Outback – Flinders Range – Barossa Valley

31. März bis 6. April 2016

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Wir haben einen langen Weg auf Gravelroads durch verlassenes Gebiet ins Outback vor uns.

Einen Übernachtungsstopp im nicht sehr überzeugenden Campingplatz von Glendambo und schon geht es weiter ins trockene Innere von Australien vorbei an vielen Salzseen.

1503 weiss nicht wie lang der ist aber für Tiertransporte käme der in der Schweiz nicht in Frage = zu viele Kühe auf zwei Stockwerken

Viehtransporter unterwegs im Outback.

1504 so lang können die Roadtains sein = vielleicht war der vorher so lang

Wir haben schon oft Eisenbahnschienen gesehen, hier jedoch zum ersten Mal einen Zug.

1506 entlich mal ein Zug am fahren = entlang dem Salzsee

Wir wollen in Roxby Downs übernachten. Rund um das gepflegte Städtchen gibt es Gold, Silber, Kupfer und Uranminen. Leider werden zur Zeit keine Führungen durchgeführt.

Etwa 40 km ausserhalb von Roxby Downs liegt Andamooka, eine Opalgräberstadt. Hier sollen Leute in ihren Minen unter Tag wohnen weil da die Temperatur gleichmässig 22°C beträgt. Uns wurde glaubhaft versichert, dass es im Sommer oft bis zu 50°C warm wird.

1507 wir haben eine Opalmine besucht in Andamooka

1509 die christmas road in Andamooka

 

Die Ortschaft sieht wirklich zum Fürchten aus. Nur aufgeschüttete Erdhügel wohin man auch schaut. Weit und breit ist kein Baum, Busch oder auch nur ein Grasbüschel zu sehen. Es scheint, dass die ganze Gegend von den Opalsuchern umgegraben wurde.

Wir haben die zwei Besitzer des Bottlestores getroffen. Beide gaben zu, auch gelegentlich nach Opal zu graben. Hauptsächlich leben sie jedoch von ihrem Laden und dem angeschlossenen “Hotel”. Voller Stolz zeigen sie uns ihre Schätze. Wir haben hier vernommen, dass Opale erst nach einer Behandlung, welcher Art wurde uns nicht verraten, ihre typischen Farben zeigen.

1512 der behandelte Opal = dann erscheinen die Farben

Links der behandelte, rechts der unbehandelte Stein. Der kleine, unscheinbare Stein, hat der Besitzer am Strassenrand gefunden. Der Stein ist ca. 2500 australische Dollar wert.

1513 B der kleine Stein hat der Bottlestorebesitzer am Strassenrand gefunden (Wert ca. 2500 AU$)

Auf der Strasse haben wir nur eine einzige Person getroffen. Einen richtigen “Hilly-Billy” mit einem breiten Lachen im Gesicht das uns zeigte, dass er nur noch etwa vier Zähne hat. Dabei haben wir sein Alter nur auf 35-40 Jahre geschätzt.

Hier in Andamooka gibt es den Begriff “public nooling place”. Es handelt sich dabei um ein Gebiet in dem sich jedermann als Opalsucher ganz nach Lust und Laune betätigen kann. Es soll sogar schon Leute gegeben haben die dabei Erfolg hatten.

Auf dem schönen Platz in Roxby Downs, herrlich grün nach dem Besuch in Andamooka, waren wir ganz alleine.

1514 unser Campingplatz in Roxby Down = wir waren alleine auf dem wunderschönen Areal

Wir verlassen die grüne Oase. Wieder fahren wir einen Tag lang durch staubtrockenes Gebiet. Nur hie und da gab es ein Lebenszeichen, ein einsames Haus und, wie man auf den Bildern unten sieht, wohnen in dieser Einöde auch kreative Leute.

1516 plötzlich tauchen am Strassenrand im Outback geschweisste Monumente auf

1517 irgend ein arbeitsloser Farmer hat diese vermutlich zusammengebraten

1535 hier in Australien gibt es noch viele Autowracks die aufgemöbelt werden könnten

Dieses Auto ist wohl schon seit längerer Zeit hier parkiert. Entdeckt bei einer Rast.

Am nordöstlichen Rand von Südaustralien, im Hinterland von Adelaid zwischen Salzseen, erstreckt sich die Flinders Range. Ein Höhenzug dessen höchster Gipfel etwa 1200 MüM liegt. Das ganze Gebiet wurde als Nationalpark ausgeschildert.

1533 unser Campingplatz in Filders Range =wunderschön im Wald gelegen

Wir haben drei Tage in den Flinders Ranges auf einem schönen Campingplatz mitten im Wald verbracht.

 

Viele uns unbekannte Vögel beleben die Gegend. Vorwitzig waren jedoch vor allem die Raben, die furchtlos um unsere Füsse ihre Nahrung pickten und dann mit riesigem Geschrei wieder davon stoben. Mit einem Aborigine Führer und seiner Frau unternahmen wir eine kleine Wanderung. Er hat uns von seinen Vorfahren und ihrer Lebensweise und von deren Glauben erzählt. Auch davon wie sein Volk von Missionaren gequält wurde. So wurden zum Beispiel Kinder, Frauen und alte Leute in einem Dorf zusammen gehalten. Die jungen und arbeitsfähigen Männer mussten das Dorf verlassen. Auch den heiligen Berg in den Flinders Ranges hat er uns gezeigt. Nie würde ein Angehöriger seines Volkes diesen Berg besteigen, da der Berg die Leute behält. Viele Touristen seien dem bösen Geist dieses Berges schon erlegen.

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1523 ein Sonntagsspatziergang mit einem Aboriginess-Führer und seiner Frau

1524 unser Führer erklärt uns die Pflanzen und ihre Bedeutung für die Aborginess

1525 ein Monster von Gumtree = einer von 700 Arten in Australien

1526 der Stamm ist merklich dicker als die kleinen Menschen daneben

Der Onkel unseres Führers hat einen Unterstand gebaut, sowie seine Vorfahren sie auf ihren Streifzügen durch das Land jeweils errichteten. Er ist noch einer der wenigen der diese Kunst noch beherrscht.

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1532 dies ist eine Behausung der Aboriginess

in diesem Nationalpark gibt es auch eine Forschungsstation die das Leben der Possum erforscht. Die kleinen Beuteltierchen werden in einer Falle gefangen und mit Ortungshalsbändern versehen.

1530 sind doch herzig

Wir verlassen die Flinders Range und fahren einem der grössten Weingebiete Australiens entgegen, dem Barossa Valley. Schon auf der Fahrt nach Nuriootpa sehen wir viele Rebgebiete. Mitten im Barossa Valley campieren wir. Ein Ausflug führt uns ins nur etwa 70 km entfernte Adelaide. Wie immer auf unseren Reisen hat uns auch hier der grosse Central Market magisch angezogen.

1542 der Centralmarket in Adaleide sieht fast so aus wie ein Früchte und Gemüsebazar im Iran

1543 hier ist alles frisch von den Farmen

Wir haben uns mit frischem Gemüse, knusprigem Brot und Köstlichkeiten wie eingelegte Tomaten, Käse und schönen Früchten eingedeckt.

Für den nächsten Tag buchten wir eine geführte Tour durch das Weingebiet. Chris, unsere Führerin, wusste nicht nur sehr viel über Wein, sondern konnte uns auch verschiedene Familiengeschichten der ersten Weinbauern erzählen. Mehrere Degustationen später sind wir beladen mit einigen Flaschen Wein, Käse, Pasteten und getrockneten Früchten zu unserem Zelt zurück gefahren worden.

1546 die Weinstöcke werden nich hochgezogen sondern werden für die Maschinenernte auf ca 1-1,5 Meter wachsen gelassen

1560 der zweite Degustationskeller mit sehr schönem aber einfacherem Entrée

1561 die Frau der Besitzerfamilie präsentiert uns die Weine

Chris hat betont, dass hier vor allem Deutsche Siedler ihre Zelte aufschlugen. Davon zeugen viele deutsche Ortsnamen wovon einige während des zweiten Weltkriegs umbenannt wurden und auch eine der wenigen Kegelbahnen Australiens. Viele ältere Leute in der Gegend sprechen noch ein altertümliches Deutsch.

1549 in der Vergangenheit haben viele Deutschstämmige hier im Barosso Valley gelebt und Wein und Korn angebaut

1550 diese Kegelbahn welche heut noch strak benutzt wird zeugt von den deutschen Farmern hier (dies Bahn wird noch von Hand betrieben = links die Ausbuchtung wo die Kegelbuben warten zum Aufstellen

1547 die Weinstöcke die von Hand gelesen werden, werden nicht mit Drähten gestützt, sondern wachsen nahezu am Boden entlang

Die ältesten Rebstöcke in der Gegend sind erwiesenermassen 175 Jahre alt. Diese werden auch heute noch nicht an Drähten aufgebunden. Sie wachsen sehr niedrig, fast dem Boden entlang. Hier werden die Trauben noch von Hand geschnitten. Die Winzer müssen sich dabei ordentlich bücken und sind froh, wenn sie an einem Tag eine der langen Reihen abernten können.

1564 der Degustationsraum für die dritte Degustation und unser Lunch

1568 auf in die vierte Degustation = hier gab es wunderschönen Merlot

1569 auch Käse wurde degustiert und natürlich von uns gekauft = Camambert der feinen Sorte

1570 zum Abschluss des Tages sind wir noch bei einer Köchin die alles nach Grossmutter-Art herstellt und einer Früchtstrocknerei vorbeigekommen

Zum Abschluss ein Rundblick über das Barossa Valley.

1571 der Ausblick über das Barosso Valley

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