Dawson City bis zur amerikanischen Grenze 30. Juni 2022

Das sieht aus wie eine Kulisse für einen Wildwestfilm. Das war der erste Gedanke als wir nach Dawson City hinein fahren. Nur die Frontroad, die Hauptstrasse ist geteert. Alle anderen Strassen sind Naturstrassen. Da es hier schon einige Zeit nicht geregnet hat, liegt ziemlich viel Staub in der Luft.

Eingeklemmt zwischen zwei dieser riesigen Dinger haben wir auf dem Gold Rush Camping zwei Nächte verbracht. Der Platz ist kein Hit, aber gut gelegen. Das Stadzentrum ist in fünf Minuten zu Fuss erreichbar.

Die Luft ist hier etwas getrübt. Wir können uns nicht vorstellen was der Grund dafür ist. Nach einigen Gesprächen mit Nachbarn war es dann klar. In Alaska wüten verschiedene Waldbrände. Wind bringen den Rauch bis hier her. Deshalb erscheint die Sonne wie hinter einem Schleier.

Noch ein paar Bilder von Dawson City.

Das Gebäude einer kürzlich stillgelegten Zeitungsdruckerei gibt es noch.

Morgen werden wir die Fähre über den Yukon-Kuskokwim nehmen und den Top of the World Highway befahren. Es gibt keine Brücke über den Fluss.

Die Fährfahrt dauert etwa 20 Minuten. Die meiste Zeit beansprucht jedoch die Warterei. Nur eine der zwei Fähren war in Betrieb. Es können jeweils ein Lastwagen oder eines der riesigen Wohnmobile und vier bis sechs Autos geladen werden. Wir warteten ungefähr eine Stunde und hatten dabei noch Glück. Weil wir ein kleines Auto fahren durften wir in eine besondere Spur einschwenken. Diese wurde doch recht rasch kürzer.

Von unserer Fahrt über den Top of the World Highway gibt es leider keine Bilder. Die Gegend ist hügelig und die Strasse führt meistens über den Grat der Hügel. Die Gegend war von Rauch der Feuer in Alaska stark getrübt. Es fühlte sich an, wie wenn man durch Nebel fährt. Die Sicht zur Strasse war kein Problem. Die Fahrt daher, obwohl es eine Naturstrasse ist, nicht anstrengend.

Am nördlichsten Grenzübergang in die USA wurden wir von einer freundlichen Zöllnerin nur kurz angehalten. Nach den üblichen Fragen nach Waffen und weiteren mitgeführten Gegenständen hat sie uns eine gute Fahrt gewünscht.

Den nächsten Bericht werdet ihr also wieder unter Nordamerika/USA finden.

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