leidigen Geschichte noch nicht in Sicht. Auch viele andere Reisepläne, wie z.B. Island, Spanien oder Portugal mussten wir streichen. Schlussendlich haben wir das Planen aufgegeben.

Jedoch schon im Sommer hatten wir das Gefühl, dass unser Frosch endlich wieder bewegt werden sollte. Eine Vier-Pässe-Fahrt durch die Schweiz hat uns für einige Tage das Reisegefühl wieder zurückgegeben. Dann sahen wir im Herbst nur noch die Möglichkeit für zwei bis drei Wochen eine kleine Tour durch Italien zu machen.
Am 28. September sind wir losgefahren. Wir sind über den Julierpass durchs Oberengadin hinab gefahren bis Zernez. Genau an diesem Wochenende hat der Winter erstmals einen kalten Gruss in die Schweiz geschickt.
Hier ein Bild vom Julierpass.

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Am nächsten Tag fahren wir durch das Münstertal südwärts bis Meran. Hier hat uns nun endlich die Sonne wieder aufgewärmt.

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Wir geniessen einen Bummel durch die Stadt und den Sonnenschein auf dem schönen Campingplatz.

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Am Ufer des Gardasees haben wir auf einem schönen Platz übernachtet. Leider lag er direkt an der Strasse. Die ganze Nacht herrschte reger Verkehr.

Im Südtirol, weiter Richtung Süden, fahren wir durch herrliche Obstplantagen. Fleissige Bauern pflücken die reichliche Ernte. Überall werden Äpfel angeboten.

Unsere nächste Station ist Venedig. In Fusina finden wir einen angenehmen Campingplatz. Von hier aus fährt uns ein Boot direkt nach Venedig.Wir wollen die Stadt trotz der nicht sehr erfreulichen Wetteraussichten besuchen.

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Erste Eindrücke von der Stadt.

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Die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage haben ihre Spuren hinterlassen.

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Am berühmten Markusplatz herrschte keine grosse Hektik. Den Touristen werden zum Schutz vor nassen Füssen bunte Plastiküberzüge verkauft. Sogar der Kellner arbeitet in Gummistiefeln. Die Italiener haben sich an das gelegentliche “Aqua alta” gewöhnt und stellen sofort Stege auf.

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Das Wetter hat sich zusehends gebessert. Wir setzen unseren Bummel durch die Stadt fort.

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Was wäre Venedig ohne Gondoliere! Sie sind immer noch eine Touristenattraktion.

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Auch die Rialtobrück gehört selbstverständlich zu einem Touristenbesuch. Wir waren nicht sehr beeindruckt. Die vielen kleinen Brücken und Durchgänge waren jedoch sehr interessant.

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Überall sind Häuser verziert mit Bildhauerarbeiten.

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Ein langer Tag geht zu Ende. Wir fahren mit dem Boot zurück zum Campingplatz. Auch wenn der Rummel in der Stadt nicht sehr gross war, wir sind froh wieder in unserem bescheidenen, ruhigen Zuhause zu sein.

Noch wollen wir weiter in den Süden. Leider gestaltet sich die Suche nach noch offenen Übernachtungsplätzen recht schwierig. In der Nähe von Ravenna fanden wir einen Platz der gerade noch diese eine Nacht offen ist.

An der weiteren Strecke Richtung Süden liegt der kleine Stadt-Staat San Marino.Er gilt als die älteste Republik. Erstmals erwähnt soll er um 300 sein.
Franz erinnert sich, dass er als Kind schon hier war. Also wollen wir die Gelegenheit benutzen und Kindheitserinnerung  wecken.

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Der alte Kern von San Marino liegt zuoberst auf dem Hügel der das ganze Gebiet des Staates umfasst. Die vormalig Regierenden hatten einen prächtigen Rundblick. Eventuelle Feinde konnten schon von Weitem gesehen werden.
Die Gebäude sind zwar nicht fast 2000 Jahre alt, aber doch recht eindrücklich.

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Die nächste Übernachtungsmöglichkeit liegt bei Ancona. Der Platz direkt am Meer ist schön, aber der Wettergott ist uns nicht wirklich gut gesinnt. Zwar erwachen wir bei schönsten Sonnenschein, jedoch schon am Mittag ziehen wieder dicke Wolken auf. Mit kleinen Ausflügen mit unseren neuen “E-Velöli” und Spaziergängen am Meer verbringen wir die Tage.  Da nach zwei Tagen der Wetterbericht immer noch nicht besser ist, wollen wir den Apennin überqueren und bis Rom fahren.

Auch hier suchen wir ziemlich lange bis wir einen noch offenen Campingplatz finden. Der Platz nahe Rom ist zwar offen zur Übernachtung, aber das Restaurant und der Laden haben die Saison bereits abgeschlossen.
Mit einem Vorortzug fahren wir bis zur Station San Pietro. Diesen Tag wollen wir im Vatikan verbringen.
Erst besuchen wir den Petersplatz und den Dom.

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Der Eingang zum Dom ist gesichert. Es werden nicht nur, wie auf einem Flughafen, die Taschen durchleuchtet, es wird auch bei jedem Besucher Fieber gemessen. Natürlich herrscht auch hier, wie in ganz Rom, Maskenpflicht. Dies nicht nur im Innern von Gebäuden, sondern auch auf Strassen und Plätzen.

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In der Peterskirche beeindruckt vor allem die Grösse und die verschwenderische Pracht der Gemälde und Altäre.

Wir suchen uns ein Restaurant für ein Mittagessen. Kaum hatten wir uns gesetzt, öffnet der Himmel alle Schleusen. Kellner helfen den wenigen im Freien sitzenden Gästen ins Trockene. Wir hatten Glück schon von Anfang an einen Tisch unter Dach zu erwischen.

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Der Nachmittag ist den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle gewidmet.

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Nach etwa drei Stunden schlendern durch immer neue Museumssäle und schier überfordert von den vielen Kunstgegenständen, waren wir froh wieder ins Freie gehen zu können. Die Ansammlung von Gemälden, alten Landkarten, Teppichen und Statuen ist überwältigend und fast  nicht erfassbar.
Wir spazieren zurück zum Bahnhof und fahren durch Roms Vorstädte zurück zu unserem Campingplatz.

Am Morgen fahren wir wieder mit der Bahn in die Stadt. Heute wollen wir das alte Rom etwas erkunden.

Für die erste Übersicht fahren wir mit einem Hopp-on-hopp-off Bus.

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Beim Kolosseum steigen wir aus.

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Schlendern weiter durch Roms Strassen

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und machen Mittagspause in einem kleinen Strassencafé. Es wird uns herrlicher Schinken und Bruschette serviert. Der Café zum Abschluss darf in Italien natürlich nicht fehlen. Das Verhältnis von Café zu Grappa empfand ich aber etwas gar grosszügig.

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Die Fontana di Trevi gehört zum Pflichtprogramm bei einem Besuch der ewigen Stadt. Auch hier waren relativ wenig Touristen unterwegs.

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Wir spazieren weiter durch enge Gassen und vorbei an imposanten Gebäuden.

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Langsam schmerzen die Füsse. Wir gehen zurück zur Bahnstation und fahren zum Campingplatz.

Der Wetterbericht für die nächsten Tage verspricht sonniges, warmes Herbstwetter. Wir beschliessen weiter zu fahren. Bei Castiglione de la Pescaia finden wir einen Zeltplatz am Meer. Ein paar ruhige Strandferien-Tage geniessen wir hier. Der Fotoapparat bleibt im Frosch.

Ein weiteres Ziel ist, immer wenn wir in Italien sind, das Piemont. Wir kennen einen guten Winzer und wollen unsere Vorräte für den Winter aufstocken. Wir beziehen wieder den uns schon gut bekannten Campingplatz Sole Langhe.

Ein Ausflug mit dem “Velöli” nach La Morra.

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Wir machen einen Spaziergang durch die Rebberge.

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Die Traubenlese ist noch nicht ganz abgeschlossen

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Mittagspause im Rebberg.

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Die ersten Schritte zum schönen Wein.

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Hier werden die Beeren maschinell von den Stauden getrennt.

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Blätter und unreife Beeren werden herausgelesen.

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Nun wird gepresst. Der Saft fliesst durch einen Schlauch in die vorbereiteten Tanks.

Eingedeckt mit Wintervorräten an Salami und Wein fahren wir zurück in die Schweiz. Da wir noch einen kurzen Besuch auf dem Campingplatz Tunetsch und dem dazu gehörigen Restaurant planen, fahren wir über den Simplon. Um den Kreis vom Schnee auf den Julierpass am Anfang unserer Reise zu schliessen, schickt uns Petrus eine richtige Winterüberfahrt über den Simplonpass.

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Zum Abschluss gönnen wir uns noch ein feines Nachtessen im Restaurant Tunetsch im Wallis. Nach einer recht kalten Nacht (zum Glück haben wir eine Heizung im Frosch) fahren wir nach Hause.

Schottland vom 11. bis 14. September 2019

 

Die Landschaft hat sich gegenüber dem britischen Mittelland verändert. Wir fahren in Richtung Schottland. Wir sehen nun Hügel und kleine Täler. Auf der Anhöhe an der Grenze  werden wir richtig schottisch empfangen.

Schon in Jedburgh halten wir kurz an um die bekannte Abbey zu fotografieren.

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Unser heutiges “Kulturziel” ist aber die Melrose Abbey. In Melrose angekommen werden wir jedoch zunächst vom Priorwood Garden  angezogen. Hier sind 70 verschiedene Apfelbäume und viele Blumen zu bewundern.

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Die ersten Bauten der Melrose Abbey wurden im 12 Jahrhundert errichtet. Über mehrere Jahrhunderte wurde die Abbey umkämpft. Sie wurde von Benediktinern, dem strikteren Flügel dieser Bruderschaft, neu aufgebaut. Diese Benediktiner waren gegen jeden Schmuck in den Kirchen. Sie widmeten sich vor allem dem Gebet und der Arbeit. Da sie sehr fleissig waren, wurden sie über die Jahrhunderte auch reich. Mit dem Reichtum kam auch die Geltungssucht und die Kirche wurde daher wieder ausgeschmückt.

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Das Kirchenschiff war in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil war den Laienbrüdern vorbehalten. Der zweite Teil, der bei der Marienstatue in der Mitte des Bildes beginnt, ist für die Mönche. Diese durften sich auch im Altarraum aufhalten.

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Durch diesen Schweinekopf wird das Abwasser des ganzen Daches geführt.

Noch eine kurze Fahrt nach Edinburg ist für heute geplant.
Auf dem Morton Hall Caravan Park beziehen wir unseren Standplatz.
Gleich daneben grasen Hochlandrinder.

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Das Wetter am nächsten Tag  ist “schottisch”, d.h. man weiss nie wie es in der nächsten Viertelstunde aussehen wird. Es scheint die Sonne und, plötzlich, buchstäblich aus heiterem Himmel, regnet es. Wir sind selbstverständlich vorbereitet. Die Regenjacke ist eingepackt. Sonnencreme brauchen wir vorläufig noch nicht. Die Sonne schien bis jetzt nie lange genug um eincremen notwendig zum machen.

Mit dem Bus fahren wir in die Stadt. Erst bummeln wir der Princess Street entlang. An der Skulptur des Dichters Walter Scott vorbei.

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An vielen Modegeschäften mit grossen Namen und einigen Souvenirshops vorbei gelangen wir zur Waverley Bridge. Hier werden die verschiedensten Hop on hop off Busstrecken angeboten. Wir nehmen den Erstbesten und lassen uns durch die Stadt fahren.

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Bei der Ausstellung “Dynamic World” steigen wir aus.

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In diesem Haus wird die Entstehung der Erde gezeigt. Mit vielen verschiedenen Filmsequenzen gehen wir vom Urknall bis zur heutigen Zeit. Beeindruckend ist die wirklichkeitsnahe Darstellung. So wird dreidimensional der Ausbruch eines Vulkans gezeigt. Die Verschiebung der Erdplatten wird vom Rütteln des Untergrunds veranschaulicht. Die Ausstellung ist wirklich sehenswert.
Wieder im Bus fahren wir bis zum Grasmarket. Das ist kein Markt mehr, sondern nur eine Geschäftsstrasse mit diesem Namen.

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Alt und Neu stehen in Kontrast.

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Der Aufgang zum Schloss. Die Besucher standen Schlange. Für uns war das Grund genug wieder umzukehren und zurück in die Stadt zu spazieren

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Noch ein Blick zurück auf Edinburgh Castle.

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Das schottische Parlamentsgebäude.

Bei einem Italiener haben wir einen Kaffee genossen. Die richtige Bushaltestelle für den Bus zurück zum Campingplatz haben wir auch gefunden. Für uns war der Stadtbesuch damit abgeschlossen. Wir sind wirklich keine Stadttouristen!

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Auf der Rückfahrt aus der Stadt zum Campingplatz.

Am nächsten Morgen fahren wir wieder los, durch das östliche Highland immer Richtung Norden.

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Auf der Strecke durch das liebliche Hochland mussten wir auf engen Strassen viele Velofahrer überholen. Es scheint, dass irgend eine Ausfahrt organisiert wurde. Es waren, ohne zu übertreiben, hunderte der “Gümmeler” unterwegs.

Am Nachmittag erreichten wir Inverness und wieder fanden wir einen guten Standplatz.

Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Zum ersten Mal machen wir mit den starken schottischen Winden Bekanntschaft.. Der Spaziergang vom Campingplatz zur Stadt führt dem Fluss Ness entlang. Schön, aber an diesem Tag doch recht anstrengend. Vorgebeugt marschieren wir mit meist gesenktem Kopf.

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Auch Inverness hat selbstverständlich sein Schloss.

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Aussicht vom Schloss über die Stadt.

Wir haben unsere Vorräte aufgefüllt. Mit vollen Taschen gehen wir flussaufwärts, begleitet von starken Winden, zurück zu unserem temporären Heim.
Ein gutes hat der starke Wind: man muss sich nie um eine gute Frisur bemühen. Alle Leute sehen gleich “verstrubelt” aus.
Morgen wollen wir das Nessie suchen gehen.