26. bis 30. September 2019

Wir haben Schottland verlassen.  Für den 30. September ist die Fähre Poole – Cherbourg gebucht. Wir haben also noch ein paar Tage Zeit. In Windermere finden wir einen gemütlichen, wenn auch wie üblich nassen, Campingplatz. Der Platz verfügt über ein Pub. An der Reception wird uns jedoch empfohlen für das Nachtessen das Pub “Eagle and Child” im Dorf zu besuchen. Es sei nur etwa 45 Gehminuten vom Platz entfernt. Das Wetter lädt auch hier nicht unbedingt zu einem Spaziergang ein. Wir sind aber inzwischen recht wetterfest. Ausgerüstet mit einer Skizze die den Weg ungefähr beschreibt, gehen wir los. Erst einem ganz passablen Feldweg entlang. Dann führt ein Trampelpfad abwärts quer über eine Wiese. Mehrere Male übersteigen wir, wie in der Skizze beschrieben, aus losen Steinen gebaute Weidegrenzen. Meine Schuhe sind schon sehr nass. Bis wir dann endlich im Pub ankommen sind auch meine Füsse eingeweicht.

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Wir verbringen einen gemütlichen Abend im vollen Pub. Drei Engländer erzählen uns von ihrem Urlaub in Griechenland. Sie schwärmen von der Sonne und dem guten Wein! Wir sind nur ein kleines bisschen eifersüchtig.
Es ist schon dunkel als wir das Pub verlassen. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in der Dunkelheit den Weg zurück zum Campingplatz finden werden. So war es auch, jedoch mit einigen Tritten in den nicht sichtbaren Sumpf.
Der nächste Morgen begrüsst uns mit trockenem Wetter. Nach einer Fahrt von ungefähr 350km südwärts campieren wir auf dem Platz “Cartref” in Cruckton. Abends in der Bar werden Reiseerfahrungen ausgetauscht. Der Barkeeper reist oft für 2-3 Monate nach Indien. Den Grund dafür kann er nicht bestimmt sagen. Es gefalle ihm einfach da. Jährlich besucht er auch seinen Sohn in Australien. Gesprächsstoff für einen Abend war genügend vorhanden.

Heute, 28. September, steht der Besuch von Stonehenge an. Die historische Anlage ist weiträumig abgesichert. Um vom Parkplatz und Ticketoffice zu den Steinen gelangen nimmt man den Shuttlebus oder geht etwa 45 Minuten pro Weg zu Fuss.
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Noch am gleichen Tage fahren wir weiter bis Poole. Von hier aus fährt die Fähre nach Frankreich. Wir haben noch einen Tag Zeit und entschliessen uns mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Poole ist eher eine Industrie und Hafenstadt. Wir machen einen Bummel, essen eine Kleinigkeit und fahren wieder mit dem Bus zurück zum Frosch. Morgen heisst es früh aufstehen. Schon um 7.30 müssen wir am Fährhafen sein. Pünktlich um 8.30 legt die Fähre ab.
Auf Wiedersehen Grossbritannien !

England vom 7. bis 11. Sept.

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Auf einem sehr schönen Platz etwa 30 km ausserhalb von London, im Lee Valley, haben wir unseren Frosch abgestellt. Mit Bus und U-Bahn sind wir am 12. September bis zum Oxford Circus, mitten in London, gefahren. Der Wettergott war günstig gestimmt. Mit einem Rundfahrtbus haben wir uns durch die Stadt chauffieren lassen. Etwas enttäuscht, da viele Baustellen die Sicht auf verschiedene Sehenswürdigkeiten verschlossen, sind wir ausgestiegen. Wir haben uns dafür eine Fahrt auf der Themse genehmigt. Ein Bier in einem typischen Pub durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.

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Hier einige Eindrücke von London:
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Auf unserem weiteren Weg nach Norden haben wir in der berühmten Universitätsstadt Cambridge einen Zwischenhalt gemacht.  Die verschiedenen Colleges der Universität sind in historischen Gebäuden angesiedelt. Die ganze Stadt ist von der Hochschule geprägt.

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Übernachtet haben wir in Skegness. Jetzt geht es weiter nach Norden.

Zur Entspannung machen wir einen Spaziergang dem Meer entlang.
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Wir sehen hier wie England seinen Strom produziert.
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Der Hadrianswall bezeichnete früher die Grenze zwischen Schottland und England. Heute beginnt der Wall, eine Mauer die quer über das Land führt, in Newcastle upon Tyne, England. Der Wall wurde von bis zu 50’000 römischen Soldaten bewacht. Die römische Siedlung hier diente zur Versorgung diese Heeres. Alle lebenswichtigen Güter wurden hier gelagert.

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Schon bald danach erreichen wir die schottische Grenze. Obwohl immer noch in Grossbritannien, sind wir in einem anderen Land.