Weiter Richtung Norden bis Liard Hot Springs, 25. Juni 2022

Wir verlassen am Morgen den nicht sehr schönen Platz in Chetwynd. Gemäss Reiseführer ist die Strasse Nr. 29 der schönere Weg nach Norden als derjenige über Dawson Creek, wo der Alaska Highway offiziell beginnt.

Noch ist das Paradise Valley sichtbar.Es wird überall gebaut. Vor allem eine neue Strasse mit vielen Brücken wird am höheren Rand des Tals gebaut. Bald soll hier ein Stausee entstehen, der das ganze Tal überschwemmen wird.

Wir fahren noch auf der alten Strasse. Bei Fort St. John biegen wir auf den Alaska Highway ein. Auf einer guten Strasse geht es immer weiter gegen Norden. Beim Buckinghorse Creek, schlagen wir unser Nachtlager auf. Man kann das nicht wirklich als Dorf bezeichnen. Es besteht aus einer Tankstelle, dem dazugehörigen kleinen Restaurant und dem Zeltplatz. Der Besitzer der Tankstelle versorgt uns mit Feuerholz und lässt es bis zum ca. 2 km entfernten Zeltplatz liefern.

Wir sind froh, dass wir ein Feuer machen können. Es schwirren ziemlich viele Mücken herum. Das Feuer hält einige davon von uns ab.

Am nächsten Tag fahren wir weiter auf dem Alaska Highway, der hier über den höchsten Punkt führt, den Summit Pass auf 1200 müM. Schon nach kurzer Fahrzeit beginnt es zu regnen. Das stört nicht weiter, wir sitzen ja trocken im Auto. Bald, je höher wir kommen, wandelt sich der Regen zu Schneeregen und, kurze Zeit später, zu einem veritablen Schneesturm.

Wir hatten vorgesehen, am Summit Lake zu campieren. Angesichts der Wetterverhältnisse entschlossen wir uns, noch ein Stück weiter zu fahren. Am Toad River auf ungefähr 700 müM,  fanden wir dann einen guten Zeltplatz. Der Platz liegt an einem kleinen See, der durch einen Damm gesichert ist. Es regnete nach wie vor in Strömen. Der Regen hielt die ganze Nacht an.

Ein lautes Rauschen war zu hören, es regnete immer noch und der Damm am See war zum Teil eingebrochen. Der Fluss war stark angestiegen. Ein Angestellter am Zeltplatz warnte uns, dass wahrscheinlich die Strasse gegen Norden überflutet sein wird. Wir überlegten, was nun zu tun sei. Der Zeltplatz schien uns nicht mehr sehr sicher. Wir entschlossen uns, wieder ein Stück südlich, eventuell bis Port Nelson, zu fahren.

Auf dem Summit hatte sich das Wetter aber deutlich gebessert. Sogar ein Stück blauen Himmels war zu sehen.

Summit Lake

Wir machten eine Pause und haben uns nach reiflicher Überlegung entschlossen, wieder zum Toad River zurück zu fahren. Dort wollen wir eine weitere Nacht verbringen. Wir nehmen an, dass die Lage bald wieder übersichtlicher sein wird.

Am zweiten Abend kann Franz sogar wieder unser Nachtessen am Feuer zubereiten.

Obwohl am Morgen noch viel Wasser auf dem Zeltplatz lag, bekamen wir grünes Licht. Die Strasse nordwärts sei wieder befahrbar. Wir machen uns auf den Weg.

Die Flüsse entlang der Strasse führen noch viel Wasser, sind aber nicht mehr bedrohlich.

Unser nächstes Ziel liegt nicht weit weg. Wir wollen beim Liard River Hot Springs, nur ca. 150 km weiter, ein heisses Bad geniessen. Der Fluss entlang der Strasse führt Hochwasser, ist aber ein gutes Stück von der Fahrbahn entfernt.

Die Luft ist klar mit wunderbarer Fernsicht.

Wir geniessen eine schöne Fahrt. Der Murdoch Lake glänzt in schon fast kitschigem Blau.

Bisons grasen am Strassenrand.

Vom Campingplatz führt ein Fussweg durch Sumpfgelände zum Naturpool der heissen Quellen.

Wir geniessen ein richtig heisses Bad, fast ist es zu heiss. Zum Glück gibt es kühlere Strömungen im heissen Fluss. Die Bilder oben wurden am frühen Morgen aufgenommen. Während der Badezeit ist der Pool ziemlich voll und daher nicht so idyllisch.

 

Barkerville bis Chetwynd 18. – 20. Juni 2022

Auf dem Weg nach Barkerville sehen wir mehrere Bären. Fotografieren konnten wir aber nur diesen. Eine Bärin mit zwei Jungen haben wir zwar gesehen, aber bis der Foti bereit war, waren die Bären im Gebüsch verschwunden.

Der Himmel ist bedeckt als wir vor Barkerville eintreffen. Ziemlich umständlich werden wir auf den Campingplatz Forest Rose eingewiesen. Die Dame im Office hatte einige Mühe mit ihrem Computer. Auch Zahlung mit der Karte funktioniert trotz mehrmaligem versuchen nicht. Zum Glück hatten wir noch etwas Bargeld bei uns.

Bei strömendem Regen treffen wir in der Stadt ein. Barkerville ist ein Museum im Stil von Ballenberg. Gegründet wurde Barkerville während des Goldrauschs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert. Wie in Ballenberg, werden auch hier verschiedene Werkstätten und sogar ein Hotel und Handelbetriebe noch betrieben.

Die Strassen sind verschlammt. Wir können uns gut vorstellen, wie die Damen mit ihren langen Röcken die Strassen mieden und wenn immer möglich auf dem Boardwalk blieben.

Die Waren in diesen Läden stehen zum Verkauf.

Die Kirche ist ganz aus Holz gebaut. Hier werden noch regelmässig Gottesdienste abgehalten.

Diese Karte hängt im Schulzimmer. Auf den ersten Blick kommt sie uns etwas eigenartig vor. Es sind aber alle Kontinente eingezeichnet aber nicht in der gewohnten Reihenfolge.

Auch eine Zeitungsdruckerei gibt es hier. Franz wollte sich das ansehen. Ganz entsetzt verliess er nach einem Gespräch mit dem „Drucker“ (ganz bestimmt kein Fachmann) das Gebäude.  Nicht einmal ein Foto wollte er davon machen. Er fand, dass allzuviele Sachen in der Druckerei nicht stimmten und nicht ins 19. Jahrhundert passten. Das Layout war nicht stimmig. Es war mehrheitlich ein Sammelsurium verschiedener Gerätschaften.

Die Schmiede.

Der Neffe des Dampfmaschinenerfinders James Watt, Hugh Watt, war hier Arzt.

Wir verlassen Barkerville am nächsten Morgen. Wieder begnegen wir Bären. Ob es die Gleichen sind?

In Prince George kaufen wir ein für unsere Weiterreise nach Norden. Auf dem Hartway Park RV übernachten wir und fahren am 20. Juni weiter bis Chetwynd.

Bei einem Zwischenhalt treffen wir auf diesen schönen, besonderen Vogel.

Das Besondere in Chetwynd ist der alljährlich stattfindende Skulpturen Wettbewerb. Da werden, hauptsächlich mit der Motorsäge, verschiedenste Skulpturen geschnitzt. Die Preisgekrönten werden in der Stadt ausgestellt.

Auf dem einzigen, ziemlich ungepflegten Campingplatz der Stadt übernachten wir. Der Besitzer war ein dauerlächlender Chinese der kaum Englisch konnte. Die meisten der Camper sind Arbeiter auf einer nahe gelegenen Strassenbaustelle.

Morgen werden wir wieder auf einem schönen Platz in einem Provincial Park stehen. Ein Campground der nur mit einer Pit Toilet oder Outhouse genanntem Klo und einem Wasserhahn ausgerüstet ist.

 

Von Blue River bis zum Lac la Hache und dem Abschied von Jörg und Marlies.

Nun geht die gemeinsame Zeit mit Marlies und Jörg schon bald zu Ende. Noch bleiben uns noch ein paar Tage. Wir verlassen Blue River und steuern Clearwater an. Bei Clearwater beginnt der Wells Gray Provincial Park. Der Park ziert sich mit verschiedenen Wasserfällen. Der Erste, Helmcken Falls, liegt gleich an der Strasse. Der Zweite muss erwandert werden.

Vorbereitung zur Wanderung. Sitzt die Sonnenbrillen und der Hut? Ist das Wasser dabei, haben die Stöcke die richtige Länge?

Der Spahats Creek Fall

Kleine Rast beim Wasserfall.

Farbige Schönheiten am Wegrand.

Der nächste und zugleich der letzte Zeltplatz ist der Big Horn RV am Lac la Hache, in der Nähe von 100 Mile House.

Wir machen am Morgen einen Ausflug zur Kayanara Farm. Eberle’s, die ehemaligen Besitzer dieser Farm, haben wir in der Schweiz an einer Ferienmesse kennengelernt. In der Zwischenzeit haben sie ihren Besitz an vier junge Kanadier verkauft, die nun den Betrieb von Campingplatz und Lodge weiterführen.

Bilder vom Spaziergang auf der Kayanara Farm.

Auf dem Rückweg zum Camp plagte uns der Durst. Wir haben an einem kleinen See eine lustige Piratenbar gefunden.

Zurück auf dem Zeltplatz.

Noch scheint die Sonne, wir machen ein Feuer und rösten Popkorn.

Bald ziehen Woken auf. Franz hat sich vor den ersten Tropfen schon unters Dach geflüchtet. Das Wetter vermieste uns ein letztes Lagerfeuer mit Marlies und Jörg. Wir haben den Abend jassend im Wohnmobil verbracht.

Heute, am 20. Juni trennen sich unsere Wege. Marlies und Jörg fahren südlich um in ein paar Tagen ihr Wohnmobil wieder zurück zu geben und Vancouvre zu geniessen, bevor sie den Rückflug antreten.

Wir fahren nördlich bis nach Barkerville.

Jasper bis Blue River 11. bis 13. Juni

Marlies und Jörg machen einen Ausflug zum Medicine Lake. Wir bleiben zurück, arbeiten etwas an unserem Blog und machen dann einen Spaziergang am Fluss, der gleich beim Campingplatz vorbei fliesst.

Ausblicke auf den Fluss.

Die Tiere haben hier keine Berührungsängste, sie grasen friedlich zwischen Zelten und Wohnmobilen.

Auch ein Bummel durch das Städtchen Jasper muss natürlich sein. Danach verlassen wir Jasper National Park.

Unser nächster Übernachtungsplatz heisst Tête Jaune Cache. Der Entdecker dieses Ortes soll ein sehr blonder Mann gewesen sein, daher der Name.

Halt auf dem Weg nach Tête Jaune.

Die Eisenbahn ist in Kanada ein sehr häufiges Gütertransportmittel. Wir haben Züge mit mehr als 170 Wagons und 3 Lokomotiven gesehen.

Mount Robson, der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains. Wir hatten Glück, kurz zeigte sich die Bergspitze.

Auf unserem Abendspaziergang in Tête Jaune passiert es wiedereinmal. Wir gelangen unwissentlich auf ein Privatgrundstück wie in Island. Sofort pfeift uns der Besitzer zurück, ein déja vue!

Ein Camper hat uns auf diesem Platz darauf hingewiesen, dass im nächsten Dorf eine Schweizer Bäckerei sei. Natürlich sind wir mit der Hoffnung auf feines Brot, dahin gefahren. Wir haben gutes Brot gekauft, aber die Überraschung zeigte uns der heutige Besitzer, ein Bayer.

Dieser Legoroboter löst den Zauberwürfel. Ein gleichzeitig Anwesender junger Reisender aus St. Gallen behauptete, dass er den Würfel schneller lösen könne als der Roboter. Der Bäcker nahm die Wette an und, siehe da, der St. Galler war ein paar Sekunden schneller. Zur Belohnung erhielt er ein feines Kuchenstück.

In Blue River steht ein Bootsausflug auf dem Programm. Marlies ist nicht gerne auf dem Wasser, hat sich jedoch bereit erklärt, auf uns zu warten. Gleich nach unserer Ankunft auf dem Blue River Campground fahren wir zu den Veranstalter der Bootsfahrten. Leider ist heute keine Tour mehr möglich. Wir sind darüber nicht ganz unglücklich, das Wetter lässt wirklich zu wünschen übrig. Für den nächsten Morgen um 9 Uhr verabreden wir uns und hoffen auf wenigstens trockenes Wetter.

Der Platzwart auf dem Camping konnte uns am Abend kein Feuerholz fürs Lagerfeuer bringen. Wir haben überall gesucht und sind auch fündig geworden. Die Stücke waren aber zum Teil so gross, dass Jörg und Franz zur Säge greifen mussten. Leider hat sich die Anstrengung nicht gelohnt. Kaum war das Feuerholz bereit, begann es zu regnen.

Am nächsten Morgen wurden wir mit warmen Jacken, Ponchos und Schwimmwesten für die Bootsfahrt ausgerüstet.

Eindrücke von der Bootsfahrt.

Über einen See und durch schmale, seichte Bächlein fährt uns der Bootsführer. Dann kamen wir zu einem Steg und wurden gebeten einen kurzen Spaziergang zu machen. Wohin?

Aha, ein Wasserfall! Der durfte natürlich nicht fehlen.

Der Bootsführer macht uns auf einen Adlerhorst am Ufer aufmerksam.

Obwohl die Fahrt von Wind und Kälte geprägt war, haben wir sie genossen. Ein schönes Erlebnis.

Weiter durch die Rockies 8. bis 10. Juni

Es ist bewölkt. Die hohen Berge haben ihre Spitzen in Nebel gehüllt. Die Strasse steigt an bis über 2000 MüM.

Der Bow Lake ist noch gefroren.

Doch es zeigen sich einige blaue Flecken am Himmel und sofort fängt das Eis auf dem See an zu glitzern.

Ein Bild fürs Fotoalbbum der Sommers. Marlies wie immer gestylt von den Schuhen bis zum Halstuch.

Der Himmer klart auf.  Am Fusse dieses Berges werden wir auf dem Silverstone Creek Campground die Nacht verbringen.

Es gibt viel Platz für jeden. Viel schöne Natur aber kein Wasser, kein Strom und selbstverständlich auch keine Telefon- und Internetverbindungen.

Wir machen einen Spaziergang dem Fluss entlang.

Dieser kleineTeich liegt mitten im Campingplatz.

Brennholz liegt zur genüge bereit. Jeder kann sich bedienen. Jörg und Franz braten Steaks und Kartoffeln auf dem Feuer.

Die Nächte sind empfindlich kühl, so ungefähr zwischen 3 und 6°C. Wir sind alle froh, dass wir warme Pyjamas und gute Decken haben.

Stimmung morgens um 5 Uhr auf dem Silverstone Creek Campground.

Weiter durch den Jasper National Park. Wir machen Pause und nutzen die Gelegenheit für einen Spaziergang.

Kaffeehalt beim Abzweiger zum Highway 11, Rivercrossing.

Den nächsten Halt machen wir beim Icefield auf 2160 MüM. Hier sieht man auf einen Gletscher. Es können auch geführte Gletschertouren unternommen werden.

Wir begnügen uns mit einem Blick auf das Eis.

Noch ein kurzer Fotohalt, um diesen Wasserfall auch noch festzuhalten.

Auch der nächste Übernachtungsplatz ist ein „unserviced“ Platz, Jonas Campground, schön gelegen mitten im Wald. Kein Strom, kein Wasser, nur, ein zwar gepflegtes, Plumsklo. Hier gilt „first come – first served“. Zum Glück waren wir früh genug da. Schon um 18 Uhr war der kleine Campingplatz gefüllt. Leider war kein guter Spazierweg zu finden. Marlies und Gaby haben also den kleinen Platz gefühlte 10 Mal umrundet.  

Sie versuchen es, aber es gibt keine Verbindung!

Unser nächstes Tagesziel ist Jasper. Dazwischen liegen aber noch einige Stopps mit verschiedenen Fotosujets. Vor allem Wasserfälle, wir hoffen ihr habt noch nicht zuviel davon gesehen.

Atabasca Falls

Junge Wapiti Hirsche grasen am Strassenrand.

Auch der Zeltplatz in Jasper heisst Wapiti. Hier gibt es wieder warme Duschen und Strom für unsere Versorgungsbatterien.

 

Banff – Lake Louise 7/8/9 Juni

Wir geniessen nun unsere Reise zusammen mit Marlies und Jörg die wir, wie bereits berichtet, in Banff getroffen haben. Die Beiden haben am ersten Abend viel zu berichten über ihre ersten Erfahrungen mit dem gemieteten Wohnmobil. Bis jetzt ist alles gut gelaufen. Sie haben sogar schon die ersten Bären gesehen! Marlies und Jörg freuen sich über die neue Art zu reisen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns zu Fuss auf den Weg ins Städtchen. Wir müssen leider die Regenjacken anziehen, um für das wechselhafte Wetter gerüstet zu sein. Etwa zwei Stunden lang geniessen wir Sonnenschein und gleich darauf kommt oft wieder der Regen.

Am Wegrand begegnen wir einem jungen Red Deer das friedlich grasst und sich nicht von Spaziergängern stören lässt.

Das Tal von Banff.

Immer wieder neue Ideen, wie ein Campmobil aussehen kann. Die Kabine auf einen Anhhänger montiert, oder das Vorderteil eines Pick-ups abgeschnitten?

Im Städtchen Banff. Wir geniessen ein kleines Mittagessen und bummeln durch die Gassen. Marlies macht zum ersten Mal ihre Wäsche in einem öffentlichen Waschsalon. Hier in Kanada ist das durchaus üblich. Viele Kunden sind im Salon, lesen oder chatten und warten auf das Ende des Waschgangs.

Am Abend geniessen wir, ziemlich dick eingepackt, ein Lagerfeuer. Banff liegt immerhin auf gut 1300 müM und die Schneeberge sind recht nahe.

Jörg fröstelt in der Nacht bei ca. 4°C Aussentemperatur. Wir geben ihm eine unserer Reserve-Wolldecken, damit die kommende Nacht für ihn gemütlicher wird.

Am nächsten Tag fahren wir nach Lake Louise. Dieser Ort besteht nur aus einigen Hotels und einem Einkaufszentrum. Jörg war schon hier zum Skifahren. Wir besuchen kurz das Hotel, indem er damals gewohnt hat. Zum See können wir nicht fahren. Die Parkplätze rund um den See sind überfüllt.

Geplant war auch eine Übernachtung hier im Dorf. Leider ist der Campingplatz völlig ausgebucht. Wir fahren also die 80 Km zurück nach Banff und übernachten ein drittes Mal auf dem gleichen Platz.

Niedliche Mitbewohner, Pfeiffhasen, auf dem Campingplatz von Banff.

 

 

 

 

 

Edmonton bis Banff 4. bis 6. Juni 2022

Von Winnipeg bis Edmonton ändert sich die Landschaft nicht. Es ist eine weite Ebene. Wir sehen ab und zu eine Ölpumpe und grosse, schwarze Tanks in denen Rohöl gelagert wird.

Gleich neben dem Campingplatz in Edmonton sehen wir einen Skilift. Der Hang ist aber weder lang noch steil. Ein paar Übungsschwünge kann man hier im Winter sicher machen.

Weiter bis Drumheller. Dieser Ort ist berühmt für die vielen Ausgrabungen von Dinosaurier-Skeletten. Es wurden Knochen von mehr als 60 Saurierarten gefunden. Das ganze Städtchen ist von diesem Thema geprägt.

Mitten in der Stadt steht, nach Angaben der Touristeninformation, die grösste Dinosaurier Skulptur der Welt.

Eine Treppe führt im Innern des Dinos bis zu seinem Maul, das zu einer Aussichtsplattform ausgebaut wurde.

 

Auf dem Zeltplatz in Drumheller erhalten wir eine ganz besondere, weil fahrbare, Feuerstelle.

Franz kocht einen wunderbaren Curry-Huhn-Eintopf.

Nur wenige Kilometer ausserhalb von Drumheller sehen wir die Hoodoos. Das Wetter lädt nicht zu einer längeren Erkundungstour ein. Trotzdem wollten wir uns diesen Anblick nicht entgehen lassen. Das Gebiet ist ein Unesco Weltkulturerbe und eine Besichtigung wert. 

In solchen Gesteinsschichten wurden die vielen Dinoskelette gefunden. Auch heute noch wird fleissig gegraben und geforscht.

Ein kleines Tal voller bizarrer Gesteinsformationen. Wasser hat diese Säulen geformt, indem die weicheren Gesteinsschichten ausgewaschen wurden.

In Drumheller befindet sich auch ein schönes Dinomuseum. Leider konnten wir keinen Besichtigungstermin mehr buchen. Alles war ausgebucht. Zu Ehren des Thronjubiläums der englischen Königin war der Eintritt gratis. Das haben auch viele Einheimische genutzt.

Noch heute fahren wir bis Banff. Hier treffen wir Marlies und Jörg. Sie sind von Vancouver kommend mit dem Wohnmobil hier eingetroffen.

Von hier aus werden wir einige Tage gemeinsam reisen.

 

 

Kenora – Winnipeg – Edmonton 26. Mai bis 3. Juni 2022

Bei der Durchfahrt von Kenona finden wir noch das Wahrzeichen der Stadt.

Die Fahrt nach Winnipeg gestaltet sich recht abwechslungsreich. Wieder schöne Seen auf beiden Seiten. Leider ist es wieder ziemlich stark bewölkt. 

Je näher wir der Stadt kommen, desto flacher wird das Land.

Im Vorort von Winnipeg, Warren, finden wir einen schönen Campingplatz mit dem gewöhnungsbedürftigen Namen „Rubber Ducky Resort“.

Einfahrt zum Rubber Ducky Resort.

Auf diesem Platz spricht uns Sam an, ein Schweizer der schon seit 49 Jahren in Kanada lebt. Schon in Niagara habe er uns auf dem Zeltplatz gesehen. Da hatte er aber keine Zeit zum Plaudern. Sam ist geschäftlich unterwegs. Er zieht aber die Übernachtungen in seinem Mercedes Wohnmobil den Hotels vor. Er gab uns verschiedene Tipps zur Weiterreise.

Am Morgen beschliessen wir in die Stadt zu fahren. Für unsere Velöli ist die Strecke zu weit. ÖV gibt es in Kanada kaum, also fahren wir ausnahmsweise mit dem Frosch in die Stadt.

Gleich bei diesem markanten Gebäude finden wir einen Parkplatz für den Frosch. Dieser Bau beherbergt das kanadische Museum für Menschenrechte.

Nur ein kurzer Spaziergang führt uns zum Forks Market. Für diesen Mark wurde ein unbenutzter Bahnhof und das dazugehörige Depot umgebaut. Auf zwei Etagen befinden sich mehrere Restaurants und verschiedene Läden. Wir haben eine Bäckerei gefunden. Es gab knuspriges Brot!

Hier der Eingang zur ehemaligen Northern Canadian Railway Station und

wie sich der heutige Forks Market präsentiert.

An dieser Bar gibt es viele verschiedene Biere ab Zapfhahn.

Fetter geht es nicht mehr!

Eingang zu einer Gallerie.

Schöner Spruch beim Glacé Stand. Daraufhin mussten wir sofort Glacé kaufen, obwohl wir doch gar nicht gestresst sind.

Auf Sam’s Rat hin fahren wir am Morgen zum Riding Mountain National Park. Der Park wäre wirklich schön, aber, wie schon ein paar Mal, macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wir werden bei unserem Spaziergang richtig durchgelüftet und dazu auch noch nass.

Es gibt aber auch wetterfeste Wassersportler.

Die Idee, in einem Park zu übernachten hat uns sehr gefallen. Es ist da immer ruhig und die Natur ist sehr schön. Folglich suchen wir auch für unsere nächste Etappe einen Park. Den Good Spirit Lake Provincial Park haben wir uns ausgesucht.

Auch hier der selbe starke Wind, jedoch ohne Regen.

Auf dem Weg nach Saskatoon gibt es nur unendliche Weite. Die Kornfelder sind zum grössten Teil bereits wieder angesät.

Hier sieht man die riesigen Getreidesilos die über hunderte von Kilometern auf den sehr grossen Getreidefarmen stehen. Seit kurz nach Kenora begleitet uns dieses Bild.

Mitten in der Stadt Saskatoon gibt es einen wunderschönen Park mit einem eindrücklichen alten Baumbestand. Ein Teil davon ist ein Campingplatz. Hier dürfen wir unseren Frosch abstellen. Wie hier üblich gibt es zum Stellplatz auch eine Feuerstelle.

Das Ribeye Steak auf dem Gorden Howe Platz ist uns in bester Erinnerung geblieben.

Nun bleiben nur noch wenige Tage bis wir Marlies und Jörg in Banff treffen. Einen Tag haben wir im Delfrarie Park in Maidstone verbracht.

Wisst ihr wozu solche „Körbe“ mitten in der Wiese stehen? Sie machten für uns keinen Sinn. Glücklicherweise konnten wir einen Mann beobachten, für den diese Dinger aber durchaus Sinn machen.

Das ist ein Disc Golf Professional. Er spielt an Turnieren für Preisgeld. Das Spiel wird mit Frisbies gespielt. Diese müssen im oben gesehenen Korb landen. Gezählt wird, wie beim Golf mit Bällen, die Anzahl Würfe mit Frisby. Natürlich sind die Geräte nicht einfache Frisbies. Der Profi hat eine ganze Tasche voll davon. Sie sind verschieden schwer und haben verschiedene Durchmesser. Es ist natürlich eine Wissenschaft immer den richtigen Frisby für den jeweilien Wurf auszuwählen.

Nach dieser aufschlussreichen Begegnung geniessen wir den Sonnenuntergang im Delfrarie Park.

Nun sind es nur noch zwei Stationen, Edmonton und Drumheller bis zum Treffen mit Sommers.

Zum Kakabeka Falls Provincial Park am 23. Mai 2022 und weiter bis Kenora am 26. Mai.

Schon am frühen Nachmittag erreichen wir den Park. Es wird uns ein schöner Platz, mitten im Wald zugewiesen.

Es ist noch etwas kühl, aber die Sonne scheint, wir geniessen das.

Die Abfallkübel in den Parks haben einen bärensicheren Öffnungsmechanismus. Überall wird gemahnt, ja alle Lebensmittel sicher im Innern des Autos zu verstauen. Nichts soll die neugierigen Tiere anziehen.

Leider haben wir noch keinen Bären gesehen.

Es hat uns erstaunt schon wieder auf einen Wasserfall zu stossen. Eigentlich ist es jedoch nicht verwunderlich. Schon seit vielen Kilometern Fahrt sehen wir links und rechts immer wieder kleine, manchmal auch recht grosse, Seen. An Wasser mangelt es hier sicher nicht.

Uns erinnert dieser Fall stark an unseren Rheinfall. Ganz besonders wegen dem markanten Fels in der Mitte. Das Wasser ist richtig braun, was den Fall wuchtiger erscheinen lässt.

Auch von diesen Fällen hat Franz ein kleines Video gedreht. Wir fanden aber, dass das allmählich doch etwas viel fliessendes Wasser ist. Hier nun trotzdem ein kleines Stück Film. Ihr müsst es ja gar nicht anklicken!

Am Abend besucht uns ein kanadisches Ehepaar auf unserem Stellplatz. Nach den üblichen Fragen, wohin und woher, erzählte das freundliche Paar, dass sie beide Jäger seien und einen Tiefkühler voll Wildfleisch hätten. Esst ihr gerne Wild? Ja, sehr gerne, gaben wir zu. Sofort machten sich die beiden auf den Weg zu ihrer Wohnung in Thunderbay und waren nach ca. einer Stunde schon wieder zurück. Sie schenkten uns ein Packet tiefgefrorenes Wildfleisch, mit der Bemerkung „Wellcome to Canada“.

Den Sommer über wollen sie ihren Wohnwagen hier im Park stehen lassen und übers Wochenende hierher kommen. Gejagt wird jedoch nicht in diesem Park. Hier ist das Wild geschützt.

Auch hier am Davy Lake stehen wir zwischen hohen Bäumen. Leider ist das Wetter wieder etwas unfreundlich. Gerade richtig um wieder die auch hier notwendigen Hausarbeiten, wie Wäsche waschen und putzen, in Angriff zu nehmen.

Es reicht trotzdem noch für einen Spaziergang zum See und in das gespenstisch ruhige Dorf.

Begegnung am Wegrand.

Morgen gehts dann wieder ein Stück weiter westwärts.

Entlang der Strasse gibt es links und rechts immer wieder schöne Ausblicke auf die zahlreichen Seen.

In Sachen Geschwindigkeit und allfälliger Bussen bei Übertretung, wird man immer wieder ganz genau informiert.

Auch unser nächster Übernachtungsplatz liegt am Wasser.

Hier im Willows Campground bei Kenora.

Morgen fahren wir bis nach Winnipeg.

 

 

 

 

 

 

 

Westwärts ab 22. Mai

Wir verlassen Pennlake Richtung Thunder Bay, das am westlichen Ende des Lake Superior liegt.

Kurze Pause auf einem Rastplatz mit Aussicht auf den Lake Superior.

Für unseren heutigen Spaziergang machen wir bei den Agawa Falls Halt. Wir kommen zur kanadischen Version eines Wanderwegs. Er führt zu den Fällen.

Oben an den Fällen befindet sich ein Flusskraftwerk das die Gegend mit Strom versorgt.

Ein Ehepaar auf einem Ausflug mit dem Enkel, hat uns auf unser Auto und unsere Reisen angesprochen. Sie erklärten uns auch, warum wir hier in dicken Jacken eingepackt sein müssen. Man misst ca. 8°C im Moment. Nach ihren Angaben wird es hier nie wesentlich wärmer. Schuld ist der Lake Superior, der eine durchschnittliche Wassertemperatur von 4,4°C hat. Im Winter zieht er kalte Winde aus dem Norden an. Im Sommer streichen die Südwinde über den See und werden dadurch stark abgekühlt.

Weiter auf dem Transcanada Highway. Es hat sehr wenig Verkehr, das bedeutet für Franz eine eher gemütliche Fahrt.

Ein weiterer Halt machen wir, um auf den aussergewöhnlichen Aussichtsturm, (Nein, es ist kein Sprungturm! Es ist auch kein Schwimmbad in der Nähe.) zu steigen.

Dieser Turm, mit Aussicht auf den Transcanada Highway, markiert den Punkt, an dem der von beiden Richtungen, von Osten und vom Westen, gebaute Highway vollendet wurde.

Auf dem KOA Campground kurz vor Thunder Bay, wollten wir zwei Nächte verbringen. Ein Tag war für die Besichtigung der Stadt eingeplant. Leider liegt der Campingplatz direkt am Highway. Wir verbrachten eine recht unruhige Nacht. Wir haben zudem erfahren, dass Thunderbay nicht viel zu bieten hat. Das, und der nicht sehr angenehme Zeltplatz, machten uns den Entscheid gleich weiter zu reisen leicht.

Noch ein schöner Ausblick auf den Lake Superior. Auf diesem Aussichtspunkt steht ein Denkmal das zu Ehren von Terry Fox errichtet wurde. Der junge Mann erkrankte an Krebs. Ein Bein musste ambutiert werden. Er beschloss, um Geld für die Krebsforschung zu sammeln, durch Kanada zu rennen. Er schaffte über fast 40 km pro Tag, gesamthaft über 5000 km. Hier in der Nähe ist er dann vorzeitig seiner Krankheit erlegen.

Hier sieht mit die Wappen der Provinzen die er durchquerte.

Für uns sind es nun nur noch wenige Kilometer bis zum Kakabeka Falls Provincial Park, unserem heutigen Ziel.

 

Weiter ab Niagara, 18. – 21. Mai 2022

Zu Niagara Valley ist noch etwas Wichtiges beizufügen. Wir sind an vielen Hektaren Reben vorbei gefahren. Hier wäschst ein sehr guter Wein. Es gibt sogar eine Rebsorte „Niagara“ eine weisse Traube gezüchtet aus den beiden Sorten Cassidy und Concorde. Auch verschiedene Rotweine aus der Region sind erhältlich. Wir haben sie natürlich versucht und als durchaus gut trinkbar befunden.

Nun weiter auf unserer Reise. Nach unserer Ankunft in South Baymouth hatte sich an der Wetterlage noch gar nichts geändert. Immer noch Nebel. Wir fahren weiter bis Sault Ste. Marie.

Stault Ste. Marie ist eine Grenzstadt. Am anderen Ufer des Flusses liegen die USA. Seit Gründung des Ortes wurde reger Handel über die Grenze betrieben. Aus Kanada kamen vor allem Felle, die eine begehrte Handelsware darstellte.  Der Ort wurde massgeblich durch zwei Persönlichkeiten geprägt. Zum Einen vom gebürtigen Schweizer Ermatinger, der ein Handelshaus betrieb und von Francis Hector Clergue. Dieser hatte verschiedene Ideen. Er baute eine Papierfabrik, ein Stahlwerk und kümmerte sich um die Elektrifizierung.

Das erste Steinhaus in Sault Ste. Marie wurde von Ermatinger für seine Familie gebaut. Heute ist darin ein Museum zu Ehren der beiden umtriebigen Geschäftsleute eingerichtet.

Ermatingers Büro

Die Küche und unten die Damenschuhmode im 19. Jahrhundert.

Das schmale Bett des Ehepaares Ermatinger.

Wieder ziehen sehr dunkle Wolken auf. Wir retten uns in ein, zum Glück offenes, Café und warten bis das Gewitter weitergezogen ist.

Die Strassen sind wie ausgestorben. In dieser kleinen Stadt ist wirklich nichts los.

Bei weiterhin trübem Wetter fahren wir dem Lake Superior entlang. Der See ist mit über 80’000 km2 der grösste Süsswassersee der Welt. Leider sehen wir nicht sehr viel davon ausser den Nebelschwaden die über die Wasseroberfläche ziehen.

In Wawa machen wir einen kurzen Halt um das Standbild der berühmten Kanadagans zu fotografieren.

Links und rechts der Strasse sehen wir immer wieder hübsche kleine Seen. Beim Pennlake schlagen wir unser nächstres Lager auf. Die Sonne scheint!

Wir machen ein Spaziergang um den See und geniessen das schöne, wenn auch immernoch recht kühle Wetter.

Über die Grenze nach Kanada am 16. Mai 2022

Von Eire aus fahren wir dem Lake Eire entlang zur Kanadischen Grenze. Am Vorabend haben wir noch die Formulare auf „ArriveCan“ ausgefüllt und elektronisch eingegesandt.

Leider ist uns der Wettergott nicht gut gesinnt. Ich weiss nicht wie wir ihn verärgert haben und ich weiss auch nicht, wie wir ihn wieder besser stimmen können. Über dem See hängt Nebel und es nieselt. Wir fühlen uns nach Schottland zurück versetzt. Es gibt also über die Fahrt nicht viel zu berichten.

Wir haben die verschiedensten Stories gehört über die manchmal schwierige Einreise nach Kanada. Mit einem etwas mulmigen Gefühl fahren wir zur grossen Brücke die USA und Kanada verbindet. Neben einem Gebäude halten wir an und steigen aus. Es war aber nur der Duty free shop.  Wir müssen über die Brücke fahren, dort ist das kanadische Zollgebäude. Wie lange werden wir da wohl aufgehalten?

Ein freundlicher, junger Beamte verlangt unsere Pässe. Wir müssen nicht einmal aussteigen. Einige Fragen sind zu beantworten: Wohin, wie lange, haben sie Ware die sie in Kanada lassen werden, usw. ? Nicht einmal unser, gemäss verschiedenen Angaben, absolut notwendiger Versicherungsnachweis wurde geprüft.

Schon werden unsere Pässe gestempelt und wir sind eingereist. Absolut problemlos!

Bei immer noch misslichem Wetter schlagen wir unser Quartier in der Stadt Niagara auf. Wir sind auf einem sehr luxuriösen Campingplatz gelandet. Zu unserem Stellplatz gehört eine gepflästerte Veranda mit Tisch samt dazugehörigen Stühlen und einer Bank an der Feuerstelle.

Nun die grosse Überraschung am nächsten Tag: die Sonne scheint! Wir können unser Zmorge draussen geniessen.

Wir packen unsere Velöli aus und machen uns auf den Weg zu den Fällen. Es sind nicht sehr viele Touristen unterwegs.

Die Fälle präsentieren sich wunderbar.

Wir stehen auf der kanadischen Seite. Gegenüber liegen die USA.

Auch die Gärten bei den Fällen sind sehenswert.

Gemütlich pedalen wir zurück zum Campingplatz. Ein schöner Tag neigt sich zu Ende.

Toronto lassen wir links, respektive rechts, liegen. Weiter führt uns der Weg den grossen Seen entlang. Wir wollen bis Tobermory fahren. Dort führt eine Fähre über den Lake Huron, die wir am Morgen benützen wollen. Leider gibt es auch von dieser Fahrt keine guten Bilder. Wieder ist es neblig. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Wir sehen gar nichts von der sonst als sehr schön beschriebenen Gegend.

Ein nettes kanadisches Ehepaar, mit dem wir plaudern, macht uns auch keine Hoffnung auf besseres Wetter. Das streicht nun endgültig unseren Plan, evtl. einen Tag zu warten und erst dann auf die Fähre zu fahren.

Gemäss Auskunft im Office des Campingplatzes muss die Fähre zu dieser Jahreszeit nicht reserviert werden. Wir stellen unseren Wecker auf sieben Uhr am Morgen und machen uns gleich auf den Weg zur Fähre.