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Victoria
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South Australia
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Western Australia
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Weiter auf dem Savannah Way von Borroloola bis Katherine
24. bis 29. August 2016
Von Borroloola führt eine einspurig geteerte Strasse nach Crawford. Bei Gegenverkehr muss man mit einer Fahrzeugseite auf den unbefestigten Teil der Strasse ausweichen. Sollte jedoch ein Road Train entgegenkommen, empfiehlt es sich ganz zur Seite zu fahren. Diese grossen Laster weichen nicht aus und bleiben auf dem festen Teil der Strasse.
Ab Port Crawford ist der Savannah Way wieder eine Naturstrasse. Wir sind etwa 100km gefahren und dann Richtung Lorella Hot Springs Wilderness Park abgebogen. Die Strasse bis zur Abzweigung war nicht schlecht. Schwieriger zu befahren war dann die Zufahrt zum Park.
Zu unserer Überraschung hatten etwa 50 Citroen Deux Chevaux diese Strecke bewältigt. Es handelt sich um eine Gruppe die einen Raid von Alice Springs ins Outback und wieder zurück unter die Räder genommen hat. Es waren, neben vielen Australiern, auch Franzosen, Holländer und Dänen mit von der Partie. Die Ausländer haben für diesen Event ihre Fahrzeuge extra nach Australien verschifft.
Zum Tross, der ursprünglich 64 Fahrzeuge umfasste, gehören auch zwei Werkstattwagen. Wie uns verschiedene Teilnehmer berichteten, mussten einige Fahrzeuge leider zurück nach Alice Springs transportiert werden, da sie “en Route” nicht mehr repariert werden konnten. Der Organisator dieser Reise hat uns erzählt, dass die Mechaniker jeden Tag beschäftigt sind. Es gilt vom Achsenbruch bis zum Plattfuss alle möglichen kleineren und grösseren Reparaturen zu bewältigen.
Die Teilnehmer waren froh um die zweitätige Ruhepause in Lorella Springs. Überall wurde geschraubt und geputzt.
Wir haben einfach den natürlichen Pool mit dem wunderbar warmen Wasser genossen und uns an der originellen Bar mit den verschiedensten Leuten unterhalten. Auch Spaziergänge in der Gegend waren ein Teil unseres Tagesprogramms.
Der Pfau gehört, wie auch verschiedene Hühner, zu Bar.
Toilette und Dusche auf einer Aussenstation von Lorella Springs.
Dieses Gerät ist ein sogenannter “Donkey”. Damit wird draussen im Busch das Duschwasser erwärmt. Die Methode ist einfach: oben wird Wasser eingefüllt, und unten Feuer gemacht.
Weiter dem Savannah Way entlang. Die Strasse ist hier ziemlich ruppig. Wir kommen durchgerüttelt in Ropper Bar an. Eine richtige Outback Station mit einer Tankstelle, einem Shop und einem einfachen Campingplatz.
Ab Ropper Bar sind es noch 40km Naturstrasse in Richtung Katherine.
Auf diesem Bild sieht man deutlich die wellblechartige Beschaffenheit der Naturstrassen.
Die Termiten sind in dieser Gegend fleissig. Viele kleine Türmchen zeugen von ihrer Anwesenheit.
Wieder auf einer guten Teerstrasse wird zuerst der Reifendruck wieder auf vier Bar erhöht. Haben wir schon einmal erwähnt, dass zum Befahren der Gravelroads der Reifendruck niedriger gehalten wird? Bei unserem Frosch entspricht dies ca. zwei Bar. Dadurch wird der Reifen weicher und fängt viele der Wellblech-Schläge auf. Auf sandigen Teilen der Pisten hilft es, dass der Pneu dadurch breiter wird und so mehr Profil auf den Boden bringt.
Katherine ist nun wieder eine richtige kleine Stadt. Die Zivilisation hat uns wieder. Wäsche wird gewaschen und die Vorräte aufgefüllt.
Auch der Frosch wird vom gröbsten Staub befreit bevor wir in wenigen Tagen wieder auf staubigen Strassen fahren werden.
Unser Standplatz in Katherine. Wir haben den schönen Swimmingpool auf dem Campingplatz oft benützt. Es ist hier 38°C heiss (im Schatten selbstverständlich).
Kakadu National Park–Darwin – Grenze Western Australia
30. August bis 7. September 2016
Etwa 100 km nördlich von Katherine beginnt der Kakadu National Park. Auf einer gut geteerten Strasse fahren wir bis zum Bukbukluk Aussichtspunkt. Leider ist die Luft nicht sehr klar. Wir erhalten aber einen Eindruck vom 20’000 km2 grossen Park, dies ist ca. die Grösse der halben Schweiz.
Franz findet einige hübsche Blüten, die hier in der sehr trockenen Gegend Seltenheitswert haben.
Auch Ameisen lieben Nektar von blühenden Büschen.
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Wir stellen unser Zelt in der Gagudju Lodge in Cooinda auf. Von hier aus fahren wir am nächsten Tag etwa 50 km zu den Jim Jim Falls. Erst führt die Strecke über eine gut ausgebaute Naturstrasse. Die letzten sechs Kilometer sind aber dann nur noch ein schmaler, sandiger Track. Für unseren Frosch und seinen Fahrer jedoch kein Problem.
Entlang der Strasse sehen wir viele kunstvolle Termitenhügel. Sie sind bis zu drei Meter hoch.
Zu Fuss, über grosse Steine, klettern wir den letzten Kilometer zum Fuss des Falls, vorbei an einem Teich. Hier steht eine Krokodilfalle. Zur Sicherheit der Touristen werden die Krokodile gefangen und umgesiedelt.
Auf dem Weg zu den Jim Jim Falls.
Zwar liegt im kleinen Pool am Fusse des Falls noch ein wenig Wasser. Der Fall ist zu dieser Jahreszeit wegen Regenmangels aber ganz trocken.
Hier sollte das Wasser in die Tiefe stürzen.
Am nächsten Tag besuchen wir das Warradjan Aboriginal Cultural Centre.
Dieser Stein beschreibt die Jahreszeiten, wie sie von den Aborigine Clans seit Jahrhunderten bezeichnet werden. Leider war Fotografieren im Innern des Centres nicht erlaubt. Die sehr anschaulich dargestellten Szenen vermitteln viele interessante Informationen über das Leben der ursprünglich hier heimischen Familiengruppen.
Wir staunen immer wieder was die australischen Camper alles mit sich führen. Der ganze Hausrat, inklusive Motorrad und Boot ist dabei.
Unsere nächste Station im Park ist Jabiru. Dort wird uns ans Herz gelegt, doch unbedingt am East Alligator River zu sein, wenn die Flut den Wasserspiegel des Flusses ansteigen lässt.
Bei der Furt gibt es eine Aussichtsplattform. Schon eine halbe Stunde vor der Flut sammeln sich viele Krokodile flussaufwärts der Furt.
Die Tiere wissen, dass sobald das Wasser, steigt viele Fische über die Furt nach oben schwimmen. Das Mittagessen kommt ihnen tatsächlich ins offene Maul geschwommen.
Dieser Film zeigt wie die Krokodile zur Furt schwimmen. Um die ganze Sache nicht zu langweilig werden zu lassen, hat Franz den Ablauf etwas beschleunigt. Obwohl Krokodile recht schnell sind, ganz so schnell wie hier zu sehen schwimmen sie dann doch nicht.
Die markanten Felsenzeichnungen im Gebiet von Burrungkuy sind einen Besuch wert. Hier in diesem felsigen Gebiet haben die Aborigines die Regenzeit verbracht. Die Ebenen waren meist überflutet. Da kaum gejagt werden konnte, haben sich die talentierten unter ihnen ihr Brauchtum und ihre Götter und Dämonen auf den Felsen festgehalten.
Im Camp in Jabiru sehen wir abends viele grosse Flughunde. Die Fotos täuschen ein wenig. Um die Tiere im Flug zu zeigen, musste Franz die in der Dämmerung geschossenen Fotos etwas aufhellen.
Auf dem Weg nach Darwin nehmen wir noch den Aufstieg zum Mamukala Aussichtspunkt unter die Füsse. Extrem schweisstreibend! Obwohl der Aufstieg nur etwa eine halbe Stunde dauerte, sind wir total verschwitzt oben angekommen. Man sollte eben nicht bei 38° einen auch noch so kleinen Aufstieg in Angriff nehmen!
In Darwin besuchen wir am Sonntag Abend den Mindil Beach Market. Neben meist handwerklichen Ständen gibt es auch ein grosses Angebot an Esswaren das von tibetanisch, kontinental, chinesisch bis zum australischen Bush Tucker reicht.
Auch ein kleineres Modell von Franz’s Grill haben wir gesehen.
Sich den Sonnenuntergang an der Beach vom Darwin zu betrachten gehört zum Abschluss des Sonntag Abends. Noch nie haben wir hier in Australien so viele Menschen am einem Strand gesehen.
Auf dem Campingplatz in Howard Springs, Darwin, tummeln sich mehrere Pfaue. Sie haben für Franz sogar ihr Rad geschlagen.
Mit dem Hop on hop off Bus machen wir eine Stadtrundfahrt. Beim Militärmuseum steht Heiris Jeep!
Skyline von Darwin
Darwin Water Front
Wir verlassen Darwin. Einen Übernachtungsstopp legen wir in Pine Creek ein. Schon in Darwin hatte uns ein Schweizer Ehepaar erzählt, dass sie in der Stadt ein rotes Auto mit einem Luzerner Kennzeichen gesehen haben.
Zu unserer Überraschung fährt nun tatsächlich der rote VW-Bus mit dem Luzerner Kennzeichen auf den Platz. Wir haben Mirjam und Martin kennen gelernt. Die beiden sind auch schon einige Zeit unterwegs. Sie waren erst in Neuseeland und fahren nun durch Australien. Wir haben einen gemütlichen Abend mit Plaudereien über das Reisen verbracht.
Auf dem Weg zur Grenze von Western Australia machen wir noch einen Halt im Victoria River Roadhouse Caravan Park.
Noch sind wir alleine auf dem Platz. Nach und nach treffen jedoch viele weitere Camper ein. Weil wir früh dran waren, konnten wir uns den schattigsten Platz ergattern.
Auf dem Weg zur Grenze sind wir einem alten Bekannten aus Afrika begegnet, dem Baobab, der Baum heisst hier Boab.
Auch die Landschaft hat sich verändert. Es ist nicht mehr so flach, einige Berge säumen nun die Strasse.
Bald überqueren wir nun die Grenze zu Western Australia. Wieder müssen wir darauf achten, dass alle Früchte und alles Gemüse aufgegessen ist. Die Quarantäne Vorschriften sind sehr strikt und werden an der Grenze auch kontrolliert.
Brisbane und weitere Umgebung
13. Mai bis 2. Juni 2016
In Brisbane angekommen nahmen wir Kontakt zu Bruno’s Freunden, Chantal und Gideon, auf. Sie haben uns sofort zu sich eingeladen. Also fuhren wir am nächsten Tag zu ihnen in die Stadt. Sie wohnen mit ihren zwei Söhnen nahe am Brisbane River. Von einem öffentlichen Boot aus haben sie uns die Stadt gezeigt. Auf einem Spaziergang dem Ufer entlang sahen wir wie Brisbane’s Bevölkerung ihre Freizeit verbringt. In einem grossen Park wurde musiziert, Picknicks ausgepackt, Velo gefahren und Ball gespielt. Sogar ein kleiner Strand war aufgeschüttet worden. Wie kalt das Wasser im Fluss ist konnten wir nicht beurteilen. Wir sahen auch niemand der sich im Wasser getummelt hat.
Leider haben wir keine Fotos von der Stadt. Unser Apparat ist im Auto zurück geblieben.
Herzlichen Dank an Chantal und Gideon für ihre spontane Gastfreundschaft.
Gideon hat uns empfohlen doch unbedingt Morton Island zu besuchen. Eine Fähre führt uns direkt ins Tangalooma Holiday Resort auf der Insel.
Wir haben einen Tag auf der Insel verbracht. Ein Strandspaziergang führt uns zu den nahe am Ufer liegenden Wracks. Taucher und Schnorchler schwimmen die kurze Strecke zu den Schiffen.
Winzige Krabben rollen kleine Sandkügelchen um ihre Löcher. Es entstehen hübsche Muster die von der nächsten Flut wieder weggespült werden.
Abends fahren wir mit der gemütlichen Fähre wieder zurück nach Brisbane.
Weiter fahren wir nach Sippy Downs ca 100km nördlich von Brisbane. Kaum jemand kennt diese Stadt etwa 10km Inland an der Sunshine Coast. Wir besuchen Max, einen Freund aus unseren Jahren in Südafrika, der jedoch schon fast 40 Jahre in Australien wohnt. Er ist der stolze Besitzer eines wunderschön gelegenen Hauses an einem kleinen See.
Max hat uns sein Cabriolet geliehen und ist, als angefressener Biker, mit einem seiner Töffs voraus gefahren. Er hat uns weit in die umliegenden Berge hinaufgeführt. Die Aussicht ist fantastisch.
Abends hat Max für uns ein “Barbie” gemacht.
Zwei Nächte verbringen wir hier in Sippy Downs. Max will für die nächsten paar Tage einen Töffausflug mit seinen Freunden machen. Wir werden in dieser Zeit noch ein Stück weiter nördlich fahren.
In Hervey Bay stellen wir unser Zelt auf. Für den nächsten Tag buchen wir einen Ausflug nach Frazer Island. Wir haben uns entschlossen nicht selber auf der Insel zu fahren. Mehrere Reisende haben uns erzählt, dass da nichts als tiefgründige Sandstrassen existieren und dass viele Leute dort stecken bleiben. Wir wollten diese Strapazen nicht auf uns nehmen und entschlossen uns deshalb zu einer geführten Tour auf der Insel.
Schon um 7.00 am Morgen wurden wir auf dem Campingplatz abgeholt und zur Fähre gefahren.
Ein Spaziergang durch den Regenwald auf Frazer Island.
Das Wasser in diesem Bach ist so klar, dass es auf dem Bild fast nicht zu erkennen ist.
Ein kleines Flugzeug startet am Strand. Es werden 15minütige Rundflüge über die Insel angeboten.
Hier fahren wir auf einer offiziellen Strasse am Strand von Frazer Island. Es gibt Strassentafeln mit Geschwindigkeitsbeschränkungen und vielen weiteren Signalen.
Auf der Insel gibt es mehrere Süsswasserseen. Den grössten, Lake MacKenzie, haben wir besucht.
Wohl Kälteresistentere als wir es sind haben im sehr klaren Wasser des Sees gebadet.
In der Dämmerung sind wir wieder mit der Fähre zurück nach Hervey Bay gefahren.
Die Sonne geht unter und schon spiegelt sich der Mond im ruhigen Wasser des Meeres.
Wir wollen noch weiter zu einer der vielen schönen Buchten hier an der Sunshine Coast fahren. In Tannum Sands stellen wir unser Zelt auf und geniessen die nächsten Tage hier am Meer.
Campingplatz mit eigener Dusche und Toilette.
Hier hat sich ein kleiner Gecko soeben sein Nachtessen gesichert.
Am 26. Mai fahren wir zurück nach Sippy Downs. Wieder dürfen wir uns bei Max einquartieren. Unser Auto bekommt am nächsten Tag einen Service.
Max zeigt uns noch mehr von der Umgebung von Sippy Downs. Er führt uns zu den Glass Mountains.
Schwanenfamilie auf dem kleinen See vor Max’ Haus.
Wir hatten über unseren Freund John in PE neue Stangen für unser Zelt bestellt. Die alten hatten die Spannung verloren. Dadurch wurde das Zelttuch nicht mehr richtig gespannt. Die Stangen sind hier bei Max angekommen. Um sicher zu stellen, dass diese auch passen haben wir unser Zelt für eine Nacht in Mooloolaba, direkt am Meer aufgestellt. Alles hat, nachdem Franz mit einer Feile etwas nachgeholfen hat, gepasst.
Geschmunzelt haben wir über unsere Nachbarn auf dem Campingplatz. Das junge Paar hatte einen Fernseher mitgebracht der so gross war, dass er nicht in ihr Zelt passte. Also wurde er kurzerhand vor das Zelt gestellt. Wir hoffen, dass die beiden dadurch ihre Lieblingssendung auch beim Camping gut verfolgen konnten.
Sippy Downs bis Cairns
14. Juli bis 13. August 2016
Am 2. Juni sind wir für ein paar Wochen zurück in die Schweiz geflogen. Max hat uns zum Flughafen in Brisbane gebracht.
Unser Frosch hat während dieser Zeit in Sippy Downs einen sicheren Standplatz erhalten.
Zurück nach Sippy Downs.
Nach 6 Wochen ist Franz am 12. Juli wieder nach Australien geflogen mit Zwischenstopp in Abu Dhabi. Für den Weiterflug war kein Platz mehr und so hat er versucht via Dubai nach Brisbane zu kommen. Mit einem Taxi ist er von Abu Dhabi nach Dubai und, nach erfolglosem Versuch von da aus nach Brisbane zu fliegen, wieder zurück durch die 42° heisse Wüste nach Abu Dhabi gereist. Endlich, nach 24 Stunden, war ein Platz im Flugzeug nach Brisbane frei.
Übermüdet in Brisbane angekommen hat sich Franz ein Zimmer gesucht um endlich wieder eine Nacht richtig zu schlafen.
Mit dem Bus von Brisbane nach Sippy Downs, wo der treue Frosch unbeschädigt wartet.
Für drei Tage hat sich Franz ein Appartment in Mooloolaba am Strand gemietet um sich wieder zu akklimatisieren.
An der Strandpromenade gibt es öffentliche Grillplätze die auch rege benutzt werden. Jeden Morgen werden sie von Gemeindeangestellten gereinigt und wenn nötig die Gasflaschen gefüllt.
In Noosa wurde erstmals das Dachzelt geöffnet. Franz fand das einfacher als das grosse Zelt alleine aufzustellen.
Weiter fuhr er zur Cania George im National Park.
Drei Tage im Cania National Park gingen mit verschiedenen Wandertouren schnell vorbei. Das Wetter zeigte sich von der angenehmen Seite, nicht allzu schweisstreibend, sodass sich auch der Getränke Verbrauch in Grenzen hielt.
Wieder dem Meer entgegen zum Capricorn Campingplatz, am Wendekreis des Steinbocks, in Yeppon.
Ein Emu kam zu Besuch. Der Vogel ist etwas kleiner als ein afrikanischer Strauss und kann, wie der Strauss, nicht fliegen.
Auch hier gibt es wieder eine schöne Bucht. Der Sand hier ist ein dunkles Braun. Das sieht zwar nicht so prächtig aus, ist aber trotzdem sehr sauber.
Nach dem Aufenthalt im Cania National Park bemerkt Franz, dass er einen unerwünschten Mitreisenden hatte der kleine Spuren im Auto hinterliess. Kurz entschlossen hat er eine Mausefalle gekauft und aufgestellt. Schon am nächsten Tag war die kleine Maus gefangen und verlor dabei ihr Leben.
In North Mackay waren die Vögel gar nicht scheu. Sogar von Franz’s Orangensaft wollte der neugierige Kerl probieren
Ein Ausflug in den Eungella Park in den Bergen der Great Dividing Range.
Der nächste Stopp liegt in Airlie Beach. Hier am Great Barrier Reef will Franz einen Tauchausflug zu den Whitsunday Islands machen. Mit einem gecharteten Boot auf dem auch die Tauchausrüstungen vorhanden sind, segelt Franz einen Tag aufs Meer hinaus.
Im Conway National Park in einer Bucht liegen viele angeschwemmte Korallen. Der Wellengang hat diese Teile vom den Korallen am Barrier Reef gelöst und hier angeschwemmt.
Was hat wohl dieser Kakadu erlebt, er ist ganz zerzaust?
Auf dem nächsten Camping, dem Silver Link Caravan Park war Wäschewaschen angesagt. Franz hat für diese “anstrengende” Arbeit zwei Tage gebraucht.
Hier hat er auch einen soeben pensionierten Polizisten aus dem Northern Territory getroffen. Dieser Mann war für die Wasserpolizei in NT verantwortlich. Auch Krokodile in den Flüssen fielen in seine Zuständigkeit. Eindrücklich warnte er vor dem Baden in der Nähe von Krokodilen. Überall gibt es gemäss seinen Aussagen Warntafeln. Diese sind unbedingt zu beachten. “Don’t take a chance, they are blody fast!” war sein Kommentar. Er konnte Franz viele Informationen geben über lohnenswerte Ziele und natürlich die zu beachtenden Strassenzustände.
Auf dem Weg zur Mission Bay lohnte sich der Abstecher an die Jourama Falls, einer von den vielen Wasserfällen zwischen Townsville und Cairns.
Der Campingplatz in Mission Beach grenzt an den Cassowary National Park. Der Cassowary auch ist einer der Vögel die nicht fliegen können. Auf den Bildern ist ein junger Vogel. der noch nicht das farbige Federkleid des ausgewachsenen Vogels besitzt. Der Cassowary ist sehr selten. Es sind nur noch ca. 5000 Vögel bekannt die alle hier in der Gegend heimisch sind.
Der junge Cassowary sah sein Spiegelbild in der Autotüre. Das war ihm nicht geheuer. Er versuchte immer wieder auf seinen vermeintlichen Rivalen ein zu hacken. Franz musste ihn dann verscheuchen, da der harte Schnabel Spuren auf dem Lack hinterliess.
Diese Ameisenart wird von den Aborigines gerne gegessen. Sie soll sehr süss schmecken.
Aussicht zu Dunk Island von Mission Beach aus.
Am 9. August fährt Franz weiter nach Cairns. Ab hier wird auch Gaby wieder mitreisen. Die Reise wird weiter nach Norden führen und dann über den Savannah Highway nach Darwin und abschliessend in südlicher Richtung nach Broom und Perth.
Cairns bis Undara
14. bis 18 August 2016
Einer Empfehlung unseres Platznachbarn in Cairns folgend haben wir einen Tagesausflug zum Paronella Park gemacht. Die Strasse wird zu beiden Seiten von Zuckerrohrfeldern gesäumt. Wir haben kurz angehalten um die eindrücklichen Erntemaschinen zu beobachten.
Der Traktor hatte zu unserem Erstaunen keine Vorderräder. Trotzdem kam er auf der Strasse scheinbar mühelos um die Kurven.
Der Paronella Park wurde von einem spanischen Zuckerbäcker in den 1930er Jahren gebaut. Er hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt. Leider sind die Gebäude ziemlich verfallen. Dies liegt zum Teil auch daran, dass der verwendete Sand aus diesem Gebiet sich nicht zum Betonieren eignet, da er gewisse Mineralien enthält die den eingebauten Stahl zersetzen. Er hat ein Restaurant, einen Ballsaal und verschiedene Sportplätze gebaut. Die Bevölkerung sollte sich im weitläufigen Park erholen und vergnügen.
In diesem kleinen See wurde gebadet. Es wird jedoch heute davon abgeraten, da Krokodile im Wasser gesichtet wurden.
Beim Parkeingang wird Fischfutter verteilt. Die vielen bereits wohlgenährten Fische, Aale und Schildkröten scheinen darauf zu warten.
Wir haben Cairns zwei Tage später in nördlicher Richtung verlassen. Der Weg führt ein Stück über die Great Dividing Range und dann dem Meer entlang nach Port Douglas. Im diesem kleinen Städtchen findet heute ein Handwerkermarkt statt.
Hier wird Zuckerrohr mit Muskelkraft ausgepresst.
Durch den Regenwald fahren wir weiter bis Cape Tribulation.
Leider war der Himmel wolkenverhangen. Das eindrückliche Meeresufer, wo der Regenwald bis zum Strand reicht sahen wir also nicht von seiner schönsten Seite.
In der Nacht setzte heftiger Regen ein. Unser Zelt hielt dicht. Innen war alles trocken, aber rings um unser Zelt war praktisch nur eine einzige Pfütze.
Pflotschnass haben wir alles zusammen gepackt. Leider mussten wir auch unseren ursprünglichen Plan, von hier dem Meer entlang auf einer Piste nach Cooktown zu fahren, begraben. Schon bei unserer Ankunft war nicht sicher ob dieser Track befahrbar sei. Nach den heftigen Regenfällen, die gemäss Prognose auch für die nächsten Tagen anhalten sollten, war an das Befahren dieser Strecke nicht mehr zu denken.
Also fuhren wir wieder retour, mit der Fähre über den Daintree River, diesmal kostenpflichtig. Unser nächstes Ziel, Innot Hot Springs. Nach dem kühlen Regenwetter freuen wir uns auf ein warmes Bad in den Pools von Innot Hot Springs.
An der Reception des Ressorts wurden wir sehr unfreundlich empfangen. Wir hatten den Eindruck, dass Gäste hier nur ein lästiges Übel sind. Trotzdem haben wir auf dem schönen Campingplatz noch eine kleine Parzelle für uns sichern können. Den Aufenthalt haben wir sehr genossen.
Der beim Ressort vorbei fliessende Bach wird wohl aus der selben warmen Quelle gespiesen. An gewissen Stellen ist das Wasser so heiss, dass man sich nicht hineinsetzen sollte, an anderen jedoch angenehm warm.
Wir haben im Pool und im Sprudelbad das warme Wasser genossen.
Auf diesem Campingplatz wurden wir auch von verschiedenen Vögeln besucht. Einige waren sehr frech. Ohne Scheu versuchten sie unser Frühstück zu stibitzen.
Auf einem Spaziergang haben wir diese eigenartig geformten Termitenhügel gesehen. Anders als die uns aus Afrika bekannten spitzen Hügel, sehen diese hier eher wie runde Erdhügel mit verschiedenen Einbuchtungen aus.
Wieder folgen wir einer Empfehlungen einer Reisebekanntschaft. Wir dürften die Undara Volcanic Region nicht verpassen, wurde uns ans Herz gelegt. Da dies sowieso auf unserer Route nach Darwin liegt haben wir in Undara einen Halt eingelegt.
Auf einer geführten Tour haben wir den Undara Volanic National Park erkundet. Der Vulkan ist vor mehreren Hundert Jahren das letzte Mal ausgebrochen. Die Lava floss über viele Kilometer über die Ebene. Nach vielen Jahren haben sich dann aus den Lavaflüssen sogenannte “Tubes” gebildet. Diese können nun besichtigt werden.
Ein Spaziergang zeigt die grosse Ebene um den erschlossenen Vulkan.
Die Natur findet immer wieder einen Weg um sich, wie auf diesem Stein, auszubreiten.
Das Ressort von Undara ist geprägt von alten Eisenbahnwagen. Diese wurden zur Zeit der Dampfzüge auf der Strecke zwischen Brisbane und Cairns eingesetzt. Nun sind daraus eine Bar, ein Restaurant und verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten entstanden.
Wie in jeder Bar hier in Australien läuft auch in dieser ursprünglichen Umgebung der Fernseher.
Undara bis Borroloola auf dem Savannah Way
19. bis 23. August 2016
Wir fahren auf guten Strassen weiter nordwestlich bis nach Croydon. Hier mitten im Outback übernachten wir auf einem guten Campingplatz. Im alten Hotel im Ort gönnen wir uns einen Drink.
Im General Store hat uns eine junge Deutsche bedient. Auf die Frage wie sie denn hier draussen gelandet sei, hat sie uns erzählt, dass sie und fünf weitere Backpacker durch eine Agentur hier einen befristeten Job erhalten habe. Sie bleibe etwa zwei Monate.
Der Ort war früher eine wichtige Eisenbahnstation. Davon zeugen noch einige rostige Elemente.
Für die nächsten Tage zum letzten Mal fahren wir auf einer geteerten Strasse nach Karumba am Gulf von Carpentaria. Der Campingplatz hier wird von Fischern bewohnt, die hier meist mehrere Monate bleiben. Sie fischen und füllen ihre Gefriertruhen um ihre Fänge dann später zu Hause zu geniessen. Am Samstag Abend fand der grosse wöchentliche Unterhaltungsabend statt. Der Fisch zum Nachtessen wird vom Management spendiert. Jeder bringt seine eigenen Getränke und Salat mit. Es werden die grössten Fänge prämiert und der “dümmste” Fischer wird erwähnt. An diesem Samstag war es ein Fischer der einen kleinen Haifisch (1,6 Meter) gefangen hatte. Das Dumme war, dass er ihm ins Maul gegriffen hat, was sich der Hai nicht gefallen liess. Seine Finger mussten an beiden Händen mit mehreren Stichen genäht werden. Damit ihm dies nicht wieder passieren soll erhielt er einen Knüppel um den Fisch zu töten bevor er ihm ins Maul greift. (Siehe Mann im Vordergrund)
Verschiedene Camper sangen Lieder. Einige Frauen versuchten sich gar als kleines Background Ballett.
Am Sonntag findet in Karumba Point ein kleiner Markt statt.
Strand von Karumba Point.
Nun nehmen wir den raueren Teil des Savannah Ways in Angriff. Über die recht gute Naturstrasse fahren wir durch die ebene Buschlandschaft bis Burketown (Northern Territory).
Die Wolken sehen zwar bedrohlich aus, es hat jedoch in dieser Gegend schon seit fünf Jahren nicht mehr geregnet.
Weiter dem Savannah Way entlang. Wir durchqueren mehrere Flüsse. Keiner ist jedoch gefährlich tief. Meist sind die Furten betoniert und daher leicht zu durchfahren.
Wir haben auf dieser Strecke die Grenze zum Northern Territory überquert. Am Nachmittag erreichen wir Borroloola im Gebiet der Aborigines. Unser Frosch wurde ziemlich durchgerüttelt und der Staub hat sich durch viele Ritzen eingedrängt.
Abendstimmung in Borroloola.
Da Borroloola von Cape Crawford her auf einer geteerten Strasse erreichbar ist, sehen wir hier auch wieder die grossen Camperfahrzeuge mit denen die Australier unterwegs sind. Oft haben sie nach ihrer Pension ihr Haus verkauft und leben nun als Gray Nomades in ihren Fahrzeugen. Unten ein Beispiel von Zugfahrzeug und Aufleger.
Der Bericht über die Weiterfahrt im NT unter Northern Territory.
Grenze New South Wales – Sydney –Blue Mountains
26. April bis 3. Mai 2016
Unser erster Stopp in NSW heisst Tathra das beim Mimosa Rocks National Park liegt. Auf einer Wanderung erkundeten wir die Moon Bay und die Nelson Bay.
Franz hat einige Pilze gefunden, konnte sie jedoch nicht genau bestimmen.
Der Platzwart hat uns den Tipp gegeben doch unbedingt die Kianinny Bucht zu besuchen. Am Morgen zwischen zehn und elf reinigen die Fischer hier ihren Fang und werfen die Fischabfälle ins Wasser.
Stingrays, Pelikane und Möwen streiten sich um die Beute.
Eine Frau wollte die Fische im Korb nochmals spülen, hat jedoch nicht bemerkt, dass darunter ein Stingray auf Beute wartet.
Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in Ulladalla.
Abends hat uns ein Possum besucht. Es zeigte überhaupt keine Scheu. Ganz nahe bei der Kamera hat es versucht mit dem Objektivdeckel zu spielen. Das Foto ist leider nicht gelungen. Das Possum war zu nahe beim Objektiv.
Nun fahren wir weiter bis Sydney. Wir haben uns einen Platz etwas ausserhalb gesucht. Von hier aus ist es mit der Vorstadtbahn, teils Untergrundbahn, ca. 20 Minuten bis ins Zentrum.
Wir sind in der Nähe der Hafenbrücke ausgestiegen und marschieren hoch über dem Hafen bis zum anderen Ufer.
Selbstverständlich sind wir dem belebten Quai entlang bis zum berühmten Opernhaus spaziert.
Brunnen beim Opernhaus vor dem Botanischen Garten.
Mit dem Bus und zu Fuss haben wir die Stadt weiter erkundet. Sydney ist sehr lebhaft. Es gibt viele Strassenrestaurants. Das Angebot ist vielfältig.
Im Stadtteil The Rocks fand ein Handwerkermarkt statt.
Die alte Kirche wirkt etwas verloren zwischen den Hochhäusern..
Begrünte Fassaden an Hochhäusern.
Ein Besuch des Fischmarkts war für Franz ein Muss. Er hat sich ein gemischtes Fischgericht zusammenstellen lassen und natürlich genossen
Nicht weit ins Landesinnere liegen die Blue Mountains. Sie erhielten ihren Namen vom blauen Dunst der bei Sonnenschein gut zu sehen ist. Der Dunst wird erzeugt von den ätherischen Ölen die die vielen tausend Eukalyptusbäume absondern. Die Sonnenstrahlen brechen sich darin und die Gegend erscheint blau.
Katoomba liegt auf 1050 MüM. Das ist hier in Australien ein sehr hoher Berg. Bis jetzt ist es der höchste Punkt den wir erreicht haben. Die Luft hier oben war herbstlich klar und es blies eine kräftige Biese.
Bekannt ist die Felsformation “Die drei Schwestern”. Sie liegen hoch über einer Schlucht. Um den Touristen die Tiefe der Schlucht richtig nahe zu bringen wurde eine Seilbahn darüber gespannt.
Es war recht kühl hier. Wir haben zum ersten Mal auf dieser Reise unsere Heizung benützt, um in gemütlicher Wärme unser Nachtessen geniessen zu können.



















































































