26. bis 30. September 2019

Wir haben Schottland verlassen.  Für den 30. September ist die Fähre Poole – Cherbourg gebucht. Wir haben also noch ein paar Tage Zeit. In Windermere finden wir einen gemütlichen, wenn auch wie üblich nassen, Campingplatz. Der Platz verfügt über ein Pub. An der Reception wird uns jedoch empfohlen für das Nachtessen das Pub “Eagle and Child” im Dorf zu besuchen. Es sei nur etwa 45 Gehminuten vom Platz entfernt. Das Wetter lädt auch hier nicht unbedingt zu einem Spaziergang ein. Wir sind aber inzwischen recht wetterfest. Ausgerüstet mit einer Skizze die den Weg ungefähr beschreibt, gehen wir los. Erst einem ganz passablen Feldweg entlang. Dann führt ein Trampelpfad abwärts quer über eine Wiese. Mehrere Male übersteigen wir, wie in der Skizze beschrieben, aus losen Steinen gebaute Weidegrenzen. Meine Schuhe sind schon sehr nass. Bis wir dann endlich im Pub ankommen sind auch meine Füsse eingeweicht.

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Wir verbringen einen gemütlichen Abend im vollen Pub. Drei Engländer erzählen uns von ihrem Urlaub in Griechenland. Sie schwärmen von der Sonne und dem guten Wein! Wir sind nur ein kleines bisschen eifersüchtig.
Es ist schon dunkel als wir das Pub verlassen. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in der Dunkelheit den Weg zurück zum Campingplatz finden werden. So war es auch, jedoch mit einigen Tritten in den nicht sichtbaren Sumpf.
Der nächste Morgen begrüsst uns mit trockenem Wetter. Nach einer Fahrt von ungefähr 350km südwärts campieren wir auf dem Platz “Cartref” in Cruckton. Abends in der Bar werden Reiseerfahrungen ausgetauscht. Der Barkeeper reist oft für 2-3 Monate nach Indien. Den Grund dafür kann er nicht bestimmt sagen. Es gefalle ihm einfach da. Jährlich besucht er auch seinen Sohn in Australien. Gesprächsstoff für einen Abend war genügend vorhanden.

Heute, 28. September, steht der Besuch von Stonehenge an. Die historische Anlage ist weiträumig abgesichert. Um vom Parkplatz und Ticketoffice zu den Steinen gelangen nimmt man den Shuttlebus oder geht etwa 45 Minuten pro Weg zu Fuss.
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Noch am gleichen Tage fahren wir weiter bis Poole. Von hier aus fährt die Fähre nach Frankreich. Wir haben noch einen Tag Zeit und entschliessen uns mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Poole ist eher eine Industrie und Hafenstadt. Wir machen einen Bummel, essen eine Kleinigkeit und fahren wieder mit dem Bus zurück zum Frosch. Morgen heisst es früh aufstehen. Schon um 7.30 müssen wir am Fährhafen sein. Pünktlich um 8.30 legt die Fähre ab.
Auf Wiedersehen Grossbritannien !

25. Sept. 2019 Glasgow

Auch Glasgow macht in Sachen Wetter keinen Unterschied. Wir fahren am Morgen ausnahmsweise mit dem Auto in die Stadt. Noch heute wollen wir Schottland in Richtung England verlassen.
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Diese Statue wurde mit hübschen Hüten versehen.

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Uns haben in ganz Schottland die vielen schönen Pubs sehr gefallen. Die Atmosphäre ist immer sehr gemütlich. Die Gäste sind freundlich und immer in Plauderlaune.
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In der Fussgängerzone wird mit einem speziellen Instrument Musik gemacht.
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Schottland ist eine Reise wert. Auch wenn wir uns etwas angenehmeres Wetter gewünscht hätten, haben wir die Reise genossen.

Schottland 23.–25 September 2019

Der Campingplatz in Oban liegt ganz einsam auf einem Hügel. Sehr wenige Camper sind noch hier. Zu unserem Erstaunen treffen wir aber genau an diesem abgelegenen Platz auf die einzigen Schweizer Camper bisher. Ein junges Berner Paar das Schottland mit Velos und dem Camper erkundet.

Wir fahren zur Cruachan Power Station. Franz interessiert sich für dieses Kraftwerk im Berg. Mit einem kleinen Bus werden wir ins Innere des Bergs gefahren.
Eine Universität präsentiert eine farbige Ausstellung zur Entstehung des Baus. Mit besonderem Stolz wird das Bild der Einweihung des Kraftwerks durch König Elisabeth erwähnt.

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Der Führer erklärt den Ablauf der Stromerzeugung.

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Den Ablauf hier zu beschreiben führt zu weit. Interessierte unter den Lesern können sich auf http://www.scottishlife.org/archive/TheHollowMountain.htm
schlau machen.

Über eine kleine, schmale Landstrasse fahren wir bis zum Glencore Nationalpark wo wir auch übernachten. Obwohl das Wetter immer noch schottisch ist (wir gewöhnen uns langsam daran) wollen wir einen Spaziergang durch den Park machen. Der Parkplan schlägt drei verschiedene Wanderungen  vor. Da es doch schon etwa vier Uhr Nachmittags ist, entschliessen wir uns, nur den kleinen Rundgang in Angriff zu nehmen. Er soll drei Meilen lang sein. Brav folgen wir dem mit gelber Farbe markierten Weg. Schon nach etwa 20 Minuten stehen wir bereits wieder beim Anfang des Pfades. So schnell können wir nun wirklich nicht drei Meilen gegangen sein. Wir nehmen nun auch den langen Weg, (5 Meilen) in angriff. Zu guter Letzt haben wir alle drei Pfade in einer guten Stunde bewältigt. Wir sind wirklich schnell, 8 Meilen in einer Stunde!! Vielleicht sind wir auch einfach farbenblind?
Am nächsten Tag fahren wir dem Loch Sunart entlang zu der kleinen Distillerie Ardnamurchan.

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Wir werden vom Chef persönlich durch den Betrieb geführt. Hier erfahren wir, dass Whisky nur in gebrauchten Fässern gelagert wird. Es kommen Wein-, Sherry und Portweinfässer zum Einsatz. Sogar Fässer aus Amerika, in denen bereits einmal Whisky gelagert wurde, werden benutzt.

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Bei allen Erklärungen spürt man den Stolz des Produzenten. Noch wird hier kein eigener Whisky verkauft. Die Distillerie wurde erst vor wenigen Jahren wieder eröffnet. Der Whisky lagert noch in den Fässern. Frühestens im nächsten Jahr wird das erste Fass geöffnet. Man ist hier sehr gespannt und freut sich bereits auf die ersten Degustationen.

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Der Gärtank

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Das Destillat wird in drei verschiedene Arten unterteilt. “the head, the heart and the taill”. Durch einfaches Schwenken eines Rohrs werden diese Teile in verschiedene Behälter geleitet.  Die drei unterscheiden sich vor allem durch ihren Alkoholgehalt. Der schwächste und der stärkste Teil werden wieder durch den Brennvorgang geführt. Dadurch entsteht der gewünschte Gehaltsanteil. https://de.wikipedia.org/wiki/Whisky#Brennen

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Selbstverständlich dürfen wir auch hier etwas Whisky degustieren. Noch ist es nicht ein original Ardnamurchan. Das Getränk schmeckt Franz trotzdem.

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Die Strasse führt noch ein kleines Stück entlang Loch Sunart bis nach Kilchoan. Eine Fähre bringt uns hinüber zur Insel Mull.

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Der Küste der Insel Mull entlang fahren wir bis zur nächsten Fähre die uns wieder aufs Festland bringt.
Diese Aufnahmen hat Franz während der Fahrt gemacht.

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Erst ziemlich spät am Abend kommen wir auf dem Campingplatz an.

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In Auchindrain besuchen wir das Historic Township Openair Museum. Aufgebaut ist ein kleines Dorf wie es vor etwa 200 Jahren existiert hat. Ein Haus wurde bis in die fünfziger Jahre bewohnt. Es hatte sogar fliessend Wasser eingebaut.

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Unser heutiges Ziel ist Glasgow. Natürlich führt uns der Weg wieder entlang eines Sees. Aussergewöhnlich ruhig liegt er da. Nicht die kleinste Welle trübt die Oberfläche
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Schottland 19.–22. September 2019

Wir fahren bei Kyle über eine Brücke zur Insel Sky. Das Wetter ist weiterhin schottisch. Trotzdem wollen wir den “Old Man of Storr” besteigen.
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Diese Spitze ist der Old Man.

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In diesem Haus verbirgt sich ein gemütliches Tea Room. Wir hatten den Eindruck, dass wir bei Mutter und Tochter privat zum Tee eingeladen sind. Das Haus ist offensichtlich ein Privathaus dessen Wohnzimmer als Tea Room eingerichtet wurde. Die Gäste dürfen das Badezimmer der Bewohner benutzen.

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Wir trotzen immer wieder den nicht sehr angenehmen Wetterbedingungen. Den ganzen Tag nur im Auto sitzen geht doch auch nicht!
Am Loch Greshornish stellen wir unseren Frosch für die Nacht ab.
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Für kurze Zeit scheint die Sonne. Wir packen sofort unsere Stühle aus und geniessen die warmen Strahlen. Eine Jacke ist trotz Sonnenschein unentbehrlich.

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So schön präsentiert sich die Isle of Skye bei Sonnenschein.
Am nächsten Tag besuchen wir Dunvegan Castle.
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Auch diese Bilder konnten wir bei herrlichem Sonnenschein schiessen. Auch der Spaziergang durch die Gärten des Schlosses haben wir, ohne nass zu werden, genossen.

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Mit der Fähre von Armadale nach Mallaig  geht es nun wieder zurück aufs Festland.
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In Arisaig finden wir den Campingplatz Sunnyside Croft. Der Wetterbericht für die nächsten zwei Tage ist gut. Wir beschliessen hier am Meer zwei Tage zu verbringen. Tatsächlich kann Franz hier wohl den einzigen Sonnenuntergang dieser Reise fotografieren.
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Am nächsten Morgen spazieren wir ins Dorf. Es begegnen uns viele Velofahrer und auch einige Läufer. Neugierig haben wir einen Streckenposten befragt. Ein Triathlon ist im Gange. Es handelt sich nicht um einen internationalen Wettbewerb. Die einzelnen Strecken – Schwimmen – Radfahren und Laufen sind kürzer. Die Teilnehmer sind keine Profis, aber engagierte Hobbysportler.

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Das Dorf Arisaig. Das Pub ist geöffnet, wir bestellen ein Bier im Garten! Die zwei sonnigen Tage sind vorbei. Auf der Fahrt nach Fort William ist das Wetter wieder schottisch. Wir bummeln kurz durch die kleine Stadt. Franz hat die Gelegenheit benutzt um sein Handy reparieren zu lassen.
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Wir fahren heute noch weiter bis Oban.

Schottland 15. bis 18. September 2019

Nach dem Besuch in Inverness fahren wir weiter gegen Norden.

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Das berühmte Schloss Dunrobin ist unser nächster Stopp. Dunrobin wird als das schottische Neuschwanstein bezeichnet. Der Vergleich hinkt etwas. Die Gärten des Schlosses sind Versailles nachempfunden. Auch die Einrichtung erinnert mehr an die französischen Schlösser.

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Die Schlossherren waren natürlich immer auch Jäger. Bei der Jagd wurden oft Falken eingesetzt. Die Tradition der Falknerei wird auch heute noch gepflegt.

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Nachdem Besuch im Schloss steht Franz der Sinn mehr nach “geistlichen” Genüssen.
Wir besuchen die Distellerie Clynelish. Der ganze Prozess der Entstehung eines guten Whiskys wird während der Führung erklärt. Fotografieren ist verboten. Nur der Blick in das Becken darf abgelichtet werden.
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Franz hat trotzdem irgendwie ein Bild der Brennhäfen gemacht.

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Sechs grosse Brennhäfen produzieren hier 4,5 Millionen Liter des rohen Whiskys. Davon werden ca. 80% an Johnnie Walker geliefert. Dort werden sie mit anderen Rohprodukten gemischt und danach im Fässern gereift. Hier in Clynelish wird das Rohprodukt, gemäss schottischem Gesetz, mindestens drei Jahre in Fässern gelagert. Es werden verschiedene Fässer benützt. Auch die Lagerzeiten sind verschieden und produzieren verschiedene Whiskys. Erst bei dieser Lagerung erhält der ursprüngliche klare Schnaps seine typische Farbe und den gewünschten Geschmack.
Die Führung ist überstanden, nun darf das Produkt versucht werden. Da wir aber mit dem Auto unterwegs sind, dürfen wir die Degustationsmengen in kleinen Flaschen mitnehmen. Franz gönnt sich nur einen kleinen Schluck einer speziellen, nur hier erhältlichen Sorte. Er war davon so angetan, dass wir eine (nur eine) Flasche mitnahmen.
Noch heute fahren wir an den nördlichsten Punkt des schottischen Festlands. John o’Groats heisst der kleine Ort.

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Wir sind uns, seit wir in Schottland reisen, schon einiges an Windstärken gewöhnt. Was uns jedoch hier erwartet ist schon aussergewöhnlich. Unser Frosch schwankt wie ein Schiff. Beim Kochen müssen wir sehr darauf achten, dass die Pfannen auf dem Herd bleiben. Es sind auch nicht nur wir Festlandeuropäer die den heftigen Wind spüren. Auch der Inhaber des Campingplatzes bemerkte am Morgen, “that was quiet bad last night”, was für einen Schotten doch schon ein grosses Zugeständnis an die hiesigen Wetterverhältnisse darstellt. Der Sturm hier ist, gemäss Aussagen der Einheimischen, der Ausläufer des Hurrikans Dorian der in den USA wütete.

Wir wenden uns nun westlich. Dem Schloss Mey, Besitz der Königinmutter, die das Schloss jeweils in ihren Sommerferien bewohnte, statten wir nur einen Kurzbesuch ab.

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Der freundliche Herr am Eingang des Schlosses kann nicht verstehen, dass wir keine Besichtigungstour unternehmen wollen. Hier hat doch die Königinmutter ihre Sommerferien verbracht! Ok, wir sind beeindruckt.

Wir fahren weiter der wilden Küste entlang  bis Ullapool. Auch hier gibt es einen schönen Campingplatz.

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Am nächsten Tag haben wir eine kleine Wanderung durch die Corrieshaloch Gorge auf dem Programm. Das Wetter ist zwar nicht gerade prächtig, aber zumindest trocken.

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Franz findet auf der Wanderung einen grossen Steinpilz. Gleich am Abend wird er (der Steinpilz) zubereitet und genüsslich verspeist.

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Es ist uns aufgefallen, dass hier noch in jedem kleinsten Dorf eine öffentliche Telefonzelle steht. Meist ganz alleine auf weiter Flur. Die Telefone sind alle noch funktionstüchtig. Sind hier I-phones noch nicht Mode?

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Schottland vom 11. bis 14. September 2019

 

Die Landschaft hat sich gegenüber dem britischen Mittelland verändert. Wir fahren in Richtung Schottland. Wir sehen nun Hügel und kleine Täler. Auf der Anhöhe an der Grenze  werden wir richtig schottisch empfangen.

Schon in Jedburgh halten wir kurz an um die bekannte Abbey zu fotografieren.

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Unser heutiges “Kulturziel” ist aber die Melrose Abbey. In Melrose angekommen werden wir jedoch zunächst vom Priorwood Garden  angezogen. Hier sind 70 verschiedene Apfelbäume und viele Blumen zu bewundern.

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Die ersten Bauten der Melrose Abbey wurden im 12 Jahrhundert errichtet. Über mehrere Jahrhunderte wurde die Abbey umkämpft. Sie wurde von Benediktinern, dem strikteren Flügel dieser Bruderschaft, neu aufgebaut. Diese Benediktiner waren gegen jeden Schmuck in den Kirchen. Sie widmeten sich vor allem dem Gebet und der Arbeit. Da sie sehr fleissig waren, wurden sie über die Jahrhunderte auch reich. Mit dem Reichtum kam auch die Geltungssucht und die Kirche wurde daher wieder ausgeschmückt.

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Das Kirchenschiff war in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil war den Laienbrüdern vorbehalten. Der zweite Teil, der bei der Marienstatue in der Mitte des Bildes beginnt, ist für die Mönche. Diese durften sich auch im Altarraum aufhalten.

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Durch diesen Schweinekopf wird das Abwasser des ganzen Daches geführt.

Noch eine kurze Fahrt nach Edinburg ist für heute geplant.
Auf dem Morton Hall Caravan Park beziehen wir unseren Standplatz.
Gleich daneben grasen Hochlandrinder.

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Das Wetter am nächsten Tag  ist “schottisch”, d.h. man weiss nie wie es in der nächsten Viertelstunde aussehen wird. Es scheint die Sonne und, plötzlich, buchstäblich aus heiterem Himmel, regnet es. Wir sind selbstverständlich vorbereitet. Die Regenjacke ist eingepackt. Sonnencreme brauchen wir vorläufig noch nicht. Die Sonne schien bis jetzt nie lange genug um eincremen notwendig zum machen.

Mit dem Bus fahren wir in die Stadt. Erst bummeln wir der Princess Street entlang. An der Skulptur des Dichters Walter Scott vorbei.

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An vielen Modegeschäften mit grossen Namen und einigen Souvenirshops vorbei gelangen wir zur Waverley Bridge. Hier werden die verschiedensten Hop on hop off Busstrecken angeboten. Wir nehmen den Erstbesten und lassen uns durch die Stadt fahren.

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Bei der Ausstellung “Dynamic World” steigen wir aus.

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In diesem Haus wird die Entstehung der Erde gezeigt. Mit vielen verschiedenen Filmsequenzen gehen wir vom Urknall bis zur heutigen Zeit. Beeindruckend ist die wirklichkeitsnahe Darstellung. So wird dreidimensional der Ausbruch eines Vulkans gezeigt. Die Verschiebung der Erdplatten wird vom Rütteln des Untergrunds veranschaulicht. Die Ausstellung ist wirklich sehenswert.
Wieder im Bus fahren wir bis zum Grasmarket. Das ist kein Markt mehr, sondern nur eine Geschäftsstrasse mit diesem Namen.

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Alt und Neu stehen in Kontrast.

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Der Aufgang zum Schloss. Die Besucher standen Schlange. Für uns war das Grund genug wieder umzukehren und zurück in die Stadt zu spazieren

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Noch ein Blick zurück auf Edinburgh Castle.

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Das schottische Parlamentsgebäude.

Bei einem Italiener haben wir einen Kaffee genossen. Die richtige Bushaltestelle für den Bus zurück zum Campingplatz haben wir auch gefunden. Für uns war der Stadtbesuch damit abgeschlossen. Wir sind wirklich keine Stadttouristen!

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Auf der Rückfahrt aus der Stadt zum Campingplatz.

Am nächsten Morgen fahren wir wieder los, durch das östliche Highland immer Richtung Norden.

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Auf der Strecke durch das liebliche Hochland mussten wir auf engen Strassen viele Velofahrer überholen. Es scheint, dass irgend eine Ausfahrt organisiert wurde. Es waren, ohne zu übertreiben, hunderte der “Gümmeler” unterwegs.

Am Nachmittag erreichten wir Inverness und wieder fanden wir einen guten Standplatz.

Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Zum ersten Mal machen wir mit den starken schottischen Winden Bekanntschaft.. Der Spaziergang vom Campingplatz zur Stadt führt dem Fluss Ness entlang. Schön, aber an diesem Tag doch recht anstrengend. Vorgebeugt marschieren wir mit meist gesenktem Kopf.

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Auch Inverness hat selbstverständlich sein Schloss.

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Aussicht vom Schloss über die Stadt.

Wir haben unsere Vorräte aufgefüllt. Mit vollen Taschen gehen wir flussaufwärts, begleitet von starken Winden, zurück zu unserem temporären Heim.
Ein gutes hat der starke Wind: man muss sich nie um eine gute Frisur bemühen. Alle Leute sehen gleich “verstrubelt” aus.
Morgen wollen wir das Nessie suchen gehen.

England vom 7. bis 11. Sept.

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Auf einem sehr schönen Platz etwa 30 km ausserhalb von London, im Lee Valley, haben wir unseren Frosch abgestellt. Mit Bus und U-Bahn sind wir am 12. September bis zum Oxford Circus, mitten in London, gefahren. Der Wettergott war günstig gestimmt. Mit einem Rundfahrtbus haben wir uns durch die Stadt chauffieren lassen. Etwas enttäuscht, da viele Baustellen die Sicht auf verschiedene Sehenswürdigkeiten verschlossen, sind wir ausgestiegen. Wir haben uns dafür eine Fahrt auf der Themse genehmigt. Ein Bier in einem typischen Pub durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.

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Hier einige Eindrücke von London:
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Auf unserem weiteren Weg nach Norden haben wir in der berühmten Universitätsstadt Cambridge einen Zwischenhalt gemacht.  Die verschiedenen Colleges der Universität sind in historischen Gebäuden angesiedelt. Die ganze Stadt ist von der Hochschule geprägt.

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Übernachtet haben wir in Skegness. Jetzt geht es weiter nach Norden.

Zur Entspannung machen wir einen Spaziergang dem Meer entlang.
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Wir sehen hier wie England seinen Strom produziert.
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Der Hadrianswall bezeichnete früher die Grenze zwischen Schottland und England. Heute beginnt der Wall, eine Mauer die quer über das Land führt, in Newcastle upon Tyne, England. Der Wall wurde von bis zu 50’000 römischen Soldaten bewacht. Die römische Siedlung hier diente zur Versorgung diese Heeres. Alle lebenswichtigen Güter wurden hier gelagert.

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Schon bald danach erreichen wir die schottische Grenze. Obwohl immer noch in Grossbritannien, sind wir in einem anderen Land.

Frankreich vom 4. bis 7. September 2019

Unser Frosch hat einen neuen Aufbau bekommen. Der Rohbau wurde von Exkab gebaut. Franz hat den Innenausbau ausgeführt.

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Um die neue Kabine auf ihre Reisetauglichkeit zu prüfen, haben wir eine Reise nach Schottland geplant. Für die im nächsten Jahr geplante Reise haben wir damit die Möglichkeit allenfalls nötige Anpassungen vorzunehmen.
Unser Weg führt uns durch Frankreich. In Epinal haben wir zum ersten Mal übernachtet. Wir mussten natürlich sofort die französischen Spezialitäten auf dem Markt einkaufen. Wein, Käse und auch Paté haben wir eingelagert.

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Wir haben die erste Nacht gut durchgeschlafen. Ein Bäcker bringt frische Baguettes zum Frühstück auf dem Campingplatz.
Am nächsten Tag fahren wir durch die Vogesen.

Campingplatz Val de Vesle in der Nähe von Reims.

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So geniessen wir unser Nachtessen im Innern des neuen Aufbaus. Wir fühlen uns wohl.
Am morgen wollen wir die berühmte Kathedrale von Reims besichtigen.

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Seiteneingang

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Haupteingang

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Weiter geht unsere Reise nach Calais. Wir wollen morgen mit der Fähre den Kanal nach Dover überqueren.

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Die Kreidefelsen der englischen Küste kommen bald ins Blickfeld. Die Überfahrt dauert nur 1,5 Stunden.

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Brasilien 21.–26. September 2018

Wir nehmen die Fahrt nach Norden unter die Räder und übernachten nach ca. 300 km in Campo Grande. Ein Ibis Hotel gewährt uns eine enge Unterkunft für eine Nacht. Es ist in diesem Hotel alles vorhanden, Dusche, WC und Klimaanlage, jedoch auf sehr engem Raum.

Weiter geht es am nächsten Tag bis Rondonopolis. In dieser Stadt finden wir kein Restaurant in Gehdistanz. Unser Kühlschrank im Frosch ist gut gefüllt, also picknicken wir im Hotelzimmer.

b2160 ein kurzes Abendessen im Hotel in Rondopolis, da das nächste Restaurant weit weg war und es hat geregnet

Franz klagt weiterhin über starke Rückenschmerzen. Das Sitzen im Auto wird immer unbequemer. Selber fahren liegt für ihn nur noch für 45 Minuten bis zu einer Stunde drin. Das Aufstellen des Zelts wird schwierig. Das Dachzelt, das einfacher aufzustellen wäre, ist beschädigt. Während der Fahrt auf offener Strasse nach Bonito hörten wir einen Knall. Franz meinte, ein Vogel sei ins Auto geknallt, wir waren aber nicht sicher. Sicher ist, dass die Plane des Dachzelts, die Leiter und die Querführung des Dachzelts beschädigt sind. Eine ziemlich aufwändige Reparatur steht an. Franz kann diese hier unterwegs nicht ausführen.

Wir entscheiden uns, die Reise abzubrechen und wieder zurück nach Uruguay zu fahren,  wo wir entweder unseren Frosch wieder parkieren oder verschiffen können.

Das heisst nun, dass wir quer durch Brasilien fahren werden in Richtung Südosten. Es liegen etwa 3000km Fahrt vor uns. Über meist gute Strassen erreichen wir wieder Campo Grande und fahren am nächsten Tag weiter nach Assis. In Joinville erreichen wir den Atlantik.

Im Hotel wird uns das Restaurant Hullen empfohlen. Etwas erstaunt sehen wir, dass uns nur eine Getränkekarte vorgelegt wird. Bald schon merken wir wie hier der Service funktioniert. Mehrere Serviceleute gehen mit gefüllten Platten und Schüsseln durch das Lokal. Sie offerieren was immer sie gerade bei sich haben. Man kann davon auslesen wonach einem der Sinn steht. Von verschiedenen Pizzen über Pasta bis zu Fleischgerichten ist alles zu haben.

In Porto Alegre übernachten wir wieder in einem engen Ibis-Zimmer. Von der Stadt sehen wir nicht viel. Uns fällt jedoch das Parkhaus gegenüber auf.

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Unser Frosch passt da natürlich nicht rein, da zu hoch. Er muss draussen im Regen stehen bleiben.

b2164 der Frosch vor dem Ibis in Porto Alegre

In der Grenzstadt Jaguarao übernachten wir noch  in Brasilien bevor es dann am nächsten Morgen über die Grenze nach Uruguay geht.

Am Nachmittag des 27. September erreichen wir das Paraiso Suizo in Uruguay. Wir werden von Silvia und Heinz herzlich, aber auch etwas erstaunt begrüsst. Zum Glück ist wieder eines ihrer Bungalows frei, den wir sofort beziehen können. Wir verbringen die Tage mit Umpacken für die Rückreise. Gemütliche Stunden erleben wir mit den anwesenden Reisenden, Werner und Pia, Erich und Silvia mit Sohn Mario und Martin und Claudia die ebenfalls ihre Rückreise in die Schweiz organisieren.

Auf der langen Fahrt durch Brasilien haben wir uns entschlossen unseren Frosch zu verschiffen und ein Flugticket für uns zwei zu buchen.

Am 1. Oktober geben wir den Frosch im Hafen von Montevideo in die bewährten Hände der Grimaldi Group. Er wird auf der Grande Nigeria am 5. Oktober Montevideo verlassen und um den 2. November in Antwerpen ausgeladen. Wir fliegen am 2. Oktober zurück in die Schweiz.

Da wir nun kein Auto mehr haben buchen wir für die letzte Nacht in Montevideo ein Zimmer in der Nähe des Flughafens.

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    Ein schöner Sonnenaufgang versüsst uns den
Abschied von Montevideo.

Brasilien vom 17.–20. September 2018

Nachdem wir endlich die Grenze überquert haben, fahren wir in Richtung Bonito. Uns wurde gesagt, dass Bonito das südliche Zentrum des Pantanals sei. Das schien uns etwas fragwürdig, weil Bonito doch gemäss allen unseren Karten ausserhalb des Pantanals liegt.

Die Fahrt war unspektakulär bis auf die heftigen Regenschauer etwa eine Stunde vor Bonito.

b1093 auf dem Weg in den Pantanal in Brasilien

Schon sieht man die drohende Wolkenwand.

Der Regen war so stark, dass wir anhalten mussten da die Sicht gegen null ging.

Wir haben uns im Hotel Paraiso del Aguas (wie bezeichnend!) einquartiert. Bonito ist ein hübsches kleines Touristenstädtchen. Fast jedes zweite Haus ist ein Reisebüro oder ein Hotel, dazwischen einige Restaurants. Bei einem Bummel hat Franz hier das erste Mal überbackene Glace gegessen und sehr genossen.

Wir fanden in einem Reisebüro den englisch sprechenden Bruno. Er hat uns eine dreitägige Tour ins Pantanal empfohlen, die wir dann auch gebucht haben.

Die Fazenda auf der wir drei Tage verbringen heisst San Francisco. Schon beim Eingang begrüssen uns die hier heimischen grossen Papageien.

b2000 hier gibt es unzählige farbenprächtige, grosse und kleine Vögel

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Als erstes Tier begegnen wir einer ungiftigen Schlange mitten auf der Strasse.

b2004 eine ungiftige, ca. 4 Meter lange Schlange vor den Safarifahrzeug

Schon nachmittags um drei gehen wir auf die erste geführte Tour. Der Track führt auf einem Steg  gut zwei Stunden lang  über für den Pantanal typisches Sumpfgebiet.

b2013 der Anfang unseres Fussmarsches über die hochgebauten Stege

b2005 hier leben drei verschiedene Störche, einer mit schwarzem Kopf hat bis 2,5 Meter Spannweite

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Hier leben vier verschiedene Storcharten. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihre Grösse. Der Grösste ist der mit dem schwarzen Kopf und dem roten “Halstuch”.

b2041 der Schwarzkopfstorch mit 2,5m Spannweite

Dieser Vogel wird hier auch Jesus Vogel genannt. Der Grund: er läuft übers Wasser.

b2042 der läuft jetzt auf den schwimmenden Blättern

Es ist Frühling, die Nagetiere und auch die Kaimane haben Nachwuchs.

b2043 und Nachwuchs hats auch bei den Nagern gegeben

b2044 auch die Kaymane vermehren sich tüchtig

 

Den Bock, den wir schon so oft auf Verkehrsschildern gesehen haben,  sehen wir heute zum ersten Mal in Natura.

Bildergebnis für verkehrsschilder brasilien

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b2049 nur Fluss und Urwald

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Die ersten Frühlingsblüten sind zu bestaunen.

b2058 der Urwald bringt wunderschöne Blüten hervor welche die Insekten für Nahrung anfliegen

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Das ist kein Vogelnest, sondern der Bau von Termiten der am Baumstamm hängt.

b2016 ein Termitenbau im Geäst eines Strauches

Das sind Vogelnester!

b2052 Vogelnester

Zurück auf der Fazenda geniessen wir das Schauspiel das uns die vielen Vögel bieten.

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b2071 mit Nachwuchs

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b2135 vor dem 2. Bootsausflug (an unserem Abreisetag)

Bald ist es Zeit für das Nachtessen. Ein wichtiger Küchenteil ist der grosse Grill.

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Nach einer kurzen Verdauungspause besteigen wir ein Safarifahrzeug zu einer Nachtpirsch.

Leider scheinen sich an diesem Abend die meisten Tiere irgendwo zu verstecken. Jedenfalls sehen wir ausser einem kleinen Fuchs, der aber in Wirklichkeit ein wilder Hund ist, keine Tiere.

b2030 sieht aus wie ein Fuchs ist aber ein Wildhund

Schon um halb neun am nächsten Morgen werden wir auf Fotosafari gefahren.

b2036 eine Falkenart auf Beobachtungsposten

Ein Falke sucht die Umgebung nach geeignetem Futter ab. Schon hat er etwas gefunden.

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Der Fahrer entdeckt frische Spuren eines Jaguars entlang der Strasse.

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b2012 die Spuren des Jaguars

Obwohl alle Passagiere konzentriert die Umgebung beobachten, sehen wir die grosse Katze nicht.

So soll sie aussehen (leider ist dieser Jaguar aus Porzellan).

b1096 die Hauptatraktion im Pantanal = mit dem Jaguar ist es wie bei den andern Wildkatzen in andern Parks der Welt ein Zufall wenn man sie sieht. Wir können nur hoffen

b2062 der Fahrer des Safaribusses     b2063 die Strassen auf dem aufgeschütteten Sumpfgebiet PANATNAL sind schnurgerade

Der Fahrer, der uns über die meist geraden Strassen im Pantanal fährt. Er bremst natürlich sofort für einen Fussgänger.

b2064 die Tiere benützen diese Strassen für ihren Wechgsel

b2069 ein Lizzard (Leguan) auf Lauer

Auch der Lizard ist auf der Lauer. Die Straussenvögel, hier Ema genannt, tummeln sich auf der grossen Weide.

b2070 Ema die Schwestertiere der Straussen und Emus

Schon nach zwei Stunden sind wir wieder zurück auf der Fazenda

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b1095 es wird alle tropisch, die Plantzen, Tiere und Themaraturen

b2136 Der Esssaal

Mittagessen und eine kurze Ruhepause und schon steht das nächste Abenteuer an.

Wir fahren mit einem Ausflugsschiff zum Piranhas fischen.

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b2092 jetzt wird nach Piranhas gefischt

Der Köder, rohes Fleisch, wird am Hacken befestigt und schon bald beissen die ersten Fische an.

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b2107 der letzte wird rausgeholt für eine kleine Präsentation wie hier die Tiere leben = Fressen oder Gefressen werden

b2101 er hat eine Scheissfreude an seinem Fang    Die grosse Freude am Fang.

So sieht das gefürchtete Gebiss der Piranhas aus.

b2104 das Gebiss lässt erahnen was mit einem Finger passiert wenn er dazwischen kommt

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b2085 dieser Kayman ist auch auf Futtersuche = so ein netter Vogel vom Ast runterholen wäre gerade richtig

 

Kaiman auf Futtersuche. Vielleicht einer dieser Vögel zum Nachtessen?

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b2109 da ist er

 

Auch er hat Hunger.

 

Wieder zurück auf der Farm. Abendessen und einen wunderbaren Sonnenuntergang geniessen.

b2116 nach der Rückkehr auf die Fazienda gibt es Kuchen und Getränke, aber Achtung die Papageien sind sehr scharf auf den Kuchen auch wenn man den in der Hand hält und abbeissen möchte greifen sie zu

Papageien, frecher als Spatzen. Sie holen ihr Futter überall. Andere Vögel scharren im Sand

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b2118 die Sonnenuntergänge sind wie in Afrrika = wunserschön

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Noch einmal gehen wir auf Nachtpirsch. Wir hoffen auf mehr Glück als gestern Abend.

b2123 und kurz nach der Abfahrt sehen wir schon einen Ameisenbär

Ein Ameisenbär! Zwar versucht er sich dem Licht zu entziehen. Wir sehen ihn jedoch deutlicher als auf dem Foto.

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Und dann, der Glückstreffer des Abends! Wir sehen einen Ozelot auf dem Baum ganz nahe bei der Strasse. Er lässt sich nicht vom Licht des Scheinwerfers stören. Franz konnte ein paar herrliche Aufnahmen machen. Wir haben auf dieser Nachtfahrt nochmals einen Ozelot gesehen. Von ihm konnten wir leider keine Fotos machen.

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Diese zwei Eulen scheinen auf uns gewartet zu haben. Ob sie jeden Abend so fotogen auf dem Gerüst sitzen und auf doofe Touristen warten? Sie sehen irgendwie verächtlich auf uns herab.

 

b2131 dieses Eulenpaar beobachtet uns wie wir sie

An unserem letzten Morgen auf der Fazenda steht noch eine Bootsfahrt auf dem Miranda River auf dem Programm.

b2074 die Farmarbeiter (Gautchos) kommen immer hoch zu Ross für die Arbeit

Farmarbeiter auf dem Weg zur Arbeit.

Wir warten mit einem jungen deutschen Paar auf unseren Führer. Die Wartezeit wird hier nie langweilig. Bunte Vögel sind immer in der Nähe und wollen, wie dieser Tuncan, bewundert werden.

b2138 der Tucan (so hat auch unse Zimmer geheissen)

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Hier wartet noch einer auf Beute.

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b2150 wir haben sehr viel gesehen und gelernt trotz Sprachproblemen, wie hier die Tierwelt lebt und der Urwald ihnen Schutz bietet

 

Der Fluss Miranda und die Bewohner an seinen Ufern.

b2145 ein Kigfischer Weibchen

Der Kingfisher und der Rotkopfspecht zeigen sich.

b2147 ein Rotkopfspecht

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Um die Mittagszeit verlassen wir die Fazenda San Francisco im südlichen Pantanal. Der Aufenthalt hat uns sehr gefallen. Wir beschliessen, auch den nördlichen Pantanal zu besuchen. Allerdings stehen uns bis dahin ca. 800 km Fahrt bevor.

Kurze Reise durch Paraguay vom 12.9 bis 16.9

Nach dem Grenzübertritt kommen wir zügig vorwärts. Unser grosses Ziel ist der Pantanal, der aber dann wieder in Brasilien liegt. Wir werden also nicht sehr lange in Paraguay sein. Ein Muss für europäische Reisende in Paraguay ist der Besuch von Hasta la Pasta. Der Platz liegt bei San Bernardino am Lag Ypacarai. Leider kann im See nicht gebadet werden. Er ist total verschmutzt. Alle Abwässer aus der Gegend, inklusive jene einer Färberei und von diversen Sgrossen Schlachthöfen fliessen in den See.

Der Platz gehört Rene und Marion. Sie vermieten auch Bungalows. Ausserdem kann man auch hier sein Auto für drei Monate stehen lassen und nach Hause fliegen.

b1088 alle sehr schön und sauber wie man es von Schweizern annimmt

b1085 in Asucion bei Rene und Marion auf den Camging (Schweizer)

Am Samstag haben wir den Markt besucht.

b1089 jeden Samstag ist Markt mit deutschen und schweizer Produkten

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b1090 da trifft man sich für eien Schwatz in Deutsch

Das auffälligste im Markt war sicher die Sprache. Fast an allen Ständen wurde Deutsch gesprochen. Es gab Brot vom deutschen Bäcker, Wurst vom Bayrischen Metzger und auch der Gemüsehändler spricht Deutsch. Jeder kennt hier jeden. Es werden die neuesten Klatschgeschichten ausgetauscht und anschliessend im “kleinen” Markt in Alto bei Glühwein Freundschaften vertieft.

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Wir verbringen vier gemütliche Tage auf dem Platz bei Marion und Rene. Zum Namen “Hasta la Pasta” muss noch erwähnt werden, dass Rene Teigwaren herstellt die er auf dem Platz und in verschiedenen Geschäften der Umgebung verkauft. Selbstverständlich haben auch wir uns mit Pasta eingedeckt.

Am Sonntag verlassen wir Marion und Rene. Wir wünschen Rene, der erst kürzlich einen Schlaganfall erlitt, alles Gute und rasche Genesung.

Wir kommen auf den guten Strassen schnell vorwärts. Schon am Mittag erreichen wir den Grenzort zu Brasilien, Pedro Juan Caballero. Wir beschliessen noch an diesem Tag die Grenze zu überqueren und uns in Brasilien eine Unterkunft zu suchen. Das ging nun aber gründlich in die Hosen! Wir haben nach einigem Suchen zwar die Zollstelle von Paraguay gefunden. Dort sollten wir unsere Pässe stempeln lassen und den Frosch wieder aus Paraguay ausführen. Wir standen vor geschlossenen Türen. Erst dachten wir dass vielleicht noch Mittagszeit sein könnte. Nach einigem Herumfragen in unserem noch immer mangelhaften Spanisch bekamen wir die Auskunft – manana – das heisst, die Zollstation ist am Sonntag geschlossen! Wir suchen uns also ein Hotel und übernachten im Hotel “Royal Palace” das zwar ok, aber nicht wirklich königlich war. Im China Shopping Palace bekamen wir dann auch etwas zu Essen und haben uns im riesigen Einkaufszentrum umgesehen. Hier wird nur importierte Ware zollfrei verkauft. In dieser kleinen Stadt weiss man wirklich nicht ob man im Moment in Brasilien oder in Paraguay ist.

Am Montag haben wir uns dann in Paraguay abgemeldet und haben auch die Federal Policia von Brasilien am Flughafen  gefunden. Die Pässe müssen auf dieser Amtsstelle gestempelt werden. Nun sind wir also wieder in Brasilien.

Brasilien (Argentinien) vom 8.9. bis 11.9. 2018

Wir werden nur kurz in Brasilien sein. Unser nächstes Ziel ist Paraguay und der kürzeste Weg dorthin führt nordwärts über Brasilien.

Zwischen dem Atlantik und einer Lagune fahren wir in Richtung Norden. Zum ersten Mal sehen wir auch Carpinchos, die grössten Nagetiere der Welt, in freier Natur.

b1035 auf der Fahrt Richtung Norden haben wir viele Carpinchos (grösstes Nagetier) in den Sümpfen gesehen

b1036 in einem Tierpark beim Pan Azucar in Uruguay schon gesehen

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Den ersten Stopp machen wir im Pousada de Moinho in der Nähe von Pelotas. Wir stellen wieder unser Dachzelt auf.

b1041 Pousada do Moinho Camping hat einen kleinen Fluss mit 7 Fällen und den dazugehörigen Pools zum Schwimmen (war zu kalt) - Kopie

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Der Platz liegt an einem Bach. Die Besitzer sind sehr stolz auf die sieben Kaskaden und machen uns mehrmals mit vielen Gesten darauf aufmerksam.

Die Fahrt nach Cruz Alta führt uns durch eine sehr schöne, abwechslungsreiche Landschaft. Es geht über viele Hügel. Bäume und Büsche stehen im saftigen Frühlingsgrün und viele blühen bereits.

 

Die nächste Nacht verbringen wir im Hotel Executivos in Cruz Alta in Brasilien. Ein sehr angenehmes Hotel am Rande der Stadt. Für die Preise die hier verlangt werden könnten wir in der Schweiz kaum in einer Berghütte im Massenlager übernachten.

Da Iguazu auf unserer Strecke nach Paraguay liegt, entscheiden wir uns kurzfristig nochmals die Fälle zu besuchen. Wie wir Schweizer halt so sind, übernachten wir auch wieder im gleichen Hotel wie bei unserem ersten Besuch.

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Die Fälle sind auch beim zweiten Mal wieder sehr eindrücklich. Es scheint uns, dass sogar viel mehr Wasser fliesst. Wir sehen viele kleine Nebenfälle.

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Die Bootsfahrt unter die Fälle ist sehr beliebt und für viele Leute ein Höhepunkt. Wir fanden die Idee nicht so toll und haben darauf verzichtet.

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Iguazu liegt im Dreiländereck Argentinien/Brasilien/Paraguay. Um von der argentinischen Seite der Fälle nach Paraguay zu kommen fährt man durch die brasilianische Stadt Foz de Iguazu. Man muss sich jedoch nicht in Brasilien melden. Der Grenzübertritt findet erst in Paraguay statt. Es war für uns etwas verwirrend, ist jedoch nach einer Stunde Fahrt, in einer Kolonne die sich nur zentimeterweise bewegte, zur Grenze auch überstanden.