Neuseeland Nord- und Südinsel

Nordinsel mit Cedric

Südinsel mit Cedric

 

Eine Rundreise mit Cedric

Am 3. Januar 2017 bin ich alleine gestartet auf den sehr langen Flug nach Auckland mit Emirates. Ich hatte wieder einen Zwischenstopp in Dubai. Da der Direktflug von Dubai nach Auckland bis auf den letzten Platz ausgebucht war, musste ich auf einen Flug mit zusätzlicher Zwischenlandung in Sydney auf die Quantas umsteigen. Cedric hatte die Ticket  mit der Möglichkeit von überfüllten Flügen provisorisch schon so ausgestellt. Also war es kein Problem zu wechseln. Aber Oha das Gepäck war nicht aus- resp. umgeladen worden. Die Dame am Schalter hat zwar gesagt dies sei kein Problem, das Gepäck  werde selbstverständlich um geladen. Ich musste dann in Auckland eine Woche auf meinen Koffer warten. Zum Glück hatten wir ja im Frosch genügend Kleider und alle andern Sachen nach der Australienumrundung mitverschifft.

1002 Flugverfolgung auf dem Bildschirm in der Kabine

1000 Sonnenaufgang beim Anflug auf Sydney

Am 5. Januar bin ich dann gelandet in Auckland und habe mir für die erste Nacht ein Zimmer in der City von Auckland des Juci-Reiseveranstalters (hauptsächlich Backpacker sind die Jucikunden) genommen. Wenn man nicht erwacht in der Nacht geht es, aber muss man mal zur Toilette und man zündet das Licht an, dann erschrickt man, denn alle Wände sind mit knalligem Lindengrün und Violett vollflächig gestrichen. Zur Farbunterbrechung sind so Sprüche und Vollbusige Pin-up Girls aufgeklebt.

1003 meine erste Übernachtung im Jucy Hotel in Auckland City

1004 Ausblick aus meinem Zimmer Der Preis war sehr angemessen, darum auch die Aussicht etwas beschränkt

Aussicht aus dem Juci Hotel.

Man muss sagen alles war sauber und das Frühstück konnte ich in der nahegelegenen Einkaufsstrasse geniessen.

Im Anschluss bin ich zum Verschiffungsagenten, der sein Büro gleich um die Ecke vom Juci Hotel hat, gegangen und habe Schlüssel, Wagenpapiere und das Carnet gegen die Bezahlung der Lagergebühren entgegengenommen. Ich bin dann mit dem Zug Richtung Süden in einen andern Stadtteil gefahren wo der Frosch in einer Halle auf mich gewartet hat. Alles war in Ordnung. Der Zoll und die Quarantäne-Leute haben den Frosch gleich nach der Ankunft im November 2016 untersucht und nichts zu beanstanden gehabt. Später habe ich dann festgestellt, dass ein kleiner Koffer mit Taschenlampen, Sackmessern und anderem Kleinkram vermutlich aufgesprungen war bei der Zollkontrolle und danach haben einige Sachen gefehlt. Es sind nicht wertvolle Sachen, aber es ist ärgerlich, wenn etwas fehlt das im Auto sein sollte.

Nun musste ich den Frosch noch durch die Neuseeländische Verkehrskontrolle bringen.

1007 in Neuseeland werden die Autos alle 6 Monate geprüft

1006 Frosch auf der Grube

Dies ist schon etwas spezielles.
Der Formularkrieg ist noch schlimmer als in der Schweiz. Die Formulare haben zwingend für das Kennzeichen eine 6-stellige Vorgabe. Was willst du da machen, wenn wir mit den Schweizernummernschilder 7- oder mehr Zahlen und Buchstaben haben. Da musste ein ranghoher Beamter kommen und der hat dann die Überlistung des EDV Systems ermöglicht. Dies war aber noch nicht alles, niemand wusste eigentlich welches die korrekten auszufüllenden Formulare sein sollten. Alles in Allem hat das Formulare ausfüllen ca. 3 1/2 Std. in Anspruch genommen, die eigentliche Fahrzeugprüfung dauerte nur gerade mal 10 Minuten.

So nun kann ich mit dem Frosch fahren, aber nur 5000 km dann muss ich wieder auf eine Behörde und mir die Bewilligung kaufen für Dieselverbrauch für zu fahrende Kilometer. Wenn das dann mal nur gut und einigermassen zügig geht.

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1010 der Nationalbaum Neuseelands

Der Nationalbaum Neuseelands

1011 Remoura Motor Lodge = erster Camping in Neuseeland

1013 der Stellplatz ist nicht gross, aber ideal gelegen = kurz in die Stadt und auf den Flughafen

Auf dem Remuera Motor Logde Camp habe ich für die Zeit bis Cedric kommt am 13. Januar und das Warten auf meinen Koffer mein Zelte aufgeschlagen. Gemäss Bewertungen von Gästen hätte dies ein schlechter Platz sein sollen, aber er war besser als sein Ruf. Still und in City Nähe.  Man kann von der Strasse ausserhalb des Camps den öffentlichen Bus ins Zentrum der 1,5 Mio. Stadt nehmen was ich auch sofort gemacht habe und eine Hop – On Hop – Off tour gebucht habe.

1046 und weiter geht es mit dem Bus. Es gäbe einiges zu erzählen aber für Fotos ist es ähnlich wie in andern Stätten

1019 der Fernsehturm von Auckland, das Wahrzeichen ist höher als der Eifelturm in Paris

1020 die Hafenkräne von Auckland

1022 Monument für den ersten gewählten Präsidenten von Neuseeland

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Einer der Busstopps ermöglicht den Besuch des wunderschönen im Unterwasserspiegel angelegten Aquariums mit den hier auf Neuseeland vorkommenden Meerestieren.

1029 hier gibt es aus nächster Nähe im natürlich angelegten Bereich Königspinguine

1030 dieses Wasser ist auf Antarktische Verhältnisse gekühlt

1031 die ganze Umgebung ist sehr kühl gehalten und damit fühlen sich die Tiere hier sehr wohl

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1036 Elefanten -Haifische

1037 das Wasser in dem die Fische hier leben ist direkt mit dem Meer verbunden, denn diese Fischarten leben alle in diesen Gewässern um Neuseeland

1040 halte keine grosse Lippe

1041 die Hai kann man von unten betrachten, denn man bewegt sich in gläsernen Tunnels durch das Meer

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1045 das offene Meer ist gleich über die Strasse neben dem Unterwassertank

Da ich während unserer Australienreise von Toyota einen Fahrzeugrückruf, betreffend Austausch des Airbags, erhalten habe musste dies eine Toyota-Werkstätte in Neuseeland erledigen. Wenn man diese Rückrufe nicht erledigen lässt, wird das Auto bei einer Rückkehr in die Schweiz als Fahruntauglich vom ASTRAG eingezogen. Dies wurde innerhalb von nicht ganz 2 Stunden super erledigt.

1015 die Toyotawerkstätte, welche den Airbag auswechseln muss auf Grund eines Werkrückrufes

1017 diese Strasse runter gibt es ein gutes Cafe in welchem ich die Zeit des Airbagsauswechselns überbrücken konnte

Ein Maori Monument

1018 ein Maori-Symbol im Hafen von Auckland

Als Cedric am 13. Januar morgens um 8.00 Uhr ankam, sind wir nach Erledigung aller Formalitäten aufgebrochen zu seiner ersten Wunschdestination. Wir haben uns so geeinigt, dass er bestimmen kann was er alles besuchen möchte während seines Aufenthaltes in Neuseeland. Ich habe ja anschliessend die Möglichkeit zusammen mit Gaby das zu besuchen, was wir dann für gut befinden. Gaby ist in der Schweiz geblieben und ist eingesprungen für das Kinderhüten während der 21-tägigen Neuseeland-Ferienreise von Cedric.

Unser erster Cafe-Stopp auf dem Weg nach Waitomo Caves wo Cedric Blackwater-Rafting und ich etwas ausruhen wollten.

1060 habe Cedric auf dem Flughafen abgeholt und wir fahren Richtung Waitomo Caves. Hier machen wir unsern ersten Halt und geniessen den guten Kaffee und die feinen Süssigkeiten

P1140051

Hier sind wir 2 Nächte geblieben und haben uns nebst dem Rafting die Glowworms-Cave angeschaut. Wir wurden da geführt, denn man kann nur mit Booten in diese Höhlen.

1087 Bäume sind mit einem sehr speziellen aber schönen Moos bewachsen

1089 die Hölenglühwürmer - Stränge(mit etwas längerer Belichtung, da mit man sie sieht)

Dies ist eine Aufnahme mit meiner Kamera vom Gummiboot aus. Man braucht eine sehr ruhige Hand dass nicht alles verwackelt ist.

Die untenstehenden Glühwürmer-Aufnahmen konnten wir nicht selber machen, dazu braucht es Spezialkameras, denn man darf keinen Blitz verwenden oder künstliches Licht sonst verschwindet der Leuchteffekt der Würmer.

1090 C HIGH RES Spellbound boat ride

1090 D HIGH RES Spellbound end of cave

1090 E HIGH RES Spellbound glowworm thread

1090 F HIGH RES Spellbound glowworm threads2

1090 K HIGH RES Spellbound Spirit Cave

Anschliessend haben wir noch andere kleine Höhlen und die Gegend bewandert und angeschaut.

1062 wir besuchen die allgemeinen Höhlen auf eigene Faust durch den dichten Wald

1068 die Durchgänge sind oft sehr schmal

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1071 Bäume wie sie in den Filmen zu Herrn der Ringe dargestellt wurden

1072 viel kleine und grössere Bäche durchziehen diesen schönen Naturwald

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1081 auch so ein Ungeheuer das da von der Höhlendecke hängt

1083 überall sieht man gefürchige Gestallten und Gesichter

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1086 hier sieht man einen Graben der durch Erdbeben und Erdverschiebungen entstanden ist und der sich immernoch bewegt

1090 B HIGH RES Spellbound aerial shot

1095 auf dem wunderschönen Waitomo Camping nach einem der vielen kurzen Regenschauern

Nach dem schönen Waitomo Camp sind wir mit einem Übernachtungsstopp im Wellington Top 10 Camp bereits morgens um 7.00 Uhr zum Fährhafen gefahren für die Einschiffung zur Südinsel.

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1112 Plan der Fahrroute

1103 wir haben Glück, das Meer ist äusserst ruhig

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1113 das Schiff fährt an einigen Muschelproduktionsinseln vorbei

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1123 voraus liegt unser Zielhafen Picton

1124 diese Schiffe können fast an Ort wenden

Als wir wieder festen Boden unter den Rädern des Frosches hatten, sind wir auf der sehr malerischen Küstenstrasse “Charlotten Highway” Richtung unseres ersten Übernachtungsplatzes auf der Südinsel, in Collingwood an der Nordküste, gefahren.

1125 jetzt sind wir wieder mit festem Boden unter den Rädern und fahren auf dem malerisch geführten Charlotte Highway

1132 auf dem Weg zu einem Lookout

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In Collingwood haben wir uns für zwei Nächte eingeschrieben.
Am nächsten Tag wollten wir uns etwas sportlich betätigen und haben uns für einen Kajakausflug entlang der schönen Küste entschieden. Als wir beim Bootsverleier vorsprachen hat dieser gesagt, dass er an diesem Tag keine Kajakführungen macht. Er meinte, dass das Meer innert ca. 1-2 Stunden nicht mehr befahrbar sei mit diesen Plastikschalen. Er hat uns angeboten, dass wir auf eigene Faust bis es uns zu gefährlich erscheint (für ca. eine Stunde) rausfahren sollten. Das haben wir dann gemacht und das ruhige Wasser noch genossen bis es dann ziemlich schnell weisse Schaumkrönchen gab. Wir waren nicht unglücklich, dass wir wieder an Land gehen konnten, denn die Schulter und Rückenmuskeln waren bei uns beiden nicht auf dem vollen Trainingsstand der notwendig ist um diese Ruderei über Stunden mitzumachen.

1135 wir sind mit dem Kajak auf erkundungstour aber leider war dies nur für ca. eine Stunde möglich , da danach das Meer sehr rauh wurde

1137 diese Vögel lassen sich von Wind und Wellen nicht irritieren

Als Belohnung für die anstrengende Paddlerei, haben wir uns auf Empfehlung des Kajakvermieters, zu einem ausgezeichneten Cafe und Kuchen in einem Aussichtsrestaurant entschlossen.

1138 nach dem Kajakausflug geht es in ein wunderschönes auf einer Anhöhe liegendes Cafe

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Überall entlang der Strassen gibt es die farbenprächtigen Blumen, Sträucher und Bäume (hier wieder der Nationalbaum Neuseelands)

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Am späteren Nachmittag sind wir dann noch zum nördlichsten Küstenabschnitt der Südinsel gefahren. Da sind die berühmten Felsen im Meer mit den ausgewaschenen Löchern. Da diese nur bei Ebbe ganzheitlich zu betrachten sind, mussten wir leider vor Dunkelheit wieder zurück und konnten keine Fotos machen. Der wunderschöne Sandstrand hat uns jedoch für diesen Mangel entschädigt. Wir haben sehr schöne Eindrücke von der malerischen Bucht und der umliegenden Landschaft mitnehmen können.

1142 Cedric wollte mit den Schäfflein spielen und es sollte eine Aufnahme von beiden geben au nächster Nähe

1145 zu Fuss geht es an die Beach

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1149 an der Beach angekommen sieht man im Hintergrund die wasserumspühlten und durchspühlten Felsen

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1154 wie ein modernes Gemälde

1155 und zurück zum Frosch

Da für die nächsten 2 – 3 Tage starker Regenfall angesagt war haben wir uns entschlossen für die nächste Nacht ein gebautes Dach über dem Kopf zu haben. Cedric hat dann das wunderschöne Kikiwa-Homestead mit 3 B & B Zimmern ausfindig gemacht. Dies war wirklich ein Highlight. Die Besitzerin hat uns nach dem Empfangsapero mit einem hervorragenden Antipasto verwöhnt. Auch haben wir noch ein Ehepaar, welches zu einer Hochzeit in Christchurch hier halt gemacht hat, kennengelernt. Er ist Polizeivorgesetzter der Tauchgruppe im südlichen Teil der Nordinsel in Wellington. Wir wollten ihn zu einem Cafe auf unserer Rückreise nach Auckland treffen. Leider wurde dann nichts daraus, da er bei einem Einsatz war als wir in Wellington waren. Ich werde dieses Treffen mit Gaby später nachholen.

1162 hier haben wir Bruce und seine Frau kennengelernt. Er ist Chef der Tauchpoliei in Wellington . Wir werden ihn auf dem Rückweg besuchen

1161 Cedric hat per Internet diese wunderschöne Anwesen ausfindig gemacht und eine der 3 zur Verfügung stehenden Zimmer gemietet

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1166 in diesem Haus wurden wir von den Besitzern mit gutem Essen und frundlichster Gastfreundschaft empfangen und verwöhnt

1167 es hat bis wir abfuhren stark geregnet und so waren wir über den Entscheid mit einem festen Dach über dem Kopf richtig gelegen

Am Nächsten Tag sah es immer noch sehr regnerisch aus. Wir wollten via Lake Rotoriti Richtung Hanmer Springs über die wegen der Landschaft empfohlene Rainbow – Gravelstrecke fahren. Wir wurden dann aber durch eine grosse Tafel und ein Gespräch das Cedric mit dem bei der Tafel stehenden Autofahrer hatte, davon abgehalten durchzufahren. Alle Flüsse hätten Hochstand und seien nicht passierbar. Cedric hat auch erfahren, dass die einzige Strasse die noch nach Süden führt ebenfalls vorübergehend geschlossen sei wegen Erdrutschen. Die Ostküstenstrassen waren ebenfalls für die nächsten Monate, allenfalls Jahre, gesperrt wegen Wiederinstandstellung nach den Erdbeben vom letzten Jahr.

1168 die Berghänge am nahegelegenen Lake Rotoriti waren ganz verhangen, sonst hätten wir einen Ausblick auf verschneite Bergspitzen gehabt

1171 in diesem und in den meisten Seen und Flüssen gibt es hier Aale mit beträchtlicher Grösse

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1172 die einzige Verbindungsstrasse Richtung Südteil der Insel wurde in der vergangenen Nacht ebenfalls verschüttet und so mussten wir uns mit etwas Verzögerungen abfinden

1174 alle andern Strassen hatten ebenfalls Durchgangssperre wegen den Regenfällen und die Küstenstrasse ist bis auf weiteres Gesperrt wegen der letztjährigen Erdbeben

1176 wir werden relativ spät in Hanmer Springs ankommen und das fotografieren sein lassen, denn wir werden da die heissen Quellen nutzen so lange wie möglich

1177 die Flüsse führten sehr viel Wasser nach den starken Regenfällen, aber man sagte uns dass innerhalb kurzer Zeit sich dies wieder beruhigen wird

Nach dem der Regen aufgehört hat sind wir überall problemlos nach Hanmer Springs mit den warmen Badequellen gefahren. Fotos haben wir von Camp keine gemacht, denn wir wollten uns mal richtig in den warmen Wassern entspannen. Wir haben es wirklich genossen die verschiedenen Becken zu benutzen. Es war alles da vom ganz heissen bis zu den kühleren, vom stark stinkenden bis zum geruchlosen Becken. Als wir dann rauskamen war es schon dunkel.

Am Tag danach sind wir an vielen immer noch stark wasserführenden Flüssen vorbeigekommen. Wir haben uns Zeit gelassen mit fahren und einige Stopps eingelegt, denn das Wetter war wider erwarten besser.

1178 am Tag nach den entspannenden heiissen Quellen geht es weiter nach Lake Tekapo

1179 diese Brücke hat genug Abstand zum Fluss

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1183 sie ist so hoch, dass man von hier aus Bunggi Jumping macht

1186 auf diesem und andern Gewässern bieten sie sogenannte Jetboot Tripps an

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Am Abend wollen wir am Lake Tekapo campieren. Da gibt es ebenfalls heisse Quellen zum baden.

1199 hier sind wir früh genug um einen angemessenen Spaziergang dem See entlang zu machen = das Bad in der nahegelegenen heissen Quelle werden wir auf morgen früh verschieben

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1205 die ganzen Berghänge sind mit weissen Wolken wie eingehüllt

1206 die Wolken sind wie eine Walze und bewegen sich kontinuirlich

 

 

 

 

 

 

 

 

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1210 selbst die gewöhnlichen Baumwurzeln sehen wie Gewächse aus einer verwunschenen Geschichte aus

1211 der Camping von der andern Buchtseite aus

1213 die Berge in der Abendstimmung

Am nächsten Morgen sah die Bergkette, die tags zuvor durch die Wolken eine schöne Stimmung erzeugt haben, sehr nüchtern und kahl aus.

1218 die klare Bergsicht am nächsten Tag

Vor der Weiterfahrt zu den Moreaki Boulders haben wir noch die heissen Badequellen genutzt. Sie liegen unmittelbar hinter dem Campingplatz, also konnten wir nach dem ausgiebigen Frühstück zu Fuss dorthin spazieren.

1219 vor dem zusammenpacken bevor wir ins Thermalbad gehen und anschliessend weiter nach Moreaki zu den Boulders fahren

Ungefähr auf halbem Weg zu den Moreaki Boulders sind die markanten “Clay Cliffs” (Lehmabbrüche). Wir haben da einen Teil des Weges zu den Cliffs zu Fuss zurückgelegt. Wir wollten uns so gut es möglich war auch etwas wandern auf unserer Rundreise.

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1228 Aussicht von den Clay Clives

Das Wetter war sehr wechselhaft und manchmal war die Sonne nur durch die Wolkendecke milchig sichtbar. Die Landschaft bekam durch diese Lichtverhältnisse einen mystischen Touch, wie etwas verwunschenes.

1230 die Sonne verdeckt von einer milchigen Wolkendecke = Stimmung wie in einer Mondnacht

Ebenso haben die Auswaschungen des Lehmes etwas märchenhaftes, überall sieht man Gesichter und Figuren.

1232 auch hier sieht man überall Gesichter und Figuren

Cedric versucht es noch mit etwas klettern, aber der Grund ist sehr bröckelig.

1236 aber alles ist sehr bröckelig und so geht der Weg nicht sehr weit nach oben

1237 hier sieht man das Grössenverhältnis

1239 auf dem Fussmarsch zurück zum Frosch

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Bei einem weitern Zwischenstopp wollen wir die seltene und kleinste Pinguinart sehen. Leider haben wir später erfahren, dass diese gefährdeten Pinguine erst um 20.30 Uhr als gesammelte Mannschaft aus dem Meer geholt wird. Die grössern Meeresräuber warten sonst auf diese “Leckerbissen”.

Dies war der einzige Pinguin den wir hier sahen.

1245 wenigstens gross ist er

1241 unser nächster Zwischenstopp in Oamaru. Hier wollen wir die ansässigen Pinguine sehen

1243 der Kinderspielplatz = alles in riesiger Ausführung auf einer Fläche die in der Schweiz eine halbe Gemeinde einnimmt

Nachdem wir uns auf dem Moreaki Camping eine Cabin gemietet hatten (für die Nacht war starker Regnen angesagt), wollten wir die nur hier vorkommenden noch seltenere Gelbaugen – Pinguine besuchen an der in Moreaki Küste. Als wir dahin kamen haben wir nur eine Seehundkolonie vorgefunden. Als wir schon auf dem Rückweg waren haben wir in weiter Ferne zwei dieser seltenen Tiere gesehen und konnten sie wenigstens mit dem Teleobjektiv fotografieren.

1246 nach dem wir uns eingeschrieben haben auf dem Moreaki Camping (Besitzer ein Basler, der das erstemal ein Schweizerauto auf dem Platz hat) wollen wir die sehr seltenen Gelbaugenpinguine besuchen

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1255 gemäss Bildern sollte dies ein Austernfischer sein, aber ich glaube der findet hier sicherlich keine Austern oder vielleicht bin ich auch falsch in der Bestimmung

1265 eine schöne Bucht, aber wo sind die Pinguine

1267 dann entdecken wir sie ziemich weit weg. Wir können sie nur mit dem Teleobjektiv etwas heranholen

Der Betreiber des Moreaki Campings ist ein waschechter Basler mit entsprechendem Schweizerdialekt. Er hat uns für das Abendessen ein kleines aber sehr feines, rustikales Lokal Namens “Fleure” in Moreaki empfohlen. Wir haben da eine Platte für zwei Personen mit fünferlei frischem Fisch und wunderbares Gemüse mit feinen Kartoffeln genossen. Dazu gab es wunderbaren neuseeländischen Pinot Blanc. Dies war ein weiteres kulinarisches Highlight.

In der Nacht kam dann wirklich Regen auf und wir waren froh, dass wir unser Zelt nicht nass einpacken mussten. Der Regen hat auch noch weiterhin angehalten. Wir sind aber trotzdem an den Strand, denn wir wollten unbedingt die berühmten Boulders sehen. Dazu kann man bei Wikipedia genaueres über die Entstehung nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Moeraki_Boulders

1269 nach einem vorzüglichen Abendessen mit 5erlei Fisch schlafen wir beim Basler in einer Cabin. Am nächsten Tag schifft es immer noch.

1270 wir gehen trotzdem zu den berühmten Bouldersteine an den Strand   1271

1272 zu Moeraki Boulders gibt Wikipedia genauere Auskünfte zur Entstehung    1273 der ist in die Brüche gegangen

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1278 das bafliessend Wasser hinterlässt wunderschöne Zeichnungen im Sand

Moreaki war unser südlichster Reiseort. Ab jetzt geht es wieder Richtung Norden.

Unser nächster Übernachtungsstopp für 2 Nächte wird Kaikoura sein. Dieser Ort liegt an der Ostküste und war beim letzten Erdbeben vom letzten Jahr stark betroffen. Es gibt nur noch eine Strasse von Süden, welche provisorisch repariert wurde. Bahnlinie und die andern Strassen sind sehr stark beschädigt und verschüttet. Wir haben erfahren, dass es noch Monate, wenn nicht gar Jahre dauern wird bis wieder Normalzustand herrschen wird.

1279 nach einer Fahrt durch und über erdbebenbeschädigte Strassen kommen wir nach Kaikoura

Hier auf dem schönen Kaikoura Camping wollten wir mal einen Tag richtig ausspannen.

1280 nach einem regnerischen Zeltaufstellen kommt die Sonne und sofort ist alles gleich trocken

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Zu einer Art Abschiedsessen, denn Cedric fliegt bereits in 4 Tagen wieder in die Schweiz zurück, haben wir uns der hier vorkommenden Spezialität, dem Craifisch” angenommen. Es war SUPER. Früher habe ich ja für diese Krebsart in Südafrika getaucht. Da gab es als Essen nicht nur einen, sondern 2 oder noch mehr pro Person.

1281 als eine Art Abschiedsessen haben Cedric und ich uns ein Superessen mit Craifisch genossen

Unsere Absicht war über die Rainbow Road, welche wir beim südlich fahren wegen übervoller Flüsse nicht befahren konnten, auf dem Rückweg nach Norden zu nehmen. Wir haben uns über die Möglichkeiten in Hanmer Springs im Informationsbüro erkundigt. Es hiess alles gut mit einem 4×4. Und so machten wir uns auf den Weg. Ausserhalb von Hanmer Springs haben wir noch einen kurzen Halt eingelegt. Beim wiedereinsteigen in den Frosch hat Cedric einen kurzen Blick unter das Auto gemacht und  —- Oha —- da hängt was runter. Nach kurzer Analyse habe ich dann gesehen, dass ein Ferderblatt der hintern linken Feder gebrochen ist und wir die Hälfte irgendwo verloren haben. Die andere Hälfte hing an der Bremsleitung auf die Strasse runter.
Wir haben dann eine Garage in Hanmer Springs ausfindig gemacht und sind nach provisorischer Reparatur zurückgefahren.
Als wir dem Garagisten den Schaden gezeigt haben, hat er gesagt: alles neu zusammenstecken, die fehlende Mutter ersetzen und das ganze Federnpaket zusammenschrauben was das Zeug hält. Er hat dies innerhalb von einer 3/4 Stunde erledigt für ein “Trinkgeld”. So sind wir dann mit nur 6 Federnblättern auf einer Seite losgefahren, aber nicht über die Gravel – Rainbow Road, sondern haben die geteerte Strasse benutzt. Cedric kommt einfach nicht über diese Gravelroad. Er wollte dies mal erleben. Vielleicht gelingt es bei einem nächsten Versuch.
Die neue Feder haben wir noch während der Fahrt nach Picton via eines Neuseeländischen Händlers in Australien bestellt. Jetzt kann ich nur hoffen, dass das richtige Teil kommt und die gebrochene Feder ersetzt werden kann.

Nach einem weiteren Übernachtungstopp in Murchinson, dem letzten auf der Südinsel wollten wir noch ein Weingut besuchen. Von Max Misteli, einem Pilzlerkollegen habe ich die Empfehlung für das Weingut von Hans Herzog in Blenheim erhalten. Hans Herzog ist Schweizer und hat früher das Restaurant Taggenberg in Winterthur geführt. Jetzt baut er hier auf der Südinsel auf 11,5 ha Biologischen Wein an. Nach einer kleinen Führung durch den Weingarten und die eigene Kellerei haben wir mit noch 4 Amerikanern zusammen die Weine degustiert. Ich war überrascht wie gut diese sind.

Anschliessend haben Cedric und ich unter den Platanen im Gutsgarten ein kleinen Lunch zu uns genommen. Natürlich haben wir einen schönen Wein dazu getrunken.

1284 wir wollten von Anfang an ein Weingut besuchen und haben uns nach Infos in der Schweiz bei Max Misteli für das Gut Herzog entschieden

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1288 ein gut ausgebildeter Guide erklärtuns und ein paar Amerikanern Geschichte und Weinbau des Gutes

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1291 hier wachsen wunderbare Weine, sogar biologische sind hervorragend

1294 gute Mengenrechnung

1293 das heutig Wohnhaus der Besitzer

1295 unter diesen Bäumen haben wir ein schönes Ribeysteak gegessen

1297 im Hintergrund die Weinkeller

Nun sind wir wieder in Picton, unserm Fährhafen angekommen.Wir werden mit der letzten Fähre nach Wellington rüberfahren. Ankunftszeit ca. 22 Uhr. Wir haben im selben Platz in dem wir auf der Runterfahrt Halt gemacht haben ein Cabin reserviert. Als wir ankamen auf dem Platz wussten wir, dass die Reception nicht mehr besetzt ist. In einem kleinen Tresor ausserhalb des Büros war ein Schlüssel und alle notwendigen Angaben hinterlegt. Es hat bestens geklappt.

1298 zurück im Hafen von Picton

1299 wir warten auf die Fähre

1300 die Konkurenz ist zuerst hier

1301 aber nicht lange danach auch unsere Fähre und so können wir bald einschiffen

1302 zuerst die LKWs

1303 dann die PW's

1304 reinfahren und an Bord das Auto für die Ausfahrt kehren

1306 was hier Spritzt ist der normale swell des Meeres hier

1310 da muss etwas wichtiges stehen

Am Morgen wollten wir, wie auf der Südinsel abgemacht, uns mit Bruce dem Tauchpolizisten zu einem Cafe treffen. Daraus wurde nichts. Wie wir später erfahren haben musste er zu einem Einsatz fliegen. Wenn ich das nächste Mal in der Wellingtoner – Gegend bin mit Gaby, werde ich diesen Treff nachholen.
Cedric und ich sind dann halt alleine in eine französische Confiserie und haben exquisiten Cafe, Schokoladekuchen und ich ein richtiges Gipfeli genossen.

1311 im Louis Sergant, eiem der besten Cafes und Conficerie in Wellington geniessen wir ein leckeres Gipfeli (Schweizeraert) und ein Schokokuchengedicht bevor wir nach Lake Taupo aufbrechen

1312 von hier rufen wir Bruce Adams (Tauchpolizist) an, aber er ist auf einem Flug und kann nicht antworten

Bevor wir Wellington verliessen haben wir noch einen kleinen Bummel durch das Hafengelände gemacht.

1314 etwas Wellingtoner Hafen

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Wir sind via “neuseeländischem Dessert”, vorbei an Schneebergen zum Lake Taupo gefahren. Hier hat uns wieder eine warme Badequelle erwartet.

1317 auf dem Weg nach Norden fahren wir durch ein Desert und an den Schneebergen (Ngauruhoe 2291m) vorbei

Nach der Nacht im wunderschönen DeBretts Camp mit eigener heisser Badequelle, sind wir zu den nördlich gelegenen heissen Quellen (nicht zum baden) und Geysiren gefahren.

Dies war für Cedric die letzte Sehenswürdigkeit.

1319 nach einer Nacht auf dem Super Campingplatz DeBretts LakeTaupo, mit heisser Badequelle besuchen wir noch die Geisire von Orakei Korako

1320 mit diesem ausgehöhlten Stämmchen wurden früher die ersten Touristen zu den heissen Quellen gebracht

1321 heute geschieht dies viel sicherer und komfortabler

1323 ein schöner Broadwalk führt einem sicher durch die Geysirelandschaft

1325 fast wie Kapadokkien in der Türkei

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1328 überall kocht und dampft es

1329 und stinken nach Schwefel tut es an einigen Stellen sumässig

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1354 die blubbernde Moormasse

1376 eine Grille die sehr viel Lärm macht, denn sie zirpt nicht nur sondern sie trommelt auch mit den Beinen

Jetzt sind wir wieder in Auckland, dem Ausgangsort, angelangt. Wir haben einiges erlebt von dem es keine Fotos oder andere Aufzeichnungen gibt. Sie werden nur in unseren Köpfen bestehen bleiben. Dies ist auch richtig so, denn jeder erlebt eine Reise dieser Art anders. Es ist wie etwas persönliches. Vermutlich kann man dies erzählen um jemand anderm einen Eindruck zu vermitteln. Am Besten ist es aber, solches selber zu sehen und erleben.

Bis bald, wenn ich mit Gaby auf ähnliche Neuseeland – Rundreise gehe.

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