Schiffsreise

Anreise nach Hamburg

Am 31. Dezember haben wir uns von unserer Familie verabschiedet und unser Haus abgeschlossen.

Die erste Nacht haben wir in Bad Hersfeld im Hotel Waldblick verbracht. Helmuth, der Besitzer, war sehr gesprächig und hat uns bis zum Jahreswechsel unterhalten. Am nächsten Tag sind wir dann bis Hamburg weiter gefahren. Es wurde nun bestätigt, dass unser Schiff definitiv am 3. Januar Hamburg verlassen wird. Wir wurden aufgefordert um Zehn am Hafen zu sein. Das gab uns nun einen Tag Freizeit um einen Stadtbummel durch Hamburg zu machen.

a1003 auf einem Markt in Hamburg

a1004 das Hamburger Rathaus       a1007 eine Wahrzeichensäule auf dem Rathausplatz

a1008 am Hafen via a vis des Michels

Immer wenn Franz in Deutschland ist muss er eine Currywurst essen.

a1009 Wetterstimmung auf einer Hop on Hop off Tour Der Guide brachte sehr kernige Sprüche auf der Fahrt

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a1013 unser Quartier für die nächsten 30 Tage


Unser Zuhause für die nächsten 30 Tage


Logbuch der Schiffsreise von Hamburg nach Montevideo

3. Januar 2018
09.00 Uhr  Ankunft im Hafen in Hamburg Terminal O’swalskai
Problemlose Annahme des Frosches
a1011da wir 2 Stunden zu früh waren mussten wir uns noch etwas gedulden bevor wir abgeholt wurden zur Einschiffung11.00 Uhr  Gatedurchfahrt und warten auf einen NachzüglerEtwas schwierige Platzierung des Frosches auf der Grande Americaa1014 nach einem etwas difficilen einparkieren unter Anleitung des Schiffspersonals wurde der Frosch festbebunden Kabinenbezug und Verhaltensinstruktionen durch unsere Kabinensteward Alfredo
Essenszeiten 7.30, 12.00 und 18.00 Uhr
und zwar exakt

 


18.00 Uhr
  Ital. Essen, gut, mit Fisch (Squid)

Bücherlesen, Spiele machen und die andern Mitpassagiere kennenlernen

Es regnet aus Kübeln und der Wind bläst

 

 

Alles war gut und problemlos organisiert durch Sea Bridge

 

 

 

 

 

 

a1015 neben uns war dann ein deutsches Ehepaar mit ihrem mamutösen Fahrgerät

Innenkabine ist nicht gross, aber alles ist da
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Nicht Gaby’s Spezialwunsch

2 Italienerinnen
1 belgisches,
1 deutsches Ehepaar

4. Januar 2018

Neuer Tag ohne Regen aber stark bedeckt

Franz geht zum Frühstück, ich bleibe noch etwas liegen, Kaffee gibt’s auch später noch. Ein Spaziergang an Deck ist kaum möglich, der Wind ist stark und dazu regnet es auch noch. Wir bleiben den ganzen Abend im Aufenthaltsraum und spielen mit anderen Passagieren Rommey.

5. Januar 2018
Ein ziemlich heftiger Sturm hat die vergangene Nacht das Schiff durchgerüttelt. Wir haben trotzdem gut geschlafen. Es war vergleichbar mit einem Flugzeug das durch Turbulenzen fliegt.

6. Januar 2018
Heute wurden wir über die Sicherheitsvorschriften auf dem Schiff instruiert. In den nächsten Tagen wird auch eine Rettungsübung durchgeführt.

Das Wetter hat sich etwas gebessert. Der Wind ist nicht mehr so stark und wir sehen auch ab und zu die Sonne.

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7. Januar 2018
Nun haben wir uns schon etwas an den Tagesablauf auf dem Schiff gewöhnt. Wir finden auch den Weg durch die verschiedenen Gänge. Anfangs hatten wir das Gefühl in einem Labyrinth herum zu irren. Es gibt so viele Abzweigungen, Auf- und Niedergänge, dass uns die Orientierung  ziemlich Mühe machte.

8. Januar 2018
Die Rettungsübung hat heute stattgefunden. Für uns Passagiere war es einfach, wir mussten nur ins Rettungsboot einsteigen. Es wurde erklärt wie der Motor gestartet werden kann und wo sich Wasser und Lebensmittel befinden.

a1073 nach der Übung wird alles wieder geshlossen

a1074 die Manschaft übt noch weiter

Für die Crew war es schon komplizierter. Sie hatten einen Bombenalarm und mussten die Bombe suchen. Die wurde schliesslich in einem Büro gefunden und entschärft. Ein Crewmitglied wurde bei der Aktion verletzt und musste versorgt werden. Obwohl offiziell kein Arzt an Bord ist, gibt es doch ein kleines Spital.
Es ist jedoch ein Arzt an Bord, Uli, ein deutscher Passagier, ist Mediziner.

9. Januar 2018
Die Aussentemperatur ist schon merklich gestiegen auf etwa 20°. Das Wetter ist heute sehr veränderlich. Wir sehen kurz die Sonne und eine Stunde später regnet es.  Alfredo, der Steward, hat heute die Liegestühle auf Deck aufgestellt. Er meint, dass wir schon in den nächsten Tagen davon profitieren werden.
Morgen um die Mittagszeit werden wir zwischen Teneriffa und Gran Canaria durch fahren.

10. Januar 2018
Gegen Mittag entsteht Leben auf dem Deck. Wir sind zwischen den erwähnten zwei Inseln und auf den Telefonen erscheinen die ersten Balken die Empfang anzeigen.
Auch wir benützen die Gelegenheit um mit unseren Familien zu Hause zu telefonieren.

a1120 sofort noch anrufen, denn bald ist fertig mit dem Netzempfang

Obwohl ich meinen Geburtstag nicht wirklich feiern wollte hat die Küchenmannschaft irgendwie Wind davon bekommen. Nach dem Mittagessen wurde mit viel Trara ein riesiger Kuchen aufgefahren.

a1113 Geburtstagstortenüberaschung für Gaby gemacht vom Schiffskoch = sehr schönund gut

11. Januar 2018
Langsam ergibt sich ein Rhythmus im Tagesablauf. Aufstehen zwischen 7 und 8 Uhr, Frühstück und Kaffee trinken. Dann ein Spaziergang auf Deck oft verbunden mit einem Besuch auf der Brücke. Der neueste Wetterbericht und Informationen zu vorbei fahrenden Schiffen werden ausgetauscht.

a1083 es wird einem alles erklärt

a1085 es hat einige Rundsichtfenster

a1084 auch der Käpten begrüsst die Besucher immer und hat freude wenn man sich für seinen Arbeitsplatz interessiert

Da jetzt auf der Höhe des afrikanischen Kontinents das Wetter viel freundlicher ist, ist Spanisch lernen im Liegestuhl angesagt.

a1077 eine solche Übung macht müde

Plaudern mit den anderen Passagieren und der auf Deck anzutreffenden Crew und schon ist es wieder Zeit für das Mittagessen.

a1110 hier sieht man den Italiener Alfredo

a1105 alle geniessen die Sonnenwärme, denn wir sind nun schon ziemlich südlich und die Tage sind hier auch länger

Jetzt ist Mittagsruhe angesagt. Darauf folgt lesen, lernen, faulenzen und evtl. ein weiterer Rundgang auf dem Deck bis zum Nachtessen um 18.00 Uhr. Der Koch legt Wert auf Pünktlichkeit bei den Mahlzeiten.
Am Abend spielen wir Karten, Brettspiele oder wir sehen uns einen Film an. Zum Glück haben Uli und Kerstin eine grosse Filmsammlung dabei.

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Die Offiziere bei Tisch. Oben selbstverständlich der Kapitän,hier an Bord wird er Master genannt.

12. Januar 2018
Heute Nacht werden wir in Dakar ankommen. Der Master weiss noch nicht genau zu welcher Zeit er in den Hafen einfahren kann. Er muss darauf warten, dass ihm ein Lotse zugeteilt wird. Sofort nach dem Anlegen wird mit ent- und beladen begonnen.
Gleichzeitig haben wir heute erfahren, dass wir noch weitere Stopps an der afrikanischen Küste einlegen müssen. Nach Dakar wird noch Freetown und Banjul angefahren. Die zusätzlichen Stopps in Banjul und Freetown werden unsere Reise um ca. 5 Tage verlängern.

13. Januar 2018
Wir haben wie vorhergesehen in Dakar angelegt. Heute machen wir einen Stadtbummel. Um an Land gehen zu können benötigen wir einen Passierschein der vom Zoll ausgestellt wird.

a1172 Blick Richtung Stadt vom Brückendeck aus

a1173 die Nationalfahne unter welcher das Schiff fährt

Wir verlassen das Schiff zu Fuss. Schon am Quai werden uns SIM-Karten von Senegal angeboten.

a1174 im Hintergrund unser Schiff die Grande America Hier sind wir auf dem Weg zu einem Landurlaub in die Stadt Dakkar

Wir machen von dem Angebot gebrauch. Das ermöglicht es uns später über skype mit unseren Familien zu sprechen.
Wir werden von einem Vertreter der Grimaldi Group durch die Stadt geführt.

a1190 ein Kaffeverkäufer

a1191 die Prefektur von Dakkar ( Ratshaus)

a1193 Eingang zum Souk (Market)

a1215 eine schön dekorierte Führerkabine

a1177 wieder mal in einer richtigen afrikanischen Stadt mit allen Schmutz un triebigen Leben der Einheimischen

a1216 wieder zurück auf dem Platz der Unabhängigkeit liegt auf einer Seite noch das Haus des Handelsministeriums

a1221 heimatliche Gefühle in Dakkar

a1219 das Essen ist relativ gut (ausser Gaby's Huhn) und alles ist sauber

14. Januar 2018
Der Master wirkt heute sehr nervös. Das Abladen der Container geht nur sehr schleppend vorwärts. Anscheinend gibt es im Hafen nicht genug Lagerplatz für die Ladung.
Hier werden viele gebrauchte Autos ausgeladen. Die finden anscheinend reissenden Absatz. In der Stadt sahen wir viele Wagen mit CH und D Aufklebern.

a1169 jetzt werden auch die im Schiffsrumpf gestauten Altautos für Afrika ausgeladen

a1170 es gibt auch Transport- Bau- und Mienenmaschinen

a1156 wenn hier nur noch jemand weiss wo etwas steht zur Abholung

15. Januar 2018
Scheinbar hat nun doch alles ein gutes Ende gefunden. Das Entladen und Laden ist erledigt und unsere Reise kann nun weiter gehen.

Bis Banjul ist es nicht weit. Wir werden schon heute Abend noch dort ankommen.
Wir sind wie geplant bei Banjul angekommen, müssen jedoch noch eine Nacht ankern. Morgen soll dann die Einfahrt in den kleinen Hafen möglich sein.

16. Januar 2018
Obwohl der Lotse schon um 09.00 Uhr an Bord sein sollte, hat sich die Einfahrt in den Hafen verzögert. In Afrika herrschen eben andere Zeitbegriffe. Nun wartet die Crew mit missmutigen Gesichtern etwa zwei Stunden auf den Lotsen.

a1267 a1 einer der helfen muss beim Anlegen des Schiffes

Im Hafen von Banjul können nur zwei grosse Schiffe anlegen. Der Quai ist so kurz, dass unser Schiff nur mit der hinteren Hälfte am Quai liegt. Es musste so angelegt werden damit die Rampe geöffnet werden kann.

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a1267 a3 diese gelbe Stahlgerüst wird nun ausgefahren und dient dann als brücke zur Einfahrt aufs Schiff

a1267 a die Zufahrt zu der Hafenmauer an welcher unser Schiff liegt

Es kommen Zollbeamte an Bord. Wir benötigen ein Visum für Gambia ob wir nun an Land gehen oder nicht. Der Stempel in unserem Pass kostet 75 Euro pro Person.
Der Agent der Grimaldi Gruppe organisiert einen Tagesausflug für den morgigen Tag.

17. Januar 2018
Wir werden beim Schiff abgeholt und zu National Museum gefahren.

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a1272 irgend ein Monument, wenigstens nicht so prozzig wie in Russland

a1274 Statuen vor dem Museum

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a1275 eine Statue des Nationalsports Ringen = ich glaube aber dem hier hat die letzte Stunde geschlagen auf jedenfall hängt schon die Zuge raus

Oben Statuen im Garten des Museums. Wie rechts zu sehen ist, wird hier der Ringkampf gross geschrieben. Der Führer hat uns erzählt, dass jeden Sonntag Ringkämpfe stattfinden. Im Museum wird die Kolonialzeit sowie der Kampf um die Unabhängigkeit dokumentiert. Fotografieren ist verboten. The Gambia, wie es hier genannt wird, hat 1961 die Unabhängigkeit erreicht.

Weiter geht es nun zu einem Krokodilpark.

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Eingang zum Park.

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a1288 Ulli der Deutsche kann trotz Warnungen der Wächter nicht nahe genug an das Krokodil ran = unter Anleitung dürfen die Touristen gewisse Krokodile berühren

Uli schliesst Bekanntschaft mit einem kleinen Zeitgenossen.

a1294 eines der grösten Exemplare hier = ca. 3 Meter lang

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Mittagspause in Banjul.

Wir fahren zum Strand. Nach dem langen Aufenthalt auf dem Meer wollen wir nun einen Spaziergang am Meer machen.

a1300 nach dem Essen sind wir noch an den naheliegenden Strand gefahren und was sehen wir ein Schweizer mit Restaurant

Swiss Tavern am Strand von Banjul

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Noch ein Besuch auf dem Markt und wir fahren zurück zu unserem temporären Heim.

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a1320 nun kehren wir wieder auf unser wartendes Schiff zurück nach einem schönen Ausflugstag nach Banjul und Bakau

Während wir den Tag in Banjul verbracht haben, hat am Hafen ein kleines Kreuzfahrtschiff angelegt.

a1327 ein kleines Kreuzfahrtsschiff hat heute am leeren Hafenquai angelegt

a1330 die Polizeiband von Banjul kam um ein Empfangsständchen zu bringen, ebenso wurden von verkleidedeten Eiheimischen Tänze aufgeführt

Die Gambier haben sofort reagiert.und etwas Lokalkolorit auf den Quai gebracht. Es wurden Tänze aufgeführt und die Musik der Polizei hat aufgespielt. Auch ein Souvenirmarkt ist innerhalb kürzester Zeit entstanden.

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a1350 am nächsten Tag war ein Containerschiff an der Stelle des Kreuzfahrtschiffes

Abendstimmung im Hafen von Banjul.

18. Januar 2018
Die Crew ist immer noch mit der Ladung beschäftigt. Wir verbringen den Tag an Bord.

19. Januar 2018
Noch ein letzter Blick zurück auf die Stadt.

a1352 noch ein letzter Blick zurück nach Banjul's Nationalmonument bevor es für uns weiter nach Freetown geht

Wir legen ab und fahren Richtung Freetown.

a1353 der Lotse wird in den nächsten Minuten vom Schiff gehen und wir sind dann wieder unter der Leitung unseres eigenen Kapitäns

Das Schiff holt den Lotsen ab.

a1354

20. Januar 2018
Wir erleben eine ganz ruhige Fahrt über das flache Meer. Die in den vergangenen Tagen etwas stürmischen Winde haben sich gelegt.

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Leider können wir wieder nicht direkt in den Hafen von Freetown einfahren. Der Master hat uns mitgeteilt, dass wir eventuell bis zu drei Tagen hier vor Anker liegen müssen.
Das Thermometer ist bis auf über 30° gestiegen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Zu allem Unglück ist auch noch die Klimaanlage in Teilen des Schiffs ausgefallen. Die Crew hat sich, auch im eigenen Interesse, bemüht den Schaden so schnell wie möglich zu beheben.
Am Abend ist alles wieder in Ordnung. Wir können in einer gekühlten Kabine schlafen.

21. Januar 2018
Heute sind die Aussichten für die Weiterfahrt schon etwas besser. Es besteht Hoffnung, dass wir schon morgen, nicht wie vorgesehen erst übermorgen, in den Hafen fahren können.

a1370 ein Puzzle das wir nicht ganz fertig brachten

Christine und Franz beschäftigen sich mit einem Puzzle aus 1000 Teilen.

22. Januar 2018
Um 10.00 Uhr hat unser Schiff im Hafen von Freetown angelegt. Hier stehen grosse Kranen zum Löschen der Ladung bereit. Es geht zügig vorwärts. Geplant ist, dass wir den Hafen heute Nacht wieder verlassen können. Wir werden dann den afrikanischen Kontinent hinter uns lassen und Südamerika ansteuern.

a1371 Einfahrt nach Freetown

a1377 neben dem Kopf des Kapitäns ist auch schon der 2. Kran für das Entladen bereit

a1373 alle Passagiere sind an anlegen des Schiffes interessiert = passt es in der Länge oder hängt es noch in den neu zu bauenden Teil des Hafens

a1376 sofort nach den anlegen kam dieser Riesenkran angefahren um von unserem Schiff die Container zu löschen

a1378 es scheint dass dieser Hafen besser organisiert ist als die letzten beiden in Dakkar und Banjul

23. Januar 2018
Leider arbeiten die Lotsen hier im Hafen von Freetown nicht in der Nacht. Erst heute morgen kam dann einer an Bord und wir konnten den Hafen verlassen.
Nach etwa zwei Stunden Fahrt wurde der Schiffsmotor gestoppt. Wir lagen wieder einmal unbeweglich auf dem Wasser. Mitglieder der Crew wollten sich nicht im Detail zu den Maschinenproblemen äussern. Nach ca. einer Stunde wurde dann wieder Fahrt aufgenommen.

24. Januar 2018
Obwohl die Wachhabenden auf der Brücke noch gestern Abend sicher waren, dass in den kommenden Tagen immer die Sonne scheinen werde, hat es heute morgen recht stark geregnet. Die Temperatur ist gleich hoch, bei etwa 30° geblieben.
Heute Nacht werden wir den Äquator überqueren. Die Passagiere sind gespannt und möchten gerne wissen, ob die Crew eine Zeremonie vorbereitet hat.
Mittlerweile werden auf Deck eine ganze Kette von Flaggen aufgezogen.

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Das Bild gehört zu einem künstlerischen Projekt das Mariagrazia und Silvana während Ihrer Reise nach Rio erarbeiten. Über das Projekt werde ich noch ausführlich berichten.

Die Crew ist ständig mit Arbeiten zur Erhaltung des Schiffs beschäftigt. Zur Zeit werden Rostflecken am Kamin- und Lüftungsturm entfernt und der Turm neu gestrichen.

a1395 und wieder wird am Schiff dass und dies repariert = sie haben Zeit während der doch 6 Tage dauernden Atlantiküberquerung und das Wetter ist gut

a1146 auch in luftiger Höhe wird geschweisst

a1393 es mussten erst die Wasserabläufe auf den Decks gereinigt werden, damit man wieder einigermassen trocknen Fusse spazieren konnte

a1397 es ist der höchste Punkt des Schiffes und der Wind bläst da oben extrem stark

a1396 in sehr luftiger Höhe wird der Hauptsendemast gestrichen

25. Januar 2018
Nach der nächtlichen Überquerung des Äquators steht nun heute die Äquatortaufe für Passagiere und Crew die das erste Mal auf dem Meer die Reise von der nördlichen zur südlichen Halbkugel erleben an. Um 17.30 Uhr versammeln wir uns im Aufenthaltsraum und warten gespannt auf die Dinge die da kommen sollen.
Auf dem Durchgang hinter der Küche wurde ein Holzkohlengrill aufgestellt. Zur Feier des Tages gibt es Barbecue.

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Neptun wird mit Getöse angekündigt.

a1455 nun kommt Neptun mit viel Krach und Gongschlag angekündigt

Der Reihe nach werden nun alle Äquatorneulinge getauft.

Das jüngste Crewmitglied hat es ganz besonders hart erwischt. Er wurde mit einer Schüssel flüssiger Schokolade und einem Eimer Wasser übergossen.

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Jeder Täufling erhält ein Zertifikat mit seinem nautischen Taufnamen. Zur Stärkung wird auch gleich noch ein Drink serviert.

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Das Barbecue wurde serviert, der Master offeriert roten Wein, der Koch krönt die Festtafel mit einem wunderbaren Dessert.

a1490 auch die Offiziere die gerade nicht Wache haben sind an dem speziellen Dinner zugegen

a1502 so sehen die Menues aus die wir täglich erhalten = die Verpflegung ist abwechslungsreich italienisch und ohne grosse Wiederholungen

a1499 der Küchenchef der die immer guten Essen zubereitet     Der stolze Küchenchef

a1487 der Küchenchef hat wieder alles gegeben zur Äquatortaufe

Ende eines ereignisreichen Tages.

a1483 wiederum ein schöner Tag neigt sich dem Ende

26. Januar 2018
Heute wurden wir zu einer Führung durch den Bauch des Schiffes, den Maschinenraum, eingeladen.
Zuerst fällt die grosse Hitze auf. Im Kontrollraum mit seinen vielen elektronischen Überwachungsgeräten ist es etwas kühler.

a1508 die Hauptmotorüberwachung

a1509 Ohren zustopfen denn der Lärm ist fast unsäglich

Der erste Ingenieur verteilt Gehörschutzpfropfen. Der Lärmpegel in den Maschinenräumen
ist sehr hoch.

Neben dem eindrücklichen Schiffsmotor mit sieben Zylindern und einer Leistung von 11’500 kw gibt es drei Generatoren mit einer Leistung von je 1’700 kw, viele kleinere Motoren und zahlreiche Kompressoren. Die Stromversorgung hat eine Spannung von 400 Volt und eine Niederspannung 230 Volt. Für die ganzen Steuerungselemente steht ein 24 Volt Netz zur Verfügung. Das ganze Schiff muss gekühlt werden. Zur Kühlung wird Meerwasser angesaugt, gereinigt und dann als “Brauchwasser” für Duschen und die Toilettenspülung verwendet. Da das Wasser erst den Motor kühlt, ist auch kein kaltes Wasser in den Leitungen. Es gibt nur warm oder heiss. Das Abwasser wird in einem Tank gesammelt, aufbereitet und wieder ins Meer gepumpt.
Die ganzen Anlagen erstrecken sich über mehrere Stockwerke. Sie schliessen auch eine Werkstatt und ein Ersatzteillager ein.

a1505 heute werden wir durch den Maschinenraum mit Hauptantrieb und der Stromproduktion geführt vom 1. Ingenieur

a1506 der Hauptmoter mit 7 Zylindern mit je ca. 520 Litern Inhalt. 62 cm Zylinderdurchmesser und 1.92 Meter Hubhöhe

a1510 die Werkstatt mit einem Mech. der gerade ein Wellenende einschleift

a1513 Ein- und Auslasse sind an diesem Motor oben

a1522 die Hauptantriebswelle

a1514 ein ausgebauter Kolben

a1515 ein Zylinderkopf einer der drei Genetatorn die je 1700 kw produzieren = auf See auch mit Schweröl

Einer der drei 8-Zylinder-Generatoren

a1516 einer der 8 Zylinder-Generatoren

a1517 der Generatorenteil

27.Januar 2018
Für heute Abend haben Mariagrazia und Silvana einen weiteren Anlass organisiert.

a1433 auch die beiden projektverantwortlichen Frauen stehen im starken Wind ausgesetzt und freuen sich, dass sie trotz allen zusätzlichen Stopps zur richtigen Zeit in Rio ankommen werden

Links Silvana Vassallo die Galeristin und Mariagrazia Pontorno die Künstlerin

Es ist daher an der Zeit den Grund ihrer Reise auf der Grande America zu beschreiben.
Am 13. August 1817 begann die Reise der Leopoldina, Tochter des Kaisers Franz I von Österreich nach Brasilien. Leopoldina wurde im Frühling dieses Jahres mit Pedro Braganca, dem Sohn des Königs von Portugal, Brasilien und Algarve verheiratet. Der Bräutigam war nicht anwesend.
Leopoldina war eine gebildete Frau. Sie beschloss mehrere Wissenschaftler mit auf ihre Reise zu nehmen. Darunter waren vor allem Biologen aber auch Maler und Musiker. Im Laufe ihres nur zehn jährigen Lebens in Brasilien hat Leopoldina das Leben der Sklaven wesentlich verbessert und sich im Allgemeinen für ein besseres Leben der ärmlichen Bevölkerung eingesetzt. Sie förderte die Bestrebungen um Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal. 1822 wurde Brasilien unabhängig und Leopoldina wurde, in Abwesenheit ihres schwachen Ehemanns, zur regierenden Prinzessin von Brasilien ernannt.
Sie gebar neun Kinder wovon nur deren fünf, einschliesslich dem Thronerben Pedro II, überlebten. Leopoldina starb am 11. Dezember 1826.
Sinn der heutigen Reise ist es, die Reise von Leopoldina im 19. Jahrhundert und dieser Reise virtuell zu verbinden. In Rio de Janeiro wird im Oktober eine Ausstellung ihrer Arbeit zu sehen sein.
Der heutige Event war der Musik gewidmet. Mariagazia hat von einer Freundin eine Playlist erhalten die Musik des 19. Jahrhunderts und heutige vereint und somit wieder eine Verbindung dieser beiden Reisen darstellt.

a1543 alle sind in gelöster Stimmung

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Der Koch hat uns wieder mit wunderbaren Gebäck überrascht.

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28. Januar 2018
Ein ereignisloser sehr heisser Tag. Die Passagiere suchen mit den Liegestühlen einen möglichst schattigen Platz an Deck. Die Crew arbeitet trotz Hitze weiter an ihren Reparaturen.

a1390 dies ist kein Marsmensch oder Tuaregg sondern ein Filippino der mit der Reinigung des Schiffes beschäfftigt ist

29.Januar 2018
Wir kommen vor Vitoria an. Leider können wir erst morgen in den Hafen einfahren.

Hier unser erster Blick auf den Lateinamerikanischen Kontinent.

a1570 jetzt sehen wir das erste Mal den Südamerikanischen Kontinent bei Vitoria, Brasilien

Viele Schiffe liegen vor Anker.

a1571 wir müssen nun trotz der ersten Ausage des Kapitäns hier für die Nacht vor Anker gehen

30. Januar 2018
Kurz vor 2 Uhr nachmittags kommt der Lotse an Bord und steuert unser Schiff in den Hafen.

Die rot-weisse Flagge zeigt an, dass der Lotse an Bord ist. Die gelbe Flagge ist die sogenannte “Seuchenflagge” und darf erst entfernt werden wenn der zuständige Offizier des jeweiligen Landes seine Zustimmung gibt.

a1577 jetzt ist auch die Lotse an Bord-Flagge gesetzt

a1589 jetzt links an der kleinen Insel und anschliessend rechts am steilen Hügel vorbei Flussaufwärts (der Kapitän Schettino der Costa Constantia lässt Grüssen)

Der Hafen liegt scheinbar mitten in der Stadt. Wir fahren unter einer Brücke durch. Auf beiden Seiten liegen stark bebaute Hügel. Ein Tug-Boat begleitet uns und stellt sicher, dass wir nicht zu nahe ans Ufer fahren.

a1581 der hintere Schlepper Starbord

a1583 zum Glück ist die Brücke hoch genug gebaut

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a1587 ein Stadtteil vermutlich für die etwas weniger begüterten Stadtbewohner (sieht aber eigentlich sehr gepflegt und renoviert aus)

a1585 eine alte Infantrie Kaserne

a1590 es wird wirklich eng

Im Hafen wird das Schiff mit Hilfe der starken kleinen Boote gewendet.

a1603 ein anderer Frachter wird ebenfalls in die entsprechende Lücke geschoben

Helfer stehen bereit um die Seile entgegenzunehmen und das Schiff fest zu machen.

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Zwei grosse Kranen werden in Position gebracht.

a1600 jetzt weren die Hafenkräne in Position gebracht

a1604 die Hafenkräne sind schon riesig

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Dieses Schiff mit dem speziellen Aufbau wird zur Verlegung von Hochseekabeln benötigt.

a1605 ein Spezialschiff das Kabel auf den Meeresgrund verlegt

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Das Entladen geht zügig voran.

a1621 das geht ruck-zuck

Untere Anderem werden auch ca. 300 neue Autos vom Schiff gefahren und sofort auf Lastwagen verladen.

a1623 über die Rampe werden ca. 200 neue Autos (Porsches, Volvos, und andere Marken) ausgeladen und bereitgestellt für die Verladung auf Tieflader-LKW's

Schon nach sechs Stunden verlassen wir Vitoria wieder in Richtung Rio de Janeiro.

a1617 an dieser schmalen Stelle wurde gewendet

31. Januar 2018
Wir fahren an den Rio vorgelagerten Inselchen vorbei auf die Stadt zu. Leider ist unser Aufenthalt hier viel zu kurz. Wir können nicht an Land.

a1629 die vielen vorgelagerten Inseln von Rio

Schon bald ist der berühmte Christus von Rio sichtbar. Immer wieder versteckt er sich hinter Wolken.

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Die Einfahrt in den Hafen wird von einer Festung gesichert.

a1638 die Festung der Rio Hafeneinfahrt

Skyline von Rio de Janeiro

a1639 die Stadt Rio

Die grossen Bauten stehen am Ufer, den Hügel hinauf ziehen sich ärmere Viertel.

a1640 eine Favela in der Sonne

Eine Seilbahn auf den Ausflugsberg

a1644 die Seilbahn von Rio auf den Auslufsberg

a1647 der Strand Richtung Copacabana

a1649 nun werden die Lichtverhälnisse immer besser da das Schiff Richtung Norden dreht

Der städtische Flughafen von Rio bei der Einfahrt zum Hafen.

a1655 hat gereicht sonst wäre das Flugzeug gewaschen gewesen (mitsamt den Passagieren

Hier verlassen uns Mariagrazia und Silvana. Sie wollen verschiedene Leute treffen um die geplante Ausstellung im Oktober vorzubereiten.

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a1672 wir kommen noch in den Genuss des Schauspiel des sogenannten blauen resp. roten Mondes, ein Ereignis das das nächste Mal erst wieder in 7 Jaher stattfindet

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1. Februar 2018
Schon nach wenigen Stunden Fahrt erreichen wir den Hafen von Santos.

a1681 die ersten Fischerboote vor dem Hafen von Santos

Der Lotse kommt an Bord und führt unser Schiff sicher durch die enge Einfahrt an den Liegeplatz.

a1684 nun kommt bereits der Lotse

a1690 hier ist die Fahrrinne in den Fluss

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Fähren kreuzen den Hafen

a1697 jetzt kreuzen wir noch eine Fährroute auf welcher 6 Fähren gleichzeitig hin und her fahren = Brückenersatz

3. Februar 2018
In der vergangenen Nacht sind wir in Paranagua angekommen. Wir haben trotz der Andockmanöver ruhig geschlafen.

a1705 um ca. 23.00 Uhr sind wir in den Hafen von Paranagua eingelaufen. Wir waren schon im Bett und haben geschlafen

a1706 am Morgen hat sich uns dieses Bild geboten

a1708 wir haben eine der vordersten bekommen, denn wir werden vor Mittag wieder auslaufen Richtung Zarate (Argentinien)

Dieser riesige Hafenkran holt die Container vom Schiff und lädt auch wieder neue auf. Es werden auch viele Autos ausgeladen. Das Schiff kann ca. 3500 Autos auf verschiedenen Decks laden. Ausserdem haben noch ca. 1000 Container Platz.

a1711 und wieder ein Riesenkran der Liebherr entlät unsere Container doppelt so schnell wie die Bordkrane

 

Schon um 11.00 Uhr wird die Rampe wieder hochgefahren und die Fahrt nach Zarate beginnt.

4. Februar 2018
Auf der Fahrt nach Zarate werden wir  in kurzer Distanz zu unserem Zielort, Montevideo, vorbei fahren. In Zarate werden wir das erste Mal Gelegenheit haben Südamerikanischen Boden (Argentinien) zu betreten.

a1716 Montevideo unser Bestimmungshafen, aber zurest müssen wir noch weiter in den Rio del Plata nach Zarate fahren um dort Ladung zu löschen

5. Februar 2018
Noch auf dem offenen Meer in Richtung Zarate. Wir werden morgen in der Früh  in Zarate ankommen.

 

a1715 auf dem Weg nach Zarate fahren wir an Montevideo vorbei

6. Februar 2018
Wir haben in der Nacht in Zarate angelegt.

a1717 Zarate unser letzter Hafen vor Montevideo

a1724 ein Blick zurück zum Schiff

Wir machen einen kurzen Ausflug an Land. Die Stadt hat nicht viel zu bieten, also kehren wir bald an Deck zurück.
Zarate liegt nicht am Meer sondern an einem Fluss. Wir können aus unseren Liegestühlen zur Abwechslung etwas grünes Land sehen.

a1726 der Blick Flussaufwärts

7. Februar 2018
Wir verlassen Zarate am Abend und werden schon morgen in Montevideo eintreffen.

a1734 ein letzter Sonnenuntergang auf der Grande America

8. Februar 2018

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Alle Passagiere sind an Deck und sehen gespannt der Hafeneinfahrt entgegen.

a1740 Einfahrt in den Hafen von Montevideo

a1744 der Schiffsfriedhof

a1743 die uruguayanische Marine

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Endlich ist es soweit! Wir haben am Nachmittag in Montevideo angelegt. Aber wir können heute das Schiff noch nicht verlassen. Die Angestellten der Zollbehörde werden erst morgen Vormittag an Bord kommen.

9. Februar 2018
Nach einem kurzen Frühstück werden wir in die Ladedecks geleitet. Die Autos der Passagiere müssen sofort an Land gefahren werden.

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Wir warten auf die Agentin von Grimaldi, die uns helfen wird die Zollformalitäten zu erledigen.

a1753 und schon fährt die Grande America wieder ab zurück nach Europa (unser Hotel für die letzten 42 Tage)

Noch ein letztes Winken und die Grande America verlässt Montevideo.

Der letzte Akt unserer Schiffsreise: Die Pässe sind gestempelt und die Autos kontrolliert. Wir können los fahren.

a1770 jetzt haben wir die Zollabfertigung problemlos erledigt und verabschieden uns von unseren Mitpassagieren

Südamerika

Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.
                                                                                               Johann Wolfgang v. Goethe

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Karten aus dem Internet

Neuseeland Nord- und Südinsel

Nordinsel mit Cedric

Südinsel mit Cedric

 

Eine Rundreise mit Cedric

Am 3. Januar 2017 bin ich alleine gestartet auf den sehr langen Flug nach Auckland mit Emirates. Ich hatte wieder einen Zwischenstopp in Dubai. Da der Direktflug von Dubai nach Auckland bis auf den letzten Platz ausgebucht war, musste ich auf einen Flug mit zusätzlicher Zwischenlandung in Sydney auf die Quantas umsteigen. Cedric hatte die Ticket  mit der Möglichkeit von überfüllten Flügen provisorisch schon so ausgestellt. Also war es kein Problem zu wechseln. Aber Oha das Gepäck war nicht aus- resp. umgeladen worden. Die Dame am Schalter hat zwar gesagt dies sei kein Problem, das Gepäck  werde selbstverständlich um geladen. Ich musste dann in Auckland eine Woche auf meinen Koffer warten. Zum Glück hatten wir ja im Frosch genügend Kleider und alle andern Sachen nach der Australienumrundung mitverschifft.

1002 Flugverfolgung auf dem Bildschirm in der Kabine

1000 Sonnenaufgang beim Anflug auf Sydney

Am 5. Januar bin ich dann gelandet in Auckland und habe mir für die erste Nacht ein Zimmer in der City von Auckland des Juci-Reiseveranstalters (hauptsächlich Backpacker sind die Jucikunden) genommen. Wenn man nicht erwacht in der Nacht geht es, aber muss man mal zur Toilette und man zündet das Licht an, dann erschrickt man, denn alle Wände sind mit knalligem Lindengrün und Violett vollflächig gestrichen. Zur Farbunterbrechung sind so Sprüche und Vollbusige Pin-up Girls aufgeklebt.

1003 meine erste Übernachtung im Jucy Hotel in Auckland City

1004 Ausblick aus meinem Zimmer Der Preis war sehr angemessen, darum auch die Aussicht etwas beschränkt

Aussicht aus dem Juci Hotel.

Man muss sagen alles war sauber und das Frühstück konnte ich in der nahegelegenen Einkaufsstrasse geniessen.

Im Anschluss bin ich zum Verschiffungsagenten, der sein Büro gleich um die Ecke vom Juci Hotel hat, gegangen und habe Schlüssel, Wagenpapiere und das Carnet gegen die Bezahlung der Lagergebühren entgegengenommen. Ich bin dann mit dem Zug Richtung Süden in einen andern Stadtteil gefahren wo der Frosch in einer Halle auf mich gewartet hat. Alles war in Ordnung. Der Zoll und die Quarantäne-Leute haben den Frosch gleich nach der Ankunft im November 2016 untersucht und nichts zu beanstanden gehabt. Später habe ich dann festgestellt, dass ein kleiner Koffer mit Taschenlampen, Sackmessern und anderem Kleinkram vermutlich aufgesprungen war bei der Zollkontrolle und danach haben einige Sachen gefehlt. Es sind nicht wertvolle Sachen, aber es ist ärgerlich, wenn etwas fehlt das im Auto sein sollte.

Nun musste ich den Frosch noch durch die Neuseeländische Verkehrskontrolle bringen.

1007 in Neuseeland werden die Autos alle 6 Monate geprüft

1006 Frosch auf der Grube

Dies ist schon etwas spezielles.
Der Formularkrieg ist noch schlimmer als in der Schweiz. Die Formulare haben zwingend für das Kennzeichen eine 6-stellige Vorgabe. Was willst du da machen, wenn wir mit den Schweizernummernschilder 7- oder mehr Zahlen und Buchstaben haben. Da musste ein ranghoher Beamter kommen und der hat dann die Überlistung des EDV Systems ermöglicht. Dies war aber noch nicht alles, niemand wusste eigentlich welches die korrekten auszufüllenden Formulare sein sollten. Alles in Allem hat das Formulare ausfüllen ca. 3 1/2 Std. in Anspruch genommen, die eigentliche Fahrzeugprüfung dauerte nur gerade mal 10 Minuten.

So nun kann ich mit dem Frosch fahren, aber nur 5000 km dann muss ich wieder auf eine Behörde und mir die Bewilligung kaufen für Dieselverbrauch für zu fahrende Kilometer. Wenn das dann mal nur gut und einigermassen zügig geht.

1009

1010 der Nationalbaum Neuseelands

Der Nationalbaum Neuseelands

1011 Remoura Motor Lodge = erster Camping in Neuseeland

1013 der Stellplatz ist nicht gross, aber ideal gelegen = kurz in die Stadt und auf den Flughafen

Auf dem Remuera Motor Logde Camp habe ich für die Zeit bis Cedric kommt am 13. Januar und das Warten auf meinen Koffer mein Zelte aufgeschlagen. Gemäss Bewertungen von Gästen hätte dies ein schlechter Platz sein sollen, aber er war besser als sein Ruf. Still und in City Nähe.  Man kann von der Strasse ausserhalb des Camps den öffentlichen Bus ins Zentrum der 1,5 Mio. Stadt nehmen was ich auch sofort gemacht habe und eine Hop – On Hop – Off tour gebucht habe.

1046 und weiter geht es mit dem Bus. Es gäbe einiges zu erzählen aber für Fotos ist es ähnlich wie in andern Stätten

1019 der Fernsehturm von Auckland, das Wahrzeichen ist höher als der Eifelturm in Paris

1020 die Hafenkräne von Auckland

1022 Monument für den ersten gewählten Präsidenten von Neuseeland

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Einer der Busstopps ermöglicht den Besuch des wunderschönen im Unterwasserspiegel angelegten Aquariums mit den hier auf Neuseeland vorkommenden Meerestieren.

1029 hier gibt es aus nächster Nähe im natürlich angelegten Bereich Königspinguine

1030 dieses Wasser ist auf Antarktische Verhältnisse gekühlt

1031 die ganze Umgebung ist sehr kühl gehalten und damit fühlen sich die Tiere hier sehr wohl

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1036 Elefanten -Haifische

1037 das Wasser in dem die Fische hier leben ist direkt mit dem Meer verbunden, denn diese Fischarten leben alle in diesen Gewässern um Neuseeland

1040 halte keine grosse Lippe

1041 die Hai kann man von unten betrachten, denn man bewegt sich in gläsernen Tunnels durch das Meer

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1045 das offene Meer ist gleich über die Strasse neben dem Unterwassertank

Da ich während unserer Australienreise von Toyota einen Fahrzeugrückruf, betreffend Austausch des Airbags, erhalten habe musste dies eine Toyota-Werkstätte in Neuseeland erledigen. Wenn man diese Rückrufe nicht erledigen lässt, wird das Auto bei einer Rückkehr in die Schweiz als Fahruntauglich vom ASTRAG eingezogen. Dies wurde innerhalb von nicht ganz 2 Stunden super erledigt.

1015 die Toyotawerkstätte, welche den Airbag auswechseln muss auf Grund eines Werkrückrufes

1017 diese Strasse runter gibt es ein gutes Cafe in welchem ich die Zeit des Airbagsauswechselns überbrücken konnte

Ein Maori Monument

1018 ein Maori-Symbol im Hafen von Auckland

Als Cedric am 13. Januar morgens um 8.00 Uhr ankam, sind wir nach Erledigung aller Formalitäten aufgebrochen zu seiner ersten Wunschdestination. Wir haben uns so geeinigt, dass er bestimmen kann was er alles besuchen möchte während seines Aufenthaltes in Neuseeland. Ich habe ja anschliessend die Möglichkeit zusammen mit Gaby das zu besuchen, was wir dann für gut befinden. Gaby ist in der Schweiz geblieben und ist eingesprungen für das Kinderhüten während der 21-tägigen Neuseeland-Ferienreise von Cedric.

Unser erster Cafe-Stopp auf dem Weg nach Waitomo Caves wo Cedric Blackwater-Rafting und ich etwas ausruhen wollten.

1060 habe Cedric auf dem Flughafen abgeholt und wir fahren Richtung Waitomo Caves. Hier machen wir unsern ersten Halt und geniessen den guten Kaffee und die feinen Süssigkeiten

P1140051

Hier sind wir 2 Nächte geblieben und haben uns nebst dem Rafting die Glowworms-Cave angeschaut. Wir wurden da geführt, denn man kann nur mit Booten in diese Höhlen.

1087 Bäume sind mit einem sehr speziellen aber schönen Moos bewachsen

1089 die Hölenglühwürmer - Stränge(mit etwas längerer Belichtung, da mit man sie sieht)

Dies ist eine Aufnahme mit meiner Kamera vom Gummiboot aus. Man braucht eine sehr ruhige Hand dass nicht alles verwackelt ist.

Die untenstehenden Glühwürmer-Aufnahmen konnten wir nicht selber machen, dazu braucht es Spezialkameras, denn man darf keinen Blitz verwenden oder künstliches Licht sonst verschwindet der Leuchteffekt der Würmer.

1090 C HIGH RES Spellbound boat ride

1090 D HIGH RES Spellbound end of cave

1090 E HIGH RES Spellbound glowworm thread

1090 F HIGH RES Spellbound glowworm threads2

1090 K HIGH RES Spellbound Spirit Cave

Anschliessend haben wir noch andere kleine Höhlen und die Gegend bewandert und angeschaut.

1062 wir besuchen die allgemeinen Höhlen auf eigene Faust durch den dichten Wald

1068 die Durchgänge sind oft sehr schmal

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1071 Bäume wie sie in den Filmen zu Herrn der Ringe dargestellt wurden

1072 viel kleine und grössere Bäche durchziehen diesen schönen Naturwald

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1081 auch so ein Ungeheuer das da von der Höhlendecke hängt

1083 überall sieht man gefürchige Gestallten und Gesichter

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1086 hier sieht man einen Graben der durch Erdbeben und Erdverschiebungen entstanden ist und der sich immernoch bewegt

1090 B HIGH RES Spellbound aerial shot

1095 auf dem wunderschönen Waitomo Camping nach einem der vielen kurzen Regenschauern

Nach dem schönen Waitomo Camp sind wir mit einem Übernachtungsstopp im Wellington Top 10 Camp bereits morgens um 7.00 Uhr zum Fährhafen gefahren für die Einschiffung zur Südinsel.

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1112 Plan der Fahrroute

1103 wir haben Glück, das Meer ist äusserst ruhig

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1113 das Schiff fährt an einigen Muschelproduktionsinseln vorbei

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1123 voraus liegt unser Zielhafen Picton

1124 diese Schiffe können fast an Ort wenden

Als wir wieder festen Boden unter den Rädern des Frosches hatten, sind wir auf der sehr malerischen Küstenstrasse “Charlotten Highway” Richtung unseres ersten Übernachtungsplatzes auf der Südinsel, in Collingwood an der Nordküste, gefahren.

1125 jetzt sind wir wieder mit festem Boden unter den Rädern und fahren auf dem malerisch geführten Charlotte Highway

1132 auf dem Weg zu einem Lookout

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In Collingwood haben wir uns für zwei Nächte eingeschrieben.
Am nächsten Tag wollten wir uns etwas sportlich betätigen und haben uns für einen Kajakausflug entlang der schönen Küste entschieden. Als wir beim Bootsverleier vorsprachen hat dieser gesagt, dass er an diesem Tag keine Kajakführungen macht. Er meinte, dass das Meer innert ca. 1-2 Stunden nicht mehr befahrbar sei mit diesen Plastikschalen. Er hat uns angeboten, dass wir auf eigene Faust bis es uns zu gefährlich erscheint (für ca. eine Stunde) rausfahren sollten. Das haben wir dann gemacht und das ruhige Wasser noch genossen bis es dann ziemlich schnell weisse Schaumkrönchen gab. Wir waren nicht unglücklich, dass wir wieder an Land gehen konnten, denn die Schulter und Rückenmuskeln waren bei uns beiden nicht auf dem vollen Trainingsstand der notwendig ist um diese Ruderei über Stunden mitzumachen.

1135 wir sind mit dem Kajak auf erkundungstour aber leider war dies nur für ca. eine Stunde möglich , da danach das Meer sehr rauh wurde

1137 diese Vögel lassen sich von Wind und Wellen nicht irritieren

Als Belohnung für die anstrengende Paddlerei, haben wir uns auf Empfehlung des Kajakvermieters, zu einem ausgezeichneten Cafe und Kuchen in einem Aussichtsrestaurant entschlossen.

1138 nach dem Kajakausflug geht es in ein wunderschönes auf einer Anhöhe liegendes Cafe

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Überall entlang der Strassen gibt es die farbenprächtigen Blumen, Sträucher und Bäume (hier wieder der Nationalbaum Neuseelands)

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Am späteren Nachmittag sind wir dann noch zum nördlichsten Küstenabschnitt der Südinsel gefahren. Da sind die berühmten Felsen im Meer mit den ausgewaschenen Löchern. Da diese nur bei Ebbe ganzheitlich zu betrachten sind, mussten wir leider vor Dunkelheit wieder zurück und konnten keine Fotos machen. Der wunderschöne Sandstrand hat uns jedoch für diesen Mangel entschädigt. Wir haben sehr schöne Eindrücke von der malerischen Bucht und der umliegenden Landschaft mitnehmen können.

1142 Cedric wollte mit den Schäfflein spielen und es sollte eine Aufnahme von beiden geben au nächster Nähe

1145 zu Fuss geht es an die Beach

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1149 an der Beach angekommen sieht man im Hintergrund die wasserumspühlten und durchspühlten Felsen

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1154 wie ein modernes Gemälde

1155 und zurück zum Frosch

Da für die nächsten 2 – 3 Tage starker Regenfall angesagt war haben wir uns entschlossen für die nächste Nacht ein gebautes Dach über dem Kopf zu haben. Cedric hat dann das wunderschöne Kikiwa-Homestead mit 3 B & B Zimmern ausfindig gemacht. Dies war wirklich ein Highlight. Die Besitzerin hat uns nach dem Empfangsapero mit einem hervorragenden Antipasto verwöhnt. Auch haben wir noch ein Ehepaar, welches zu einer Hochzeit in Christchurch hier halt gemacht hat, kennengelernt. Er ist Polizeivorgesetzter der Tauchgruppe im südlichen Teil der Nordinsel in Wellington. Wir wollten ihn zu einem Cafe auf unserer Rückreise nach Auckland treffen. Leider wurde dann nichts daraus, da er bei einem Einsatz war als wir in Wellington waren. Ich werde dieses Treffen mit Gaby später nachholen.

1162 hier haben wir Bruce und seine Frau kennengelernt. Er ist Chef der Tauchpoliei in Wellington . Wir werden ihn auf dem Rückweg besuchen

1161 Cedric hat per Internet diese wunderschöne Anwesen ausfindig gemacht und eine der 3 zur Verfügung stehenden Zimmer gemietet

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1166 in diesem Haus wurden wir von den Besitzern mit gutem Essen und frundlichster Gastfreundschaft empfangen und verwöhnt

1167 es hat bis wir abfuhren stark geregnet und so waren wir über den Entscheid mit einem festen Dach über dem Kopf richtig gelegen

Am Nächsten Tag sah es immer noch sehr regnerisch aus. Wir wollten via Lake Rotoriti Richtung Hanmer Springs über die wegen der Landschaft empfohlene Rainbow – Gravelstrecke fahren. Wir wurden dann aber durch eine grosse Tafel und ein Gespräch das Cedric mit dem bei der Tafel stehenden Autofahrer hatte, davon abgehalten durchzufahren. Alle Flüsse hätten Hochstand und seien nicht passierbar. Cedric hat auch erfahren, dass die einzige Strasse die noch nach Süden führt ebenfalls vorübergehend geschlossen sei wegen Erdrutschen. Die Ostküstenstrassen waren ebenfalls für die nächsten Monate, allenfalls Jahre, gesperrt wegen Wiederinstandstellung nach den Erdbeben vom letzten Jahr.

1168 die Berghänge am nahegelegenen Lake Rotoriti waren ganz verhangen, sonst hätten wir einen Ausblick auf verschneite Bergspitzen gehabt

1171 in diesem und in den meisten Seen und Flüssen gibt es hier Aale mit beträchtlicher Grösse

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1172 die einzige Verbindungsstrasse Richtung Südteil der Insel wurde in der vergangenen Nacht ebenfalls verschüttet und so mussten wir uns mit etwas Verzögerungen abfinden

1174 alle andern Strassen hatten ebenfalls Durchgangssperre wegen den Regenfällen und die Küstenstrasse ist bis auf weiteres Gesperrt wegen der letztjährigen Erdbeben

1176 wir werden relativ spät in Hanmer Springs ankommen und das fotografieren sein lassen, denn wir werden da die heissen Quellen nutzen so lange wie möglich

1177 die Flüsse führten sehr viel Wasser nach den starken Regenfällen, aber man sagte uns dass innerhalb kurzer Zeit sich dies wieder beruhigen wird

Nach dem der Regen aufgehört hat sind wir überall problemlos nach Hanmer Springs mit den warmen Badequellen gefahren. Fotos haben wir von Camp keine gemacht, denn wir wollten uns mal richtig in den warmen Wassern entspannen. Wir haben es wirklich genossen die verschiedenen Becken zu benutzen. Es war alles da vom ganz heissen bis zu den kühleren, vom stark stinkenden bis zum geruchlosen Becken. Als wir dann rauskamen war es schon dunkel.

Am Tag danach sind wir an vielen immer noch stark wasserführenden Flüssen vorbeigekommen. Wir haben uns Zeit gelassen mit fahren und einige Stopps eingelegt, denn das Wetter war wider erwarten besser.

1178 am Tag nach den entspannenden heiissen Quellen geht es weiter nach Lake Tekapo

1179 diese Brücke hat genug Abstand zum Fluss

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1183 sie ist so hoch, dass man von hier aus Bunggi Jumping macht

1186 auf diesem und andern Gewässern bieten sie sogenannte Jetboot Tripps an

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Am Abend wollen wir am Lake Tekapo campieren. Da gibt es ebenfalls heisse Quellen zum baden.

1199 hier sind wir früh genug um einen angemessenen Spaziergang dem See entlang zu machen = das Bad in der nahegelegenen heissen Quelle werden wir auf morgen früh verschieben

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1205 die ganzen Berghänge sind mit weissen Wolken wie eingehüllt

1206 die Wolken sind wie eine Walze und bewegen sich kontinuirlich

 

 

 

 

 

 

 

 

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1210 selbst die gewöhnlichen Baumwurzeln sehen wie Gewächse aus einer verwunschenen Geschichte aus

1211 der Camping von der andern Buchtseite aus

1213 die Berge in der Abendstimmung

Am nächsten Morgen sah die Bergkette, die tags zuvor durch die Wolken eine schöne Stimmung erzeugt haben, sehr nüchtern und kahl aus.

1218 die klare Bergsicht am nächsten Tag

Vor der Weiterfahrt zu den Moreaki Boulders haben wir noch die heissen Badequellen genutzt. Sie liegen unmittelbar hinter dem Campingplatz, also konnten wir nach dem ausgiebigen Frühstück zu Fuss dorthin spazieren.

1219 vor dem zusammenpacken bevor wir ins Thermalbad gehen und anschliessend weiter nach Moreaki zu den Boulders fahren

Ungefähr auf halbem Weg zu den Moreaki Boulders sind die markanten “Clay Cliffs” (Lehmabbrüche). Wir haben da einen Teil des Weges zu den Cliffs zu Fuss zurückgelegt. Wir wollten uns so gut es möglich war auch etwas wandern auf unserer Rundreise.

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1228 Aussicht von den Clay Clives

Das Wetter war sehr wechselhaft und manchmal war die Sonne nur durch die Wolkendecke milchig sichtbar. Die Landschaft bekam durch diese Lichtverhältnisse einen mystischen Touch, wie etwas verwunschenes.

1230 die Sonne verdeckt von einer milchigen Wolkendecke = Stimmung wie in einer Mondnacht

Ebenso haben die Auswaschungen des Lehmes etwas märchenhaftes, überall sieht man Gesichter und Figuren.

1232 auch hier sieht man überall Gesichter und Figuren

Cedric versucht es noch mit etwas klettern, aber der Grund ist sehr bröckelig.

1236 aber alles ist sehr bröckelig und so geht der Weg nicht sehr weit nach oben

1237 hier sieht man das Grössenverhältnis

1239 auf dem Fussmarsch zurück zum Frosch

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Bei einem weitern Zwischenstopp wollen wir die seltene und kleinste Pinguinart sehen. Leider haben wir später erfahren, dass diese gefährdeten Pinguine erst um 20.30 Uhr als gesammelte Mannschaft aus dem Meer geholt wird. Die grössern Meeresräuber warten sonst auf diese “Leckerbissen”.

Dies war der einzige Pinguin den wir hier sahen.

1245 wenigstens gross ist er

1241 unser nächster Zwischenstopp in Oamaru. Hier wollen wir die ansässigen Pinguine sehen

1243 der Kinderspielplatz = alles in riesiger Ausführung auf einer Fläche die in der Schweiz eine halbe Gemeinde einnimmt

Nachdem wir uns auf dem Moreaki Camping eine Cabin gemietet hatten (für die Nacht war starker Regnen angesagt), wollten wir die nur hier vorkommenden noch seltenere Gelbaugen – Pinguine besuchen an der in Moreaki Küste. Als wir dahin kamen haben wir nur eine Seehundkolonie vorgefunden. Als wir schon auf dem Rückweg waren haben wir in weiter Ferne zwei dieser seltenen Tiere gesehen und konnten sie wenigstens mit dem Teleobjektiv fotografieren.

1246 nach dem wir uns eingeschrieben haben auf dem Moreaki Camping (Besitzer ein Basler, der das erstemal ein Schweizerauto auf dem Platz hat) wollen wir die sehr seltenen Gelbaugenpinguine besuchen

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1255 gemäss Bildern sollte dies ein Austernfischer sein, aber ich glaube der findet hier sicherlich keine Austern oder vielleicht bin ich auch falsch in der Bestimmung

1265 eine schöne Bucht, aber wo sind die Pinguine

1267 dann entdecken wir sie ziemich weit weg. Wir können sie nur mit dem Teleobjektiv etwas heranholen

Der Betreiber des Moreaki Campings ist ein waschechter Basler mit entsprechendem Schweizerdialekt. Er hat uns für das Abendessen ein kleines aber sehr feines, rustikales Lokal Namens “Fleure” in Moreaki empfohlen. Wir haben da eine Platte für zwei Personen mit fünferlei frischem Fisch und wunderbares Gemüse mit feinen Kartoffeln genossen. Dazu gab es wunderbaren neuseeländischen Pinot Blanc. Dies war ein weiteres kulinarisches Highlight.

In der Nacht kam dann wirklich Regen auf und wir waren froh, dass wir unser Zelt nicht nass einpacken mussten. Der Regen hat auch noch weiterhin angehalten. Wir sind aber trotzdem an den Strand, denn wir wollten unbedingt die berühmten Boulders sehen. Dazu kann man bei Wikipedia genaueres über die Entstehung nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Moeraki_Boulders

1269 nach einem vorzüglichen Abendessen mit 5erlei Fisch schlafen wir beim Basler in einer Cabin. Am nächsten Tag schifft es immer noch.

1270 wir gehen trotzdem zu den berühmten Bouldersteine an den Strand   1271

1272 zu Moeraki Boulders gibt Wikipedia genauere Auskünfte zur Entstehung    1273 der ist in die Brüche gegangen

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1278 das bafliessend Wasser hinterlässt wunderschöne Zeichnungen im Sand

Moreaki war unser südlichster Reiseort. Ab jetzt geht es wieder Richtung Norden.

Unser nächster Übernachtungsstopp für 2 Nächte wird Kaikoura sein. Dieser Ort liegt an der Ostküste und war beim letzten Erdbeben vom letzten Jahr stark betroffen. Es gibt nur noch eine Strasse von Süden, welche provisorisch repariert wurde. Bahnlinie und die andern Strassen sind sehr stark beschädigt und verschüttet. Wir haben erfahren, dass es noch Monate, wenn nicht gar Jahre dauern wird bis wieder Normalzustand herrschen wird.

1279 nach einer Fahrt durch und über erdbebenbeschädigte Strassen kommen wir nach Kaikoura

Hier auf dem schönen Kaikoura Camping wollten wir mal einen Tag richtig ausspannen.

1280 nach einem regnerischen Zeltaufstellen kommt die Sonne und sofort ist alles gleich trocken

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Zu einer Art Abschiedsessen, denn Cedric fliegt bereits in 4 Tagen wieder in die Schweiz zurück, haben wir uns der hier vorkommenden Spezialität, dem Craifisch” angenommen. Es war SUPER. Früher habe ich ja für diese Krebsart in Südafrika getaucht. Da gab es als Essen nicht nur einen, sondern 2 oder noch mehr pro Person.

1281 als eine Art Abschiedsessen haben Cedric und ich uns ein Superessen mit Craifisch genossen

Unsere Absicht war über die Rainbow Road, welche wir beim südlich fahren wegen übervoller Flüsse nicht befahren konnten, auf dem Rückweg nach Norden zu nehmen. Wir haben uns über die Möglichkeiten in Hanmer Springs im Informationsbüro erkundigt. Es hiess alles gut mit einem 4×4. Und so machten wir uns auf den Weg. Ausserhalb von Hanmer Springs haben wir noch einen kurzen Halt eingelegt. Beim wiedereinsteigen in den Frosch hat Cedric einen kurzen Blick unter das Auto gemacht und  —- Oha —- da hängt was runter. Nach kurzer Analyse habe ich dann gesehen, dass ein Ferderblatt der hintern linken Feder gebrochen ist und wir die Hälfte irgendwo verloren haben. Die andere Hälfte hing an der Bremsleitung auf die Strasse runter.
Wir haben dann eine Garage in Hanmer Springs ausfindig gemacht und sind nach provisorischer Reparatur zurückgefahren.
Als wir dem Garagisten den Schaden gezeigt haben, hat er gesagt: alles neu zusammenstecken, die fehlende Mutter ersetzen und das ganze Federnpaket zusammenschrauben was das Zeug hält. Er hat dies innerhalb von einer 3/4 Stunde erledigt für ein “Trinkgeld”. So sind wir dann mit nur 6 Federnblättern auf einer Seite losgefahren, aber nicht über die Gravel – Rainbow Road, sondern haben die geteerte Strasse benutzt. Cedric kommt einfach nicht über diese Gravelroad. Er wollte dies mal erleben. Vielleicht gelingt es bei einem nächsten Versuch.
Die neue Feder haben wir noch während der Fahrt nach Picton via eines Neuseeländischen Händlers in Australien bestellt. Jetzt kann ich nur hoffen, dass das richtige Teil kommt und die gebrochene Feder ersetzt werden kann.

Nach einem weiteren Übernachtungstopp in Murchinson, dem letzten auf der Südinsel wollten wir noch ein Weingut besuchen. Von Max Misteli, einem Pilzlerkollegen habe ich die Empfehlung für das Weingut von Hans Herzog in Blenheim erhalten. Hans Herzog ist Schweizer und hat früher das Restaurant Taggenberg in Winterthur geführt. Jetzt baut er hier auf der Südinsel auf 11,5 ha Biologischen Wein an. Nach einer kleinen Führung durch den Weingarten und die eigene Kellerei haben wir mit noch 4 Amerikanern zusammen die Weine degustiert. Ich war überrascht wie gut diese sind.

Anschliessend haben Cedric und ich unter den Platanen im Gutsgarten ein kleinen Lunch zu uns genommen. Natürlich haben wir einen schönen Wein dazu getrunken.

1284 wir wollten von Anfang an ein Weingut besuchen und haben uns nach Infos in der Schweiz bei Max Misteli für das Gut Herzog entschieden

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1288 ein gut ausgebildeter Guide erklärtuns und ein paar Amerikanern Geschichte und Weinbau des Gutes

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1291 hier wachsen wunderbare Weine, sogar biologische sind hervorragend

1294 gute Mengenrechnung

1293 das heutig Wohnhaus der Besitzer

1295 unter diesen Bäumen haben wir ein schönes Ribeysteak gegessen

1297 im Hintergrund die Weinkeller

Nun sind wir wieder in Picton, unserm Fährhafen angekommen.Wir werden mit der letzten Fähre nach Wellington rüberfahren. Ankunftszeit ca. 22 Uhr. Wir haben im selben Platz in dem wir auf der Runterfahrt Halt gemacht haben ein Cabin reserviert. Als wir ankamen auf dem Platz wussten wir, dass die Reception nicht mehr besetzt ist. In einem kleinen Tresor ausserhalb des Büros war ein Schlüssel und alle notwendigen Angaben hinterlegt. Es hat bestens geklappt.

1298 zurück im Hafen von Picton

1299 wir warten auf die Fähre

1300 die Konkurenz ist zuerst hier

1301 aber nicht lange danach auch unsere Fähre und so können wir bald einschiffen

1302 zuerst die LKWs

1303 dann die PW's

1304 reinfahren und an Bord das Auto für die Ausfahrt kehren

1306 was hier Spritzt ist der normale swell des Meeres hier

1310 da muss etwas wichtiges stehen

Am Morgen wollten wir, wie auf der Südinsel abgemacht, uns mit Bruce dem Tauchpolizisten zu einem Cafe treffen. Daraus wurde nichts. Wie wir später erfahren haben musste er zu einem Einsatz fliegen. Wenn ich das nächste Mal in der Wellingtoner – Gegend bin mit Gaby, werde ich diesen Treff nachholen.
Cedric und ich sind dann halt alleine in eine französische Confiserie und haben exquisiten Cafe, Schokoladekuchen und ich ein richtiges Gipfeli genossen.

1311 im Louis Sergant, eiem der besten Cafes und Conficerie in Wellington geniessen wir ein leckeres Gipfeli (Schweizeraert) und ein Schokokuchengedicht bevor wir nach Lake Taupo aufbrechen

1312 von hier rufen wir Bruce Adams (Tauchpolizist) an, aber er ist auf einem Flug und kann nicht antworten

Bevor wir Wellington verliessen haben wir noch einen kleinen Bummel durch das Hafengelände gemacht.

1314 etwas Wellingtoner Hafen

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Wir sind via “neuseeländischem Dessert”, vorbei an Schneebergen zum Lake Taupo gefahren. Hier hat uns wieder eine warme Badequelle erwartet.

1317 auf dem Weg nach Norden fahren wir durch ein Desert und an den Schneebergen (Ngauruhoe 2291m) vorbei

Nach der Nacht im wunderschönen DeBretts Camp mit eigener heisser Badequelle, sind wir zu den nördlich gelegenen heissen Quellen (nicht zum baden) und Geysiren gefahren.

Dies war für Cedric die letzte Sehenswürdigkeit.

1319 nach einer Nacht auf dem Super Campingplatz DeBretts LakeTaupo, mit heisser Badequelle besuchen wir noch die Geisire von Orakei Korako

1320 mit diesem ausgehöhlten Stämmchen wurden früher die ersten Touristen zu den heissen Quellen gebracht

1321 heute geschieht dies viel sicherer und komfortabler

1323 ein schöner Broadwalk führt einem sicher durch die Geysirelandschaft

1325 fast wie Kapadokkien in der Türkei

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1328 überall kocht und dampft es

1329 und stinken nach Schwefel tut es an einigen Stellen sumässig

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1354 die blubbernde Moormasse

1376 eine Grille die sehr viel Lärm macht, denn sie zirpt nicht nur sondern sie trommelt auch mit den Beinen

Jetzt sind wir wieder in Auckland, dem Ausgangsort, angelangt. Wir haben einiges erlebt von dem es keine Fotos oder andere Aufzeichnungen gibt. Sie werden nur in unseren Köpfen bestehen bleiben. Dies ist auch richtig so, denn jeder erlebt eine Reise dieser Art anders. Es ist wie etwas persönliches. Vermutlich kann man dies erzählen um jemand anderm einen Eindruck zu vermitteln. Am Besten ist es aber, solches selber zu sehen und erleben.

Bis bald, wenn ich mit Gaby auf ähnliche Neuseeland – Rundreise gehe.

Die ersten Reisetage auf der Nordinsel von Auckland bis zurück nach Auckland

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Die auf der Karte rot eingezeichneten Linien betreffen die Reise von Gaby und Franz, blau ist die Rundreise von Cedric und Franz.

Nachdem Cedric zurück in die Schweiz geflogen ist, hat Gaby den langen Flug nach Neuseeland in Angriff genommen. Der Flug verlief problemlos, schön wäre wenn Neuseeland nicht ganz auf der anderen Seite der Welt liegen würde. Der Flug wäre dann wesentlich angenehmer. Franz hat mich pünktlich am Flughafen in Auckland abgeholt. Der Campingplatz lag nur eine kurze Fahrt weg. Dann war erst einmal ausruhen angesagt.

2000 unsere nächste Station = Hot Water Beach auf der Coromandel Halbinsel

Schon am nächsten Tag fahren wir weiter. Unser Ziel ist die Hot Water Beach auf der Halbinsel Coromandel.

Das Besondere an dieser Beach sind die versteckten heissen Quellen. Beim Campingplatz bekommt man Schaufeln. So ausgerüstet macht man sich auf zur Beach. Nun ist schaufeln gefragt. Nach ein paar vergeblichen Versuchen entdecken wir eine heisse Strömung.

2016

2018 nun muss noch das Ganze tiefer gemacht werden

2019 viele Leute setzen sich in den warmen Pflotsch resp. Sand wir sind reingestanden und haben die Wärme so genossen

2011 hier gibt es noch austrettendes heisses Wasser

Das ganze Vergnügen kann nur bei Ebbe genossen werden, Bei Flut ist dieser Teil der Bucht unter Wasser.

2006

2008

2022

Am nächsten Morgen unternehmen wir eine Wanderung zur Cathedral Cove.

2027 wie wenn ein grosses Lebewesen diesen Stein in den Fängen hätte

2026 auf diesen Inseln sind keine fremden Lebewesen wie Kaninchen, Raten und vieles mehr

2012 diese Spinne macht hier spezielle Neste

Spinnennetz im Gebüsch.

2013

Durch einen lichten Wald mit immer wieder schönen Ausblicken aufs Meer wandern wir ungefähr eine Stunde bis zur Cathedral Cove.

2030 auf einer Seite liegt die Cathedral Cove, ein vom Meer ausgewaschener Steinbogen

2031 beim Durchblick sieht man auf der andern Seite ein ebenso markanter Felsen im Meer

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2036 an diesem Felsen kann man die Gewalt des Meeres erahnen = in absehbarer Zeit wird auch dieser Brocken fallen und vom Meer verschlungen

Der Rückweg bis zum Parkplatz erwies sich als recht schweisstreibend. Einen kühlen Drink haben wir uns redlich verdient.

2023 auf einem Ausflug sind wir zu der Cathedral Cove gefahren und mit einem ca. 1,5 Stunden Marsch haben wir die Küste mit dem Katedralen-Bogen erreicht

Das Baden im heissen Wasser von Hot Water Beach vom vorigen Tag hat uns zugesagt, also sind wir nochmals zum Sandbuddeln an den entsprechenden Strandteil gegangen.

Am folgenden Tag machen wir uns auf den Weg nach Lake Taupo. Dort befindet sich ein schöner Campingplatz mit eigenen heissen Quellen die wir in verschiedenen Becken geniessen können.

2051 für die Jungen sind hier gleich mehrere Rutschbahnen zur Verfügung

2054 dies ist das wärmste Becken, welches direkt aus der oben am Berg liegenden Heisswasserquelle gespiesen wird

2053 es gibt verschieden warme Wasserbecken

2041

2052 eine Tellerhortensie

Sonnenuntergang am Lake Taupo.

2043 man hat das Gefühl in diesem Haus brennt es

2044 es ist aber ein wunderschöner Sonnenuntergang am Lake Taupo

Leider wurden wir in den zwei Tagen am Lake Taupo vom Wettergott nicht verwöhnt. Es blies ein kalter Wind. Uns war so kalt, dass wir unsere Heizung im Zelt installiert haben.

Wir fahren am nächsten Tag am westlichen Ufer des Lake Taupo entlang.  Den “Forgotten World Highway” wollen wir befahren.

2060 am westlichen Ufer des Lake Taupo's führt die Strasse über einen Pass Richtung Westen zu unserem nächsten Highlight, des forgotten World Highways

2056

Über verschiedene Pässe fahren wir zum Forgotten World Highway. Der Busch zu beiden Seiten der Strasse ist sehr dicht.

2061 der Busch hier ist unmöglich ohne Machete zu durchwandern = ein grüner Pelz

Der Forgotten World Highway führt durch verschiedene einsame Täler. Hügelauf und hügelab, über viele Kehren und ohne auch nur ein einziges Stück gerade Strasse fahren wir bis New Plymouth.

Trotz des Namens, Vergessene Welt, scheint die Gegend doch nicht ganz vergessen. Wir kamen durch verschiedene kleine Siedlungen und sahen auch einige Viehfarmen in deren Umgebung riesige Kuhherden weiden.

Auf dieser Tafel werden die vielen Schwierigkeiten beschrieben die den Bau der Strasse über die Pässe so mühsam machten. (Zu Beachten: der Kleber auf der linken oberen Seite der Tafel.)

2062 auf einem der vielen überfahrenen Pässe findet man diese Schrifttafel = man beachte den Kleber in der linken oberen Ecke (Schweizer gibt es glaube ich überall)

Am Samstagnachmittag sind wir in New Plymouth angekommen. Für den Sonntag haben wir uns, bei schönstem Wetter, einen langen Spaziergang (ca. 7 km) den Strand entlang bis ins Stadtzentrum vorgenommen. Da wollen wir dann Einkaufen. Wegen den schweren Einkäufen werden wir den Bus zurück zum Campingplatz nehmen.

2068 da an Wochenenden keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren mussten wir auch wieder zu Fuss zurück gehen (erfahren haben wir dies aber erst auf der INformation in der City)

2063 die Fussgängerbrücke in New Plymouth, Fizroy bein Campingplatz

2065 ein Flusseinlauf bei Ebbe

2070 überall liegt viel Schwemmholz rum

2069 hier ist der Sand nicht weiss sondern schwarz und sieht darum schmutzig aus

2071 dieser Fischkutter pumpt den Meeresgrund ab und sammelt so Essbares aus dem Meer

Im Stadtzentrum von New Plymouth ist alles sehr künstlerisch gestaltet.

2073 ein Maori Monument

2075 die ganze Stadt mit 56'000 Einwohnern ist sehr künstlerisch ausgestaltet = hier Die Aussenwand einer Kunstgallerie

2074 es gibt halt doch Elefanten in Neuseeland

2076 auf der gegenüberliegenden Seite ist noch das 19 Jh. zu Hause

2077 überall Kunst

Diese lange Nudel bewegt sich im Wind.

Wir konnten die Bushaltestelle in der Stadt nicht auf Anhieb finden. Also haben wir uns bei der Touristeninformation erkundigt. Wir mussten erfahren, dass in New Plymouth am Wochenende keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren! Zu unserem Glück haben wir im Stadtzentrum zwar viele verschiedene Geschäfte, jedoch keinen Lebensmittelladen gefunden. Wir sind also, dankbar dass wir keine vollen Taschen schleppen mussten, wohl oder übel, wieder zu Fuss zum Campingplatz gepilgert. Zu faul zum Kochen haben wir uns eine recht gute Take away Pizza zum Nachtessen geleistet.

Ein Wahrzeichen der Gegend ist der im Egmont National Park gelegene Mount Taganaki. Obwohl uns gesagt wurde, dass der Berg kaum je ganz sichtbar ist, konnte Franz gute Fotos vom Taganaki machen. Der Berg ist 2500m hoch und soll gemäss  Reiseführer das ganze Jahr über schneebedeckt sein.

2082 im Abendlicht ohne verdeckende Wolken

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Weiter fahren wir Richtung Norden bis nach Waitomo Caves. Hier haben schon Cedric und Franz die Höhlen mit den tausenden von Glühwürmchen besucht. Das hat den beiden so gut gefallen, das Franz der Ansicht war Gaby dürfe das nicht verpassen. Für Interessierte sind Fotos im Reisebericht von Cedric und Franz.

Am Dienstag Morgen haben wir einen Termin in der Garage in Auckland. Franz hat schon kurz nach der Rückreise von Cedric eine gebrochene Blattfeder ersetzen lassen. Leider hat sich dann herausgestellt, dass sich die TJM Federn gar nicht für das von uns gefahrene Toyota Modell eignen. Zwar konnten wir gefahrlos die kurze Rundreise machen. Wir haben uns aber entschlossen, sicherheitshalber beide Federn mit einem Old Man Emu Modell, passend für unser Fahrzeug, zu ersetzen.

Die Reparatur wurde prompt durchgeführt. Franz fühlt sich nun beim Fahren wieder ganz sicher.

Von Auckland bis Wellington

1Nordinsel 2. Teil (östlich, Auckland bis Wellington)

Unter einem bewölkten Himmel verlassen wir Auckland südwärts. Unsere nächste Station ist Whakatane. In dieser Gegend wohnen verschiedene Cousins und Cousinen von Franz..

Auf dem Weg machen wir Rast bei den Kauranga Goldminen. Die Mine wird heute nicht mehr betrieben.

2097

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Wir spazieren durch das Gebiet der alten Mine. Das gibt Franz Gelegenheit einige hübsche Blumenfotos zu schiessen

Kaum haben wir unser Zelt im Ohope Camping in Whakatane aufgestellt, beginnt es zu regnen.

Für den nächsten Tag ist ein Treffen mit den seit Jahren hier lebenden Verwandten verabredet. Wir wurden sehr herzlich empfangen. Leni hat ein Picknick bei einer naheliegenden, warmen Quelle organisiert. Geplant ist picknicken und ein Bad. Leider hat uns auch hier der Wettergott einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Anstatt draussen zu sein, durften wir in Leni und Lucianos elegantem House einen gemütlichen Tag verbringen. Erinnerungen wurden ausgetauscht und es war oft zu hören: “Kennst du den?” und “was macht der jetzt, wo leben jene?”

2133 die Cousinen und Cousins der Scheidegger - Grosseltern

Cousinen und Cousins vereint. Von links nach rechts Käti, Elisabeth, Ernst (genannt Chris), Leni und Franz.Hier noch einmal mit ihren Partnern.

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Wir haben trotz Dauerregen einen gemütlichen Abend im selbst gebauten Haus von Leni und Luciano verbracht.

2121 die Küche ist ebenfalls riesig und alles perfekt eingerichtet

2122 Andres der Freund von Elizabeth und Elizabeth bei Essen fassen

2125 das Wohnzimmer mit Ausgang auf den Poolbereich

2126 der Eingangbereich, so breit dass Luciano mit dem Stapler durchfahren kann

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2111 es gibt einen fantastischen B&B = mit Fleisch wird auch hier in Neuseeland nicht gespart

2128 Essen im gemütlichen Anbau neben dem Pool

2114 auf dem Bild von links, die Frau von Ernst, Elizabeth, Tochter von Ernst, Gaby und Käthi

2112 das Haus mit riesigem Pool vor den Wohnräumen ist ein richtiges Bijou

Immer noch bei bewölktem Himmel fahren wir am nächsten Tag entlang der Bay of Plenty, über den Matakoa Point bis nach Gisborne. Eine schöne und sehr abwechslungsreiche Fahrt der Küste entlang.

2135 auf dem Weg nach Gisborne über den östlichsten Punkt Neuseelands

2136 durch die starken Regenfall gibt es starke Ausschwemmungen die weit ins Meer hinaus sichtbar sind

2137 auch hier gibt es viele Buchten und Bays leider ist der Sand nicht nach unserem Empfinden sauber, denn er ist durch das vulkanische Gestein dunkel bis schwarz (sieht dreckig aus = ist es aber nicht)

Weiter der Küste entlang geht die Reise bis nach Hastings. Noch immer herrscht kühles und regnerisches Wetter. Der Spielplatz und das Swimmingpool auf dem Platz sind verwaist.

2143 immernoch ist alles verhangen mit dicken Wolken, aber wenigstens regnet es nicht mehr ununterbrochen

2141 auch der Pool in Hastings ist super, denn geheizt ist er auch

2140 für Kinder ein tolles Erlebnis auf solch einem grossen Spielplatz

Ab hier fahren wir nun weg von der Küste, quer durch die Insel über die Berge. Die Strasse ist auf beiden Seiten von Nutzwäldern gesäumt. Ganze Waldstücke werden in kürzester Zeit gerodet und später wieder aufgeforstet.

2144

Die Landschaft ist sehr idyllisch mit den vielen kleinen und grossen Hügeln. Es gibt fast keine flachen Gebiete wie wir sie von Australien kennen..

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In Ohakune, ein Skigebiet, liegt unser nächster Stopp. Zu dieser Jahreszeit liegt natürlich kein Schnee. Die Temperatur ist bei etwa 15°. Ein Spaziergang führt uns durch den Regen-Urwald.

2149 auf der abentlichen Wanderung durch den Regenwald sieht man viele für uns unbekannte Planzen die irgendwie kmisch wo wachsen

2152 noch nie gesehen = sieht aus wie ein Eierschwamm aber die Farbe fehlt ( Was meinen die Pilzgelehrten aus dem Verein)

2154 alles ist mit Moos überwachsen, auch die Bäume bis sehr hoch hinauf

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2150 der ganze Wald ist mit vielen kleinen Bächen durchzogen

Die Toilettenanlagen und allgemeinen Aufenthaltsräume sind hier mit dem einheimischen Holz gebaut und ausgekleidet.

2148 die Toiletten und ander Einrichtungen sind alle aus massivem lokalem Holz gebaut = sieht sehr schön aus und ist auch sehr angenehm zum benutzen

Jetzt geht es wieder der westlichen Küste zu. Über Whanganui bis nach Palmerston North. Hier werden bei der Firma Autokraft die neu eingebauten Federn aus Garantiegründen nochmals überprüft. Alles ist in Ordnung. Der Inhaber der Firma, Tim Crawley, gibt uns verschiedene Tipps zu unserer Reise auf der Südinsel. Zur Übernachtung fahren wir nach Foxton Beach.

Wir nehmen uns genügend Zeit für einen Abendspaziergang am Strand.

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2167 ein Spaziergang der Beach entlang in der Abendsonne

2168 die Schatten sind schon lange, aber hier auf der Südinsel dauert die Dämmerung so lange wie in der Schweiz (nicht wie in Australien 15 Min.)

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2172 zum Teil sind es schöne Stämme und Feuerholz das weiss ich wer holt

2174 es gibt einen Sonnenuntergang der andern Art, da die Sonne im Meer versinkt

Unsere Überfahrt zur Südinsel ist bei Interisländer Fährgesellschaft für übermorgen gebucht. Da wir schon früh beim Fährhafen sein müssen, übernachten wir in Wellington wieder mal im Dachzelt.  Am Nachmittag treffen wir Bruce und Angie, die Franz und Cedric auf ihrer Reise in der Kikiwa Lodge kennengelernt haben.

2177 Angie und Bruce, die Cedric und ich auf der Südinsel im Januar kennen gelernt haben. Gaby und ich haben sie zu einem Kaffee getroffen und viele gute Reiseempfehlungen erhalten

Das Wetter zeigt sich nun von seiner freundlicheren Seite. Wir können uns auf eine ruhige Überfahrt freuen.

2178 der Hafen von Wellington von der Fähre aus

2179 der Kamin unserer Fähre

2182 unser Frosch zwischen acht Reihen von andern Fahrzeugen

Ein Kreuzfahrtschiff legt im Hafen von Wellington an.

2181 hier wird ein Luxusdampfer in den Hafen geleitet

Blick zurück auf Wellington.

2187 nun geht es los über die kurze Seestrasse zur Südinsel

2191 der Berg hat eine Wolkenwalze wie wir sie aus der Schweiz kennen am Gotthard bei Föhn

Picton bis Greymouth

von Picton nach Greymouth

Bei schönstem Wetter verlassen wir die Fähre Richtung Collingwood. Erst führt die Strasse steil bergauf mit schönen Ausblicken auf die Bucht von Picton.

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Weiter fahren wir durch den Obstgarten der Südinsel. Hier wachsen die verschiedensten Früchte. Am Strassenrand werden diese von den Farmern zum Verkauf angeboten.

2214 in einem Verkaufsladen entlang der Strasse bei Motueka wollten wir diese Früchte kaufen = sie dürfen nur in den Export

Ein Farmer schenkt uns diese Frucht. Sie ist eine Kreuzung zwischen Apfel und Birne, sehr saftig und im Geschmack näher bei Birnen. Die Frucht wächst hier, darf aber in Neuseeland nicht verkauft werden. Vor allem die asiatischen Länder stellen den Absatzmarkt.

Von Collingwood aus machen wir einen Ausflug zum Farewell Cape. Tief unter uns vergnügt sich ein Seehund in den Wellen.

2200 Blick vom Lookout in Farwell Cape

2203 im Wasser bewegen sie sich elegant und geschmeidig, an Land sind die Bewegungen eher Harzig und plump

Ein Spaziergang führt uns zur Wharariki Beach.

2204 es geht über schöne Weiden zur Whanganui Bay

2206 diese Schafe lassen sich nicht aus der Ruhe bringen durch mein fotografieren

2207 diese Felsformation sieht wie ein liegendes Kamel aus, es felht eigentlich nur ein richtiger Höcker

Ein aggressiver Vogel, der nur sein Nest verteidigt, versucht Gaby vom Strand zu vertreiben.

2209 dieser Vogel brütet im Sand und als Gaby zu nahe dem Nest kam ist er auf sie los geflogen wie ein Jagdflugzeug im Krieg

2210 diese Ansicht hatte ich schon mit Cedric, aber diesmal war das Wetter 100%ig

Von Collingwood zurück via Motueka bis zur Kikiwa Lodge. In der Gegend von Woodstock und Tapawera wird für Biertrinker gesorgt. Mehrere Kilometer fahren wir entlang von Hopfenplantagen.

2211 auf dem Weg zur Kikiwa Ladge, unserem nächsten Übernachtungsziel sind wir an grossen Hopfenfeldrn vorbeigekommen

2213

Kikiwa Lodge, Steve begrüsst uns.

2218 Ankunft und Empfang von Steve dem Besitzer der Kikiwa Lodge

Nach dem Nachtessen zeigt uns Steve seine besonderen Schafe mit dem recht zahmen Widder.

2220 der Schaffsbock war vom Geruch her sehr neutral und so konnte Gaby ihn sogar streicheln

2221 die Schaffsdamen und der Nachwuchs

Nun wollen wir die 4×4 Strecke “Rainbow Road” befahren. Das Wetter ist gut. Wir nehmen an, dass die Strasse offen ist.

2222 nun sind wir auf der Rainbow Road, die Gravelroad die ich mit Cedric wegen überfliessenden Flüssen nicht befahren konnte = jetzt ging es ohne Probleme

Bei der Einfahrt und dem Kassenhäuschen zur Rainbow Road haben wir ein Ehepaar getroffen. Sie schienen nicht ganz sicher zu sein ob sie die Strasse bewältigen können. Sie haben sich mit der Bitte an uns gewandt, doch immer wieder nach ihnen Ausschau zu halten. Das gab ihnen offensichtlich genügend Sicherheit um die nicht ganz einfache Route in Angriff zu nehmen.

2226 die Strasse war holperig, aber nichts im Vergleich was wir von Afrika und der Seidenstrasse her kennen

Hier sind wir auf dem höchsten Punkt der Rainbow Road. Von hier aus führt eine sehr gute Gravelroad weiter ins Tal.

Am Tennyson Lake machen wir eine Pause.

2230 vorne der blaue See uns als Hintergrund die höheren Berge mit Schneeresten

2231

Noch müssen wir über Jacks Pass fahren.
Am Nachmittag kommen wir bei den heissen Quellen von Hanmer Springs an. Unsere durchgeschüttelten Knochen pflegen wir bei einem heissen Bad in den schönen Pools von Hanmer Springs.

Am nächsten Tag fahren wir bis Greymouth an die Westküste. Franz hat einige kleine Reparaturen zu erledigen.

2235 der Nachbar den man hiten bei meinem Rücken sieht war sehr neidisch, dass ich all das Werzeug und sogar einen Schraubstock bei mir hatte = er hätte dies alles zu Hause und vermisst es oftmals au

Ein interessanter Ausflug zu den nördlich von Greymouth gelegenen Pancake Rocks. Die Felsformationen werden so genannt, da sie wie aufgeschichtete Pfannkuchen aussehen.

2247 Pankake Rocks

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2250 die Küste ist sehr ausgewaschen, denn das ganze Gestein ist wie ganz Neuseeland nicht alt in der ganzen Erdgeschichte gesehen

Durch mehrere Durchgänge in den Felsen schiesst das Meerwasser mit gewaltigem Lärm und Druck in die Höhe.

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Shantytown ist ein weiteres Ausflugsziel in der Nähe von Greymouth. Es ist eine nachgebildete Goldgräberstadt. Die Werkstätten der verschiedensten Berufe werden in guten Nachbildungen gezeigt.

Die Bahnstation

2280 eine weitere Sehhenswürdigkeit besuchten wir am Nachmittag = Shantytown eine Goldgräberstadt die zu einem Museumsbezirk ausgebaut wurde (2)

Der Barbier

2283 der Haidresser

Die Zeitungsdruckerei

2286 auch die Druckerei mit der originalgetreuen Einrichtung und Maschinen ist da

2287

Das Gefängnis

2294 zu dieser Zeit gab es anscheinend auch zwielichtige Gestalten oder vielleicht war das auch noch die Ausnüchterungszelle

Der Zahnarzt

2302 ich kann mich noch gut an den Einsatz dieser Geräte an mir erinnern

Der Dorfbrunnen

2297 ein Ziehbrunnen den die heutige Generation nicht mehr kennt

Spital

2304 dies ist die Eiserne Lunge = hoffentlich hat dieses Gerät immer Strom sonst wird der Kasten etaws eng

2303 vermutlich nicht mehr ganz Suva-Konforme Prothesen

2305 die Kinderabteilung des Spitals

Zum Abschluss unseres Aufenthalts in Greymouth (morgen fahren wir weiter) ein Abendspaziergang am Strand.

2236 nach der Reparatur gibt es einen Abendspaziergang auf der nahegelegenen Beach

2238 mehr eine Aufnahme für ein Bild als ein Strand miteichem Sand