Greymouth bis Doubtful Sound

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Wir lassen Greymouth hinter uns. Heute wollen wir über den Arthurs Pass fahren. Wie schon für die Rainbow Road planen wir einen kurzen Film über die Passstrasse zu produzieren.

Erst fahren wir durch ein weites Tal das zu den Bergen hin immer schmaler wird. Dann geht es durch eine enge Schlucht steil hinauf zur Passhöhe. All das wollten wir dokumentieren. Leider hat unsere Filmkamera auf diesem Weg gestreikt. Es bleiben uns also nur ein paar wenige Bilder.

2311 hier sind wir auf dem Weg über dem Arthur Pass

2314 diese Fingerhutplanze gibt es auch in der Schweiz, aber hier sieht sie farbiger aus

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Während einer Rast auf der Passstrasse untersucht dieser Kea unsere Reifen.

2315 diese Kea's haben wir auf einem Parkplatz angetroffen

2317 der findet den Geschmack meiner Pneus anscheinend excelennt

An Christchurch vorbei fahren wir bis zur Halbinsel Banks. Diese Halbinsel mit der historischen Stadt Akaroa wurde von Franzosen besiedelt. Noch heute sind die Strassennamen vorwiegend französisch.

2325 über und unter den Wolken

2326 Aussicht aus dem Dachzelt in Akaroa

Ein Kreuzfahrtschiff in der Bucht von Akaroa.

2327 am Morgen ist ein Luxusdampfer in der Bucht der irgendwann in der Nacht hier Anker gelegt hat

Über die Southern Alps Scenic Route führt nun unser Weg bis zum Lake Tekapo.

2328 die Rangita-Schlucht

Die Rangita Schlucht.

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2330 hier sieht man wie das Gestein aufgebaut ist = es lässt sich gut wegbaggern oder wird vom Wasser einfach ausgewaschen

2332 dies ist vermutlich der Mt. Cook = der Höchst Berg Neuseelands

Am Lake Tekapo verbringen wir bei schönstem Wetter zwei gemütliche Tage. Wir bewegen uns nicht viel, bloss kleine Spaziergänge halten uns vom Dauerdösen in der Sonne ab.

2333 das blaue Wasser des Lake Tekapo

Abend- und

2335 Abendstimmung am Lake Tekapo

Morgenstimmung über dem See.

2336 Morgenstimmung bei schönstem Wetter am Lake Tekapo

2339 vermutlich die Trinkwasserfassung für Tekapo = der See ist sehr kalt und absolut sauber, es gibt ganz selten Schffsverkehr auf diesem See

Auf unserem Weg nach Arrowtown machen wir einen Abstecher zum höchsten Berg von Neuseeland, dem Mount Cook. Entlang Lake Pukaki sehen wir Mount Cook in seiner ganzen Pracht.

2348 dieser See hat dieselbe schöne Türkisfarbe wie der Lake Tekapo

Mount Cook wie auf einer Postkarte.

2343 auf dem Weg zum Mount Cook

2347 fast wie eine Postkarte aus der Schweiz

Arrowtown ist eine alte Goldgräberstadt. Das Besondere ist, das sie nach dem Goldrausch nicht, wie so viele andere, als Geisterstadt endete. Im Gegenteil, Arrowtown ist eine lebhaftes, sehr gut erhaltenes Zeugnis der Zeiten des Goldrauschs in dieser Gegend.

2351 Hier besuchen wir noch Arrowtown, eine alte Goldgräberstadt die heut noch erhalten ist und wo Leute noch ganz normal ( ausser den Preisen) wohnen

2352 die Stadt liegt ca. 70 km vor der Skistadt Queenstown (hier trainiert unsere Skinati während den Schweizer Sommermonaten)

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2355 eine idyllische Seitengasse

Im Fjordland National Park wollen wir als nächstes einen Ausflug in einen der langen, hier Sounds genannten, Fjorde machen. Uns wurde von verschiedenen Seiten der Doubtful Sound als besonders schön empfohlen.

In Manapouri schlagen wir unser Zelt auf und buchen den Ausflug in den Doubtful Sound.

Um acht Uhr morgens verlässt das Schiff die Anlegestelle in Manapouri und überquert Lake Manapouri.

2356 wir machen einen Tagesausflug in den Doubtful Sound, ein Fijord am südlichen Ende von Neuseelands = hier ist das Schiff, das uns über den Lake Manapouri

2357 das Wetter verschlechtert sich für unsere Meinung laufend

2358 es gibt immer mehr Regenwolken

Bei leicht bewölktem Himmel begann die Fahrt. Es zogen aber immer mehr Wolken auf. Ein Crewmitglied hat uns aufgeklärt, dass das hier das übliche Wetter ist. Es fällt in dieser Gegend zwischen 6 und 20 Metern Regen pro Jahr. Das heisst, meistens regnet es!

Franz wollte eigentlich die hier berühmte Power Station besuchen. Normalerweise ist dieser Besuch ein Teil des Ausflugs. Leider wird das Kraftwerk zur Zeit überholt und erweitert und kann nicht besucht werden.

2363 das unterirdische Kraftwerk können wir leider nicht besuchen (wäre Bestandteil dieses Tagesausfluges) da es in Revision ist

Am Ende des Lake Manapouri warten Busse auf die Ausflügler. Wir werden über einen 600 Meter hohen Pass gefahren. Diese Strasse wurde eigens für den Bau des Kraftwerks erstellt und soll, gemäss Aussage des Führers, die teuerste Strasse von Neuseeland sein.

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Mit einem anderen Schiff fahren wir nun den Fjord auswärts Richtung Tasman Sea. Die steilen Wände sind nebelverhangen. Eine mystische Stimmung herrscht.

2374 obwohl die Berghänge stark verhangen sind ist dieser Sound sehr eindrücklich

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Gestein wird oft vom Regen und von gelegentlichen Erdbeben in den Fjord gespült. Alle Büsche werden dabei mitgerissen. Die Natur sorgt jedoch schnell wieder für Neubepflanzung. Erst mit feinen Moosen die dann Halt für die Samen von Büschen und Bäumen bieten.

2382 hier ist mal alles abgerutscht, aber nach kurzer Zeit beginnt auf dem nackten Felsen wieder neues Pflanzenleben zu wachsen

Delphine spielen vor dem Bug.

2372 wir haben Glück und können noch Bottlenosed Delfine beobachten und fotografieren

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2377 es gibt keine Sonnenbilder sonder Stimmungsbilder

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Ganz aufs offene Meer hinaus führt uns dieser Ausflug nicht. Der Kapitän war der Ansicht, dass die See da draussen für uns Landratten heute zu aufgewühlt sei. Im Schutz dieser Inseln hat er das Schiff gewendet.

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Mit dem Bus wieder zurück über den Pass und per Schiff über den Lake Manapouri. Nach dem eher trüben Wetter über dem Doubtful Sound sind wir froh, dass beim nahegelegenen Zeltplatz noch für ein paar Stunden die Sonne scheint und uns wieder aufwärmt.

Wir haben einen schönen Tag verbracht. Der einzige Wermutstropfen sind die Sandflies. Die kleinen, unscheinbaren Fliegen haben uns den ganzen Tag umschwärmt und auch einige unangenehme Bisse hinterlassen.

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