Meziadin Lake bis Prince Ruprecht

Auf dem Weg zum Meziadin Lake begegnen wir dieser drolligen Familie.

Die zwei jungen Bären üben sich im Klettern, derweil die Mutter aus einiger Entfernung dem Treiben zuschaut.

Entlang der Strecke gibt es immer wieder kleine Seen und Tümpel. Die meisten sind mit Seerosen bedeckt.

Am  Meziadin Lake finden wir im Provincial Park einen sehr schönen Platz. Auch das Wetter ist gerade richtig um einige Zeit am See zu verbringen.

Hier in dieser Gegend sollen auch jetzt die Lachse zu ihren Laichplätzen hochschwimmen. Ein besonders guter Punkt um dies zu beobachten sind die Stromschnellen zwischen Stewart und Hyder (ein kleiner Teil von Alaska der nur über Kanada zu erreichen ist). Wir machen uns also am nächsten Tag auf in Richtung Stewart. Der Weg führt durch eine Schlucht, vorbei am Fusse eines Gletschers zur Kleinstadt Stewart.

Das Wetter ist recht trüb. Das soll uns jedoch nicht von unserem Vorhaben abbringen.

In Stewart fragen wir im Informationsbüro nach, wie es mit dem Aufstieg der Lachse so stehe. Leider, leider, sind die Lachse noch nicht auf ihrer Reise zurück zu ihrem Geburtsort. Es wird noch ungefähr zwei Wochen dauern, bis die ersten Fische hier hoch springen.

Trotzdem haben wir den Ausflug nach Stewart genossen.

Wir haben ein englisches Paar getroffen, das fast die gleichen Reisen wie wir gemacht hat. Das gab natürlich viel Gesprächsstoff. Die beiden hatten noch kein „Breakfast“ gegessen. Wir begleiteten sie zum Restaurant und führten dort die interessanten Gespräche fort. Die beiden wollen noch einen Tag in Stewart bleiben. Wir verabschieden uns und wünschen gute Reise.

Auch auf dem Rückweg zum Meziadin Lake machen wir nochmals am Fuss des Bear Gletscher halt und schiessen ein neues Foto.

Füsse kühlen im See macht Spass, auch wenn man nicht weit gelaufen ist.

Eine freudige Nachricht erreicht uns heute. Die Buchung für die Fähre von Prince Ruprecht nach Port Hardy auf Vancouver Island ist für den 20. July bestätigt.

Wir fahren weiter auf dem Cassiar Highway. Kurz vor dem Cassiar River Park, wo wir übernachten werden, sind Totem Pfähle errichtet worden, die aus verschiedenen Gegenden stammen.

In meiner Jugend habe ich viele Karl May Bücher gelesen. Ich hatte immer gedacht, dass Totempfähle etwas mit Tod und Folter zu tun hätten (wir wurden an die Pfähle gebunden, so hat es Karl May formuliert). Ich wurde hier nun eines Besseren belehrt. Totempfähle sind Stammeszeichen, also so quasi die Wappen der verschiedenen Stämme.

Nun fahren wir noch bis Prince Rupert. Wir freuen uns auf die Fährfahrt.

Prince Rupert ist sicher, wäre hier nicht der Fährhafen, keine Reise wert.

Oben der halb zerfallene Bahnhof und unten das einzige Gebäude das wir sehenswert fanden.

Morgen, 20. Juli, zwischen halb sechs und sechs müssen wir am Fährhafen sein. Wir werden 16 Stunden auf der Fähre verbringen.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s