Peru ist voller historischer Monumente. Dazu gehören viele kaum bekannte Orte. Meist ist nur vom Machu Pichu und von Cusco die Rede. Beide Orte sind leider von Touristen überlaufen und können zum Teil gar nicht mehr besichtigt werden. Dies gilt vor allem für Machu Pic hu. Wir haben beide nicht besucht. Dafür mehrere kleinere Sehenswürdigkeiten, wie die Sonne und Mond Pyramiden die wir heute ansteuern. Einen Übernachtungsplatz im Ort haben wir auch schon ausgesucht. Da von diesem Platz aus die Pyramiden zu Fuss erreichbar sind, fahren wir erst den Zeltplatz an.

Restaurant Ramada heisst er, nur haben wir nicht gemerkt, dass hier jedes Restaurant Ramada und irgendein Zusatz heisst. Auf jeden Fall fahren wir ein Restaurant an. Wir werden freundlich empfangen und uns wird ein Parkplatz zugewiesen.

Unser Frosch fühlt sich hier wohl und wir machen uns auf den Weg zu den Pyramiden.

Archäologisch sicher reizvoll, wir können jedoch auf der ganzen Anlage nicht sehr viel interessantes Entdecken. Auf jeden Fall haben wir einen schönen Spaziergang gemacht und kehren deshalb trotzdem zufrieden zu unserem zuhause zurück.

Am Abend müssen wir den Frosch in den Innenhof zügeln. Der Hof wird abgeschlossen.
Wir kommen mit Mutter Maria und ihrer Tochter samt Ehemann, der Koch ist, ins Gespräch. In einer gewagten Mischung von Spanisch und Englisch erfahren wir, dass Mutter Maria mit einem Schweizer verheiratet war. Sie hat auch die Schweiz besucht und kannte viele Orte. Vor allem ist der Kanton Thurgau und der Bodensee ihr in guter Erinnerung geblieben. Die Tochter, so haben wir es jedenfalls verstanden, ist demnach eine Schweizerin.
Am Morgen wollen wir uns von der freundlichen Familie verabschieden. Das ist aber nicht ganz so einfach. Wir müssen erst mit ihnen das traditionelle Frühstück teilen. Es gibt gebratene Hühnerfüsse, Omeletten aus Mais, eine Suppe mit vielen verschiedenen Bohnen und Kochbananen. Alles wird mit einem Tee, der wie Zitronengras schmeckt, hinunter gespült.
Hätten wir uns nicht verfahren, hätten wir dieses schöne Erlebnis nie geniessen können. Wir hätten die drei nie kennengelernt.

Mit den besten Wünschen für die Weiterreise werden wir verabschiedet.
Noch haben wir eine weitere historische Stätte auf dem Programm: die Königlichen Gräber von Sipan.
Wir besuchen erst das Museum. Hier wird die Moche Kultur erklärt. Vor allem waren die Moche Krieger. Die beliebteste Beute war Gold. Den grossen Kriegern wurden Gaben mit ins Grab gegeben. Im Jahr 1987 wurde das Grab des Königs der Sipan entdeckt. Noch bevor alle Gräber gesichert werden konnten, waren Grabräuber aktiv. Trotzdem liegt hier noch ein grosser Schatz vergraben, noch wird täglich gegraben und geforscht.


Das „V“ als Kopfschmuck war Zeichen der hochgestellten Krieger. Je schöner verziert, desto mächtiger und reicher der Träger.

Dieser Herr war Krieger und Medizimann.

Anschliessend sind wir durch den „Friedhof“ spaziert.


Wir durften, mit polizeilicher Genehmigung, auf dem Parkplatz übernachten und die guten Sanitären Anlagen des Museums benützen. Ein junges argentinisches Paar, das ebenfalls im Auto übernachtete, leistete uns Gesellschaft.
Jetzt haben wir langsam genug von Altertümern, mögen sie noch so berühmt und wertvoll sein. Wir fahren in Richtung Ecuador.
Hoi zäme, Danke für Euchi Erläbnisbricht und witerhin e gueti Reis Liebi Grüess Roman und Regula??????
Gesendet von Outlook für iOShttps://aka.ms/o0ukef ________________________________