Von Kingman über die Route 66 zum Petrified Forest 21. bis 24. August

Wir geniessen unseren Ruhetag in Kingman.

Faulenzen und  Vögel beobachten kann man gut verbinden. Die Vögel sind nicht sehr scheu. Sie wackeln mit ihren lustigen Häubchen und ziehen im Gänsemarsch vorbei.

Es braut sich etwas zusammen.

Wir hatten gerade das Paar aus dem Appenzell, das wir bereits am Meziadin Lake getroffen haben, zu einem Drink eingeladen. Leider wurde nichts daraus. Ein heftiges Gewitter entlädt sich über den Zeltplatz. Weder wir noch die Appenzeller in ihrem Mercedes haben genug Platz für eine Party zu viert.
Unser Frosch ist sicher erfreut über die Dusche. Endlich wird wieder etwas Staub abgewaschen.

Am Morgen scheint wieder die Sonne. Wir fahren ein gutes Stück auf der alten Route 66. Hier wird Tradition noch hoch gehalten.

Das heisst, die alten Roadhouses bleiben bestehen.

Die Strasse ist jedoch sehr gut. Nur zum Teil führt sie über die ursprüngliche Route 66.

Auf der gleichen West – Ost Achse sehen wir viele unendlich lange Eisenbahnzüge. Der längsten, den wir gezählt haben, hatte 123 Wagen und vier Lokomotiven. Unser absoluter Rekord in den USA war bloss 73 Wagen.

In Holbrook haben wir übernachtet.

Der Nationalpark des Petrified Forests kann in einer Richtung durchfahren werden. Er liegt genau auf unserer Route nach Osten.

Gleich beim Eingang zum Park werden Besucher mit diesem krassen Beispiel darauf aufmerksam gemacht, dass es sich nicht lohnt Teile der versteinerten Bäume einzuladen.

Der ursprüngliche Wald muss eine grosse Fläche bedeckt haben. Hier liegen auf einer weiten Ebene überall Versteinerungen.

Wir spazieren durch den Park. Nach knapp zwei Stunden haben wir genug von der hier herrschenden Hitze und flüchten wieder in unser klimatisiertes Auto.

Das obige Plakat erklärt die Entstehung der Versteinerung. Für Interessierte ist dies auch auf Wikipedia nachlesbar.

Im Newspaper Valley, einem weiteren Teil des Petrified Forest National Parks, sehen wir Felszeichnungen.

Es wird Zeitungstal genannt, da angenommen wird, dass vorüberziehende Indianerstämme hier Nachrichten hinterlassen haben. Sie erzählen von Schwierigkeiten auf der Strecke und von guten Jagdgründen.

Beim Ausgang des Parks steht das Informationszentrum der Park Rancher. Hier können wir die hübsche Decke bewundern und, auch ganz wichtig, eine Glace kaufen.

Dieses Museumsstück dudelt im Informationszentrum leise vor sich hin.

Für heute haben wir genug gesehen. Wir wollen noch ein Stück weiter Richtung Monument Valley fahren.

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