Nicht Yosemite sondern Sonora Pass

Das nächste Ziel ist der Yosemite National Park. Erst eine ziemliche langweilige Strecke auf der Autobahn über eine weite Ebene. Dann folgt eine interessantere Gegend über Hügel und durch Dörfer. Etwa 20km vor dem Parkeingang finden wir in Coarsgold einen Campingplatz.
Leider haben wir es versäumt eine Durchfahrtsbewilligung für den Yosemite Park zu beantragen. Diese hätten wir etwa zwei Monate vor unserer Ankunft hier beantragen müssen. Kurzfristig ist da gar nichts zu machen. 

Wir sind erst etwas enttäuscht, finden aber bald eine gute Lösung. Ohne auch nur einen Blick auf den Parkeingang zu verschwenden, fahren wir nördlich über einen kleinen Pass.

Bei einer kurzen Rast finden wir diese wunderschönen Tannzapfen, gross wie eine Ananas. Die hätten doch eine schöne Weihnachtsdekoration ergeben. Leider können solche Souvenirs nicht in die Schweiz eingeführt werden. Schweren Herzens lassen wir die Zapfen am Strassenrand zurück.

Paralell zum Pass im Yosemite Park führt der Sonora Pass vom Städtchen Sonora nach Bridgeport über die Strasse 108.

Durch schöne Wälder geht es erst auf einer sehr guten Strasse bergauf.

Dann wird die Strasse schmaler und immer steiler, die Kurven werden enger. Unser Frosch keucht ein bisschen, gibt aber nicht auf.

Es ist geschafft, wir kommen auf fast 3000 MüM auf der Passhöhe an.

Von nun an gehts bergab! Zwar nicht gerade bis auf Meereshöhe, aber immerhin etwa 1000 Höhenmeter.

In Bridgeport übernachten wir auf dem Reservoir and Marina Camp Ground. Wir geniessen einen gemütlichen Abend. Im Rückblick auf diesen Tag sind wir sehr zufrieden. Die morgentliche Enttäuschung ist verflogen. Auch der Yosemite Park hätte uns nicht mehr bieten können.

Auch am Morgen ist die Gegend um das Reservoir noch sehr sehenswert. Pelikane versammeln sich auf dem Wasser.

Auch diesen schönen Ort verlassen wir. Es geht weiter südöstlich. Auf der Karte lesen wir, dass Benton Hot Springs die nächste Ortschaft ist. Wir sind gespannt, haben wir doch nirgends in unseren Reiseführern von diesem Bad gelesen.

Nun ist alles klar!

Die Gegend wird immer trockener. Beidseits der Strasse nur noch Geröll, Sand und einige kleine Büsche und Kakteen.

Wir beobachten eine kleine Windhose.

Im Wüstenstädtchen Beatty verbringen wir eine Nacht bei recht hohen Temperaturen. Glücklicherweise konnten wir uns vor dem Schlafengehen im Swimmingpool abkühlen.

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