27. März bis 2. April

Nach einem Erholungstag im Thermalbad wollen wir den höchsten Berg in den Anden, er ist sogar der höchste Berg ausserhalb des Himalayagebirges, ansehen. Auf dem Weg dahin, der uns bis auf 3000 MüM führt, gerieten wir in eine Stockung. Ein Lastwagen, der wohl zu schnell in eine Kurve gefahren war und nun auf der Seite lag, musste aus dem Weg geräumt werden.

a2300 auf dem Weg nach Uspallata und dem Aconcagua stockte der Verkehr plötzlich = ein paar Fahrzeug vor uns liegt ein LKW auf der Seite

a2308 auf dieser Strecke sind ein paar wenige, kurze Tunnels = fast die einzigen in Agrentinien

a2317 die Berge rundherum sind zwischen 4000 bis 5000 meter hoch

Ein Spaziergang am Fusse des Aconcagua gibt uns einen wunderbaren Blick auf den Berg frei. Auch auf dieser Höhe, ca. 3000 MüM herrscht heute T-Shirt Wetter.

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a2331 der Berg weisst die höchste zuammenhängende Wand (2'700 Meter) der ganzen Erde auf

a2332 der Gletscherabbruch hat eine Höhe von 300 Metern und es brechen dauern Stücke mit viel Getöse ab und fallen in die Tiefe

a2334 auch die Flora ist sehr farbenprächtig

a2330 eine traumhaft schöne unberührte Landschaft

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Weiter nordwärts auf der Ruta 40, mit zwei Übernachtungsstopps, planen wir am nächsten Morgen einen Ausflug zum Valle de Luna.

In ganz Argentinien trifft man entlang der Strasse auf kleine, meist rote Häuschen. Oft liegen viele Wasserflaschen rund um die Gedenkstätte. Dieser Brauch geht auf eine Legende zurück. Eine Frau mit ihrem Säugling folgte ihrem Mann auf einem Kriegszug. Die Frau ist verdurstet, der Säugling wurde noch lebend gefunden. Zu Ehren dieser Frau werden die Stätten errichtet. Sie soll die Reisenden schützen. Das Wasser wird hingelegt um Passanten vor dem Verdursten zu bewahren.

a2349 solche Schreine gibt es zu hunderten entlang der Strassen (es gibt eine Geschichte dazu)

Ein wunderschöner Tag bricht an.

a2346 a der Sonnenaufgang -- wir sind früher als sonst augestanden. denn wir wollen ins Vallee Luna = man kann nur im geführten Convoi alle Stunden fahren

a2342 der Platz iegt sehr ruhig bei warmen Themparaturen uterhalb einer grossen Felswand

Schneeberge im Hintergrund, Kakteen vorne und tiefe Schluchten sehen wir auf dem Weg zum Valle de Luna.

a2350 Schneeberge und Kaktuse

a2347 ein wunderschöner Tag erwartet uns

Im Valle de Luna muss man im Konvoi durch den Nationalpark fahren. Punkt elf Uhr geht es los. Die Fahrt soll etwa drei Stunden dauern.

Wir kommen uns tatsächlich vor wie auf einer Mondfahrt.

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Steinerne Kugeln, die uns an die Boulders in Neuseeland erinnern, liegen verstreut auf dem grauen Sand.

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a2365 er fällt im Moment noch nicht runter

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a2361 die Erde ist hier mehr als ausgetrocknet = es sieht wirklich wie auf dem Mond aus und Staub hat es in riesen Mengen

Bizarre Gesteinsformen gibt es in grossen Mengen zu bestaunen.

a2352 im Valle de Luna (Mondtal) gibt es viele bizarre Steinsformationen in unbeschreiblich schönen Farben

a2353 a das ganze Tal ist verschiedenfarbig geschichtet

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a2357 viel Steinsformationen sind von Wind und Wasser über die Jahrtausende zu bizarren Formen geformt und ausgewaschen worden

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a2360 ein Drache rechts

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a2373 c der Pilz

a2372 hier sieht man die verschiedenen sehr intensiven Farben, aber irgendwie passen sie zusammen

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Wir übernachten in Chile Cito.

a2380 auf dem Camping Parador in Chilecito einer ehemaligen Mienenstadt

Vom Platzbesitzer bekamen wir den Tipp, uns die warmen Quellen Termas de Fiambala nicht entgehen zu lassen. Da besonders Franz Thermalbäder geniesst, beschliessen wir kurzfristig, am nächsten Tag dahin zu fahren. Die Quellen liegen in einem Seitental auf 2000 MüM.
Wir haben uns für den Besuch dieses Bades einen schlechten Tag (Karfreitag) ausgesucht. Eine schöne Anlage, mitten in der bergigen Natur. Das heisse Wasser fliesst von einer Stufe über fünf Becken ins Tal. Durch die natürliche Abkühlung reicht die Temperatur vom obersten Becken bis ganz unten von 80° bis zu 30°. Nur ein Nachteil war: es war rappelvoll!
Wir haben uns natürlich trotzdem ein Bad gegönnt, sind aber dann bald weiter gefahren.

a2385 wir haben Pech, das Bad ist wegen des Karfreitags sehr überbevölkert = wir bleiben dadurch nur für 2 Gänge da

a2386 die ganze Anlage ist sehr schön in Kaskaden gebaut = zu oberst kommt das Wasser mit 80°C zum Bergraus und kühlt sich dann in jeder Stufe weiter ab

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Unsere nächste Übernachtung ist im Camping Los Oliveros, Tinogasta. Es ist unserer Ansicht nach der schönste Platz den wir bis heute in Argeninien gesehen haben. Vor lauter Staunen über das schöne Schwimmbad, die orginellen und sauberen sanitären Anlagen und den freundlichen Besitzer haben wir es verpasst ein paar Fotos zu machen.

Nach einem Stopp in Santa Maria wollen wir uns die Ruinen von Quilmes ansehen. An diesem Berghang hat das Volk der Quilmes eine grosse Stadt aufgebaut. Zu sehen sind immer noch die schönen Trockensteinmauern. Die Quilmes hatten ihre Häuser mit Strohdächer gedeckt, von denen natürlich nichts mehr zu sehen ist. Im 17. Jahrhundert wurde das Volk von den Spaniern von dieser Stätte vertrieben und fast ausgerottet.

a2416 die Quilmes, ein Volk das von den Spaniern im 16jh fast ausgerottet wurde

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a2418 diese Ruinenmauern sind die Überreste der Behausungen der Quilmes

a2420 hier wurden Körner gemörsert

Auf der Weiterfahrt zu unserem heutigen Zielort, Cafayate, haben wir noch das Feiertagsvergnügen von einigen Gauchos beobachtet.

a2402 sind sind nicht sehr erfolgreich mit dem einfangen der Kühe aber ist ist ja wie mir scheint auch nur zum Spass vielleicht miz kleinen Wetten

Es wurde, meist erfolglos, versucht ein Rind mit dem Lasso einzufangen.

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a2408 sie scheinen auch schon ziemlich erfrischt zu sein

Soweit wir verstanden haben, hat der Mann in der Mitte einen Wettbewerb gewonnen. Als Preis bekam er einen neuen Hut.

a2410 dieses Pferd wartet geduldig auf seinen Reiter

Eine kleine Windhose hat sich im Sand am Strassenrand aufgebaut.

a2411 auf der Weiterfahrt sehen wir Windhosen

Hier in Cafayate steht eine fünfschiffige Kirche. Dabei sind nicht die fünf Schiffe die wirkliche Sehenswürdigkeit. Berühmt ist die Kirche für ihre Madonnen und Heiligenstatuen. Das Besondere daran ist, dass die Figuren mit richtigen Kleidern ausgestattet sind. Teilweise haben die heiligen Frauen auch echte Haare. Diese wurden von gläubigen Frauen bei besonderen Anlässen gespendet.

a2430 die spezielle Kirche von Santa Maria = die Heiligestatuen sind mit richtigen Kleidern und Menschenhaar angezogen

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Ein Gedanke zu „27. März bis 2. April

  1. Lieber Franz und liebe Gaby
    Dir Franz wünschen wir viele glückliche Momente, gute Gesundheit und viele tolle Abenteuer auf dieser Reise, alles gute zum Geburtstag.
    Liebe Grüsse von euren langjährigen Kollegen Lisbeth und Heiri

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