Sudan

Sudan, der Wüstenstaat.

2970 Shehedi - Gedaref (Sudan)

Bereits auf der Fahrt Richtung Khartoum geht es das erste Mal durch die Wüste. Allerdings nicht wie unten abgebildet auf einer Sandpiste, sondern auf einer guten Teerstrasse.

2734 so sehen einsame einfache Abzweigungen ab der Teerstrasse aus, nur wissen wir nicht wohin diese führen

2728 der Zahn der Zeit wird ihn schon entsorgen

Khartoum ist, wie alle afrikanischen Grossstädte, ein einziges Verkehrschaos, auch wenn es auf diesem Bild nicht so aussieht.

2739 die Anfahrt zu unserer nächsten Übernachtungsstädte = Blue Nile Sailing Club

Übernachtet haben wir beim Blue Nile Sailing Club. Ein eindrucksvoller Name, jedoch mehr wie übernachten auf einem Parkplatz mit schrecklichen sanitären Einrichtungen.

2971 Gedaref - Kartoum

2740 Blue Nile Sailing Club tönt sehr exklusive, aber der Campingplatz ist der Parkplatz mit ein paar herumliegenden Booten

Leider sind sowohl unsere Karte wie auch das GPS in Sachen Sudan nicht auf dem neuesten Stand. Beide gaben uns als einzigen Weg nach Wadi Haifa die Strasse bis Atbara und dann eine Sandpiste bis Wadi Haifa an. Auf die ca. 8 stündige Fahrt durch den Sand haben wir uns nicht gerade gefreut. Es besteht da immer die Gefahr dass man hängen bleibt.

Wir wollen weiter nach Norden, also bleibt uns nichts anderes übrig als einfach los zu fahren. In Atbara haben wir im Nile Hotel übernachtet. Nach Gesprächen mit dem Besitzer sah plötzlich alles ganz anders aus.

2972 Kartoum - Atbara

2751 nach dem campieren in Khartoum übernachten wir in Atbara, einer Wüstenstadt, im Nile Hotel (der Besitzer Khaled hat uns vor einer 2-tägigen Sandpistenfahrt abgeraten)

Khaled hat uns erklärt, dass schon einige Jahre eine geteerte Strasse von Khartoum über Dongola nach Wadi Haifa existiert. Dies bedeutet jedoch für uns, da wir ja nun in Atbara sind, einen Umweg von ca. 300 km. Trotzdem scheint es uns vernünftiger die Wüste nicht herauszufordern. Wir haben uns entschlossen den Schlenker in Kauf zu nehmen und sind bereits um sechs Uhr am Morgen losgefahren.

2745 eine Wüstenraststätte

Rastplatz auf der Strecke nach Wadi Haifa.

2973 Atbara - Wadi Halfa (Lake Aswan)

2746 aufgummierte Pneuteile liegen in rauhen Mengen links und rechts der Strasse

Um 6 Uhr abends sind wir in Wadi Haifa eingetroffen.

Im Hotel Cangan haben wir ein Bett gefunden und gleich auch Mazar getroffen, ein „Organisierer“. Er hat für uns die Fähre gebucht und den Transport der Autos nach Assuan organisiert. Der Vorschlag war, am Freitag das Auto zu verschiffen und dann am kommenden Dienstag mit der Fähre nachzureisen. Da Wadi Haifa jedoch nur aus ca. 3 einfachen Hotels, ein paar Läden und sonst nichts als Wüste besteht, haben wir uns entschlossen gleich am Dienstag mit der Fähre nach Assuan zu reisen. Den Transport der Autos wird Mazar übernehmen.

2762 mit dieser Fähre wird es Morgen nach aswan gehen

Hafen von Wadi Haifa.

2767 nun sind wir an der Reihe unsere Autos ins Zollgelände Wadi Halfa zu fahren und anschliessend an die Zollformalitäten die Fähre zu besteigen

Auch die Überfahrt über den Nasser See entpuppte sich als etwas Besonderes. Die Fähre war mehr als gefüllt. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Kapitän erlaubte uns dieser auf dem Deck zu übernachten. Ein ziemlich windiger Ort und auch recht kühl. Zum Glück hatten Fabienne und Gianni, die an diesem Tag mit der Fähre ankamen, uns vorgewarnt. Wir hatten unsere Schlafsäcke dabei.

2768 nun sind wir auf der Fähre der grüne Platz wird unsere Schlafstätte werden in der kommenden Nacht (mit einem kleinen Bakschisch an den Käpten sind wir die Einzigen die diesen Platz nutzen dürfen)

2777 das Schiff ist wirklich bis zum letzten Platz belegt (auch wenn gestanden werden muss)

Wir sind trotz allem gut in Aswan angekommen.

Fotogalerie: Sudan

2748 die sudanesischen Piramiden von Meroe

2749 auf der Strassenkarte kaum markiert, aber das GPS gibt die genaue Position an

2766 sie wollen nun auf ziemlich dem gleichen Weg wie wir gekommen sind nach Cape Town fahren (Gianni ist Kitesurfing-Lehrer, er will die Winde im südlichen Afrika austesten)

2772

2773 dieser alte Bedford bringt noch letzte Ladung zum Schiff

2775 alles belegt, selbst die Rettungsboote und der Kamin werden als Übernachtungsplatz ausgesucht

2778 die letzten Fahrvorbereitungen im Komandoraum

2783 eine Stillfoto = könnte von einem Kitschfilm sein

Sonnenuntergang = Westen

2785 am Morgen geht die Sonne im Osten = auf der andern Seite der Fähre wieder auf

Osten = Sonnenaufgang nach einer kalten Nacht auf Deck

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