Über die Grenze nach Kanada am 16. Mai 2022

Von Eire aus fahren wir dem Lake Eire entlang zur Kanadischen Grenze. Am Vorabend haben wir noch die Formulare auf „ArriveCan“ ausgefüllt und elektronisch eingegesandt.

Leider ist uns der Wettergott nicht gut gesinnt. Ich weiss nicht wie wir ihn verärgert haben und ich weiss auch nicht, wie wir ihn wieder besser stimmen können. Über dem See hängt Nebel und es nieselt. Wir fühlen uns nach Schottland zurück versetzt. Es gibt also über die Fahrt nicht viel zu berichten.

Wir haben die verschiedensten Stories gehört über die manchmal schwierige Einreise nach Kanada. Mit einem etwas mulmigen Gefühl fahren wir zur grossen Brücke die USA und Kanada verbindet. Neben einem Gebäude halten wir an und steigen aus. Es war aber nur der Duty free shop.  Wir müssen über die Brücke fahren, dort ist das kanadische Zollgebäude. Wie lange werden wir da wohl aufgehalten?

Ein freundlicher, junger Beamte verlangt unsere Pässe. Wir müssen nicht einmal aussteigen. Einige Fragen sind zu beantworten: Wohin, wie lange, haben sie Ware die sie in Kanada lassen werden, usw. ? Nicht einmal unser, gemäss verschiedenen Angaben, absolut notwendiger Versicherungsnachweis wurde geprüft.

Schon werden unsere Pässe gestempelt und wir sind eingereist. Absolut problemlos!

Bei immer noch misslichem Wetter schlagen wir unser Quartier in der Stadt Niagara auf. Wir sind auf einem sehr luxuriösen Campingplatz gelandet. Zu unserem Stellplatz gehört eine gepflästerte Veranda mit Tisch samt dazugehörigen Stühlen und einer Bank an der Feuerstelle.

Nun die grosse Überraschung am nächsten Tag: die Sonne scheint! Wir können unser Zmorge draussen geniessen.

Wir packen unsere Velöli aus und machen uns auf den Weg zu den Fällen. Es sind nicht sehr viele Touristen unterwegs.

Die Fälle präsentieren sich wunderbar.

Wir stehen auf der kanadischen Seite. Gegenüber liegen die USA.

Auch die Gärten bei den Fällen sind sehenswert.

Gemütlich pedalen wir zurück zum Campingplatz. Ein schöner Tag neigt sich zu Ende.

Toronto lassen wir links, respektive rechts, liegen. Weiter führt uns der Weg den grossen Seen entlang. Wir wollen bis Tobermory fahren. Dort führt eine Fähre über den Lake Huron, die wir am Morgen benützen wollen. Leider gibt es auch von dieser Fahrt keine guten Bilder. Wieder ist es neblig. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Wir sehen gar nichts von der sonst als sehr schön beschriebenen Gegend.

Ein nettes kanadisches Ehepaar, mit dem wir plaudern, macht uns auch keine Hoffnung auf besseres Wetter. Das streicht nun endgültig unseren Plan, evtl. einen Tag zu warten und erst dann auf die Fähre zu fahren.

Gemäss Auskunft im Office des Campingplatzes muss die Fähre zu dieser Jahreszeit nicht reserviert werden. Wir stellen unseren Wecker auf sieben Uhr am Morgen und machen uns gleich auf den Weg zur Fähre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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