Port Campbell – Great Ocean Road – Melbourne

13. bis 19. April 2016

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Wir fahren der Limestone Küste entlang bis Port Campbell. Viele faszinierende Gebilde türmen sich aus dem Wasser.

1666 das Meer das unaufhaltsam die Küste auswäscht und neu formt

1670 ein ausgewaschener Fels genannt The Grotto

1665

Immer wieder halten wir an um die seltsamen Formationen zu bewundern. Am Abend erreichen wir Apollo Bay.

Dieser Ort ist vor allem berühmt, weil sich hier die 12 Apostel aus dem Meer erheben. Leider ist diese Tatsache bis nach China gedrungen. Die Touristen treten sich hier beinahe auf die Füsse.

1680 hier ist die Touristenkollone, davon sind mind. 90 % Chinesen = die belagern alles, sie tretten nur in Herden auf

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1691 hier ist der vorgelagerte Block bereits weggewaschen worden

1702 über der Raorback Insel eine weitere komischgeformte Insel

Trotzdem ist es Franz gelungen ein paar schöne Bilder zu schiessen.

Am nächsten Tage machen wir einen Ausflug in den Otway National Park. Wir befahren den Wild Dog Trail.

Wir wandern ungefähr eine Stunde durch den Regenwald bis zu einem Wasserfall.

1724 die Wege sind sehr gepflegt

1729

1714 bei schönen Wetter angekommen in ApolloBay und am Tag danach solches Schei.... wetter

Auch hier in Apollo Bay wurden wir vom Wetter nicht verwöhnt. Getröstet hat uns der Koala der mitten im Campingplatz auf einem Baum sass.

1716 wenigstens kommt uns auf dem Camping ein Koala besuchen

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Bis an den Stadtrand von Melbourne fahren wir weiter auf der Great Ocean Road. Kurvig, mit vielen schönen Ausblicken auf das Meer.

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1734 nach Apollo Bay

Melbourne ist geprägt von vielen modernen Hochhäusern. Besonders stolz sind die Einwohner auf ihren Federation Square.

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1741 Ausblick auf die Skyline vom Federation Square

Ganz selten findet man zwischen all diesen modernen Häusern eingeklemmt ein älteres Gebäude. Auch eine Kathedrale befindet sich im Stadtzentrum.

1743 Katedrale am Square

1744 das Forum am Square

1746 historisch gibt es fast nichts in dieser modernen Stadt

Natürlich haben wir auch den städtischen Markt, Queen Victoia Market, besucht.

1761 den King Viktoria Markt haben wir intensiv durchstöbert

1765 lang sind diese Bohnen ob gut das wissen wir nicht

Die längsten Bohnen die wir je gesehen haben. Auch Fleisch und Fisch ist im Angebot.

1769 die Fleischstände präsentieren alles wunderschön und die Preise sind für uns fantastisch niedrig

Mit einem alten Tram und einem Sightseeing Bus haben wir viele Eindrücke der Stadt gesammelt. Im italienischen Quartier genossen wir einen super Espresso. Man kann hier übrigens in der ganzen Innenstadt gratis Tram fahren, alle, nicht nur die Touristen.

1736 im City Tram, das gratis benutzt werden kann und den inneren Kreis bedient = alle öffentlichen Verkehrsmittel sind gratis im City Zentrum

1738 das City Tram ist ein leicht historisches Gefährt

1745 alte und neue Sightseeing tour

1750 Eindrück auf unserer Stadrundfahrt

1752 der Rest wurde mal weggewaschen

Nach drei Tagen Stadtleben hatten wir wieder genug. Wir fahren wieder aufs Land!

Melbourne bis zur Grenze zu New South Wales

20. bis 25. April 2016

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Von einem jungen Schweizer Paar erhielten wir den Tipp, dass wir Wilson Promontory unbedingt sehen müssen.

Wilson Promontory ist eine Halbinsel in der Bass Straight. Das ganze Gebiet ist ein Nationalpark. Ein riesiger Campingplatz, mit über 500 grosszügigen Stellplätzen ist die einzige Unterkunftsmöglichkeit im Park. In der Hochsaison soll er immer voll sein. Jetzt können wir uns unseren Platz aussuchen. Der Wetterbericht verheisst nichts Gutes. Also stellen wir auch unser Zusatzdach auf.

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Wir erwarteten, dass wir am nächsten Tag nur eine kurze Wanderung durch den Park unternehmen könnten. Wir wurden aber positiv überrascht. Zwar war der Himmel überzogen, es regnete jedoch nicht. Also packten wir unsere Regenjacken ein und machten uns auf den Weg. Wir planen eine ca. vierstündige Wanderung über mehrere Hügel und ein Stück den Strand entlang.

1775 Ausblick auf einem Abendspaziergang im Wilson Promotory Park

1776 wenn man den Fluss nicht sieht hat man das Gefühl diese Leute gehen mit dem Paddel spatzieren

Es sieht aus als paddelten diese Leute im Schilf, sie sind jedoch auf dem Fluss.

1777 der Fluss der dem Camp den Namen gibt = Tidal River

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Im Park tummeln sich viele Vögel. Die Papageien waren besonders frech. Einer hat sogar den Deckel der Büchse mit den Nüssen weggeschoben um an Futter zu kommen.

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1786 der frisst dir sogar aus der Hand und wartet auf neues Futter auf der Schulter

1789 der sitzt fast den ganzen Tag auf demselben Baum bei unserem Zelt

Abends haben sich zwei Wombats ein Rennen um unser Zelt geliefert. Leider war der Fotoapparat nicht sofort zur Hand. Später, bei seinem Gang zur Toilette, hat Franz plötzlich laut nach dem Fotoapparat gerufen. Ein Wombat drehte gemütlich seine Runden und liess sich auch vom Licht der Taschenlampe nicht stören.

Was auf dem Bild nicht gut zu erkennen ist ist seine Grösse. Er ist eine Fettkugel, ca. 50cm lang und 40cm hoch. Er wiegt etwa 40kg.

1811 er sucht etwas fressbares

1813 im Ohr sieht man einen Sender oder eine Numierierung

Nach drei Tagen fahren wir weiter Richtung Norden. Lake Entrance. Wir haben wieder Wetterglück. Die Abende und Nächte sind jedoch recht frisch. Das Thermometer fällt bis etwa 6°.

Wir haben eine Schifffahrt durch die Lagunen um Lake Entrance unternommen. Die Gegend ist ein bekanntes Feriengebiet für Gäste aus Melbourne und Canberra.

1815 wir machen einen Bootsausflug in die Seen bei Lake Entrance

1822 wenn sie nicht in den Wellen spielen, dann planschen sie Faul im Wasser rum

1817 zum teil sind recht grosse Fischerboote im Hafen

1828 wir kommen immerwieder an an schönen und sehr teuren Häusern mit eigenem Anlegesteg vorbei

1830 dieses Hotel kann nur mit dem eigenen Schiff oder mit dem Abholer erreicht werden = es liegt wie viele Gebäude auf einer Insel

Übrigens, Schwäne sind hier schwarz!

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1837 schwarz aber sonst gleich wie die Wessen

Mallacoota ist unsere nächste Station. Wir fahren immer der Küste entlang Richtung Norden.

1843 wir wollen eine kleine Wanderung machen an einem solch schönen und wolkenlosen Tag

Wir machen wieder eine kleine Wanderung, erst durch den Wald, dann den Strand entlang.

1845 leider ist er nicht farbiger

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1846 hier gibt es wirklich grosse Pilze ( aber mir nicht bekannte Art)

1844 und los geht's für ca. 3 Stunden durch Wald, entlang der Seen und dem Meer

Mallacoota ist unsere letzte Station im Staat Victoria. Am nächsten Tag fahren wir nach New South Wales.Wir fragen uns schon was wir diesmal nicht einführen dürfen. Schon von Western Australia nach South Australia und auch nach Victoia durften keinerlei Früchte und Gemüse und kein Honig eingeführt werden. Dasselbe galt auch für die Überfahrt nach Kanguru Island. Die Gesundheitsbehörde befürchtet, dass Schädlinge eingeführt werden. Von Victoria nach New South Wales sollen, so wurden wir informiert, die Gesetze nicht so streng gehandhabt werden. Wir behalten also die Früchte die wir noch haben. Honig haben wir keinen mehr gekauft.

Ceduna – Eyre Peninsula – Gawler Ranges

20. bis 30. März 2016

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In Ceduna konnten wir endlich einen Standplatz für die Ostertage sichern. Wir wollten aber nicht zwei Wochen am gleichen Platz “hocken” bleiben. Wir beschlossen die Eyre Halbinsel zu erkunden. In Streaky Bay haben wir den ersten Stopp eingelegt. In einem herrlichen Restaurant direkt am Meer genossen wir ein kleines Mittagessen. Die nette Bedienung hat uns auf Sämi aufmerksam gemacht, ein Seehund der gemäss ihren Aussagen täglich zur gleichen Zeit am gleichen Ort liegt. Franz hat ein Foto gemacht. Wir fanden ihn nicht sonderlich attraktiv.

1354 die Jetty in Streaky Bay aufgenommen aus einem Strandkaffee

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1360 eine einfallsreich konstruierte Bank vor dem Gemeindehaus

In Elliston befahren wir den Cliff drive way. Der kurze Umweg hat sich wirklich gelohnt. Wunderschöne Klippen und verschiedene Plätze wurden auch noch von Künstlern mit Plastiken verschönt.

1361 schöne Klippen mit kleinen Buchten entlang des Klipp Top Drives vor Elliston

1365 der Klipp Top Drive ist noch mit Monumenten und Kunstwerken verschönert

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Auch einen sehr angenehmen Zeltplatz haben wir gefunden. Franz hat nicht widerstehen können und einen Sonnenuntergang fotografiert.

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Weiter immer der Küste entlang fahren wir bis Port Lincoln an der Südspitze von Eyre Peninsula.

Einen Tankstopp mussten wir kurz nach Ellington einlegen. Ein wirklich bemerkenswertes Roadhouse. Eine Tafel beschriftet mit “Security by loaded shot gun” soll Diebe abschrecken.

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Wir haben einen schönen Zeltplatz direkt am Meer gefunden. Hier konnten wir Pelikane beobachten die ganz interessiert zusahen wie der Fischer seinen Fang säubert. Sie hoffen sicher auf einen Leckerbissen.

1386 die Lampe scheint das Pelikan-Scheisshaus zu sein

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1392 jetzt wird wieder gestartet

1393 es geht sehr schnell nach oben

Am Meer entlang haben wir einen langen Spaziergang gemacht. Der Track war markiert und informative Tafeln mit Beschreibungen von Gesteinsarten säumten den schönen Weg.

1394 die kleine Beach die zum Camping gehört, aber aufgepasst hier gibt es die berühmten weissen Haie

1400 durch den Busch auf einem Trail in Port Lincoln

1396 voller Blüten die in der Sonne leuchten

1397 wenn die farbigen Blütenblätter weg sind bleibt eine Frucht die aussieht wie unsere Eichel

1402 der Hafen von Port Lincoln, hier wird Getreide in rauhen Mengen verschifft

Wir hatten uns vorgenommen zwei Nächte in Port Lincoln zu verbringen. Leider hat uns das Wetter dann einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der Nacht setzte Regen ein. Wir beschlossen unser Zelt noch einen Tag länger stehen zu lassen und haben einen gemütlichen Tag, vor allem mit Lesen, verbracht.

Regendach in Port Lincoln1410 das Regen resp. Sonnendach aufgestellt

. 1398 Vollmond in Port Lincoln

Der Vollmond vor Ostern in PortLincoln.

Der Ostküste der Halbinsel entlang fahren wir nach Cowell, dann Inland über Lock bis Wudinna (die Einheimischen sprechen es “Wudna” aus).Hier wollen wir einen Ausflug in den Gawler Ranges National Park buchen. Geoff offeriert uns einen Tagesausflug mit Fahrer durch den Park. Wir haben zugriffen und für Mittwoch nach Ostern gebucht.

Erst aber fahren wir wieder zur Westküste der Halbinsel nach Ceduna. Da wir einen Tag früher als geplant ankommen ist unser gebuchter Stellplatz noch nicht frei. Wir leisten uns für die Nacht eine der hübschen Cabins im gleichen Zeltplatz.

1414 da die Campingplätze überall wegen Ostern voll besetzt waren, mussten wir eine Nacht in dieser schönen und geräumigen Cabin übernachten. Am nächsten Tag wieder mit Zelt

1351 Bucht vor dem Camping in Ceduna

1420 Jetty vor dem Forshore Camp in Ceduna

Hier in Ceduna sind praktischer nur Fischer anzutreffen. Neben jedem Wohnwagen steht ein kleines Boot. Die Fischer brechen frühmorgens auf um in der Bucht ihr Glück zu versuchen. Vom Pier aus wird auch nach Krabben gefischt. Unser Nachbar kam um die Mittagszeit mit blauen Krabben vorbei. Leider waren diese schon gekocht und die blaue Farbe hat sich in ein bräunliches Orange verwandelt. Tony, unser Nachbar, hat Franz versprochen morgen die Krabben noch vor dem Kochen vorbei zu bringen. Franz wollte diese gerne fotografieren, da auch er noch nie blaue Krabben gesehen hat.

1421 dies ist die natürliche Farbe der Krabben die hier in der Ceduna Bucht gefangen werden

1424 dies ist die Hälfte des Fangs

1429 der hat doch schöne Augen

Ein fangfrischer Squid (Tintenfisch)

Hier an diesem speziell eingerichteten Fischsäuberungs- und Kochplatz wird der tägliche Fang verarbeitet.

1436 hier wird der ganze Fischfang der Campingplatznutzer gereinigt

1437 jetzt kommen die gereinigten Krabben in den Kochtopf für 10 Minuten

1441 der ganze Krabbenfang nach dem heissen Bad

So sehen die gekochten Krabben aus. Franz bekam zwei davon geschenkt und hat sich ein feines Nachtessen zubereitet.

1450 Krabbengericht aus den blauen Krabben der Cedunabucht

Wir haben gemütliche Ostertage erlebt mit Spaziergängen am Meer und Plauderstunden mit Fischern und mit Patrick und seiner Familie aus Illnau, einem Mädchen im Kindergartenalter und Loris, dem vierjährigen Lausbub. Auch Susi und Rob, ebenfalls aus der Schweiz, haben wir auf dem gleichen Platz getroffen.

Am Dienstag sind wir dann zurück nach Wudinna gefahren um am Mittwoch Morgen um 9 Uhr bereit für unseren Ausflug in die Gawler Ranges zu sein.

Rosi, unsere Fahrerin für den Tag, hat uns pünktlich abgeholt. Erst fuhren wir für einen Kaffee zum Camp das Geoff und Rosi aufgebaut haben.

1458 die Loge von welcher aus wir gestartet sind

Rosi hat ein kleines Känguru adoptiert das sie als verlassenes Baby in der Nähe der Loge gefunden hat. Sie hat ihn Stony getauft.

1459 bald wird er sein eigenes Leben im Busch bestreiten müssen

1460 eine Gruppe von Emus kommt uns auf der Lodge besuchen

Emus im Gawler Park.

Durch wilden Busch und Sanddünen sind wir zu einem Salzsee gefahren. Rosi hat uns die Entstehung des Sees und die umliegenden Gesteinsformationen erklärt.

1456 es bedarf schon etwas fahrerisches Können und auf dem schwabbeligen Sand zu Fahren, speziell wenn es noch steil hoch geht

1463 auf dem Weg zum Salzsee, natürlich zu Fuss

Im oder auf dem See, oder gar in den Wolken?

1472 es spiegelt so gut man kann meine Gaby steht an der Wasseroberfäche

1465 diese Steinsformetionen sind aus der Entstehungszeit des Kontinents

1466 immer wieder wunderschöne Ausblicke auf den Salzsee

Wir haben gelernt, dass es drei verschiedene Arten von Kängurus gibt  Hier leben die grossen grauen, die etwas kleineren roten.

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1484 ein Red-Känguru

Wir hatten auch das Glück einen Wombat, ebenfalls ein Beuteltier, zu sehen.Sie leben in Erdhöhlen, sind mehrheitlich nachtaktiv und so sehr selten zu finden.

1478 wir hatten Glück einen Woombat wärend des Tages zu sehen

Natürlich haben wir auch eine Lunchpause mitten im Busch genossen.

1475 eigentlich ist es Selfservice

Auch verschiedene Gesteinsformationen prägen den Park. Hier die sogenannten Orgelpfeifen. .

1480 diese Steinformationen, von welchen es in der Gegend viele gibt, werden Orgelpfeiffen genannt. Grundsätzlich Steht der Granit nicht sondern er liegt

1481 hier sieht man die stehenden Blöcke gut. Im Gegensatz ist der Granit in Australien wie Bickel die aus dem Boden schauen (Uluru = heiliger Berg im Zentrum)

Zurück auf dem Übernachtungsplatz in Wudinna wurde uns noch dieser Sonnenuntergang zum Abschluss eines schönen Tages geschenkt.

1485 ein farblicher traumhafter Sonnenuntergang im Wudinna Camp

1486 an unserem Frosch hätten die Marketingleute von Toyota als Model ihre helle Freude

Am Donnerstag geht es dann weiter Richtung Outback.

Outback – Flinders Range – Barossa Valley

31. März bis 6. April 2016

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Wir haben einen langen Weg auf Gravelroads durch verlassenes Gebiet ins Outback vor uns.

Einen Übernachtungsstopp im nicht sehr überzeugenden Campingplatz von Glendambo und schon geht es weiter ins trockene Innere von Australien vorbei an vielen Salzseen.

1503 weiss nicht wie lang der ist aber für Tiertransporte käme der in der Schweiz nicht in Frage = zu viele Kühe auf zwei Stockwerken

Viehtransporter unterwegs im Outback.

1504 so lang können die Roadtains sein = vielleicht war der vorher so lang

Wir haben schon oft Eisenbahnschienen gesehen, hier jedoch zum ersten Mal einen Zug.

1506 entlich mal ein Zug am fahren = entlang dem Salzsee

Wir wollen in Roxby Downs übernachten. Rund um das gepflegte Städtchen gibt es Gold, Silber, Kupfer und Uranminen. Leider werden zur Zeit keine Führungen durchgeführt.

Etwa 40 km ausserhalb von Roxby Downs liegt Andamooka, eine Opalgräberstadt. Hier sollen Leute in ihren Minen unter Tag wohnen weil da die Temperatur gleichmässig 22°C beträgt. Uns wurde glaubhaft versichert, dass es im Sommer oft bis zu 50°C warm wird.

1507 wir haben eine Opalmine besucht in Andamooka

1509 die christmas road in Andamooka

 

Die Ortschaft sieht wirklich zum Fürchten aus. Nur aufgeschüttete Erdhügel wohin man auch schaut. Weit und breit ist kein Baum, Busch oder auch nur ein Grasbüschel zu sehen. Es scheint, dass die ganze Gegend von den Opalsuchern umgegraben wurde.

Wir haben die zwei Besitzer des Bottlestores getroffen. Beide gaben zu, auch gelegentlich nach Opal zu graben. Hauptsächlich leben sie jedoch von ihrem Laden und dem angeschlossenen “Hotel”. Voller Stolz zeigen sie uns ihre Schätze. Wir haben hier vernommen, dass Opale erst nach einer Behandlung, welcher Art wurde uns nicht verraten, ihre typischen Farben zeigen.

1512 der behandelte Opal = dann erscheinen die Farben

Links der behandelte, rechts der unbehandelte Stein. Der kleine, unscheinbare Stein, hat der Besitzer am Strassenrand gefunden. Der Stein ist ca. 2500 australische Dollar wert.

1513 B der kleine Stein hat der Bottlestorebesitzer am Strassenrand gefunden (Wert ca. 2500 AU$)

Auf der Strasse haben wir nur eine einzige Person getroffen. Einen richtigen “Hilly-Billy” mit einem breiten Lachen im Gesicht das uns zeigte, dass er nur noch etwa vier Zähne hat. Dabei haben wir sein Alter nur auf 35-40 Jahre geschätzt.

Hier in Andamooka gibt es den Begriff “public nooling place”. Es handelt sich dabei um ein Gebiet in dem sich jedermann als Opalsucher ganz nach Lust und Laune betätigen kann. Es soll sogar schon Leute gegeben haben die dabei Erfolg hatten.

Auf dem schönen Platz in Roxby Downs, herrlich grün nach dem Besuch in Andamooka, waren wir ganz alleine.

1514 unser Campingplatz in Roxby Down = wir waren alleine auf dem wunderschönen Areal

Wir verlassen die grüne Oase. Wieder fahren wir einen Tag lang durch staubtrockenes Gebiet. Nur hie und da gab es ein Lebenszeichen, ein einsames Haus und, wie man auf den Bildern unten sieht, wohnen in dieser Einöde auch kreative Leute.

1516 plötzlich tauchen am Strassenrand im Outback geschweisste Monumente auf

1517 irgend ein arbeitsloser Farmer hat diese vermutlich zusammengebraten

1535 hier in Australien gibt es noch viele Autowracks die aufgemöbelt werden könnten

Dieses Auto ist wohl schon seit längerer Zeit hier parkiert. Entdeckt bei einer Rast.

Am nordöstlichen Rand von Südaustralien, im Hinterland von Adelaid zwischen Salzseen, erstreckt sich die Flinders Range. Ein Höhenzug dessen höchster Gipfel etwa 1200 MüM liegt. Das ganze Gebiet wurde als Nationalpark ausgeschildert.

1533 unser Campingplatz in Filders Range =wunderschön im Wald gelegen

Wir haben drei Tage in den Flinders Ranges auf einem schönen Campingplatz mitten im Wald verbracht.

 

Viele uns unbekannte Vögel beleben die Gegend. Vorwitzig waren jedoch vor allem die Raben, die furchtlos um unsere Füsse ihre Nahrung pickten und dann mit riesigem Geschrei wieder davon stoben. Mit einem Aborigine Führer und seiner Frau unternahmen wir eine kleine Wanderung. Er hat uns von seinen Vorfahren und ihrer Lebensweise und von deren Glauben erzählt. Auch davon wie sein Volk von Missionaren gequält wurde. So wurden zum Beispiel Kinder, Frauen und alte Leute in einem Dorf zusammen gehalten. Die jungen und arbeitsfähigen Männer mussten das Dorf verlassen. Auch den heiligen Berg in den Flinders Ranges hat er uns gezeigt. Nie würde ein Angehöriger seines Volkes diesen Berg besteigen, da der Berg die Leute behält. Viele Touristen seien dem bösen Geist dieses Berges schon erlegen.

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1523 ein Sonntagsspatziergang mit einem Aboriginess-Führer und seiner Frau

1524 unser Führer erklärt uns die Pflanzen und ihre Bedeutung für die Aborginess

1525 ein Monster von Gumtree = einer von 700 Arten in Australien

1526 der Stamm ist merklich dicker als die kleinen Menschen daneben

Der Onkel unseres Führers hat einen Unterstand gebaut, sowie seine Vorfahren sie auf ihren Streifzügen durch das Land jeweils errichteten. Er ist noch einer der wenigen der diese Kunst noch beherrscht.

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1532 dies ist eine Behausung der Aboriginess

in diesem Nationalpark gibt es auch eine Forschungsstation die das Leben der Possum erforscht. Die kleinen Beuteltierchen werden in einer Falle gefangen und mit Ortungshalsbändern versehen.

1530 sind doch herzig

Wir verlassen die Flinders Range und fahren einem der grössten Weingebiete Australiens entgegen, dem Barossa Valley. Schon auf der Fahrt nach Nuriootpa sehen wir viele Rebgebiete. Mitten im Barossa Valley campieren wir. Ein Ausflug führt uns ins nur etwa 70 km entfernte Adelaide. Wie immer auf unseren Reisen hat uns auch hier der grosse Central Market magisch angezogen.

1542 der Centralmarket in Adaleide sieht fast so aus wie ein Früchte und Gemüsebazar im Iran

1543 hier ist alles frisch von den Farmen

Wir haben uns mit frischem Gemüse, knusprigem Brot und Köstlichkeiten wie eingelegte Tomaten, Käse und schönen Früchten eingedeckt.

Für den nächsten Tag buchten wir eine geführte Tour durch das Weingebiet. Chris, unsere Führerin, wusste nicht nur sehr viel über Wein, sondern konnte uns auch verschiedene Familiengeschichten der ersten Weinbauern erzählen. Mehrere Degustationen später sind wir beladen mit einigen Flaschen Wein, Käse, Pasteten und getrockneten Früchten zu unserem Zelt zurück gefahren worden.

1546 die Weinstöcke werden nich hochgezogen sondern werden für die Maschinenernte auf ca 1-1,5 Meter wachsen gelassen

1560 der zweite Degustationskeller mit sehr schönem aber einfacherem Entrée

1561 die Frau der Besitzerfamilie präsentiert uns die Weine

Chris hat betont, dass hier vor allem Deutsche Siedler ihre Zelte aufschlugen. Davon zeugen viele deutsche Ortsnamen wovon einige während des zweiten Weltkriegs umbenannt wurden und auch eine der wenigen Kegelbahnen Australiens. Viele ältere Leute in der Gegend sprechen noch ein altertümliches Deutsch.

1549 in der Vergangenheit haben viele Deutschstämmige hier im Barosso Valley gelebt und Wein und Korn angebaut

1550 diese Kegelbahn welche heut noch strak benutzt wird zeugt von den deutschen Farmern hier (dies Bahn wird noch von Hand betrieben = links die Ausbuchtung wo die Kegelbuben warten zum Aufstellen

1547 die Weinstöcke die von Hand gelesen werden, werden nicht mit Drähten gestützt, sondern wachsen nahezu am Boden entlang

Die ältesten Rebstöcke in der Gegend sind erwiesenermassen 175 Jahre alt. Diese werden auch heute noch nicht an Drähten aufgebunden. Sie wachsen sehr niedrig, fast dem Boden entlang. Hier werden die Trauben noch von Hand geschnitten. Die Winzer müssen sich dabei ordentlich bücken und sind froh, wenn sie an einem Tag eine der langen Reihen abernten können.

1564 der Degustationsraum für die dritte Degustation und unser Lunch

1568 auf in die vierte Degustation = hier gab es wunderschönen Merlot

1569 auch Käse wurde degustiert und natürlich von uns gekauft = Camambert der feinen Sorte

1570 zum Abschluss des Tages sind wir noch bei einer Köchin die alles nach Grossmutter-Art herstellt und einer Früchtstrocknerei vorbeigekommen

Zum Abschluss ein Rundblick über das Barossa Valley.

1571 der Ausblick über das Barosso Valley

Känguru Island – Lake Albert – Mount Gambier

7. bis 12. April 2016

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Von Port Jervis  nach Penneshaw auf Känguru Island führt eine Fähre in etwa 45 Minuten übers Meer.

1575 die Fähre auf welcher wir nach Kanguru Island überschiffen wartet auf die Gäste und Fahrzeuge

1583 alles gut = jetzt noch Handbremse anziehen und mit dem Verladechef John ein intensives Gespräch anfangen

Die Insel ist ca. 200km lang und etwa 70km breit. Wir sind der Südküste entlang gefahren bis kurz vor den Flinders Chase (ja, hier gibt es viele Flinders) National Park. Auf einem grosszügigen Platz haben wir unser Zelt aufgestellt. Wir wollen drei Tage auf der Insel bleiben.

1593 unser Camp im Flinders Chase Camping

Gegen Abend bekamen wir Besuch von einem Schnabeligel. Das Tier ist etwas grösser als unsere Igel und die Stacheln sind länger und dicker. Auch einige Vögel wollten die Neuankömmlinge sehen.

1590 ein Schnabeligel vor unserem Zelt auf Kanguru Island

1594 diese Vögel kennen wie viele andere Tierarten keine Angst vor Menschen, sie kommen bis auf wenige cm herangehüpft

Obwohl das Wetter uns etwas im Stich liess, haben wir einen Ausflug zur Seal Bay gemacht. Die Seelöwen waren nicht sehr aktiv. Ein bisschen Kratzen war die grösste Bewegung.

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Das von der grössten Bewegung und dem Kratzen gilt auch für die Koalas die wir am nächsten Tag auf einem Spaziergang durch den Busch entdeckt haben. Man muss wirklich sehr genau in die Baumwipfel schauen um die kleinen, reglosen Kerle zu sehen.

1612 es braucht ziemlich Geduld bis man die Koalas im Baum entdeckt

1614 Foto zwei und dazwischen nichts bewegt

Beim Rundgang um die Lagune hat Franz diese Bilder geschossen.

1622 auf alten Bäumen haben wir diese Vögel entdeckt

1625 sie haben komische Schnäbel

1630 jetzt hat es mich gehört

1631 mit einem Riesensatz zurück in den Busch = Sicherheit

Dem Mitglied des Pilzvereins sind natürlich auch die eigenartigen Pilze die überall auf der Insel am Strassenrand wachsen aufgefallen. Es war aber gerade kein Pilzexperte in der Nähe um eine Bestimmung vorzunehmen.

1601 er wächst zu hunderten entlang der Strassenränder (einige sogar durch den Teer durch)

1602 Innenleben des komischen Pilzes

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Der Aufenthalt auf der Insel war durch häufigen Nieselregen etwas getrübt. An einem Abend hatten wir soeben unser Nachtessen gekocht, wohlgemerkt im Trockenen. Gerade wollten wir uns zum Essen hinsetzen, als der Regen wieder anfing. Also haben wir den Tisch kurzerhand ins Zelt gestellt und so unser Essen im Trockenen genossen.

1635 das Wetter auf Kanguru Island war sehr feucht, darum mussten wir das Abendessen ins Zeltverlegen

Wie man sieht, die Begeisterung hält sich in Grenzen!

Eindrucksvolle Bilder von Känguru Island.

1605 ein Ausflug in die Seal Bay

1610 ein wirklich knorriger Dünnenbusch

1611 in dieser schönen Bucht leben bis zu 300 Seelöwen

Wir machen uns auf den Weg zurück aufs Festland. Das grosse Kreuzfahrtschiff konnte nicht in den kleinen Fährhafen einfahren. Die Passagiere wurden mit Taxibooten zum Landgang gefahren.

1637 die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes werden mit Taxibooten an Land und wieder zurück gebracht

Franz wurde vom Kapitän eingeladen die Hafeneinfahrt von der Brücke aus mitzuerleben.

1641im Kielwasser sieht man den Hafen und die Australische Flagge, jedoch die rote Version (warum ist sie rot und nicht blau)

Durch die Adelaide Hills fahren wir bis zum Lake Albert. Hier haben wir zwei gemütliche Tage verbracht. Das Wetter war um einiges besser, jedoch wie hier im Süden üblich abends recht kühl.

1644 unsere Nachbarin hatte einen kleinen, lustigen Wohnanhänger für 2 Personen zum schlafen ( und natürlich inkl. des Hundes)

Wir wurden von unserer Nachbarin zum Apero eingeladen. Voller Stolz hat sie uns ihren kleinen Anhänger gezeigt.

1649 die Taucherli geniessen die letzten Sonnenstrahlen

Wir fahren der rauen Küste entlang und dann wieder in südlicher Richtung.

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Unten das riesige Wahrzeichen eines Fischerdorfes.

1652 als Wahrzeichen eines Dorfes ein Riesn-Craifisch auf dem Weg nach Mount Gambier

Etwas Inland liegt Mount Gambier, ein vulkanisches Gebiet. Berühmt ist der Ort für seinen blauen Kratersee. Der See wird im November innerhalb weniger Tage ganz blau. Gegen Ende März bis ungefähr Mitte April verliert er seine blaue Farbe und bleibt bis zum nächsten November grau. Die Ursache für diese Verfärbung ist bis heute nicht vollständig geklärt.

1658 der Name des Sees kommt wegen seiner blauen Farbe die ausserordentlich intensiv ist während der Sommermonate November bis April

1660 hier sieht man den Beginn des Farbwechsels