Wellington bis zur Verschiffung von Frosch

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Ohne Probleme überquert die Interislander Fähre die Strecke zwischen Picton und Wellington.

Das Kreuzfahrtschiff Queen Victoria im Hafen von Wellington.

2516 nach einer ruhigen Überfahrt nach Wellington kommen wir neben der Queen Viktoria, ein Riesenkreuzfahrtschiff zu liegen

Auf einer Nebenstrasse fahren wir in nördlicher Richtung bis zum winzigen Küstenort Herbertville an der Westküste.

Das Dorf hat nur 30 Einwohner. Eine Taverne und ein Campingplatz sind die einzigen Geschäfte. Wir gönnen uns ein Nachtessen in der Taverne und plaudern mit dem Wirt (ein Holländer) und dem einzigen auch noch anwesenden Gast. Der Gast lädt uns für den nächsten Tag zu einer Fahrt mit dem Trike über den Strand ein. Leider kam es dann aber nicht dazu. Der Wind blies am  Morgen so stark, dass wir sicher sandgestrahlt worden wären.

Auf der Weiterfahrt kommen wir am Ort mit der weltlängsten Bezeichnung vorbei. Keine Ahnung wie das ellenlange Wort ausgesprochen wird.

Die Legende besagt, dass ein Krieger während eines Kampfes zwischen zwei Stämmen seinen Bruder verloren hat. Der Krieger blieb trauernd längere Zeit an dieser Stelle und spielte für seinen Bruder auf der Flöte. Der Ortsname bedeutet sinngemäss: Der Hügel auf welchem Tamata, der grosse und berühmte Häuptling, eine Klage auf der Flöte zum Gedenken an seinen Bruder spielte.

2518 auf dem Weg nach Norden, nach Herbertville ist der Berg mit dem weltlängsten Namen

2519 der Beschrieb zum Namen, auch der ist sehr lang, aber wenigstens nicht in einem Wort

Noch einmal übernachten wir am Lake Taupo und geniessen das Bad im warmen Thermalwasser.

Ganz in der Nähe von Taupo liegt Orakei Korako mit dem Tal der Geysire.

Um zu den Geysiren zu gelangen wird ein See mit einer Fähre überquert. Dies ist der einzige Zugang.  Ein Rundweg führt durch das Tal.

2520 nach dem nochmaligen Besuch der heissen Badequellen in Lake Taupo machen wir noch einen Abstecher zu den Geysieren von Orakei Korako. Dies ist schon ein besonderer Ort

Es ist auf Fotos kaum zu erkennen und nicht wirklich darzustellen wie hier heisses Wasser aus dem Fels spritzt.

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2524 der ganze Berg ist heiss

Überall steigt Dampf auf. In der Luft hängt ein Schwefelgeruch.

2525 überall dampft es aus dem Boden

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Etwas höher am Hügel sind blubbernde Schlammlöcher zu bewundern.

2527 die Mudpools bringen kochenden Schlamm hoch und der blubbert vor sich hin

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2534 es entstehen zauberhafte Formen, aber nur für einen Bruchteil einer Sekunde

In Whakatane machen wir noch einen kurzen Abschiedsbesuch bei Franz’ Verwandten. Das Maori Dorf, das wir besuchen wollten, hatte leider geschlossen.

2536 wir wollten eine Maoristätte besuchen, aber leider ist diese nur am Abend zugänglich (mit einem Maori-Essen verbunden)

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Die geschnitzten Figuren beim Eingang konnten wir dennoch fotografieren.

Mit einem Übernachtungsstopp in Waihi Beach fahren wir bis Auckland. Wir haben einen Termin bei Agenten, der unser Auto verschiffen wird. Nachdem alles zu unserer Zufriedenheit besprochen wurde, verlassen wir die Stadt. Wir zelten in Waipu Cove.

Das Northland wollen wir in den nächsten Tagen erkunden. Vor allem die berühmten Kauribäume möchten wir sehen.

Zeltplatz am Kaihu River.

2538 hier sind wir auf dem Camping bei den berühmten Kauri Bäumen

2542 der Fluss hinter unserm Zelt auf dem Kaihu Camping

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Kleiner Besuch im Auto mit riesigen Augen.

2541 schau nicht so saufrech

Im Wald der gigantischen Kauri Bäume, Waipoua Forest. .

2546 wir haben die Riesenbäume, die Kauri Trees besucht

2547 die grössern Bäume haben Namen, hier z.B. die vier Schwestern

2549 z.Z. sind die Bäume gefährdet durch eine Pilzbefall -- hier das Ende eines Riesen

2551 dies ist der zweitdickste Kauri mit ca. 4-5 Metern

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2553 die Kauri können bis ca. 50 Meter hoch und absolut zylindrisch wachsen

2556 hier kann man sehen wie schön gerade und hoch diese Bäume wachsen

2557 die Wurzeln dieser Bäume sind sehr anfällig aufs drauftretten und beschädigen

2559 es gibt nebst den Kauri Trees auch wunderschönes Moos

Auf dem Spaziergang durch den Waipoua Forest sieht man nicht nur die grossen Bäume, sondern auch schönes Moos und kleine Krabbeltiere.

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2564 der Beschrieb zu diesem Giganten

2562 hier der grösste noch lebende Kauri Tree

Der grösste und älteste Kauri Baum, Tane Mahuta – Gott des Waldes, Er ist 51 Meter hoch, hat einen Umfang von 14 Metern und das geschätzte Alter ist 1500 Jahre.

Die Giganten werden gerne den Touristen gezeigt, jedoch sehr gut geschützt. Die empfindlichen Wurzeln können leicht beschädigt werden. Es wird also mit Zäunen verhindert, dass das Publikum zu nahe an die Bäume heran geht. Vor dem Betreten des Waldes müssen die Schuhe mit einer speziellen Lösung gereinigt werden. Es wird vermutet, dass die Bäume durch einen Pilz der von ausserhalb eingeschleppt wird, beschädigt werden.

Nun fahren wir zum nördlichsten Punkt unserer Reise durch Neuseeland, nach Ahipara auf der Halbinsel Aupori.

2568 eine Bucht auf dem Weg nach Ahipara

2569 hier gibt es noch Sandhügel

Am Strand von Ahipara.

2572 wir sind auf der Beach spazieren gegangen und haben den Frosch dazu nicht mitgenommen

Hier an der 90 Mile Beach beginnt eine offizielle Strasse die der Bucht entlang führt. Sie kann jedoch nur bei Ebbe befahren werden. Ein Stück der Bucht erkundigen wir zu Fuss, selbstverständlich nicht die ganzen 90 Meilen.

2573 hier im nördlichesten Neuseeland sind die Strände und Buchten sehr verschieden und mit ganz feienm Sand versehen

Der Ostküste der Halbinsel, ganz dem Meer entlang, geht es nun wieder in südlicher Richtung.

2575 mit den saftigen, grünen Wiesen dem blaugrünen Meer und den dunkleren Büschen gibt es sehr schöne Farbkompositionen

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Zum ersten Mal auf unserer Neuseeland Reise haben wir erlebt, dass die Cabins rund um den nächsten geplanten Stopp, Whangarei, besetzt sind. Es findet an diesem Samstag das grosse “Fritter Festival” statt. Nach einigem suchen im Internet haben wir dann doch noch eine Bleibe im Dorf gefunden. Wir haben ein Apartment für eine Nacht gemietet. Unser Zelt haben wir das letzte Mal zum Glück ganz trocken einpacken können. Da nun der Wetterbericht für die kommenden Tage Regen voraussagt, wollen wir nicht riskieren, dass es nass wird.

Bei unserem nächsten Stopp, in Orewa, 30 km vor Auckland, werden wir den Frosch zur Verschiffung bereit machen. Da das Schiff von Auckland bis nach Europa ca. 6-8 Wochen unterwegs sein wird, würde unser Zelt Schaden nehmen wenn wir es nass einpacken würden.

2579 an unserem letzten Campingort in Orewa waren wir wieder sehr gut mit Regen eingedeckt. Hier schafften wir es knapp dem aufkommeden Schauer zu entgehen (hinten sieht man das fallende Wasser)

Der Frosch ist nun seetüchtig. Morgen fahren wir ihn in den Hafen von Auckland wo er in einen Container geladen wird für die Reise nach Europa.

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