Weiter auf dem Savannah Way von Borroloola bis Katherine

24. bis 29. August 2016

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2758 der Savanna Way ist unser Weg nach Norden nach Darvin

Von Borroloola führt eine einspurig geteerte Strasse nach Crawford. Bei Gegenverkehr muss man mit einer Fahrzeugseite auf den unbefestigten Teil der Strasse ausweichen. Sollte jedoch ein Road Train entgegenkommen, empfiehlt es sich ganz zur Seite zu fahren. Diese grossen Laster weichen nicht aus und bleiben auf dem festen Teil der Strasse.

Ab Port Crawford ist der Savannah Way wieder eine Naturstrasse. Wir sind etwa 100km gefahren und dann Richtung Lorella Hot Springs Wilderness Park abgebogen. Die Strasse bis zur Abzweigung war nicht schlecht. Schwieriger zu befahren war dann die Zufahrt zum Park.

Zu unserer Überraschung hatten etwa 50 Citroen Deux Chevaux diese Strecke bewältigt. Es handelt sich um eine Gruppe die einen Raid von Alice Springs ins Outback und wieder zurück unter die Räder genommen hat. Es waren, neben vielen Australiern, auch Franzosen, Holländer und Dänen mit von der Partie. Die Ausländer haben für diesen Event ihre Fahrzeuge extra nach Australien verschifft.

2760 auf unserem nächsten Camp in Lorella Springs (mit Warmwasserbach ca. 33°C) haben auch gleichzeitig über 50 Deux Chevaux logiert

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2779 in diesem Fahrzeug, das offen ist hinten und an den Seiten sitzt eine 80-jährige Grossmutter und hat Spass am Staub und dem Gerüttel (sie trägt eine Gesichtsmaske und Staubschutzbrille)

Zum Tross, der ursprünglich 64 Fahrzeuge umfasste, gehören auch zwei Werkstattwagen. Wie uns verschiedene Teilnehmer berichteten, mussten einige Fahrzeuge leider zurück nach Alice Springs transportiert werden, da sie “en Route” nicht mehr repariert werden konnten. Der Organisator dieser Reise hat uns erzählt, dass die Mechaniker jeden Tag beschäftigt sind. Es gilt vom Achsenbruch bis zum Plattfuss alle möglichen kleineren und grösseren Reparaturen zu bewältigen.

Die Teilnehmer waren froh um die zweitätige Ruhepause in Lorella Springs. Überall wurde geschraubt und geputzt.

Wir haben einfach den natürlichen Pool mit dem wunderbar warmen Wasser genossen und uns an der originellen Bar mit den verschiedensten Leuten unterhalten. Auch Spaziergänge in der Gegend waren ein Teil unseres Tagesprogramms.

2763 der Warmbach in welchem man ohne Probleme einige Stunden drin verbringen kann

2769 in Lorella Springs ist alles auf Outback gettimmt, selbst die Barhocker sind aus alten Kanistern und Felgen zusammengeschweisst

2764 in Lorella Springs gibt es auch eine Pfauenfamilie

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Der Pfau gehört, wie auch verschiedene Hühner, zu Bar.

2770 die Tolietten und duschen in Lorella Springs (sauber und mehr als genügend Wasser

Toilette und Dusche auf einer Aussenstation von Lorella Springs.

2771 das Warmwasser zum Duschen muss man selber mittels dieses Donkies und Feuer warm machen

Dieses Gerät ist ein sogenannter “Donkey”. Damit wird draussen im Busch das Duschwasser erwärmt. Die Methode ist einfach: oben wird Wasser eingefüllt, und unten Feuer gemacht.

Weiter dem Savannah Way entlang. Die Strasse ist hier ziemlich ruppig. Wir kommen durchgerüttelt in Ropper Bar an. Eine richtige Outback Station mit einer Tankstelle, einem Shop und einem einfachen Campingplatz.

2780 für die Holperstrasse werden wir durch wunderschönes Wetter und eine abwechslungsreichere Landschaft entschädigt

Ab Ropper Bar sind es noch 40km Naturstrasse in Richtung Katherine.

2781 hier sieht man die Wellblechpiste und den sehr feinen Staubsand der den Frosch durchrüttelt und ihn verschmutzt (der Staub geht durch alle offenen Stellen ins Innere)

Auf diesem Bild sieht man deutlich die wellblechartige Beschaffenheit der Naturstrassen.

2782 eine Termitenhügellandschaft = diese ziehen sich über viele Kilometer entlang der Strasse

Die Termiten sind in dieser Gegend fleissig. Viele kleine Türmchen zeugen von ihrer Anwesenheit.

Wieder auf einer guten Teerstrasse wird zuerst der Reifendruck wieder auf vier Bar erhöht. Haben wir schon einmal erwähnt, dass zum Befahren der Gravelroads der Reifendruck niedriger gehalten wird? Bei unserem Frosch entspricht dies ca. zwei Bar. Dadurch wird der Reifen weicher und fängt viele der Wellblech-Schläge auf. Auf sandigen Teilen der Pisten hilft es, dass der Pneu dadurch breiter wird und so mehr Profil auf den Boden bringt.

Katherine ist nun wieder eine richtige kleine Stadt. Die Zivilisation hat uns wieder. Wäsche wird gewaschen und die Vorräte aufgefüllt.

Auch der Frosch wird vom gröbsten Staub befreit bevor wir in wenigen Tagen wieder auf staubigen Strassen fahren werden.

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Unser Standplatz in Katherine. Wir haben den schönen Swimmingpool auf dem Campingplatz oft benützt. Es ist hier 38°C heiss (im Schatten selbstverständlich).

Kakadu National Park–Darwin – Grenze Western Australia

30. August bis 7. September 2016

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Etwa 100 km nördlich von Katherine beginnt der Kakadu National Park. Auf einer gut geteerten Strasse fahren wir bis  zum Bukbukluk Aussichtspunkt. Leider ist die Luft nicht sehr klar. Wir erhalten aber einen Eindruck vom 20’000 km2 grossen Park, dies ist ca. die Grösse der halben Schweiz.

2785 Rundsicht von einem Lookout den wir bei grosser Hitze bestiegen haben

2790 leider herrscht keine gute Weitsicht

Franz findet einige hübsche Blüten, die hier in der sehr trockenen Gegend Seltenheitswert haben.

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2788 anscheinend gibt es aus den Blüten eine Frucht

Auch Ameisen lieben Nektar von blühenden Büschen.

2792 die Ameisen lieben diese Blüten

2793 die Blüten wachsen eigentlich an einem Gehölz

Wir stellen unser Zelt in der Gagudju Lodge in Cooinda auf. Von hier aus fahren wir am nächsten Tag etwa 50 km zu den Jim Jim Falls. Erst führt die Strecke über eine gut ausgebaute Naturstrasse. Die letzten sechs Kilometer sind aber dann nur noch ein schmaler, sandiger Track. Für unseren Frosch und seinen Fahrer jedoch kein Problem.

2794 die Termitenhügel hier sind RIESIG = an dem ist schon ein Teil weggebrochen

Entlang der Strasse sehen wir viele kunstvolle Termitenhügel. Sie sind bis zu drei Meter hoch.

Zu Fuss, über grosse Steine, klettern wir den letzten Kilometer zum Fuss des Falls, vorbei an einem Teich. Hier steht eine Krokodilfalle. Zur Sicherheit der Touristen werden die Krokodile gefangen und umgesiedelt.

2797 mit dieser Falle werden die eingewanderten Korkodile gefangen und ein einen andern Ort weiter unten im Fluss gebracht

2798 als wir hinten im Tal ankamen, sahen wir dass der Fall absolut trocken war

Auf dem Weg zu den Jim Jim Falls.

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2802 zu Teil sind Überhänge an den mächtigen Felsgebilde

Zwar liegt im kleinen Pool am Fusse des Falls noch ein wenig Wasser. Der Fall ist zu dieser Jahreszeit wegen Regenmangels aber ganz trocken.

Hier sollte das Wasser in die Tiefe stürzen.

2799 hier solten um diese Jahreszeit grosse Wassermassen runterkommen

Am nächsten Tag besuchen wir das Warradjan Aboriginal Cultural Centre.

2807 hier sind die 6 Jahreszeiten der Aborigines der Gegend aufgezeichnet = dies ist der Eingang zum sehr schönen und informativen Warradjan Cultur Center

Dieser Stein beschreibt die Jahreszeiten, wie sie von den Aborigine Clans seit Jahrhunderten bezeichnet werden. Leider war Fotografieren im Innern des Centres nicht erlaubt. Die sehr anschaulich dargestellten Szenen vermitteln viele interessante Informationen über das Leben der ursprünglich hier heimischen Familiengruppen.

2808 ein Camper der den gesamten Haushalt mitführt

2809 selbst das Boot ist dabei

Wir staunen immer wieder was die australischen Camper alles mit sich führen. Der ganze Hausrat, inklusive Motorrad und Boot ist dabei.

Unsere nächste Station im Park ist Jabiru. Dort wird uns ans Herz gelegt, doch unbedingt am East Alligator River zu sein, wenn die Flut den Wasserspiegel des Flusses ansteigen lässt.

Bei der Furt gibt es eine Aussichtsplattform. Schon eine halbe Stunde vor der Flut sammeln sich viele Krokodile flussaufwärts der Furt.

2835 das erste Krokodil noch grösstenteils unter Wasser

2841 jetzt ist das Hochwasser da

2853 es sind schöne Fische die hier mit einem Schnapp verschlungen werden

Die Tiere wissen, dass sobald das Wasser, steigt viele Fische über die Furt nach oben schwimmen. Das Mittagessen kommt ihnen tatsächlich ins offene Maul geschwommen.

2837 hier sieht man die ersten Fische

Dieser Film zeigt wie die Krokodile zur Furt schwimmen. Um die ganze Sache nicht zu langweilig werden zu lassen, hat Franz den Ablauf etwas beschleunigt. Obwohl Krokodile recht schnell sind, ganz so schnell wie hier zu sehen schwimmen sie dann doch nicht.

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2840 die Krokodile können sie in so seichtem Wasser nicht fangen = sie warten auf den grossen Ansturm mit der Flut. Sie wssen genauestens wenn es losgeht

Die markanten Felsenzeichnungen im Gebiet von Burrungkuy sind einen Besuch wert. Hier in diesem felsigen Gebiet haben die Aborigines die Regenzeit verbracht. Die Ebenen waren meist überflutet. Da kaum gejagt werden konnte, haben sich die talentierten unter ihnen ihr Brauchtum und ihre Götter und Dämonen auf den Felsen festgehalten.

Im Camp in Jabiru sehen wir abends viele grosse Flughunde. Die Fotos täuschen ein wenig. Um die Tiere im Flug zu zeigen, musste Franz die in der Dämmerung geschossenen Fotos etwas aufhellen.

2855 auf dem Camp in Jaribu (Kakadu NP) haben am Abend immer haufenweise Fledermäuse uns überfolgen

2856 wenn man die Foto durchs Zoom betrachtet, sieht man, dass sie keine Schwänze zum Steuern des Fluges haben

2857 es sind relativ grosse Tiere (event. sind es auch Flughunde)

Auf dem Weg nach Darwin nehmen wir noch den Aufstieg zum Mamukala Aussichtspunkt unter die Füsse. Extrem schweisstreibend! Obwohl der Aufstieg nur etwa eine halbe Stunde dauerte, sind wir total verschwitzt oben angekommen. Man sollte eben nicht bei 38° einen auch noch so kleinen Aufstieg in Angriff nehmen!

In Darwin besuchen wir am Sonntag Abend den Mindil Beach Market. Neben meist handwerklichen Ständen gibt es auch ein grosses Angebot an Esswaren das von tibetanisch, kontinental, chinesisch bis zum australischen Bush Tucker reicht.

2865 dieser Markt ist sehr beliebt bei den Einheimischen und den Touristen

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2867 das gleiche System das ich an meinem Grill in der Schweiz anwende

Auch ein kleineres Modell von Franz’s Grill haben wir gesehen.

Sich den Sonnenuntergang an der Beach vom Darwin zu betrachten gehört zum Abschluss des Sonntag Abends. Noch nie haben wir hier in Australien so viele Menschen am einem Strand gesehen.

2870 der Sonnenuntergang hier in Darwin soll einer der schönstem in Australien sein = darum sind auch viele Leute am Strand und warten auf das Ereignis

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2873 diese Gruppe von Aboriginesmacht ihren Abendspaziergang am Strand

2868 es sind auch viele Aborigines auf dem Markt und machen Musik oder hängen einfach rum

Auf dem Campingplatz in Howard Springs, Darwin, tummeln sich mehrere Pfaue. Sie haben für Franz sogar ihr Rad geschlagen.

2863 jetzt ist fertig, das Gefieder wird wieder eingeklappt

2861 auch von hinten sind die Tiere ein schöner Anblick

Mit dem Hop on hop off Bus machen wir eine Stadtrundfahrt. Beim Militärmuseum steht Heiris Jeep!

2877 dieser Jeep könnte Heiris sein = gleiches Model und Jahrgang

2880 Blick Richtung Darwin-Stadt

2882 die Skyline von Darwin (nicht so Prozig wie diejenigen der andernaustralischen Städte aber mit mehr Charm und Stil)

Skyline von Darwin

2883 blick auf das bekannteste und beliebteste Hafenrestaurant

Darwin Water Front

Wir verlassen Darwin. Einen Übernachtungsstopp legen wir in Pine Creek ein. Schon in Darwin hatte uns ein Schweizer Ehepaar erzählt, dass sie in der Stadt ein rotes Auto mit einem Luzerner Kennzeichen gesehen haben.

2884 ein schattiger Campingplatz in Pine Creek

Zu unserer Überraschung fährt nun tatsächlich der rote VW-Bus mit dem Luzerner Kennzeichen auf den Platz. Wir haben Mirjam und Martin kennen gelernt. Die beiden sind auch schon einige Zeit unterwegs. Sie waren erst in Neuseeland und fahren nun durch Australien. Wir haben einen gemütlichen Abend mit Plaudereien über das Reisen verbracht.

2885 auf dem Camp in Pine Creek haben wir das erste Mal ein Auto mit Schweizerkennzeichen

2886 bevor wir uns am Morgen getrennt haben entstand diese Foto

Auf dem Weg zur Grenze von Western Australia machen wir noch einen Halt im Victoria River Roadhouse Caravan Park.

2887 keine neuen Besitzer sonder eine neue Frau ist in diesem Roadhouse eingezogen (vermutlich schwingt sie jetzt das Zepter)

2891 Gaby am schreiben des Blogs. Morgen geht es weiter nach Westaustralia

Noch sind wir alleine auf dem Platz. Nach und nach treffen jedoch viele weitere Camper ein. Weil wir früh dran waren, konnten wir uns den schattigsten Platz ergattern.

Auf dem Weg zur Grenze sind wir einem alten Bekannten aus Afrika begegnet, dem Baobab, der Baum heisst hier Boab.

2894 es gibt auch Baobabs in Australien

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Auch die Landschaft hat sich verändert. Es ist nicht mehr so flach, einige Berge säumen nun die Strasse.

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Bald überqueren wir nun die Grenze zu Western Australia. Wieder müssen wir darauf achten, dass alle Früchte und alles Gemüse aufgegessen ist. Die Quarantäne Vorschriften sind sehr strikt und werden an der Grenze auch kontrolliert.

Brisbane und weitere Umgebung

13. Mai bis 2. Juni 2016

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In Brisbane angekommen nahmen wir Kontakt zu Bruno’s Freunden, Chantal und Gideon, auf. Sie haben uns sofort zu sich eingeladen. Also fuhren wir am nächsten Tag zu ihnen in die Stadt. Sie wohnen mit ihren zwei Söhnen nahe am Brisbane River. Von einem öffentlichen Boot aus haben sie uns die Stadt gezeigt. Auf einem Spaziergang dem Ufer entlang sahen wir wie Brisbane’s Bevölkerung ihre Freizeit verbringt. In einem grossen Park wurde musiziert, Picknicks ausgepackt, Velo gefahren und Ball gespielt. Sogar ein kleiner Strand war aufgeschüttet worden. Wie kalt das Wasser im Fluss ist konnten wir nicht beurteilen. Wir sahen auch niemand der sich im Wasser getummelt hat.

Leider haben wir keine Fotos von der Stadt. Unser Apparat ist im Auto zurück geblieben.

1991 zusammen mit Chantal und Gideon in derem schönen Haus

Herzlichen Dank an Chantal und Gideon für ihre spontane Gastfreundschaft.

Gideon hat uns empfohlen doch unbedingt Morton Island zu besuchen. Eine Fähre führt uns direkt ins Tangalooma Holiday Resort auf der Insel.

1993 mit dieser Fähre sind wir auf einen Tagesausflug nach Tangalooma auf Moreton Island

1996 m1 Brücke in Brisbane

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2007 Tangalooma ein weiterer Beweis, dass Australien ein wunderschönes Ferienland ist, aber kein Reiseland

Wir haben einen Tag auf der Insel verbracht. Ein Strandspaziergang führt uns zu den nahe am Ufer liegenden Wracks. Taucher und Schnorchler schwimmen die kurze Strecke zu den Schiffen.

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Winzige Krabben rollen kleine Sandkügelchen um ihre Löcher. Es entstehen hübsche Muster die von der nächsten Flut wieder weggespült werden.

2009 kleine Sandkrabben werfen diese Sandkügelchen aus wenn sie sich vergraben

Abends fahren wir mit der gemütlichen Fähre wieder zurück nach Brisbane.

2017 auch innen ist die Fähre schön ausgebaut

Weiter fahren wir nach Sippy Downs ca 100km nördlich von Brisbane. Kaum jemand kennt diese Stadt etwa 10km Inland an der Sunshine Coast. Wir besuchen Max, einen Freund aus unseren Jahren in Südafrika, der jedoch schon fast 40 Jahre in Australien wohnt. Er ist der stolze Besitzer eines wunderschön gelegenen Hauses an einem kleinen See.

2025 rechts vom Frosch unser Schlafzimmer

2035 Küche

2023 niemand läuft unmittelbar am Grundstück vorbei und darum ist der Pool wirklich Privat

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Max hat uns sein Cabriolet geliehen und ist, als angefressener Biker, mit einem seiner Töffs voraus gefahren. Er hat uns weit in die umliegenden Berge hinaufgeführt. Die Aussicht ist fantastisch.

2029 Gaby wartet schon im Cabi auf mich

2028 Ausblick Richtung Sippy Downs und Meer

Abends hat Max für uns ein “Barbie” gemacht.

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2042 sie warten nur noch auf den Fotografen

Zwei Nächte verbringen wir hier in Sippy Downs. Max will für die nächsten paar Tage einen Töffausflug mit seinen Freunden machen. Wir werden in dieser Zeit noch ein Stück weiter nördlich fahren.

In Hervey Bay stellen wir unser Zelt auf. Für den nächsten Tag buchen wir einen Ausflug nach Frazer Island. Wir haben uns entschlossen nicht selber auf der Insel zu fahren. Mehrere Reisende haben uns erzählt, dass da nichts als tiefgründige Sandstrassen existieren und dass viele Leute dort stecken bleiben. Wir wollten diese Strapazen nicht auf uns nehmen und entschlossen uns deshalb zu einer geführten Tour auf der Insel.

Schon um 7.00 am Morgen wurden wir auf dem Campingplatz abgeholt und zur Fähre gefahren.

2045 Ankunft mit der Fähre auf Fraser Island

Ein Spaziergang durch den Regenwald auf Frazer Island.

2048 der verträumte Wald der auf purem Sand wächst

2049 das im Sand gespeicherte Regenwasser fliesst kontinuierlich durch kliene Bäche weg = es ist sehr klar und rein man sieht es fast nicht

Das Wasser in diesem Bach ist so klar, dass es auf dem Bild fast nicht zu erkennen ist.

2051 die Blattpflanze um die Stammmitte lebt zusammen mit dem Baum, aber zerrstört diesen nicht oder nimmt ihm die Nahrung weg

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Ein kleines Flugzeug startet am Strand. Es werden 15minütige Rundflüge über die Insel angeboten.

Hier fahren wir auf einer offiziellen Strasse am Strand von Frazer Island. Es gibt Strassentafeln mit Geschwindigkeitsbeschränkungen und vielen weiteren Signalen.

Auf der Insel gibt es mehrere Süsswasserseen. Den grössten, Lake MacKenzie, haben wir besucht.

2057 hier Lake McKenzie einer der Grössten

2058 ein Spaziergang auf dem sehr feinen sand vom Lake McKenzie

Wohl Kälteresistentere als wir es sind haben im sehr klaren Wasser des Sees gebadet.

In der Dämmerung sind wir wieder mit der Fähre zurück nach Hervey Bay gefahren.

2065 ein Blick zurück nach Fraser Island

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2068 ein schöner und auch abwechslungsreicher Ausflug geht zu Ende und wird ausgeläutet

Die Sonne geht unter und schon spiegelt sich der Mond im ruhigen Wasser des Meeres.

2066 wir haben Glück es ist auch gerade noch Vollmond und der spiegelt sich im spiegelglatten Meer, nur das Fahrwasser zerrstört den Spiegel

Wir wollen noch weiter zu einer der vielen schönen Buchten hier an der Sunshine Coast fahren. In Tannum Sands stellen wir unser Zelt auf und geniessen die nächsten Tage hier am Meer.

Campingplatz mit eigener Dusche und Toilette.

2073 Blick auf unsere ensuite Toilette und Dusche

2070 ein Lizzard hat eine Motte gefangen bei unserem Toilettenhaus (Camp Site ensuite)

Hier hat sich ein kleiner Gecko soeben sein Nachtessen gesichert.

Am 26. Mai fahren wir zurück nach Sippy Downs. Wieder dürfen wir uns bei Max einquartieren. Unser Auto bekommt am nächsten Tag einen Service.

Max zeigt uns noch mehr von der Umgebung von Sippy Downs. Er führt uns zu den Glass Mountains.

2078 die Glass House Mountains = ein Ausflug von Mad Max, Sippy Downs

Schwanenfamilie auf dem kleinen See vor Max’ Haus.

2076 ein Schwarz-Schwan Paar mit den hellen Jungen

Wir hatten über unseren Freund John in PE neue Stangen für unser Zelt bestellt. Die alten hatten die Spannung verloren. Dadurch wurde das Zelttuch nicht mehr richtig gespannt. Die Stangen sind hier bei Max angekommen. Um sicher zu stellen, dass diese auch passen haben wir unser Zelt für eine Nacht in Mooloolaba, direkt am Meer aufgestellt. Alles hat, nachdem Franz mit einer Feile etwas nachgeholfen hat, gepasst.

Geschmunzelt haben wir über unsere Nachbarn auf dem Campingplatz. Das junge Paar hatte einen Fernseher mitgebracht der so gross war, dass er nicht in ihr Zelt passte. Also wurde er kurzerhand vor das Zelt gestellt. Wir hoffen, dass die beiden dadurch ihre Lieblingssendung auch beim Camping gut verfolgen konnten.

2079 unsere Nachbarn hatten einen Fernseher mitgenommen der grösser war als ihr Zelt = auf dem Platz in Mooloolaba

Sippy Downs bis Cairns

14. Juli bis 13. August 2016

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Am 2. Juni sind wir für ein paar Wochen zurück in die Schweiz geflogen. Max hat uns zum Flughafen in Brisbane gebracht.

2081 auf dem Flugplatz von Brisbane

Unser Frosch hat während dieser Zeit in Sippy Downs einen sicheren Standplatz erhalten.

2080 der Frosch in seinem neuen Platz während unserer Kurzreise in die Schweiz

Zurück nach Sippy Downs.

Nach 6 Wochen ist Franz am 12. Juli wieder nach Australien geflogen mit Zwischenstopp in Abu Dhabi. Für den Weiterflug war kein Platz mehr und so hat er versucht via Dubai nach Brisbane zu kommen. Mit einem Taxi ist er von Abu Dhabi nach Dubai und, nach erfolglosem Versuch von da aus nach Brisbane zu fliegen, wieder zurück durch die 42° heisse Wüste nach Abu Dhabi gereist. Endlich, nach 24 Stunden, war ein Platz im Flugzeug nach Brisbane frei.

2500 Ankunft in Abu Dhabi

2501 da kein Flug ab Abu Dhabi frei ist muss ich das Taxi nach Dubai nehmen und schauen ob da Platz bei Emirates ist

2504 die Reise dauert für diese ca. 150 km lange Strecke ca. 2 Stunden

Übermüdet in Brisbane angekommen hat sich Franz ein Zimmer gesucht um endlich wieder eine Nacht richtig zu schlafen.

2506 mein Zimmer für die eine Nacht nach der ca. 72 Std langen Reise

2505 in Abu Dhabi hat mir Cedric 5 verschiedene Billete geschickt = 4 für Ziele in Australien und eines zurück in die Schweiz ABER sie hatten verbarmen mit dem alten Mann und nahmen mich mit nach Bri

 

 

 

 

 

 

Mit dem Bus von Brisbane nach Sippy Downs, wo der treue Frosch unbeschädigt wartet.

Für drei Tage hat sich Franz ein Appartment in Mooloolaba am Strand gemietet um sich wieder zu akklimatisieren.

2508 ich hatte das Appartement gleich hinter dem Frosch mit Küche, Bad, Lounge und Schlafbereich

2509 Surfer in Mooloolaba gleich vor meinem Hotel

2510 so sehen die öffentlichen Grillplätze aus = zur freien Verfügung und ohne nachträgliche grosse Reinigung

An der Strandpromenade gibt es öffentliche Grillplätze die auch rege benutzt werden. Jeden Morgen werden sie von Gemeindeangestellten gereinigt und wenn nötig die Gasflaschen gefüllt.

2514 mein 2. Camp in Cania Gorge

In Noosa wurde erstmals das Dachzelt geöffnet. Franz fand das einfacher als das grosse Zelt alleine aufzustellen.

Weiter fuhr er zur Cania George im National Park.

Drei Tage im Cania National Park gingen mit verschiedenen Wandertouren schnell vorbei. Das Wetter zeigte sich von der angenehmen Seite, nicht allzu schweisstreibend, sodass sich auch der Getränke Verbrauch in Grenzen hielt.

Wieder dem Meer entgegen zum Capricorn Campingplatz, am Wendekreis des Steinbocks, in Yeppon.

2537 zurück ans Meer bei Yeppoon

2539 ein sehr strenger Blick

Ein Emu kam zu Besuch. Der Vogel ist etwas kleiner als ein afrikanischer Strauss und kann, wie der Strauss, nicht fliegen.

2540 wenns nicht bald etwas zum fressen gibt werde ich wütend = so schaut der

Auch hier gibt es wieder eine schöne Bucht. Der Sand hier ist ein dunkles Braun. Das sieht zwar nicht so prächtig aus, ist aber trotzdem sehr sauber.

2541 hier in Yeppoon ist der Sand nicht hell sondern eher erdfarben

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Nach dem Aufenthalt im Cania National Park bemerkt Franz, dass er einen unerwünschten Mitreisenden hatte der kleine Spuren im Auto hinterliess. Kurz entschlossen hat er eine Mausefalle gekauft und aufgestellt. Schon am nächsten Tag war die kleine Maus gefangen und verlor dabei ihr Leben.

2544 leider hat seine Reise hier in Mackay ein abrupptes Ende gefunden (es war eben keine zahme Maus, sondern eine die überall ihren Dreck liegen lassen hat

In North Mackay waren die Vögel gar nicht scheu. Sogar von Franz’s Orangensaft wollte der neugierige Kerl probieren

2545 schon der nächste der sich vor gar nichts scheut = hoffentlich will der nicht auch mitreisen

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Ein Ausflug in den Eungella Park in den Bergen der Great Dividing Range.

2550 der Park liegt nun wirklich in den Bergen mit steilen Hängen. Hier kann amn auch morgens nud bends das Schlabeltier sehen (ich hab leider keine erblickt)

2555 nun kommt auch noch ein frömder Fötzel der uns das Futter wegnimmt

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Der nächste Stopp liegt in Airlie Beach. Hier am Great Barrier Reef will Franz einen Tauchausflug zu den Whitsunday Islands machen. Mit einem gecharteten Boot auf dem auch die Tauchausrüstungen vorhanden sind, segelt Franz einen Tag aufs Meer hinaus.

 

Im Conway National Park in einer  Bucht  liegen viele angeschwemmte Korallen. Der Wellengang hat diese Teile vom den Korallen am Barrier Reef gelöst und hier angeschwemmt.

2582 eine Bucht mit nur toten, angeschwemmten Korallen

2592 eine tote Koralle mit wunderschönem Muster

2585 ein einsamer Fischer der nichts gefangen hat, darum habe ich ihm ab dem Parkplatz einen Lift gegeben = ein Australier der gerne erzählt

2579 wieder ein andere Vogeltyp = Kakadu

2580 ich glaube der Vorne ist irgendwie an einer Explosion dabei gewesen, er sieht es mitgenommen aus und hat nicht mehr alle Federn

Was hat wohl dieser Kakadu erlebt, er ist ganz zerzaust?

Auf dem nächsten Camping, dem Silver Link Caravan Park war Wäschewaschen angesagt. Franz hat für diese “anstrengende” Arbeit zwei Tage gebraucht.

Hier hat er auch einen soeben pensionierten Polizisten aus dem Northern Territory getroffen. Dieser Mann war für die Wasserpolizei in NT verantwortlich. Auch Krokodile in den Flüssen fielen in seine Zuständigkeit. Eindrücklich warnte er vor dem Baden in der Nähe von Krokodilen. Überall gibt es gemäss seinen Aussagen Warntafeln. Diese sind unbedingt zu beachten. “Don’t take a chance, they are blody fast!” war sein Kommentar. Er konnte Franz viele Informationen geben über lohnenswerte Ziele und natürlich die zu beachtenden Strassenzustände.

Auf dem Weg zur Mission Bay lohnte sich der Abstecher an die Jourama Falls, einer von den vielen Wasserfällen zwischen Townsville und Cairns.

2601 am Eingang zu den Wasserfällen steht immer eine Beschrieb-Tafel mit den notwendige Infos

2606 wenigstens führt diser Bach genügend Wasser somit kann man ihn auch sehen und hören

2603 auf der Fahrt nach Mission Beach kann man einige Wasserfälle besuchen

2604 B hier sind irgendwo ein paar Toristen am klettern

Der Campingplatz in Mission Beach grenzt an den Cassowary National Park. Der Cassowary auch ist einer der Vögel die nicht fliegen können. Auf den Bildern ist ein junger Vogel. der noch nicht das farbige Federkleid des ausgewachsenen Vogels besitzt. Der Cassowary ist sehr selten. Es sind nur noch ca. 5000 Vögel bekannt die alle hier in der Gegend heimisch sind.

2614 ein Beschrieb über den eher seltenen Vogel

2610 ein Cassowary neben meinem Zelt

2613 die zwei lappen sehen aus wie bei den Truthühnern

2615 im Lack des Frosches sah er einen Kontrahenden und hat auf sein Spiegelbild eingehackt

Der junge Cassowary sah sein Spiegelbild in der Autotüre. Das war ihm nicht geheuer. Er versuchte immer wieder auf seinen vermeintlichen Rivalen ein zu hacken. Franz musste ihn dann verscheuchen, da der harte Schnabel Spuren auf dem Lack hinterliess.

2617 wenn sie nur nicht auseinanderbricht = dies ist eine schmale Tallie

Diese Ameisenart wird von den Aborigines gerne gegessen. Sie soll sehr süss schmecken.

2618 Ausblick auf Dunk Island in Mission Beach

Aussicht zu Dunk Island von Mission Beach aus.

Am 9. August fährt Franz weiter nach Cairns. Ab hier wird auch Gaby wieder mitreisen. Die Reise wird weiter nach Norden führen und dann über den Savannah Highway nach Darwin und abschliessend in südlicher Richtung nach Broom und Perth.

Cairns bis Undara

14. bis 18 August 2016

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Einer Empfehlung unseres Platznachbarn in Cairns folgend haben wir einen Tagesausflug zum Paronella Park gemacht. Die Strasse wird zu beiden Seiten von Zuckerrohrfeldern gesäumt. Wir haben kurz angehalten um die eindrücklichen Erntemaschinen zu beobachten.

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2634 die Vögel warten auf die Abfälle die beim ernten entstehen

2636 solche Lader ohne Vorderachse werden für den Abtransport der Ernte verwendet

Der Traktor hatte zu unserem Erstaunen keine Vorderräder. Trotzdem kam er auf der Strasse scheinbar mühelos um die Kurven.

Der Paronella Park wurde von einem spanischen Zuckerbäcker in den 1930er Jahren gebaut. Er hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt. Leider sind die Gebäude ziemlich verfallen. Dies liegt zum Teil auch daran, dass der verwendete Sand aus diesem Gebiet sich nicht zum Betonieren eignet, da er gewisse Mineralien enthält die  den eingebauten Stahl zersetzen. Er hat ein Restaurant, einen Ballsaal und verschiedene Sportplätze gebaut. Die Bevölkerung sollte sich im weitläufigen Park erholen und vergnügen.

2640 diese Bäume sind ca. 80 Jahre alt

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2646 wenn man alles anschaut aus der Nähe sieht man den unaufhaltbaren Verfall, denn der Erbauer hat Sand aus dem nahen Fluss genommen und der enthält Mineralien die das eingebaute Eisen zerrstören

2643 von weitem shen die Gebäulichkeiten wie eine Märchenwelt aus

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In diesem kleinen See wurde gebadet. Es wird jedoch heute davon abgeraten, da Krokodile im Wasser gesichtet wurden.

Beim Parkeingang wird Fischfutter verteilt. Die vielen bereits wohlgenährten Fische, Aale und Schildkröten scheinen darauf zu warten.

2642 es sind auch die Aale an dem Futter das die Touristen reinwerfen interessiert

Wir haben Cairns zwei Tage später in nördlicher Richtung verlassen. Der Weg führt ein Stück über die Great Dividing Range und dann dem Meer entlang nach Port Douglas. Im diesem kleinen Städtchen findet heute ein Handwerkermarkt statt.

2660 es hatte sehr viele Besucher auf diesem Markt

2659 Besuch auf dem Handwerkermarkt in Port Douglas

Hier wird Zuckerrohr mit Muskelkraft ausgepresst.

Durch den Regenwald fahren wir weiter bis Cape Tribulation.

Leider war der Himmel wolkenverhangen. Das eindrückliche Meeresufer, wo der Regenwald bis zum Strand reicht sahen wir also nicht von seiner schönsten Seite.

2661 schöner Strand in Cape Tribulation

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In der Nacht setzte heftiger Regen ein. Unser Zelt hielt dicht. Innen war alles trocken, aber rings um unser Zelt war praktisch nur eine einzige Pfütze.

2669 wie dierekt aus dem Wasser gezogen

Pflotschnass haben wir alles zusammen gepackt. Leider mussten wir auch unseren ursprünglichen Plan, von hier dem Meer entlang auf einer Piste nach Cooktown zu fahren, begraben. Schon bei unserer Ankunft war nicht sicher ob dieser Track befahrbar sei. Nach den heftigen Regenfällen, die gemäss Prognose auch für die nächsten Tagen anhalten sollten, war an das Befahren dieser Strecke nicht mehr zu denken.

Also fuhren wir wieder retour, mit der Fähre über den Daintree River, diesmal kostenpflichtig. Unser nächstes Ziel, Innot Hot Springs. Nach dem kühlen Regenwetter freuen wir uns auf ein warmes Bad in den Pools von Innot Hot Springs.

An der Reception des Ressorts wurden wir sehr unfreundlich empfangen. Wir hatten den Eindruck, dass Gäste hier nur ein lästiges Übel sind. Trotzdem haben wir auf dem schönen Campingplatz noch eine kleine Parzelle für uns sichern können. Den Aufenthalt haben wir sehr genossen.

2690 sieht nicht heiss aus, aber es ist sehr

2692 diese zwei Frauen geniessen das Bad im Bach = Temeratur ca. 35°C

Der beim Ressort vorbei fliessende Bach wird wohl aus der selben warmen Quelle gespiesen. An gewissen Stellen ist das Wasser so heiss, dass man sich nicht hineinsetzen sollte, an anderen jedoch angenehm warm.

2686 das Aussen-Warmbad = und es gab 3 Indoor sprudelbäder mit 25°C, 35° und ein Heissbad mit 45°C,

Wir haben im Pool und im Sprudelbad das warme Wasser genossen.

Auf diesem Campingplatz wurden wir auch von verschiedenen Vögeln besucht. Einige waren sehr frech. Ohne Scheu versuchten sie unser Frühstück zu stibitzen.

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Auf einem Spaziergang haben wir diese eigenartig geformten Termitenhügel gesehen. Anders als die uns aus Afrika bekannten spitzen Hügel, sehen diese hier eher wie runde Erdhügel mit verschiedenen Einbuchtungen aus.

2684 hier sind die Termitenhügel anders als die Spitzen in Afrika

Wieder folgen wir einer Empfehlungen einer Reisebekanntschaft. Wir dürften die Undara Volcanic Region nicht verpassen, wurde uns ans Herz gelegt. Da dies sowieso auf unserer Route nach Darwin liegt haben wir in Undara einen Halt eingelegt.

Auf einer geführten Tour haben wir den Undara Volanic National Park erkundet. Der Vulkan ist vor mehreren Hundert Jahren das letzte Mal ausgebrochen. Die Lava floss über viele Kilometer über die Ebene. Nach vielen Jahren haben sich dann aus den Lavaflüssen sogenannte “Tubes” gebildet. Diese können nun besichtigt werden.

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2711 in diese Höhlen wachsen die Wurzeln von Planzen rein

2708 eindrückliche Lavaformationen und -farben

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Ein Spaziergang zeigt die grosse Ebene um den erschlossenen Vulkan.

2694 zwischen den Bäumen sieht man das Camp

Die Natur findet immer wieder einen Weg um sich, wie auf diesem Stein, auszubreiten.

2695 es braucht nicht viel Erde un schon wächst ein kleiner Strauch

Das Ressort von Undara ist geprägt von alten Eisenbahnwagen. Diese wurden zur Zeit der Dampfzüge auf der Strecke zwischen Brisbane und Cairns eingesetzt. Nun sind daraus eine Bar, ein Restaurant und verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten entstanden.

2697 alte Eisenbahnwagons bilden die Gaststätte

2699 die Bar = auch in einem alten Wagon

Wie in jeder Bar hier in Australien läuft auch in dieser ursprünglichen Umgebung der Fernseher.

2701 die Sitzgelegenheit in der Bar

Undara bis Borroloola auf dem Savannah Way

19. bis 23. August 2016

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Wir fahren auf guten Strassen weiter nordwestlich bis nach Croydon. Hier mitten im Outback übernachten wir auf einem guten Campingplatz. Im alten Hotel im Ort gönnen wir uns einen Drink.

2722 die Pub in Croydon alles noch wie um die 20. Jahrhundertwende als die Siedler sich hier niederliessen

2723 der Aufgang in die Hotelzimmer hinter dem Pub

Im General Store hat uns eine junge Deutsche bedient. Auf die Frage wie sie denn hier draussen gelandet sei, hat sie uns erzählt, dass sie und fünf weitere Backpacker durch eine Agentur hier einen befristeten Job erhalten habe. Sie bleibe etwa zwei Monate.

Der Ort war früher eine wichtige Eisenbahnstation. Davon zeugen noch einige rostige Elemente.

2720 die Touristeninfo in Croydon, sie geben auch Infos betreffend dem Strassenzustand

2721 vor der Touristeninf haben sie mehrere alte Maschinen ausgestellt

Für die nächsten Tage zum letzten Mal fahren wir auf einer geteerten Strasse nach Karumba am Gulf von Carpentaria. Der Campingplatz hier wird von Fischern bewohnt, die hier meist mehrere Monate bleiben. Sie fischen und füllen ihre Gefriertruhen um ihre Fänge dann später zu Hause zu geniessen. Am Samstag Abend fand der grosse wöchentliche Unterhaltungsabend statt. Der Fisch zum Nachtessen wird vom Management spendiert. Jeder bringt seine eigenen Getränke und Salat mit. Es werden die grössten Fänge prämiert und der “dümmste” Fischer wird erwähnt. An diesem Samstag war es ein Fischer der einen kleinen Haifisch (1,6 Meter) gefangen hatte. Das Dumme war, dass er ihm ins Maul gegriffen hat, was sich der Hai nicht gefallen liess. Seine Finger mussten an beiden Händen mit mehreren Stichen genäht werden. Damit ihm dies nicht wieder passieren soll erhielt er einen Knüppel um den Fisch zu töten bevor er ihm ins Maul greift. (Siehe Mann im Vordergrund)

2727 es sind die ähnliche Typen hier wie damals in Ceduna, in Südaustralien

Verschiedene Camper sangen Lieder. Einige Frauen versuchten sich gar als kleines Background Ballett.

2738 am Sonntag ist hier in Karumba Point auch noch ein kleiner Markt

Am Sonntag findet in Karumba Point ein kleiner Markt statt.

2739 wer Zeit hat und das Zeug dazu ist am Fischen, obwohl hier sich anscheinend Krokodile im Wasser sind

2741 so treppenartig sieht das Ufer aus

Strand von Karumba Point.

Nun nehmen wir den raueren Teil des Savannah Ways in Angriff. Über die recht gute Naturstrasse fahren wir durch die ebene Buschlandschaft bis Burketown (Northern Territory).

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Die Wolken sehen zwar bedrohlich aus, es hat jedoch in dieser Gegend schon seit fünf Jahren nicht mehr geregnet.

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Weiter dem Savannah Way entlang. Wir durchqueren mehrere Flüsse. Keiner ist jedoch gefährlich tief. Meist sind die Furten betoniert und daher leicht zu durchfahren.

Wir haben auf dieser Strecke die Grenze zum Northern Territory überquert. Am Nachmittag erreichen wir Borroloola im Gebiet der Aborigines. Unser Frosch wurde ziemlich durchgerüttelt und der Staub hat sich durch viele Ritzen eingedrängt.

2751 nach der Fahrt auf der Gravelroad sieht der Frosch nicht mehr so smart aus

2750 ein Sonnenuntergang in Borroloola

Abendstimmung in Borroloola.

Da Borroloola von Cape Crawford her auf einer geteerten Strasse erreichbar ist, sehen wir hier auch wieder die grossen Camperfahrzeuge mit denen die Australier unterwegs sind. Oft haben sie nach ihrer Pension ihr Haus verkauft und leben nun als Gray Nomades in ihren Fahrzeugen. Unten ein Beispiel von Zugfahrzeug und Aufleger.

2755 hier ein Zugfahrzeug für einen Campingaufleger

2756 der dazugehörende Aufleger = ein Riesending welches bis zu 500'000 $ kostet

Der Bericht über die Weiterfahrt im NT unter Northern Territory.

Grenze New South Wales – Sydney –Blue Mountains

26. April bis 3. Mai 2016

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Unser erster Stopp in NSW heisst Tathra das beim Mimosa Rocks National Park liegt. Auf einer Wanderung erkundeten wir die Moon Bay und die Nelson Bay.

1865 Moon Bay bei Tathra = eine Wanderung durch den Mimosa NP

1866 ein Blick zurück auf die Moon Bay

1869 der Waldweg durch den Mimosa NP

Franz hat einige Pilze gefunden, konnte sie jedoch nicht genau bestimmen.

1867 ein Röhrling (unbekannt für mich) gewachsen auf einem Termitenhügel

1868 keine Schneckenbisse oder Würmer (beides habe ich hier gar nie gesehen)

Der Platzwart hat uns den Tipp gegeben doch unbedingt die Kianinny Bucht zu besuchen. Am Morgen zwischen zehn und elf reinigen die Fischer hier ihren Fang und werfen die Fischabfälle ins Wasser.

1854 die Fischer von Tathra reinigen hier an diesem Betontisch ihren Tagesfang

Stingrays, Pelikane und Möwen streiten sich um die Beute.

1859 jetzt zieht er ab mit seinem Happen

1860 auch alle Vögel warten ob sie was zu fressen kriegen

Eine Frau wollte die Fische im Korb nochmals spülen, hat jedoch nicht bemerkt, dass darunter ein Stingray auf Beute wartet.

Die nächsten zwei Nächte verbringen wir in Ulladalla.

Abends hat uns ein Possum besucht. Es zeigte überhaupt keine Scheu. Ganz nahe bei der Kamera hat es versucht mit dem Objektivdeckel zu spielen. Das Foto ist leider nicht gelungen. Das Possum war zu nahe beim Objektiv.

1873 ein Possum besucht uns mit seiner Familie während des Nachtessens auf dem Campingplatz in Ulladulla

1875 von uns gibt es nichts zum Fressen, darum müssen sie für Futter graben

1878 ein Ausblick von der Hafenmauer in Ulladulla

Nun fahren wir weiter bis Sydney. Wir haben uns einen Platz etwas ausserhalb gesucht. Von hier aus ist es mit der Vorstadtbahn,  teils Untergrundbahn,  ca. 20 Minuten bis ins Zentrum.

1881 Bahnsteig im Untergrund von North Ryde

Wir sind in der Nähe der Hafenbrücke ausgestiegen und marschieren hoch über dem Hafen bis zum anderen Ufer.

1883 die Harber Bridge und die Skyline unten sichtbar

1884 unter der Harber Bridge mit Skyline und Opernhaus

1886 A

1889 der Fusssteg über die Harber Bridge

1891 die Boote die unter der Brücke durchfahren erscheinen eher klein wegen der sehr gossen Höhe der Brücke

1899 Harber Bridge vom Opernhaus aus

1887 Rundsicht über Teil des Sydneyer Hafen mit Oper und Brücke

Selbstverständlich sind wir dem belebten Quai entlang bis zum berühmten Opernhaus spaziert.

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1898 ein Hilly Billy am Musik machen um sich ein paar Dolars zu verdienen

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1902 ein Beweisfoto, dass wir auch in Sydney waren

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Brunnen beim Opernhaus vor dem Botanischen Garten.

1901 am Eingang zum Opernhausplatz steht dieser schöne Brunnen

Mit dem Bus und zu Fuss haben wir die Stadt weiter erkundet. Sydney ist sehr lebhaft. Es gibt viele Strassenrestaurants. Das Angebot ist vielfältig.

Im Stadtteil The Rocks fand ein Handwerkermarkt statt.

1895 ein kleiner Markt im Hafenbereich von Sydeny

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Die alte Kirche wirkt etwas verloren zwischen den Hochhäusern..

1905 ein eingeklemmtes älteres Gebäude zwischen den zuvielen Wolkenkratzern

Begrünte Fassaden an Hochhäusern.

1906 auf der Hop-On - Hop-Off Tour ein Haus das total mit grünzeug bewachsen ist

Ein Besuch des Fischmarkts war für Franz ein Muss. Er hat sich ein gemischtes Fischgericht zusammenstellen lassen und natürlich genossen

1913 Fische soweit das Auge reicht in allen Arten und Grössen

1917 Prawns, Crayfish und sonstige Krustentiere

1918 es gibt wirklich alles frisch und in jeder Menge zu kaufen

1919 billig ist es nicht aber frisch und in der grossen Ausführung

1920 mit der Gasflamme werden Muschelgerichte gratiniert angeboten

1922 auch ich habe meinen Teil genossen

Nicht weit ins Landesinnere liegen die Blue Mountains. Sie erhielten ihren Namen vom blauen Dunst der bei Sonnenschein gut zu sehen ist. Der Dunst wird erzeugt von den ätherischen Ölen die die vielen tausend Eukalyptusbäume absondern. Die Sonnenstrahlen brechen sich darin und die Gegend erscheint blau.

Katoomba liegt auf 1050 MüM. Das ist hier in Australien ein sehr hoher Berg. Bis jetzt ist es der höchste Punkt den wir erreicht haben. Die Luft hier oben war herbstlich klar und es blies eine kräftige Biese.

Bekannt ist die Felsformation “Die drei Schwestern”. Sie liegen hoch über einer Schlucht. Um den Touristen die Tiefe der Schlucht richtig nahe zu bringen wurde eine Seilbahn darüber gespannt.

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1925 die Aussichtsgondel in den Blue Mountain

1927 der Name der Blue Mountain kommt von dem blauen Dunst der über den Bergen liegt und der von den da wachsenden Eukalyptus-Bäumen kommt

1932 sie sind ein touristischer Anziehungspunkt

1933 auf unserer Wanderung haben wir noch einige anndere schöne Gesteinsformationen entdeckt

Es war recht kühl hier. Wir haben zum ersten Mal auf dieser Reise unsere Heizung benützt, um in gemütlicher Wärme unser Nachtessen geniessen zu können.