Kanada zum Zweiten, 10. bis 13. July

Die Strasse von Tok Richtung Whitehorse ist so ziemlich die schlechteste die wir bis jetzt befahren haben. Franz steuert um so viele Löcher wie möglich, alle kann er aber nicht umfahren. Wir werden schlimmer durchgeschüttelt als auf den Naturstrassen.

Trotzdem, die Fahrt hat auch schöne Seiten. Wir erfreuen uns an den Blumen entlang der Strasse.

Im Discovery Yukon Lodging in Beaver Creek, nur etwa eine Stunde Fahrt nach der Grenze übernachten wir.

Die Besitzer, ein sehr freundliches Ehepaar, sind Sammler. Im Office gibt es eine Kollektion von ausgestopften Tieren. Adler, Hase, Gepard und ein  grosses Bärenfell. Auf dem Dach lagen unzählige Geweihe der verschiedensten Arten. Auf die Frage ob sie selber jage, bekamen wir die Auskunft, dass diese Tiere alle bei Auktionen erstanden wurden. Verkauft hat sie der Staat, der die illegal gejagten Tiere konfisziert hat.

Vor einem Schopf liegen Motorsägen aller Art und die Wand ist mit den verschiedensten Werkzeugen behangen.

Für die nächste Übernachtung haben wir wieder ein Thermalbad gefunden. Nahe bei Whitehorse liegt Takhini Hot Springs. Der Zeltplatz ist eher auf der bescheidenen Seite. Das Bad jedoch ist sehr schön.

Eclipse Nordic Hot Springs, Canada

Hier im warmen Wasser haben wir ein schweizer Ehepaar getroffen, die auch schon einige Jahre unterwegs sind. Es war sehr erfrischend, mit Leuten zu plaudern die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Das Wetter ist schlecht. Wir fahren am nächsten Morgen, 12. Juli nach Whitehorse. Was uns hier wirklich interessiert ist die „Alpine Bakery“. Wir hoffen, dass wir wieder gutes Brot kaufen können. Wir wurden nicht enttäuscht. Die Bäckerei ist mit einem Café verbunden. Wir haben ein „German Breakfast“ genossen und für die nächsten Tage Brot gekauft.

Auch ein europäischer Metzger ist hier tätig. Zu unserer Überraschung gab es hier richtige „Landjäger“. Schon eigenartig, wie man nach einiger Zeit die einfachen Dinge,  wie knuspriges Brot und ein feiner Landjäger vermisst.

Es regnet in Strömen. Whitehorse erscheint dadurch nicht sehr einladend. Wir haben auch in unserem Reiseführer nichts gelesen, das uns den Aufenthalt in dieser Stadt nahe legen würde. Whitehorse ist somit für uns bloss eine Versorgungsstation. Wir fahren weiter.

In Teslin, nach etwa 6 stündiger Fahrt, übernachten wir. Der Campingplatz ist mehr schlecht als recht. Für eine Nacht muss er genügen.

Am nächsten Morgen, das Wetter hat sich leicht gebessert, jedenfalls so, dass es nicht mehr den ganzen Tag regnet. Die Fahrt ist ereignislos. Wir kommen am Nachmittag auf dem uns schon bekannten Platz in Watson Lake an. Der nördliche Kreis unserer Reise hat sich nun vollends geschlossen.

 

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