Rumänien bis bulgarischen Grenze

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Im Hotel Mara in Baia Mare haben wir eine Unterkunft gefunden und in einem Rustico Restaurant typisch rumänisches Essen genossen.

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Am nächsten Morgen sind wir Richtung Norden losgefahren. Wir wollen die Holzkirchen von Maramures besichtigen. Erst führt unser Weg aber über einen Pass. Wir merken, wir haben den Winter noch nicht ganz hinter uns gelassen. Am Strassenrand sind Schneemaden und die Landschaft ist noch weiss.

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Die erste der Kirchen finden wir in Deresti. Die Kirche, ganz in Holz gebaut und geschindelt, beeindruckt.

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Weiter auf und ab über viele Hügel fahren wir und begegnen vielen Holzkirchen. Franz möchte jedoch gerne das Kloster Barsana besuchen. Wie immer verlassen wir uns auf unser GPS. Dies hat uns jedoch dieses eine Mal komplett in die Irre geführt. Erst fanden wir, auch nach mehrmaligem Nachfragen, kein Kloster. Dann bekamen wir die Auskunft, dass wir gleich rechts abbiegen sollen.

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Etwa zehn km über einen Feldweg, immer bergauf, haben wir dann auch ein Kloster gefunden.

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Es bestand aus einer kleinen Kirche und einem einzigen Grab. Das war nun definitiv nicht das gesuchte Kloster Barsana. Des Herumirrens müde beschlossen wir das Kloster zu vergessen und einfach weiter in Richtung Süden zu fahren. Siehe da, gleich links an der Hauptstrasse, mit grossen Tafeln beschriftet, liegt das gesuchte Kloster Barsana.

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Froh die Sehenswürdigkeit schlussendlich doch noch gefunden zu haben machten wir uns auf zur Besichtigung. Es wäre schade gewesen, diese Anlage zu verpassen.

Auch auf unserem weiteren Weg zu unserem nächsten Übernachtungsstopp, dem Vasskert Camping in Sovata, haben wir die typischen Holzarbeiten der Gegend bewundert.

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Vor allem sind die aufwändig geschnitzten Tore, die den Eingang zu Bauernhöfen markieren, aufgefallen.

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Weiter Richtung Süden und Bukarest. Wir haben gleich den im GPS eingetragenen Campingplatz angesteuert und diesen, schon fast zu unserem Erstaunen, auch offen vorgefunden.

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Wir fahren wieder Richtung Süden und zur türkischen Grenze.

Wien über Budapest zu rumänischen Grenze

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Das berühmte Schloss Esterhazy wollten wir besuchen. Ein imposantes Schloss mit mehreren Flügeln im Stil von Versailles erbaut. Wir waren enttäuscht, es wurden nur Führungen in ungarischer Sprache angeboten und selbständiges Besuchen des Schlossinnern war nicht erlaubt. Alles was uns blieb war ein Rundgang in den Gärten.

1025 die haben früher auch nicht schlecht gelebt (1024x575)

1026 von hier aus kannst du Ansprachen halten die gehört werden müssen (1024x575)

Die zweite Sehenswürdigkeit, die wir für diesen Tag noch auf dem Plan hatten war dann doch weit erfreulicher. Die Erzabtei Pannonhalma liegt auf einem Hügel. Ja, die Mönche wussten wo es sich gut leben lässt.

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1030 eine Seitenkapelle (1024x575)

Die eindrückliche Basilika und den Kreuzgang haben wir bewundert.   1035 Eingang in die Basilika für die hier lebenden Mönche (575x1024)

Franz hatte vor allem Freude am Besuch der Bibliothek die ca. 40‘000 Bücher umfasst. Darunter sind handgeschriebene Dokumente, das älteste wurde etwa 200 Jahre n.C. verfasst. Von jener Zeit bis zu modernen wissenschaftlichen Dokumentationen ist hier vielfältiges Wissen aufbewahrt.

1036 die Bibliothek mit ca. 40000 alten Büchern (1024x575)

Noch eine kurze Strecke führte uns bis nach Budapest. Das Wetter hat sich nun wirklich gebessert und campieren war wieder angesagt. Die Platzsuche gestaltete sich jedoch mühsam. Der erste Platz den wir ansteuerten war noch geschlossen, der Zweite und der Dritte nicht mehr existent. Zum Glück hatten wir beim Vierten endlich eine offene Türe gefunden.

Es war schön, bei herrlichem Sonnenschein aufzustehen und – endlich – draussen zu frühstücken.

   

Nach diesem Übernachtungsstopp im Romai Camping in Budapest machten wir uns auf das Höhlenthermalbad in Miskolc zu besuchen. Leider haben wir dieses nicht auf Anhieb gefunden und haben statt dessen einen Ausflug durch Ungarns Wälder genossen. Bei einem Zwischenstopp haben wir dieses Foto geschossen – eine weitere AG Nummer direkt neben uns. Einer der sehr wenigen Schweizer Nummern die wir bis jetzt gesichtet haben.

1039 und weit weg von der Schweiz - in Eges- bei Miskolc - findet man andere Aargauer- (Jäger) (1024x575)

Übernachtet haben wir dann kurz vor Miskolc in einem kleinen Hotel mitten in den Wäldern. Am nächsten Tage erhielten wir genaue Informationen wo das Bad zu finden sei.

Wir haben ausgiebig gebadet und sind am Nachmittag über die Rumänische Grenze gefahren.

Obersiggenthal bis Wien

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Am Ostermontag sind wir bei strahlendem Sonnenschein zu Hause abgefahren. Wir haben eine gemütliche, kurze Fahrt zum Chiemsee geplant.

1005 nun das abschliessende Foto (1024x575)

Kurz nach dem Grenzübertritt nach Österreich haben wir einen Tankstopp eingeschaltet. Franz hat überall nach seinem Geldbeutel gesucht und bald gemerkt, dass dieser sehr wahrscheinlich noch zu Hause liegt. Wir sind ein Stück zurück gefahren und zum Glück konnten wir uns auf unseren Sohn verlassen. Er hat das vergessene Ding abgeholt und ist uns damit bis nach Winterthur entgegen gefahren. Nochmals vielen Dank.

1009 unsere Hilfe Cedric (1024x575)

Wieder zurück auf unserer geplanten Route hatte gemütlich jedoch bald ein Ende. Der Himmel überzog sich mit schwarzen Wolken. Erst fielen einige feine Flocken, bald jedoch fuhren wir durch einen veritablen Schneesturm. Unter diesen Umständen war an Campieren am See nicht zu denken. Beim „Hinterwirt“ haben wir ein schönes, warmes Zimmer bezogen und auch sehr gut gegessen.

1011 unsere erste Übernachtung im Gasthof Hinterwirt am Chiemsee (1024x575)   1014 DSC04710 (1024x575)

Durch Bayern auf guten deutschen Autobahnen sind wir bis einige Kilometer vor Wien gefahren. Das Wetter hat sich etwas gebessert und wir beschlossen es diese Nacht mit campieren zu versuchen. In Klosterneuburg haben wir einen schönen Platz gefunden und nun zum ersten Mal unser Zelt aufgestellt.

1017 Bahnhof für die Fahrt nach Wien Innenstadt bei unserer zweiten Übernachtung  (1024x575)

Einen Stadtbummel zu den Sehenswürdigkeiten von Wien wollten wir uns gönnen. Mit einem Vorortzug sind wir bis ins Zentrum gefahren. Ein kalter Wind blies durch die Gassen. Trotzdem haben wir selbstverständlich den Stefansdom und die vielen hübschen Gässchen, den Kärntnerring und den Stadtgarten durchwandert.

1018 der Stefans Dom (1024x725)

1019 die Uhr in der kurzzeitigen Sonnenphase (1024x752)

Zurück beim Zelt haben wir gemerkt, dass das Wetter ein Nachtessen im Freien wohl doch noch nicht zulässt. Ein einfaches Essen im Platzrestaurant war angesagt. Gleich danach sind wir unter die Decke geschlüpft und waren dankbar, dass diese ziemlich dick sind. So haben wir die Nacht gut verbracht. Leider war der Morgen doch ziemlich feucht, so eine Art Nieselregen – irgendetwas zwischen Nebel und Regen herrschte. Also war auch zmörgele beim Platzwirt angesagt.

Frosch

Nachdem wir Ende 2011 von unserer Reise durchs südliche Afrika in die Schweiz zurückgekehrt waren, hatten wir viele Erfahrungen gesammelt mit dem Auto, welches wir für diese Reise in Kapstadt gekauft hatten. Wir hatten Ideen was an einar Fahrzeug notwendig ist und was nicht um für den Offroad und ein Leben unterwegs geeignet zu sein. Als wir uns zum Kauf eines eigenen Fahrzeuges entschlossen, haben wir uns für einen Toyota Hilux, 4×4 Doublecab, 2.5 Liter, entschieden.

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Ein paar Fotos von der Idee bis zum ausgebauten Frosch

Das Modell

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Der Ausbau

Da in der Nähe unseres Wohnortes eine Servicegarage leer, bereit zum Abbruch, stand konnte ich den ganzen Ausbau in zwar ungeheizten, aber doch vom Wetter geschützten Räumen machen. Der ganze Aufbau ist aus Aluprofilen und geriffelten Alublechen gebaut. Bei dem verwendeten Aluprofilsystem sind keine Schweissnähte notwendig, es ist alles geschraubt und dadurch auch sehr flexibel für spätere Anpassungen

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Endausrüstung

Nach dem der gröbste Ausbau in der Schweiz erledigt war wurde der Toyota nach Port Elizabeth, Südafrika, überführt.

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1109 ein kühler Morgen mit viel Tau (800x394)

Der Name

Die Farbe des Toyotas ist ein sattes dunkles Grün. Da lag es sehr nahe, dass wir ihn auf Frosch getauft haben. Um dies zu unterstreichen haben wir ihn noch auf der Kühlerhaube und an den hinteren beiden Fenstern mit Froschgrafiken beklebt.

1199 Frosch mit Signeten (800x450)  1230 Frosch am Hinterfenster (800x491)

1376 Rauchpause und Aussicht bewundern in frostiger Höhe (800x450)

 

Test Titel

 

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Westalpentour vom 13. bis 20. Juli 2014

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Am 13. Juli haben wir uns in Bardonecchia mit Rolli Vogel, Führer und Koch von 4×4 Exploring und unserer Reisegruppe, bestehend aus 12 Personen mit 8 Fahrzeugen, getroffen.

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Wir sind in den 8 Tagen der Reise bis auf 3000m auf den Sommelier hoch gefahren. Gute und weniger angenehme Off-road Strecken haben sich abgewechselt. An schönen Alpwiesen entlang und über Skigebiete hinauf.

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Mit wunderbaren Ausblicken in die Täler und über Bergketten wurden wir für die ab und zu anstrengenden Fahrten belohnt.

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Übernachtet haben wir meistens in wilden Camps. Rolli hat jeweils für uns gekocht und am Morgen das Frühstück bereit gestellt.

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Am Sonntag, 20. Juli sind wir bereichert durch die vielen Eindrücke und die gute Kameradschaft der Reisegruppe am Mittelmeer in Taggia angekommen.

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Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben wir uns verabschiedet. Die Gruppe hat sich in alle Richtungen verstreut. Einige haben noch ein paar Tage Ferien angehängt, andere sind auf dem kürzesten Weg wieder nach Hause gefahren.

nach Hause

Da sich Kurt und Ursula schon oft in der Türkei aufgehalten haben, haben wir sie um Rat gefragt was es denn da zu besichtigen gäbe. Wir haben prompt eine ausführliche Liste erhalten.

Nur leider, wir sind wieder in Europa und das erst noch im Winter. Schon bei unserer Abreise in Iskendrun begann es zu regnen. Je höher wir im bergigen Süden der Türkei kamen, desto trüber wurde das Wetter.

Zwar klarte der Himmel auf, jedoch ist uns die Lust auf Besichtigungstouren in der ungewohnten Kälte abhanden gekommen. Wir wollen auf dem kürzesten Weg nach Hause.

3036 Kälte und Schnee (ab der Südtürkei bis an die Schweizergrenze, nachher haben wir sowieso kaltes Wetter erwartet) auf schnellstem Weg in die Schweiz

Ja, tatsächlich Bilder aus der Türkei!

3037 nicht im Norden von Europa, nein in der Südtürei sieht es so aus

Wohl zum letzten Mal auf dieser Reise benützen wir eine Fähre. Wir überqueren die Dardanellen per Schiff um dem berüchtigten Verkehr in Istanbul auszuweichen.

3040 die Fährfahrt über die Dardanellen (an Stelle der Fahrt durch Istambul)

3042 dieses oder ein Schwesternschiff dieser Schiffslinie hat den Frosch vor 9 Monaten nach Afrika gebracht

Zwei Übernachtungen in der Türkei genügten um Bulgarien zu erreichen.

In Sofia mussten wir eine Autowerkstätte aufsuchen. Unser Frosch gab Signale von sich die uns zeigten, dass der Dieselfilter gewechselt werden muss. Zum Glück gibt’s das GPS. Wir fanden eine grosse Toyotawerkstatt die diese kleine Reparatur prompt erledigte.

3043 eine einzige und letzte kleine Reparatur (Dieselfilter wechseln) am Frosch bei Toyota in Sofia

Nun sind wir schon durch Bulgarien, Serbien, Kroatien uns Slowenien gerast.

Auch in Italien haben wir nur zur Übernachtung angehalten.

3048 Hotel Valle di Banne in Triest

3049 das Hotel Valle di Banne steht gauz oben am Hang über Trieste und ist nur erreichbar über sehr schmale Gässchen (falls man die flasche Ausfahrt nimmt)

3050 unsere letzte Übernachtungstätte in Como, das Hotel Locanda Milano

 

Wir sind wieder zu Hause.

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Ein paar Zahlen zur Reise

Besuchte Länder in Afrika:
14

Gefahrene Kilometer:
25’500

Dieselverbrauch:
2’996 Liter

Service am Auto:
3 (Livingstone, Nairobi, Bahir Dar)

Schaden am Auto:
1 In Nairobi musste ein Stossdämpfer ausgewechselt werden (Garantiearbeit).

2 In Sofia wurde der Dieselfilter gewechselt.

3 Auf der Heimreise durch Italien ging der rechte Aussenspiegel zu Bruch

Personenschäden:
Keine, bis auf ein paar kleine Magenverstimmungen haben wir die Reise zum Glück ohne gesundheitliche Probleme überstanden.

Sansibar

Von Reisebekanntschaften haben wir Telefonnummern und viele Tipps für Sansibar erhalten. Wie empfohlen, haben wir Abdulla angerufen. Er hat die Garden Lodge, mitten in der Altstadt von Stonetown, für drei Nächte für uns reserviert.

Unsere Auto werden auf dem Sunrise Campingplatz parkiert und sogar, während unserer Abwesenheit, mit Strom für die Kühlschränke versorgt.

Ein Tuctuc hat uns zu den Royal Fast Ferries gefahren. Beim Einsteigen gab es ein fürchterliches Gedränge. Wir hatten jedoch eine Überfahrt erster Klasse gebucht und waren dann sogar in der VIP Lounge untergebracht. Dadurch profierten wir von bequemen Sitzen und guter Aussicht während der anderthalb stündigen Fahrt.

Abdulla war wie versprochen bei der Anlagestelle um uns abzuholen. Er zeigt uns am gleichen Abend noch den „Essensplatz“. Ein grosses Gelände voller Essensstände. Von allen Seiten wurden wir mit Angeboten bestürmt. Die Auswahl ist riesig. Spiesse mit verschiedenem Fisch, Crevetten, Krebsen und anderem Getier aus dem Meer, Huhn, Rind, Gemüse und Früchte liegen zum Verkauf bereit. Wir lesen etwas aus, das nun frisch gebraten wird. Dazu gibt es Kartoffeln, eine Art Brotknödel, Pancakes oder Reis.

Der ganze Platz ist erfüllt von emsigem Treiben und verschiedene Düfte mischen sich mit dem Rauch der Grillfeuer. Wir probierten auch den überall angebotenen, frisch aus Zuckerrohr gepressten Saft (hat uns nicht besonders geschmeckt).

Pünktlich um 9 Uhr holt uns Abdulla morgens vor dem Hotel ab. Er hat für uns verschiedene Aktivitäten geplant.

Als erstes führt er uns in einen Wald indem sich ganz spezielle kleine Affen aufhalten.

Als nächstes zur Schmetterlingsfarm. Wir haben da gelernt, dass Schmetterlinge gezüchtet werden. Schmetterlingsfarmer sammeln die winzigen Eier der Schmetterlinge. Diese entwickeln sich zu Raupen. Die Raupen werden in Behältern mit auf die Raupenart abgestimmten Blättern gehalten, wo sie sich nach einiger Zeit verpuppen. Diese Puppen sind nun die Handelsware. Offensichtlich besteht ein weltweites Interesse daran. Auch das Papillonrama in der Schweiz sei Kunde. Die Schmetterlingsfarmer können gut von ihrer Arbeit leben.

Besuch im Mangrovenwald.

1852 Mangrovenwurzel-Wirr-Warr

Der Höhepunkt des Tages war aber sicher die Spicetour. Auf einer Farm haben wir die Pflanzen von vielen Gewürzen (Vanille, Muskatnuss, Nelken, Pfeffer, Zimt, Kardamom, Turmareg, Kakaobohnen, Kokosnüsse, Alloe, sicher haben wir einige schon wieder vergessen) gesehen und auch probiert.

Ein junger Bursche hat das Pflücken der Kokosnüsse demonstriert. Behände ist er den langen Stamm der Palme hinauf geklettert und singend, man kann schon sagen tanzend, wieder herunter. Auch verschiedene Pflanzen, die in der Kosmetikindustrie als Farb-oder Duftstoff eingesetzt werden, wurden gezeigt. Der Lunch war geprägt von den Produkten der Farm.

Um den Tag abzurunden, hat uns Abdulla noch zu einem kleinen Hafen mitten in Stonetown gefahren. Die Bootsfahrt zum Prison Island dauerte ca. 30 Minuten. Hier leben Riesen-Landschildkröten, die der Legende nach von einem Seefahrer im 19. Jahrhundert von den Seychellen herüber gebracht wurden. Das Gefängnis, das nie als solches benutzt wurde, ist heute ein Hotel.

1894 ich kann auch grössere Stücke abbeissen

Ein Bummel durch die engen Gassen von Stonetown mit ihren kleinen Läden(auch viele Souvenirläden) und den erstaunlichen elektrischen Verdrahtungen beschliesst den Tag

Deep blue Safari ist für den nächsten Tag geplant. Mit einem Dhau wurden wir erst zu einer Sandbank gefahren. Etwas sonnenbaden und schwimmen war angesagt. Besonders Franz hatte am nächsten Stopp, einem Korallenriff seine Freude. Wieder einmal ausgiebig schnorcheln im warmen Wasser hat ihm gefallen.

Auf einer Insel wurde nun das Lunchbuffet für uns ausgebreitet. Seafood vom Feinsten war zu haben, dekoriert mit tropischen Früchten aus der Region. Siesta, das war nun der nächste Punkt auf dem Programm. Wir haben diese Safari genossen und sind nach einer etwas ruppigen Rückfahrt von Abdulla wieder am Ufer abgeholt worden.

Ein Apero auf der berühmten Terrasse des Africa House beschliesst den Tag.

Sansibar ist auch bekannt als Sklaveninsel. Hier fand der Markt für die östlichen Länder statt. Um uns auch diesen dunkeln Teil der Geschichte der Insel näher zu bringen, führt uns Abdulla zu einem Sklavenhafen und zeigt uns die Höhlen in denen die Sklaven eingepfercht auf ihren Transport warteten.  In Stonetown steht heute auf dem Platz des ehemaligen Sklavenmarkts eine Kirche. Daneben können noch die Räume besichtigt werden wo die Männer und Frauen auf ihren Verkauf warten mussten.

In dieser Höhle wurden mehrere Hundert Sklaven eingesperrt bis zu ihrer Verschiffung.

Von den vielen Eindrücken der letzten Tage fast übermüdet haben wir die Rückreise auf der Fähre halb schlafend verbracht.

Ägypten

2974 Wadi Halfa - Aswan (mit der Fähre)

Assuan, am unteren Rand des Nassersees haben wir nach einer kalten Nacht auf der Fähre erreicht.

2787 das Lotusdenkmal von Aswan links von der Staumauer ist das erste Anzeichen unserer Ankunft in Aswan

2789 eine Feluke überquert den Nilarm zur Insel die vor dem Hotel liegt (ein Zimmer nach europäischem Standart = alles 1A)

Wir haben einige Tage Zeit. Unser Auto wird frühestens in einer Woche hier eintreffen. Assuan ist eine hübsche Stadt und wir haben ein Hotel direkt am Ufer des Nils.

Abu Simbel wollen wir ganz sicher besuchen. Der einfachste Weg zu den 300 km entfernten Tempeln ist ein Flug von ca. 45 Minuten. Wir sind am Morgen abgeflogen. Es bleiben uns 2 Stunden um die Tempel zu besichtigen und wieder zurück zum Flughafen zu fahren.

2793 Anflug auf Abu Simbel = siehe Hügel zwischen Flügel und Wasser

Anflug auf Abu Simbel.

Die Tempel von Ramses II und Nefertari lagen ursprünglich im heute vom Nassersee überfluteten Gebiet. Beide Tempel wurden in transportfähige Blöcke von Hand zersägt, nummeriert, 60 m angehoben und 300 m uferwärts verschoben.

2844 Model der Abusimbel Tempel = wo sie unter Wasser ligen würden und wohin sie verschoben wurden

Darstellung im nubischen Museum des ursprünglichen und heutigen Standorts der Tempel.

2799 sie sind schon gewaltig, diese riesigen Figuren von Menschenhand vor 3300 Jahren geschaffen

Die 33m hohe Fassade des Tempels von Ramses II.

2800 die kleine weibliche Statue ist etwa normale menschliche Grösse

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Die Fassade des „kleinen“ Tempels der Nefertari. Ramses II liess nicht zu, dass andere Tempel grösser waren als sein eigener.

Wir hatten das Glück, dass kaum Touristen auf der Tempelanlage anzutreffen waren. Die momentane politische Lage hält Touristen vom Besuch von Ägypten ab. Wir konnten die verschiedenen Räume im Innern der Tempel also ungestört bewundern. Leider ist das Fotografieren innen verboten.  Die vielen Reliefs und farbigen Bilder können daher nur im Original betrachtet werden.

2810 wir durften 2 Fotos machen von den Innenräumen des Tempels

Einblick in den Tempel der Nefertari vom Eingangstor aus aufgenommen.

Nubisches Museum

Das moderne nubische Museum gibt einen Einblick in die Geschichte der Gegend von etwa 3000 Jahren vor Christus bis zum Bau der Dämme.

2833 das Nubien Haus des Museums

Nubisches Haus.

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2846 eine der ausgestellten Mumien

Insel Philae

Die Insel Philae, d.h. die Perle Ägyptens, wurde schon nach dem Bau des alten Damms während der Regenzeit oft überschwemmt. Dies hat den Tempeln der Isis stark zugesetzt. Es wurde beschlossen, die Tempel auf einen Sockel zu stellen um sie dadurch vor den schädlichen Einflüssen zu schützen.

2849 durch den High Dam wäre er total in den Wasserassen versunken

2850 der Aufgang zum Tempel

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Der Markt von Assuan

2874 ein Seiteneingang zum Touristen Mrkt auf der El Souk

Der Eingang zum Souk.

2875 Alupfannen und - töpfe in allen Grössen und varianten

2876 der Markt ist eine Farben- und Duftpracht

2877 auch Fleisch gibt es zu kaufen nach Lebensmittelrichtlinien Ägypten

2878 die angebotenen Gewürze und Tees sin eine Augenweide

Gewürze und Früchte in allen Farben.

2882 Früchte frisch und schön präsentiert

2891 die zwei Katzen genissen das Heruntergefallene

Vielleicht fallen ein paar Leckerbissen herunter.

Die Insel Elefantine

Wir haben die Insel im Nil besucht. Speziell waren die engen Gassen im nubischen Dorf. Zum Glück gibt es auf der kleinen Insel keine Autos.

2905 ein ausflug zur Insel Elefantine und botanischem Gaten, direkt vor dem Hotel im Fluss

2907 durch die Gassen des nubischen Dorfes auf der Insel Elefantine

Die engen Gassen im nubischen Dorf.

2909 enge Gassen

Das Restaurant im nubischen Dorf vom botanischen Garten aus gesehen.

2917 ein Blick zurück zur Beiz des nubischen Dorfes

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Im botanischen Garten.

Es gibt auf der Insel auch ein Mövenpick. Wir haben da im Turmrestaurant zur Abwechslung wieder einmal europäisches Essen genossen.

2927 ist Bild ist von mir und nicht aus einem Mövenpick Prospekt ausgeschnitten

In der Zwischenzeit ist unser Auto in Wadi Haifa endlich auf die Barge verladen worden. Wir erwarten, dass wir den Frosch am Samstag, 23.11 vom Zoll übernehmen können. Aber, wie alles hier „inshahlla“, also vielleicht auch noch nicht. Wir werden sehen.

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Aufladen

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Unsere Autos sind endlich da! Wir können weiter Richtung Luxor und Hurgada.

2932 so nun bin ich dran

2934 alles sehr vorsichtig angehen, denn die Ratschläge der beiden Ägypter sind mit Vorsicht anzuwenden

Abladen

Fotogalerie: Ägypten – Assuan

2788  Ausblick von unserem Hotel Philae (wir wurden im Hafen von einem Guide abgeholt und er konnte die Formalitäten auf die Hälfte reduzieren)

2795 hier sieht man das erste Mal die riesigen Figuren des Ramsen-Tempels

2803 das Zerrlegen der Tempelanlage geschah von Hand und in Blöcken zu ca. 30 tonnen Gewicht = man sieht von den ca. 5-10mm breiten Schnitten nur an ganz wenigen Stellen Markierungen

2811 Gaby steht wie Aphrodite mit dem heiligen Schlüssel da

2817 ein Wasserkanal bringt das kostbare Gut zu andern Stellen in der Wüste

2825 A die koptische Katedrale in Aswan

2827 das Mausoleum der 77 Wände

2830 B

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2847 der Tempel Philae

 

Ägypten – Luxor bis Damietta und Türkei

Nachdem wir nun so lange auf unsere Autos gewartet haben bleibt uns nicht mehr viel Zeit um Luxor zu besuchen. Am 29. November müssen wir in Damietta eintreffen um die Verschiffung unseres Autos nach Iskendrun vorzubereiten.

2975 Aswan - Luxor

Trotzdem wollten wir die berühmten Tempel und das Tal der Könige noch kurz besuchen.

2939 der Weg gesäumt von mytischen Widdern

2940 in diesem Tempel sin 134 solche Riesensäulen errichtet

2953 wenn man neben die Säulen steht kommt, man sich sehr klein vor

Der Karnak Tempel in Luxor mit dem Saal der 134 riesigen Säulen.

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Auch den Frosch haben wir gefunden.

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2967 Zeichnungen in einem Luxortempelraum

Im Tempel von Luxor.

Wir haben auch das Tal der Könige besucht mit den Gräbern von Ramses III und Tutenchamun. Leider ist das Fotografieren im ganzen Tal strikt verboten. Wir wurden informiert, dass das Grab von Tutenchamun in Kürze renoviert werden soll und das goldene Original der Mumie soll durch eine Kopie ersetzt werden.

Nicht von uns aufgenommenes Bild von Tutenchamun.

Besonders das Grab Ramses III ist reich mit sehr gut erhaltenen Zeichnungen dekoriert.

Natürlich haben wir auch den Hatschepsut geweihten Tempel besucht.

Dieser Tempel erreichte traurige Berühmtheit in der Schweiz nachdem hier ein Anschlag auf Touristen geschah und der „Blick“ ein gefälschtes Bild mit Blutbächen über die ganze Treppe hinunter publiziert hatte.

2984 ein monumeltales Bauwek am Berghang

Weiter quer durch die Wüste bis zur Küste des Roten Meers.

3044 Luxor - Hurgada

In Hurgada, einer Touristenhochburg, im all inclusive ****Hotel Sunrise haben wir drei Nächte verbracht. Da wir nun bald wieder in Europa, und das auch noch mitten im Winter, sein werden, genossen wir nochmals die afrikanische Sonne und das warme Wasser im Roten Meer.
2997 bald verlassen wir Afrika, noch schnell ein Abschlussfoto

Nach einer Nacht im Amigo Hotel, kurz vor Suez, haben wir uns von John verabschiedet.

3045 Hurgada - 30 km vor Suez

2999 Ausblick von unserem letzten mit John gemeinsamen Hotel aus = Amego Hotel vor Suez

Er wird von hier nach Alexandria reisen. Dort will er sein Auto in einen Container verladen und zurück nach Port Elizabeth verschiffen.

Wir reisen weiter bis nach Damietta. Von hier aus wird eine Fähre unser Auto nach Iskendrun, Türkei bringen. Wir sind wieder einmal zum Warten verdonnert bis alle Formalitäten, die für die Verschiffung unseres Autos verlangt werden, erledigt sind. Das kann bis zu vier Tage dauern. Das Schiff soll nach neuesten Informationen am 4. Dezember ablegen. Wir sind gespannt.

3047 Damietta - Fähre nach Iskenderun (Türkei)

Mit den Ansprüchen von Zoll, Versicherungen und Polizei um unser Auto verschiffen zu können habe ich beinahe das Wichtigste von Damietta vergessen zu erwähnen: die Mündung des Nils ins Mittelmeer.

3020 hier nochmals ein Monument mit den in Stein gezeichneten Flussläuenf der beiden Nil und des Atbara

Der Verlauf des Nils.

Wir sahen die Quellen des blauen und des weissen Nils. Auch am Zusammenfluss der beiden Ströme in Khartoum kamen wir vorbei. Nun sehen wir die Mündung dieses mächtigen Stroms ins Mittelmeer und gleichzeitig den nördlichsten Punkt unserer Reise durch Afrika.

3008 jetzt haben wir den Nil von den Quellen bis zur Mündung hier bereist

3015 nochmals eine letzte Foto vom afrikanischen Kontinent

Noch eine Nacht im Hotel Beau Rivage in Damietta, dann sind wir zurück in Europa. Oder jedenfalls beinahe, die Türkei wird nicht auf allen Karten als Teil Europas gesehen.

3007 unser Hotel in Damietta = hier mussten wir 6 Tage warten bis unser Frosch durch den Zoll war

In der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember fliegen wir von Alexandria nach Hatay in der Türkei.

3021 Neile und Barry (2 Australier die mit dem Töff durch Afrika wollten) warten mit uns auf den Flug nach Antakya

Wir warten mit Neil und Barry aus Australien auf den Abflug. Die beiden hatten wirklich Pech. Von Irland kommend haben sie ihre Motorräder in Iskendrun nach Ägypten verschifft. Leider hatten sie für die beiden Fahrzeuge kein Carnet de Passage. Die Ägypter haben ihnen nicht erlaubt die beiden Motorräder nach Ägypten einzuführen. Also sind sie eine Woche in Damietta herumgehangen. Schliesslich mussten sie mit uns wieder den Rückweg nach Iskendrun wählen.

Morgens um fünf kommen wir in Hatay an und bekommen schon einen Vorgeschmack auf die europäische Kälte.

Die Und Attilim ist eingelaufen.

3029 wir mussten lange auf den Ablad warten und noch länger auf unsere Zollvreigabe

3030 wenigstes war alles schön geschützt gewesen für die Überfahrt

Am Samstag Morgen ist die Fähre in Iskendrun eingetroffen. Bis wir unser Auto endlich aus dem Hafen fahren konnten war es bereits dunkel. Wir beschlossen eine weitere Nacht in Iskendrun zu bleiben und früh am nächsten Morgen unsere Heimreise anzutreten.

Fotogalerie: Ägypten – Luxor bis Damietta

2950 ein Monumentenweg

2956 auf der Seite des Tempels ein weiterer Monumentenpfad

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2938 das Dor zum Karnaktempel

2958 Eingang zum Luxortempel

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2995 die blumengesäumte Strasse nach Hurgada, natürlich vor der Abzweigung durch die Wüste

3000 ein letzter Blick auf die farbigen Sandhügel der Wüste

2978 die ägyptischen Nummernschilder die wir zur Fahrt durch das Land montieren mussten

2979 lesbar ist auf diesen Schildern gar nichts, aber montiert mussten sie sein

Sudan

Sudan, der Wüstenstaat.

2970 Shehedi - Gedaref (Sudan)

Bereits auf der Fahrt Richtung Khartoum geht es das erste Mal durch die Wüste. Allerdings nicht wie unten abgebildet auf einer Sandpiste, sondern auf einer guten Teerstrasse.

2734 so sehen einsame einfache Abzweigungen ab der Teerstrasse aus, nur wissen wir nicht wohin diese führen

2728 der Zahn der Zeit wird ihn schon entsorgen

Khartoum ist, wie alle afrikanischen Grossstädte, ein einziges Verkehrschaos, auch wenn es auf diesem Bild nicht so aussieht.

2739 die Anfahrt zu unserer nächsten Übernachtungsstädte = Blue Nile Sailing Club

Übernachtet haben wir beim Blue Nile Sailing Club. Ein eindrucksvoller Name, jedoch mehr wie übernachten auf einem Parkplatz mit schrecklichen sanitären Einrichtungen.

2971 Gedaref - Kartoum

2740 Blue Nile Sailing Club tönt sehr exklusive, aber der Campingplatz ist der Parkplatz mit ein paar herumliegenden Booten

Leider sind sowohl unsere Karte wie auch das GPS in Sachen Sudan nicht auf dem neuesten Stand. Beide gaben uns als einzigen Weg nach Wadi Haifa die Strasse bis Atbara und dann eine Sandpiste bis Wadi Haifa an. Auf die ca. 8 stündige Fahrt durch den Sand haben wir uns nicht gerade gefreut. Es besteht da immer die Gefahr dass man hängen bleibt.

Wir wollen weiter nach Norden, also bleibt uns nichts anderes übrig als einfach los zu fahren. In Atbara haben wir im Nile Hotel übernachtet. Nach Gesprächen mit dem Besitzer sah plötzlich alles ganz anders aus.

2972 Kartoum - Atbara

2751 nach dem campieren in Khartoum übernachten wir in Atbara, einer Wüstenstadt, im Nile Hotel (der Besitzer Khaled hat uns vor einer 2-tägigen Sandpistenfahrt abgeraten)

Khaled hat uns erklärt, dass schon einige Jahre eine geteerte Strasse von Khartoum über Dongola nach Wadi Haifa existiert. Dies bedeutet jedoch für uns, da wir ja nun in Atbara sind, einen Umweg von ca. 300 km. Trotzdem scheint es uns vernünftiger die Wüste nicht herauszufordern. Wir haben uns entschlossen den Schlenker in Kauf zu nehmen und sind bereits um sechs Uhr am Morgen losgefahren.

2745 eine Wüstenraststätte

Rastplatz auf der Strecke nach Wadi Haifa.

2973 Atbara - Wadi Halfa (Lake Aswan)

2746 aufgummierte Pneuteile liegen in rauhen Mengen links und rechts der Strasse

Um 6 Uhr abends sind wir in Wadi Haifa eingetroffen.

Im Hotel Cangan haben wir ein Bett gefunden und gleich auch Mazar getroffen, ein „Organisierer“. Er hat für uns die Fähre gebucht und den Transport der Autos nach Assuan organisiert. Der Vorschlag war, am Freitag das Auto zu verschiffen und dann am kommenden Dienstag mit der Fähre nachzureisen. Da Wadi Haifa jedoch nur aus ca. 3 einfachen Hotels, ein paar Läden und sonst nichts als Wüste besteht, haben wir uns entschlossen gleich am Dienstag mit der Fähre nach Assuan zu reisen. Den Transport der Autos wird Mazar übernehmen.

2762 mit dieser Fähre wird es Morgen nach aswan gehen

Hafen von Wadi Haifa.

2767 nun sind wir an der Reihe unsere Autos ins Zollgelände Wadi Halfa zu fahren und anschliessend an die Zollformalitäten die Fähre zu besteigen

Auch die Überfahrt über den Nasser See entpuppte sich als etwas Besonderes. Die Fähre war mehr als gefüllt. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Kapitän erlaubte uns dieser auf dem Deck zu übernachten. Ein ziemlich windiger Ort und auch recht kühl. Zum Glück hatten Fabienne und Gianni, die an diesem Tag mit der Fähre ankamen, uns vorgewarnt. Wir hatten unsere Schlafsäcke dabei.

2768 nun sind wir auf der Fähre der grüne Platz wird unsere Schlafstätte werden in der kommenden Nacht (mit einem kleinen Bakschisch an den Käpten sind wir die Einzigen die diesen Platz nutzen dürfen)

2777 das Schiff ist wirklich bis zum letzten Platz belegt (auch wenn gestanden werden muss)

Wir sind trotz allem gut in Aswan angekommen.

Fotogalerie: Sudan

2748 die sudanesischen Piramiden von Meroe

2749 auf der Strassenkarte kaum markiert, aber das GPS gibt die genaue Position an

2766 sie wollen nun auf ziemlich dem gleichen Weg wie wir gekommen sind nach Cape Town fahren (Gianni ist Kitesurfing-Lehrer, er will die Winde im südlichen Afrika austesten)

2772

2773 dieser alte Bedford bringt noch letzte Ladung zum Schiff

2775 alles belegt, selbst die Rettungsboote und der Kamin werden als Übernachtungsplatz ausgesucht

2778 die letzten Fahrvorbereitungen im Komandoraum

2783 eine Stillfoto = könnte von einem Kitschfilm sein

Sonnenuntergang = Westen

2785 am Morgen geht die Sonne im Osten = auf der andern Seite der Fähre wieder auf

Osten = Sonnenaufgang nach einer kalten Nacht auf Deck

Kenia 1. Teil

Nach den doch ziemlich tiefen Temperaturen am Fusse des Kilimanjaro zieht es uns wieder an die Wärme. Wir fahren Richtung Mombasa.

Ein erster Zwischenstopp führt uns zum Red Elefant Camp. Die Erde und der Sand sind hier rot.  Die Elefanten bestäuben sich zum Schutz vor Insekten und Hitze mit dieser roten Erde.

Weiter auf einer vor allem von Lastwagen stark befahrenen Strasse Richtung Osten. In Mombasa überqueren wir einen Meeresarm mit der Fähre um zum südlichen Stadtrand zu kommen. Direkt am Strand, im Twiga Camp, geniessen wir für ein paar Tage Sonne und Meer.

Die einheimischen Fischer kommen zu uns um ihre Ware anzubieten. Franz kauft  Garnelen. John und Franz geniessen am Abend eine richtige Schlemmermahlzeit.

Weiter Richtung Norden. Mit Stopp im Mida River Camp, einem Öko-Camp ohne Elektrizität. Der Platzwart bringt uns am Abend eine Petrollampe damit wir sicher den Weg zu den Toiletten finden können.

Nun geht’s nach Malindi. Wir campieren im Marine Reserve Camp, wieder direkt am Strand. Malindi ist eine von Italienern geprägte Stadt. Beim Bummel durch die Strassen und am Strand hört man oft Italienisch. In den Cafés sitzen die Männer beim Apero, genau wie in Italien!

Wir planen einen kurzen Aufenthalt in der Schweiz. Rafael heiratet und da möchten wir natürlich dabei sein. Deshalb müssen wir nun weiter nach Nairobi um dort unser Flugzeug zu erreichen.

Während wir in der Schweiz sind erhält unser Frosch im Jungle Junction Camp einen Service und wird, wieder einmal, vom Reisestaub befreit.

John wird während unserer Abwesenheit eine Safari durch die Serengeti machen. Er wird von Baboo per Motorrad abgeholt. Diese Transportart scheint ihm nicht ganz geheuer zu sein.

 

Fotogalerie: Kenia 1. Teil

Nicht nur in Tierparks, auch entlang der Strasse sehen wir wilde Tiere

Immer wieder Wasser holen

Strand bei Twiga Lodge

Nach dem Regen wird die Strasse „seifig“

Warum sind diese Elefanten wie von Rohöl übergossen?

Abend am Wasserloch beim Red Elefant Camp

 

Kenia Fortsetzung (nach einem Zwischenbesuch in der Schweiz)

2202 JJ's Nairobi - Olperr Elunga, Sekani Gate

Ein kurzer Abstecher in die Schweiz und schon sind wir wieder zurück in Afrika. Nairobi hat uns mit kräftigen Regengüssen empfangen. Unser Frosch ist wieder in Schuss und wir planen Nairobi in Richtung Masai Mara (manchmal auch Maasai Mara geschrieben) zu verlassen.

2096 nach unserer Rückkehr aus der Schweiz = Regen und Kalt = Schweizerwetter das wir mitgenommen haben

2097 das Sonnensegel muss als Regenschutz hinhalten

Das Sonnensegel muss als Regenschutz dienen.

Über eine extrem holprige Strasse fahren wir in die Nähe des Sekenani Gates. Leider haben wir den Regen nicht in Nairobi zurück gelassen. Um uns ein Aufstellen des Zelts im strömenden Regen zu ersparen haben wir im Olper Elanga Camp, kurz vor dem Gate,  in einem Tented Camp übernachtet.

2100 das Zelt wird nicht aufgestellt = wir übernachten im 'tented Camp'

Früh am nächsten Morgen sind wir in den Park gefahren. Zum Glück zeigt sich nun wieder die Sonne. Zwei Tage sind für den Park geplant.

2204 Ashnil Lodge - Moses Camp bei Oloololo Gate

Masai Mara ist eine Hochebene, zwischen 1500 und 2200 MüM, die sich als weite, offene Landschaft mit sanften Hügeln präsentiert. Kreuz und quer durch den Park führen viele Pfade, einige davon auch für unser 4×4 Fahrzeug schwer zu befahren.

2162 da durch mit unseren Autos

Wir haben viele Tiere, auch die eher seltenen Leoparden, Geparde und Löwen gesehen.

2120 er fühlt sich wohl und sicher da oben im Baum

2130 während solcher Wanderschaften gibt es auch Nachwuchs

2155 der sagt sich, wenn die mich fotografieren wollen, dann leg ich mich entsprechend gut hin

2159 ein Wildebiest-Bulle der seine Herde bewacht

2167 jetzt fertig geruht, ich suche mal meine Kolleginen

2170 so jetzt rein in die Savanne, eventuell gibt es was zum jagen

In der Ashnil Lodge haben wir die Nacht verbracht. Am Morgen brechen wir Richtung Oloololo Gate auf. Zu unserem Erstaunen sind wir auf die „great migration“ gestossen. Tausende und abertausende von Wildebeest, Büffeln und Zebras sind auf dem Weg zurück Richtung Süden.  Wir haben versucht, diese Mengen fotografisch darzustellen. Die unendliche Weite der Landschaft, die Menge der Tiere und die konstante Bewegung dieser riesigen Herden konnten wir nur sehr mangelhaft festhalten. In unseren Köpfen werden diese Bilder jedoch für immer eingebrannt bleiben.

2178 Strssen und Flüsse sind kein Hinderniss für die wandernden Tiere

Nur ein unvollkommener Eindruck der „great migration“.

2187 Platz ist für die ganze Herde

Auf dem GPS ist etwa 10km nach dem Gate ein Campingplatz eingezeichnet. Leider existiert dieser nicht. Wir haben uns bei der einheimischen Bevölkerung nach dem Platz erkundigt und wurden schliesslich an Moses, einen typischen Masai, verwiesen. Ja, ja, er habe einen Campingplatz versicherte dieser. Er werde mit seinem Motorrad voraus fahren und uns den Weg weisen. Auf einer Naturstrasse einen Hügel hinauf, dann über Wiesen, zwischen Hecken durch auf eine alpähnliche grosse Fläche. Hier gestand Moses, dass der Campingplatz erst im Aufbau ist und wir unsere Zelte auf der Wiese, gleich neben seiner Boma (Bauernhof) aufstellen können.

In der Zwischenzeit hat sich der Himmel wieder mit grauen Wolken überzogen. Just als wir unser Zelt auspacken beginnt der Regen. Trotzdem haben wir unsere Betten glücklich ins Trockene gebracht.

2195 dies war das Camp bei Moses

Wir waren unbestritten die Sensation der ganzen Sippschaft. Alle, von der Grossmutter bis zu Moses‘ jüngster Tochter (die noch nie weisse Menschen gesehen hatte), seinen zwei Brüdern und deren Familien, kamen um uns zu begrüssen. Wir haben die „Guetzlibüchse“ geleert um wenigstens ein kleines Gastgeschenk zu offerieren.

2189 jetzt noch ein Gruppenfoto mit Moses als Chef

2191 niemand bleibt verschont, wenn schon mal fotografiert wird

2192 jetzt wird noch palavert was und wie alles läuft und weitergeht

Den ganzen Nachmittag plauderten wir mit unseren Gastgebern und haben dabei viel über deren Lebensweise erfahren. Zum Beispiel hören wir, dass die ganze Kuhherde, 400 Stück, jede zweite Woche in einem achtstündigen Fussmarsch zu einem ausgetrockneten Salzsee getrieben wird, wo die Kühe ihren Salzbedarf decken und natürlich auch wieder zurückgeholt wird.

Abends hört es auf zu regnen. Zwei von Moses‘ Brüdern entzünden ein grosses Lagerfeuer. Sie wollen, trotz unserer Proteste, die ganze Nacht Wache halten.

2196 die beiden Brüder von Moses haben uns die ganze Nacht bewacht wegen streunenden Tieren wie Elefanten, Löwen, Büffel und anderen

Am Morgen zeigt uns Moses stolz sein Haus. Immerhin hat er zwei separate Schlafzimmer, was für Masai ungewöhnlich ist. Die Küche ist in einem kleinen Aussenhaus untergebracht. Der Herd ist eine auf drei Seiten eingeschlossene Feuerstelle, ohne Kamin. Ich habe nicht gewagt mich nach einer Toilette zu erkundigen.

Moses‘ Mutter und seine Frau haben uns zum Masai-Tee eingeladen. Ein für unsere Verhältnisse sehr überzuckertes Gebräu aus Schwarztee und Milch mit einem sonderbaren Gewürz, das wir nicht definieren konnten, evtl. Ginger.

Wieder ist Moses mit seinem Motorrad voraus gefahren um uns den Weg zurück auf die Strassen zu weisen. Im Dorf hat er das Motorrad abgestellt und ist zu John ins Auto gestiegen. Erst nach dem wir wieder sicher auf einer geteerten Strasse fuhren hat er uns verlassen und ist mit einem Bus zurück nach Hause gereist (Die Begleitung war, wie bei Masai üblich, natürlich nicht gratis.)

2197 Moses der Masai

Moses und sein Bruder Simon

2201 Moses fährt voraus mit dem Töff und zeigt uns den Weg

Mangels eines Zeltplatzes in der Nähe von Kisii haben wir im Hotel Nyakoe übernachtet.

Fotogalerie: Kenia Fortsetzung

2118 plötzlich sehen wir einen Leoparden im Baum

2119 wenn der nur nicht auf uns runterspringt

2121 so wohl man kann ein Schläfchen machen

2129 nicht nur die Wildbiest's sind auf 'big emigration' sondern auch zehntausende Zebras ziehen mit ihnen

2136 hier sieht man gut den Unterschied zwischen dem weissen Comon-Giraffen und den Normalen

2138 sieht aus wie Plastik aber ist sehr echt und äusserst flink

2141 Ground-Hornbill

2149 mit dem ist vermutlich nicht gut Kirschen essen, denn ein Teil eines Hornes fehlt ihm bereits

2152 jeder nimmt soviel er kann und verlässt das Schlachtfeld

2153 der kleine Schakal warted auch auf seinen Anteil

2156 seid ihr bald fertig mit dem fotografieren

2158 ich will jetzt die Sonne genissen

Tansania 1. Teil

Kurz nach dem Grenzübertritt haben wir den Campingplatz Bongo gefunden. Ein schöner, grüner Platz umgeben von Gemüse- und Fruchtplantagen. Wir haben erfahren, dass die gesamten Einkünfte des Platzes für die integrierte Schule verwendet werden. Die zwei Lehrerinnen fungieren gleichzeitig als Rezeptionistin und als Platzwart.

Die Sanitären Anlagen waren etwas dürftig. Es gab nur eine „Kübelidusche“.

Weiter nördlich fahren wir an vielen grossen Teeplantagen vorbei. Der hügelige Norden Tansanias ist sehr fruchtbar.

Weiter dem Norden entgegen ins Old Farmhouse. Auf 1800 MüM haben wir wieder zwei recht kühle Nächte verbracht. Von Mitcampierern liessen wir uns überzeugen, dass sich ein Besuch des Ruaha National Parks auf jeden Fall lohnen wird. Kurz entschlossen sind wir am nächsten Tag hin gefahren.

Kaum im Camp No. 1 angekommen, hat uns schon der erste Elefant besucht. Auch hier in Tansania sind die Camps nicht mit Zäunen geschützt. Der Elefant tat sich ca. 40 m von uns entfernt an einem Busch gütlich. Damit aber nicht genug. In der Dämmerung kam ein Hippo gefährlich nahe. Diese Tiere sind, so jedenfalls wurden wir informiert, für die meisten Todesfälle in Camps verantwortlich. Wir hielten respektvoll Abstand.

Nach einer etwas unruhigen Nacht in der wir immer wieder vom Gebrüll der Löwen geweckt wurden, sind wir am Morgen schon um 6 zu einer Rundfahrt durch den Park gestartet. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

Der Sonnenaufgang, beobachtet durch ein Loch in einem Baobab Baum war schon speziell. Schon nach kurzer Fahrt sind wir einem Rudel Löwen begegnet. Viele weitere Tierbeobachtungen konnten wir an diesem Morgen geniessen.

Der Park ist auch landschaftlich sehr schön; durchflossen vom Ruaha River, eingebettet in eine hügelige Landschaft wird hier eine Rundfahrt sicher immer zum tollen Erlebnis.

Nach einem weiteren Übernachtungsstopp im Old Farmhouse ziehen wir weiter nordöstlich. Den 1. August wollen wir auf Tan-Swiss, ein von einem Schweizer „Muotathaler“ und seiner tansanischen Frau geführten Platz, verbringen.

Fotogalerie: Tansania 1. Teil

Ruaha River

Friedlich Grasen

Am Ruaha River

Ruaha National Park

Hyäne beobachtet uns

„Sausage Tree“

Zelten geniessen

Mosambik

Was gibt es über Mosambik zu sagen?

Maputo ist eine geschäftige Stadt ohne eigentliche Sehenswürdigkeiten. Die Stadt hat immer noch ein portugiesisches Flair  Der Autoverkehr ist hektisch und unübersichtlich.

In Erinnerung bleibt uns sicher das Mittagessen mit Marshall und Dominique Ross. Wir haben gemütlich gegessen und über ihr Leben in dieser Stadt geplaudert. Die beiden sind schon viele Jahre hier und kennen Land und Leute gut. Getroffen haben wir  die beiden durch Vermittlung von Bruno.

In der Stadt gibt es nur sehr teure oder dann etwas heruntergekommene Unterkünfte. Also haben wir uns einen Campingplatz etwas ausserhalb, in Marracuene, gesucht. Nach vielen Jahren in denen der Platz vernachlässigt wurde, ist Carlos nun wieder dabei alles neu aufzubauen. Die Lodges sind zum Teil renoviert, das Restaurant geplant aber noch nicht ausgeführt und die Einrichtungen im Campingplatz sind ebenfalls renovationsbedürftig.

Jetzt soll’s aber definitiv zum Strand gehen. Marshall hat uns die Tofo Beach empfohlen, ca. 300 km nördlich vom Maputo. Eine Bekannte von Marshall in Tofo hat uns dann den Platz „Turtle Cove“ empfohlen. Wir haben drei sonnige Tage mit langen Spaziergängen am Strand genossen. Franz hat seinen geliebten Crayfish gegessen und ich habe, leider, zwei Tage von Huhn gelebt.

Der nächste Halt ist der uns bekannte Baobab Camp in Vilanculos. Wie schon 2011 hat es bei unserer Ankunft geregnet. Zum Glück klarte es wieder auf. Trotzdem haben wir uns ein Bungalow geleistet, haben uns bekochen lassen, den Fischern zugesehen wie sie von Hand die Netze einholten und die Frauen beim Sortieren des Fangs beobachtet.

Da wir in ein paar Tagen John wieder treffen wollen, machen wir uns auf den Weg Richtung Zimbabwe. Es wurde uns von der kürzeren Strecke quer durch Mozambik nach Espungabera abgeraten, da wieder Unruhen befürchtet wurden. Also sind wir über Chimoio, mit einem Übernachtungsstopp, auf den Nationalstrassen zur Grenze in Mutare gefahren.

Zusammenfassend gilt über Mozambik: Ein grünes Land mit schönen Stränden und freundlichen Leuten. Besonders aufgefallen ist uns, dass die kleinen Dörfer entlang der Strasse sehr gepflegt sind. Kleine, hübsche Verkaufsstände mit Gemüse und Früchten findet man überall am Wegrand. Die berüchtigten Verkehrskontrollen verliefen überwiegend freundlich, bis auf eine unrühmliche Ausnahme bei der wir dem „hilfreichen“ Polizisten 2000 Meticals (ohne stichhaltige Begründung) bezahlen mussten.

Fotogalerie: Mosambik

Tofu Beach in Mozambik

Schule ist aus , Kinder unterwegs

ÖV in Mozambik

Fischmarkt am Strand

Dachdecken auf wackligem Gerüst

Typisches Dorf in Mozambik

zwei Honigliebhaber