Kununurra – Gibb River Road–Derby

8. bis 21. September 2016

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Nach der Überquerung der Grenze zu Western Australia, wo wir unsere gekochten Kartoffeln abgeben mussten, schlugen wir unser Zelt in Kununurra auf.

Entlang der Strasse sehen wir die ersten Ausläufer der Kimberley Plains.

2892 jetzt sind wieder mal Berge entlang unseres Weges nach Kununurra

2894 es gibt auch Baobabs in Australien

Viele Baob Bäume wachsen hier im doch recht grünen Gebiet. In Australien sind diese allerdings nicht von Elefanten angeknabbert .

Wir erkunden die Gegend um Kununurra und gelangen so auch nach Wyndham, ca. 100km nördlich. Hier sind wir wirklich am Ende der Welt angekommen. Es führt keine Strasse mehr weiter.  Auf dem  Five River Outlook konnten wir die ganze Gegend überblicken.

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3014 Blick Richtung wo alle Flüsse herkommen (diese führen auch in der Trockenzeit Wasser)

3015 in Wyndham wird nicht mehr geschlachtet, es gibt noch ein Verladen von Mienengütern

Der Hafen von Wyndham wurde früher zur Verschiffung von Rindfleisch benützt. In der kleinen Stadt gab es damals noch einen grossen Schlachthof der aber vor etwa zwanzig Jahren geschlossen wurde. Seither werden noch einige Minengüter verschifft. Das Städtchen stirbt jedoch langsam aus.

Hier noch ein Bild des “berühmten” 20 Meter langen Krokodils, das Wahrzeichen von Wyndham.

3007 ein 20 meter langes Krokodil aus Beton in Wyndham

Schon in Kuramba Point haben wir das erste Mal von den Bungle Bungles gehört. Bereits dort, ca. 1500 km vor Kununurra, wurde uns ein Besuch dieses Nationalparks empfohlen. Wir konnten uns jedoch damals noch nicht entschliessen. In Kununurra haben wir dann ein Inserat gesehen und uns spontan entschlossen diesen Ausflug zu buchen.

3302 dieser Prospekt veranlasste uns in die Bungle Bungle zu fliegen

Über den eindrücklichen  Bungle Bungle National Park berichten wir in einem separaten Teil.

Nun wollen wir die Gibb River Road in Angriff nehmen. Diese Naturstrasse, ganz im Norden von Western Australien, führt durch das Kimberley Plateau. Das Gebiet kann nur in der Trockenzeit, ca. von Mai bis Oktober befahren werden. Sollte es, was aber äusserst selten vorkommt, in dieser Zeit regnen, wird die Strasse geschlossen. Ausserdem sind die vielen grossen Wohnwagen nicht geeignet für diese Strassenverhältnisse. Es steht uns eine Reise durch zumeist unbewohntes Gebiet bevor.

3144 auf dem Weg nach El Questro geht es noch auf geteerter Strasse

Die ersten 100 km bis zur El Questro Station sind geteert. Die 16 km von der Gibb River Road bis zur Station sind die ersten ungeteerten Kilometer die wir auf diesem Weg fahren. Gleichzeitig haben wir auch die erste Flussdurchquerung vor uns.

Noch ist von der berüchtigten Einsamkeit entlang der Gibb River Road nichts zu spüren. Der Campingplatz ist gut besetzt und es gibt ein Restaurant und eine Bar.

3145 El Questro Camp

Geplant war eigentlich nur ein Aufenthalt von einer Nacht. Wegen eines kleinen Missgeschicks haben wir dann aber zwei Nächte hier verbracht.

Wir holpern die nächsten 120 km der Gibb River Road entlang bis zur Ellenbrae Station. Dies ist nun ein richtiges Bushcamp. Die Anlagen sind sehr einfach. Das Duschwasser wird wieder mit einem Donkey erwärmt. Man könnte jedoch, so man Lust verspürt, in einer himmelblauen Wanne ein Bad nehmen.

3151 das Infrastrukturgebäude von aussen

3150 die Campküche

3147 natürlich ist es ziemlich offen gestaltet so dass jeder Intresssierte zuschauen könnte

3148 auch die Toilette und Dusche sind sehr offen gebaut, aber im schönen rustikalen Stil

3149 alles ist sauber

Leider ist der Fluss der durch die Station führt fast ausgetrocknet. Der Badepool ist nur noch knietief und ziemlich verschlammt.

3152 wenigstens gibt es einwenig Schatten auf dem Ellenbrae Camp

Zum Glück haben wir einen schattigen Standplatz. Es ist doch immerhin etwa 36°C heiss.

Am nächsten Tag fahren wir bis zum Mount Barnett Road House. Auch hier haben sich die Siedler natürlich wieder an einem Fluss nieder gelassen. Der Campingplatz ist einfach, liegt jedoch wunderbar am Fluss. Wir geniessen das Bad im sicher 27°C warmen Wasser. Wenn man einen Spaziergang weiter dem Flusslauf entlang unternehmen möchte kann man hier die handbetriebene Fähre benützen.

3154 Gaby bewundert diese riesigen Bäume

3155 unten am Fluss sind einige Leute sich am abkühlen (Wassertemp. ca. 30 - 32°C)

3156 eine kleine Handfähre bringt die Leute die weiterwandern wollen trockenen Fusses über den Fluss

3157 auch die Kinder haben ihren Spass mit der Fähre

Auch kleine Tiere sind interessant.

3006 eine Gottesanbeterin (die Frisst ihren Ehegatten nach dem vergnüglichen Teil)

Unser nächster Stopp ist das Silent Grove Bush Camp etwa 120 staubige Kilometer weiter entlang der Gibb River Road. Hier verspricht die Bell Gorge mit einem Wasserfall willkommene Abkühlung. Allerdings muss man sich die Abkühlung “erschwitzen”, denn kaum ein paar Meter des 1 km langen Fusswegs liegen im Schatten.

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3159 der Fluss führt immernoch Wasser, so dass wir uns auf ein kühlendes Bad freuen können

Der Fluss führt Wasser, also dürfen wir auf ein schönes Bad hoffen.

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3167 auf dem Rückweg = und schon schwitzen wir wieder

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Wunderbar, einfach schön!

Leider mussten wir selbstverständlich auch den Weg zurück wieder unter die Füsse nehmen. Bis wir das Camp erreicht hatten war die schöne Abkühlung schon wieder abgeklungen.

3168 sieht wie polliert aus, ist aber nicht glitschig

Vollmond über Silent Grove.

3169 Vollmond neben dem Wassertank

Schon im Mount Barnett Road House Camp haben wir John und Felicity getroffen. Auch hier im Silent Grove plaudern wir wieder mit ihnen. Unbedingt zu empfehlen sei ein Aufenthalt im Windjana Gorge Nationalpark und im Tunnel Creek..

Wir haben nun gemerkt, dass sich die ganze Reise auf der Gibb River Road um Gorges, also Schluchten dreht.  Nur wenige grössere davon besuchen wir. Beidseits der Strasse haben sich noch viele kleine Bäche ins Plateau gegraben, die aber in dieser Jahreszeit kaum Wasser führen.

Wir befolgen den Rat von John und Felicity und planen unseren nächsten Halt im Windjana Nationalpark.  Um die Mittagszeit kommen wir in Windjana an. Da es sehr heiss ist, beschliessen wir erst den Tunnel Creek zu erkunden.

3170 Beschrieb am Eingang zum Tunnel Creek

Jandamarra, der Kämpfer gegen die weissen Siedler, hat sich hier längere Zeit versteckt. Er wurde später gefunden und von Soldaten erschossen.

Dem Fluss entlang zu wandern ist es sehr angenehm. Hier herrschen etwa 25°. Der Fluss fliesst durch einen hohen Tunnel. Die Höhlen werden von grossen Fledermäusen bewohnt. Auch Süsswasserkrokodile sollen sich hier tummeln. Wir haben keine gesehen.

3175 bei einem Blick zurück zum Eingang in den Tunnel Creek sieht man dass wir durch Wasser waten müssen

Eingang zum Tunnel Creek. Mehrere Male müssen wir durch den Fluss waten. Wir sind froh, dass wir keinen Krokodilen begegnen.

3177 auf ca. halbem Weg durch den Tunnel gibt es eine Öffnung, wo der Tunnel mal eingebrochen ist

3182 diese Fledermäuse geniessen die Kühle im Tunnel

Etwa in der Mitte des Tunnels ist ein Stück der Decke eingebrochen. Hier hängen die Fledermäuse an Büschen und kühlen sich durch fächeln mit den Flügeln.

Auch hier ist Licht am Ende des Tunnels und der Umkehrpunkt erreicht.

3183 die Tunneldecke und Wände sind mit Stalaktiten komplett eingehüllt

3187 wir gehen nach kurzem Aufenthalt in der Wärme ausserhalb des Tunnels wieder gerne zurück durch die Kühle

3190 dies Fledermaus hängt halb in der Sonne, darum sind die Ohren wie durchsichtig

3186 der hintere Aus-Eingang

Im Windjana Camp steht mitten im Bush eine Telefonkabine. Nur für Notrufe einsetzbar!

3195 man hat keinen Empfang mit dem Natel, aber für Notfälle steht hier am Campeingang eine Telefonkabine im Busch

Gegen Abend wandern wir durch die Windjana Gorge.

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3205 die Wände der Gorge sind sehr steil und stark zerklüftet

Auch hier führt der Fluss nicht mehr viel Wasser. Die Krokodile haben sich in einer Pfütze versammelt. Baden ist also wirklich nicht angesagt.

3208 im forderen Teil der Gorge hat es noch Wasserpools in welchem sich ca. 50 Süsswasserkrokodile auf Futtersuche umschauen

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3207 auf dem Rückweg beginnt sich bereits die Sonne für den heutigen Tag zu verabschieden

Schon um 5 Uhr nachmittags geht die Sonne langsam unter und wirft ein schönes Licht auf die zerklüfteten Felswände.

3210 durch den Sonneneinfall hat man das Gefühl hier schaut ein Urzeitmensch herunter

3211 falls der Stein von oben runterfallen würde gäbe es einen ziemlichen Lärm

Schon am nächsten Tag fahren wir Richtung Derby und damit zum Ende der Gibb River Road. Die letzten 60 km sind wieder geteert. Das Rumpeln und der Staub hört auf.

3194 über holperige Strassen geht es zurück zum Windjana Camp

Wir sind gut in Derby angekommen.

3215 Abendstimmung im Kimberley Entrance Camp Richtung Meer

3213 wartet auf etwas zu fressen

3217 eine Heuschreke mit grossen Facettenaugen

Grössere und kleinere Besucher auf dem Campingplatz.

Hier werden Ausflüge zu den Horizontal Waterfalls angeboten. Nach einigem Zögern haben wir uns entschlossen einen Ausflug zu buchen. Leider mussten wir drei Tage in Derby warten und hier gibt es wirklich nicht viel zu sehen. Der einzige sehenswerte Punkt ist die Jetty. Boote und Schiffe müssen hier an langen Tauen angebunden werden. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt elf Meter!

3212 die Jetty in Dreby unserer Wartestation für den Flug zu den horizontal Wasserfällen

Irgendwie mussten wir ja die Zeit verbringen. Also waschen wir unser Auto, wenigstens die Innenräume werden vom roten Staub der Gibb River Road befreit. Leider ist die Autowaschanlage geschlossen. Aussen sieht unser Frosch immer noch sehr staubig aus.

Unseren Ausflug zu den Horizontal Waterfalls werden wir in einem separaten Bericht dokumentieren

Ausflug zum Bungle Bungle (Purnululu) National Park

Morgens um 8.30 werden wir vom Campingplatz in Kununurra abgeholt und zum Flugfeld gefahren. Unsere kleine Gruppe besteht nur aus Sybille und Greg, ebenfalls aus der Schweiz und uns zwei. Eine kleine Cessna wartet auf uns.

3019 die blau gezeichnete Rote ist unser flug nach den Bungle Bungle

Der junge Pilot flog erst eine Strecke dem Ord River entlang.

3023 der Staudam mit dem Kraftwerk (der meiste Strom geht in die Diamantenmiene

3025 der ausfliessende Fluss nach dem Kraftwerk

Weiter führt der Flug über den Lake Argyle.

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3032 die Inseln sind aus schöngeschichteten Steinmaterialien

Viele kleine Inseln zieren den grossen See.Verschiedenen Gesteinsarten bilden schöne Muster auf den Inseln.

3034 die Landschaft ist von nun an zerklüftet

3035 eine Farm mit einer Fläche von 176'000 ha (sie hat den Namen Texas)

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Weg vom See in südlicher Richtung über zerklüftete Landschaften. Dieses Gebiet wird von zwei Farmen bewirtschaftet. Die grössere, Texas Downs Station, umfasst ca. 176’000 ha, d.h. etwa soviel wie ein mittlerer Kanton in der Schweiz..

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Nun kommen schon die ersten Ausläufer des Bungle Bungle National Parks in Sicht.

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3049 nebst den vielen ausgewaschenen Hügeln und Kuppen gibt es auch tiefe Canons in welchen das Wasser aus den Bungle Bungle fliesst

Nach einer Stunde Flug landen wir auf dem Purnululu Air Field (Naturpiste).

3056 jetzt ist Toutch down

Hier erwartet uns unser Führer Simon mit seinem klimatisierten Fahrzeug. Gerne steigen wir ein. Auf dem Airfield herrschen sehr hohe Temperaturen.

3066 mit diesem Bus wurden wir herumgefahren

Bei verschiedenen Stopps erklärt uns Simon Blüten, Bäume und Sträucher.

3059 eine sogenannte Schnabelblüte

Diese kleine Blüte hat wirklich die Form eines Vogels.

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3068 eine violette Burgainvilla

Auch gibt es in diesem Park eine ganz speziell kleine Biene. Sie ist kleiner als eine Stubenfliege und hat, zum Glück, keinen Stachel. Franz hat versucht ein Bild zu machen. Das Tierchen ist aber einfach zu klein. Der Honig dieser Bienchen soll jedoch besonders süss sein. Es gibt die Legende, dass die Aborigines einer Biene eine kleine Feder angebunden hätten. So soll ihnen die Biene den Weg zu ihren Waben gezeigt haben.

Nun steht uns ein etwa 45-minütiger Spaziergang bevor. Da es sehr heiss ist macht sich Simon Sorgen um unsere Gesundheit. Besonders Dehydration soll hier oft vorkommen. Er füllt unsere Wasserflaschen mit eiskaltem Wasser und verteilt die Lunchboxen. Zur kontinuierlichen Abkühlung gibt er uns kleine, nasse Frotteetücher die wir, nach seinen Anweisungen, um den Hals legen. Das kühlt wirklich hervorragend.

Das Besondere an den Bungle Bungle sind die eigenartigen Gesteinsformationen. Sie werden Beehives genannt und sehen ein bisschen wie Zuckerhüte aus.

3090 sehen au wie Zuckerhüte oder Kuchen

3095 durch anderes Licht sehen die Berge anders aus als am Morgen

3070 es fast Kunstwerke diese Bergformationen

Die Cathedral Gorge ist das Highlight dieser Wanderung. Schon der Eingang ist eindrücklich.

3078 der Eingang in die Cathedral Gorge

3079 die Cathedral

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Hier packen wir auch unseren Lunch aus. Im Schatten der hohen Wände der Gorge geniessen wir die Pause.

Simon zeigt uns auch das Gesicht des “warriors” in der Felswand.

3085 ein natürlicher ausgewaschener Kopf

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Ausgang aus der Gorge.

Auf dem Rückweg macht uns Simon auf verschiedene Termitenhügel an den Felswänden aufmerksam. Die graue Masse im Fels ist der Termitenhügel.Termiten sind keine Ameisen, sie fliegen jedoch jedes Jahr, wie die Ameisen, einmal aus. Falls sich die Königin dann am Berghang niederlässt, muss ihr die ganze Truppe folgen und baut dann am steilen Abhang ihr Zuhause.

3073 die Termiten bauen ihre Hügel selbst an diesen steilen Wänden

3076 eine Steinmühle eingegraben durch den Fluss

Auch wenn hier im Moment alles sehr trocken ist, sieht man doch, dass zeitweise hier viel Wasser durchfliesst.

Auch kleine Büsche finden immer wieder ein Plätzchen wo scheinbar genügend Erde und Feuchtigkeit vorhanden ist.

3077 überall ist es möglich das Neues wächst sobald Wasser resp. Feuchtigkeit vorhanden ist

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3087 eine Taube

3089 ein Ameisenlöwe

Dies ist ein Ameisenlöwe. Er gräbt kleine Löcher in den Sand. Fällt dann eine Ameise hinein, ist sein Essen serviert.

Auch diese Spinne wartet auf Nahrung. Damit nicht jeder sofort merkt, dass hier eine Spinne lauert, legt sie jeweils zwei Beine aufeinander. So wirkt sie wie ein Vierbeiner und nicht mehr wie eine bedrohliche Spinne.

3094 damit es mit den Verdickungen übereinstimmt legt sie die Beine paaerweise aus

Im Bungle Bungle Bush Camp wurde uns Kaffee und Kuchen serviert und schon ist es Zeit für unseren Rückflug.

3102 auf dem Rückflug waren wir 2 Personen mehr als am Herweg

 

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Wir überfliegen die Argyle Diamond Mine. Hier werden jährlich 70 Tonnen Diamanten geschürft. Davon eignen sich nur ca. 5% als Schmuckdiamanten. Davon sind etwa 1% die gesuchten rosa Diamanten die, so hat uns der Pilot informiert, sehr viel mehr Wert sind als die üblichen weissen Schmuckdiamanten.

3125 im 2020 wird diese Mine geschlossen (hier werden die seltenen rosa Schmuckdiamanten gefunden)

3123 nun überfliegen wir noch die Diamantenmiene welche den Abbau im Tagbau macht und jährlich ca. 70 to Diamanten schürft davon nur etwa 5% für Schmuck

Über den Turkey Creek und die Ragged Ranges fliegen wir zurück nach Kununurra.

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Sonnenuntergang über den Feldern in der Nähe von Kununurra.

3138 über die Mango Plantage und im Hintergrund Kununurra

3140 hier wird aus Sandelwood das Öl gewonnen welches für die Parfümindustrie notwendig ist (1 Liter Sandelwoodöl kostet ca. $ 6000.-)

3134 wir erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Rückflug

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Ein herrlicher Ausflug findet so einen würdigen Abschluss.

Ausflug zu den Horizontal Waterfalls

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Wir werden in Derby vom Campingplatz abgeholt und zum Flughafen gefahren. Diese Wasserfälle können nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Ein Flugzeug das sowohl auf dem Wasser als auch auf der Piste landen kann wartet auf unsere kleine Reisegruppe.

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Die Sitze werden nach Gewicht der Passagiere verteilt. Nach dem Verteilen der Schwimmwesten und einer kurzen Sicherheitsinstruktion startet der hübsche, weibliche Pilot zum etwa 40-minütigen Flug.

3226 um Derby ist alles Wattenmeerlandschaft, denn die Flut hat eine Höhe von 11 Metern

Über Marschland und filigran gezeichnete Wasserläufe fliegen wir zu den Ausläufern der West Kimberley Plains.

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Hier sehen wir die Wasserfälle erstmals aus der Luft.

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Nach einer rasanten Kurve in die Talbot Bay setzten wir sicher auf dem Wasser auf. Das Flugzeug schwimmt langsam auf den Ponton zu.

 

3285 das Platoon auf welchem wir verpflegt werden und wo wir jeweils auf ein anderes Fahrzeug umsteigen

Hier kann auch übernachtet werden. Einige Besucher ziehen es vor, den Rückflug nicht am gleichen Tag zu buchen.

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3245 die Betreuungsmanschaft übernimmt das Flugzeug zum bereitmachen für den Rückflug einer andern Gruppe Touristen

Zu beachten: die lässige Uniform der Piloten, kurze Hosen, Safari Hemd und Flip Flops.

Für die erste Fahrt zu den Fällen besteigen wir ein Schnellboot.

3248 auf gehts mit einem Schnellboot mit 2x 300 PS Motoren zu den horizontalen Wasserfällen

3250 vor uns die Fälle

Noch sind die Fälle ziemlich harmlos, es herrscht Ebbe.

 

Das Gummiboot schafft es nicht durch den Fall.

3252 dieses Boot schafft die Durchfahrt nicht, hat einen zu schwachen Motor

 

3251 durch diese Durchfahrt muss usser Boot (dies ist der breitere Fall ca. 20 Meter breit und ca. 20 Meter tief bei Wasserhöchststand)

3253 ein anderes Boot kommt uns durch den Fall entgegen = wir müssen warten

Wir fahren zweimal durch die Fälle, den ersten etwas breiteren Durchgang schafft unser Boot ganz leicht. Beim zweiten, engeren Fall merken wir warum das Boot zwei so riesige Motoren hat.

Nach dem Mittagessen wird noch eine kleine Hai-Show geboten. Es handelt sich hier um sogenannte Blind Sharks. Sie haben Augen, sind aber praktisch blind. Ihre Umgebung nehmen sie mit den zwei kleinen Fühlern oberhalb der Schnauze war.

Die Haie werden mit Futter in den kleinen Käfig gelockt, schwimmen ansonsten frei in der Talbot Bay. Es sind eher kleine Exemplare, etwa 1.5 bis 1.8m. Da sie blind sind, kann man sie gut am Rücken streicheln..Einfach aufpassen, dass man nicht in die Nähe der Fühler kommt, denn dann schnappen sie blitzschnell zu.

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3266 diese Haienart zählt zu der blinden Art. Sie schnappen nur zu, wenn etwas an die zwei Fühler kommt die sie vor dem Maul haben

Mit einem gemütlicheren Boot machen wir eine Rundfahrt durch die Talbot Bay.

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In der Zwischenzeit ist die Flut am steigen. Die Fälle sind jetzt ungefähr 3.5 m – 4.5 m hoch. Wir steigen wieder ins stärkere Schnellboot und durchqueren den ersten Fall. Die Passagiere im Bug werden tüchtig geduscht. Der Bootsführer dreht eine Runde und fährt gleich zurück und zum Spass gleich nochmals durch den Fall.

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Durch den engeren Durchfluss konnte der Bootsführer nicht mehr fahren. Er lässt das Boot in den Fall treiben und hält es dann mit den starken Motoren dort fest.

 

Wieder zurück auf dem Ponton sehen wir wie unser Flugzeug ankommt und bereit gemacht wird für unseren Rückflug.

Wir steigen ein. In einer zügigen Kurve hebt das Flugzeug ab.

 

Das Meer wirkt im Nachmittagslicht türkisfarben.

3290 auf dem Rückflug hat das Meer einen Türkisfarbenen Ton an genommen

Eine Schlaufe über Derby und schon setzen wir zur Landung an.

3297 Derby under Zielort für nochmals eine ruhige Nacht hier im Norden von Wester Australien

3298 unser Zeltplatz = in der Mitte der Buamreihe zum Meer ist unser Zelt versteckt

3299 und schon ist der Landeanflug

Um ein schönes Erlebnis reicher setzen wir schon am nächsten Tag unsere Reise Richtung Süden fort.

Broome bis Denham

22. 9. bis 5.10.2016

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Von Derby bis Broome führt eine 220 km lange, fast gerade Strasse durch Niemandsland.

Kurz nach Derby machen wir einen Halt am Prison Tree. Der Legende nach sollen hier die Gefangenen, die zu Fuss zum Gefängnis nach Derby geführt wurden, übernachtet haben.

3312 der Berschrieb zum Prison Tree

3310 der mächtige ca. 8 m Durchmesser messende Prison Tree (Gefängnisbaum) ausserhalb von Derby

3311 das Loch war der Eingang um die Gefangenen während der Nacht einzusperren

Der Baum hat einen Durchmesser von ungefähr 8 m.

Ebenfalls beim Prison Tree fielen uns die schwarzen Papageien auf. Sehr markant sind die roten Federn am Schwanz.

3315 es gibt hier auch schwarze Papageien, leider hat er den Kopf nicht gewendet so dass man seinen gekrümmten Schnabel sehen könnte

3316 markant an den schwarzen Papageien sind die roten Schwanzpunkte die man nur beim fliegen sieht

Wir hatten in Broome einiges zu erledigen. Ausserdem waren auch die Strandspaziergänge sehr angenehm. Abends fand ein kleiner Markt statt. Neben ein paar Schmuckverkäufern war der Markt vor allem von Essensständen geprägt. Wir haben die Gelegenheit benutzt und unser Nachtessen gleich hier eingenommen.

3317 der Markt von Broome an welchem es hauptsächlich zu Essen gibt

Von unserem Platznachbar haben wir den Tipp bekommen als nächstes doch unbedingt auf der Barn Hill Station zu übernachten. Der Strand sei einer der schönsten auf dieser Seite von Australien.

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3340 Beach in Barn Hill vor dem Sonnenuntergang = diese durchsichtigen Erbsen sind Same einer Wasserplanze

Die weissen Kügelchen sind die Samenstände eines uns unbekannten Meergrases.

3341 die Pflanze mit den Samen

An der Eighty Mile Beach haben wir zwei Tage eingeplant. Am Strand hat man den Eindruck man könne bis nach Broome einfach dem Strand entlang laufen. Barfuss gehen war aber nicht zu empfehlen. Millionen Muscheln, zum Teil zerbrochen mit messerscharfen Kanten, liegen auf dem Strand.

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3347 an der 80 Mile Beach unserem nächsten Stopp werden Millionen von Muscheln angeschwemmt

3350 ein Kind hat vermutlich hier seine Muscheln Liegenlassen

Ein Besucher hat seine Sammlung am Strand ausgelegt.

3351 leider wird hier noch zu viel das Auto genommen um auf dem Strand Ausflüge zu machen

In Port Hedland haben wir eine Nacht verbracht. Die Stadt ist ganz rot vom Eisenerz das hier im Hafen verschifft wird. Über die Fahrt hierher und auch die Weiterfahrt nach Karratha gibt es nicht viel zu berichten. Gute geteerte Strasse und auf beiden Seiten einfach flach mit einigen Büschen und ganz selten mit einem Baum bewachsen.

Karratha ist ebenfalls ein Umschlag Platz für das im Hinterland in der Mount Wale Back Mine geschlagene Erz. Normalerweise sind die Züge 3 bis 4km lang, d.h. etwa 300 Wagen die von vier Lokomotiven gezogen werden. Für einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde wurde ein Zug mit acht Lokomotiven und 682 Wagen zusammengestellt. Der Zug war 7,3km lang und 99’732 Tonnen schwer.

Den langen Zug haben wir nicht gesehen. Von Karratha haben wir nur die Erinnerung an einen schönen Sonnenuntergang über dem Fluss mitgenommen.

3353 ein brennender Himmel bei Sonnenuntergang in Karratha

3354 der Campingplatz liegt wunderschön über einem Fluss

3355 die Stadt Karratha, ein Umladeplatz für Eisenerz, hat seine Lichter angezündet

Unser nächstes grosse Ziel ist das Ningaloo Reef. Die Strecke bis Exmounth wollen wir jedoch nicht in einem Tag fahren. Wir schalten einen Übernachtungsstopp im Nanutarra Roadhouse ein.

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Es blühen wieder Blumen am Strassenrand. Wir haben den trockenen Norden von Australien hinter uns gelassen und fahren wieder fruchtbareren Gegenden entgegen.

Viele Australier behaupten, dass das Ningaloo Reef schöner als das bekanntere Barrier Reef sei. Wir haben einen Schnorchelausflug gebucht und sind von Exmouth aus für einen Tag aufs Meer gefahren.

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Der Kapitän wartet auf seine Tagesgäste.

Schon bald werden Ausrüstungen verteilt und die erste Gruppe schwimmt los.

3371 jetzt geht es los mit tachen im Reef

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Die beiden Blonden führen und überwachen die zwei Schnorchelgruppen. Die Dame in der Mitte hat die Unterwasserfotos geschossen. Die an diesem Tag gemachten Fotos wurden vom Veranstalter allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Ein Flugzeug kreist über dem Schiff und sucht die Walhaie. Schon bald erhält der Kapitän Richtungsanweisungen aus der Luft. Die Walhaie wurden weiter draussen im Meer vor dem Reef gesichtet.

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Auf der Fahrt an die dem offenen Meer zugewandte Seite des Reefs sehen wir mehrere Buckelwale und einer kommt ziemlich nahe zum Schiff.

3401 es waren einige Humpback (Bukelwal) Wale bei unserem Tauchplatz

3402 die Heckflosse

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Während der Fahrt werden die Schnorchler ausführlich über die Regeln beim Schwimmen mit den Walhaien instruiert. Walhaie sind die grössten Fische in den Weltmeeren. Selbstverständlich sind Wale grösser. Sie zählen jedoch nicht zu den Fischen, da sie Säugetiere sind.

Schon bald gibt der Kapitän das Signal. Die Schnorchler sollen sich bereit machen. Die ersten Walhaie sind in Sicht. Vom Schiff aus sieht man nur einen dunklen Schatten, der gemächlich vorbei schwimmt.

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Die Schnorchler werden an Bord verpflegt.

3420 Tauchen gibt Hunger und so nehmen wir den gut bestückten Lunch um 12.30 Uhr, bevor es nochmals zu einem Tauchgang innerhalb des Reefs geht

Nach einer Verdauungspause findet ein weiterer Tauchgang über das Reef statt.

Von den vielen Eindrücken ermüdet schälen sich die Taucher danach aus ihren Anzügen. Anschliessend wird der erfolgreiche Tag gebührend mit Cüpli und Bier gefeiert.

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Noch ein Blick über die Bucht und schon werden wir wieder an Land gebracht.

3423 die Fahrt geht über türkisbales Wasser

3422 wir nehmen Fahrt auf zurück zum Festland

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Coral Bay. Der Campingplatz liegt wieder an einer schönen, unendlich weiten Bucht.

3428 Coral Bay die Badebucht neben dem Campingplatz

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Wegen den Delfinen in der Monkey Mia Bucht fahren wir nach Denham. Hier in der Gegend muss kürzlich etwas Regen gefallen sein. Die sonst sehr karge Landschaft ist erblüht.

3432 auf dem Weg nach Carnarvon blüht das sonst karge Dessert

3433 es hat anscheinend Juni und Juli hier geregnet darum blüht es

3435 sieht aus wie Äpfel abe diese kommen von der verdorrten Staude die flach am Boden sich ausbreitet

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In der Bucht von Monkey Mia ist schon seit vielen Jahren eine Delfin Forschungsstation beheimatet. Um die Delfine einer weiteren Schicht von Interessierten näher zu bringen wurde das Monkey Mia Resort gegründet.

Jeden Morgen werden hier Delfine gefüttert. Sie erhalten aber nur einen kleinen Teil der benötigten Tagesration. Damit soll verhindert werden, dass sich die Tiere daran gewöhnen gefüttert zu werden und ihre natürliche Lebensweise verlieren.

3446 hier hat der Delfin einen kleinen Fisch bekommen und somit ist für diesen Schluss für heute

3456 es ist schon erstaunlich wie schnell diese Meerestiere schwimmen können

3447 die Delfine verhalten sich gegenüber ihren Artgenossen sehr korrekt = jetzt bekommt ein Anderer den Fisch für heute

Der Pelikan und der Delfin streiten sich ums Futter.

3448 auch der schwimmt nun weg

3449 nur der Pelikan versucht es nochmals einem den Tagesrations-Fisch aus dem Mund zu klauen

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Ebenfalls heimisch im Meer um Delham ist der Dudong (die Seekuh, manchmal auch Seeschwein genannt). Leider haben wir am Strand nur kurz ein Exemplar gesehen, das sich aber unverzüglich wieder in die Weiten des Meers davon gemacht hat. Im Monkey Mia Resort ist ein Dudong ausgestellt. Für zusätzliche Infos kannst du den folgenden Link anklicken: https://de.wikipedia.org/wiki/Seek%C3%BChe

3458 dies ist ein Dugong, welcher hier lebt (ca. 10'000 Exemplare) und ich war nicht schnell genug um ihn im offenen Meer zu fotografieren = also bleibt nur das Model

3459 er frisst ca. 50 kg Seegras vom Meeresgrund und darum hat er ein Maul das aussieht wie ein Staubauger

Begegnung am Strassenrand in Delham, erinnert uns an eine ähnliche Figur am Baikalsee.

3439 diese Fischermanstatue erinnert mich an diejenige die wir am Lake Baikal (Russland) gesehen haben

3441 auch wir hatten einen sehr angenehmen Platz leider ohne direkte Sicht aufs Meer

Campingplatz in Denham morgens um sechs.

Denham bis Fremantle/Perth

6. bis 23. Oktober 2016

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Kurz nach Denham biegen wir ab zu den Stromatoliten. Stromatoliten sind die ältesten bekannten Lebewesen auf der Erde. Sie werden auch lebende Fossilien genannt. Für Interessierte gibt es mehr Informationen unter:           https://de.wikipedia.org/wiki/Nambung-Nationalpark

3466 hier sieht man die Stromatolithes = lebende Fossilien

3469 es sind vermutlich die ersten Lebewesen auf der Erde, welche vor ca. 3,5 Mia Jahren beonnen haben sich zu vermehren und aus dem alles Leben der Erde kommt

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Das Alter der Stromatoliten hier im Hamelin Pool wird auf 3000 Jahre geschätzt.

Diese microbiologischen Gebilde bildeten das früheste ökologische System der Erde. Sie boten schon vor etwa drei Milliarden Jahren den Grundstock zur Entwicklung von Leben auf diesem Planeten.

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Auf dem Weg nach Kalbarry fahren wir durch eine blühende Landschaft. Die vorangegangenen Regenfälle haben die Büsche zum Blühen gebracht.

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3496 diese Blumen sehen aus wie eine schöne Festrakete

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Auch auf dem Campingplatz in Kalbarry ist es Frühling. Die Temperaturen sind seit wir den heissen Norden verlassen haben merklich gesunken. Tagsüber gibt es bei Sonnenschein etwa 23°. Nachts fällt die Temperatur auf 10-15° ab. Gerne decken wir uns nachts wieder mit unseren warmen Decken zu.

3483 wir stellten unser Dachzelt auf dem Camp in Kalbarri direkt unter diesem schönen Bourgainvilla auf

In Kalbarry fliesst der Murchison River ins Meer. Mehrere Klippen erschweren den Bootsführern die Ausfahrt aus dem Fluss.

3484 die Mündung des Flusses im Abendlicht

3485 mit den Fischerbooten durch diese Brandung zu fahren braucht schon einiges können

3486 die Fischerboote müssen die mit Bojen markierte Fahrrinne unbedingt einhalten wegen den Untiefen und damit der Brandung

Unser nächster Halt, immer weiter Richtung Süden, ist Geraldton. Diese Stadt ist vor allem für ihre Lobsterbänke berühmt. Franz wollte sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen. Wir haben ein Restaurant mit wunderbarer Aussicht gefunden. Eine schöne Umgebung um sich den Lobster schmecken zu lassen.

3502 Aussicht in der untergehneden Sonne auf den Hafen von Geralton

3503 vom Rest. Port View (im 3. Stock = vermutlich das höchste Haus in Geralton)

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3501 ein letztes Mal Crayfischessen in Australien (im Restaurant Port View in Geralton)

Jurien Bay ist unser vorletzter Übernachtungsplatz. Wir haben die unmittelbare Nähe zum Meer für Spaziergänge am Ufer genutzt.

Da unsere nächste Station uns wieder nach Perth/Fremantle führt, ziehen wir die erste Erkundigen zur Verschiffung unseres Fahrzeugs ein.

Auf dem Weg nach Fremantle besuchen wir noch den Nationalpark mit den Pinnacles. Diese Felsspitzen wurden aus dem gelblichen Kalkgestein gebildet. Wind und Regen haben den Kalkstein zerbröselt wobei härtere Teile stehen blieben. Die Pinnacles sind bis zu drei Metern hoch.

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3518 der National Park ist auch noch wunderschön gelegen am Meer

Nun sind wir wieder in Fremantle angekommen. Wir haben einen ziemlichen “Papierkrieg” zu erledigen um unseren Frosch wieder übers Meer nach Neuseeland zu bringen. Um die Quarantäne Bestimmung zu erfüllen, müssen wir unser Auto wieder aussen und innen gründlich reinigen.

Wir treffen uns auch wieder mit Herbert, der uns schon bei unserer Ankunft in Australien so gastfreundlich aufgenommen hat.

Unser Kreis um Australien hat sich nun geschlossen. Bald werden wir wieder zu Hause sein.