Barkerville bis Chetwynd 18. – 20. Juni 2022

Auf dem Weg nach Barkerville sehen wir mehrere Bären. Fotografieren konnten wir aber nur diesen. Eine Bärin mit zwei Jungen haben wir zwar gesehen, aber bis der Foti bereit war, waren die Bären im Gebüsch verschwunden.

Der Himmel ist bedeckt als wir vor Barkerville eintreffen. Ziemlich umständlich werden wir auf den Campingplatz Forest Rose eingewiesen. Die Dame im Office hatte einige Mühe mit ihrem Computer. Auch Zahlung mit der Karte funktioniert trotz mehrmaligem versuchen nicht. Zum Glück hatten wir noch etwas Bargeld bei uns.

Bei strömendem Regen treffen wir in der Stadt ein. Barkerville ist ein Museum im Stil von Ballenberg. Gegründet wurde Barkerville während des Goldrauschs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert. Wie in Ballenberg, werden auch hier verschiedene Werkstätten und sogar ein Hotel und Handelbetriebe noch betrieben.

Die Strassen sind verschlammt. Wir können uns gut vorstellen, wie die Damen mit ihren langen Röcken die Strassen mieden und wenn immer möglich auf dem Boardwalk blieben.

Die Waren in diesen Läden stehen zum Verkauf.

Die Kirche ist ganz aus Holz gebaut. Hier werden noch regelmässig Gottesdienste abgehalten.

Diese Karte hängt im Schulzimmer. Auf den ersten Blick kommt sie uns etwas eigenartig vor. Es sind aber alle Kontinente eingezeichnet aber nicht in der gewohnten Reihenfolge.

Auch eine Zeitungsdruckerei gibt es hier. Franz wollte sich das ansehen. Ganz entsetzt verliess er nach einem Gespräch mit dem „Drucker“ (ganz bestimmt kein Fachmann) das Gebäude.  Nicht einmal ein Foto wollte er davon machen. Er fand, dass allzuviele Sachen in der Druckerei nicht stimmten und nicht ins 19. Jahrhundert passten. Das Layout war nicht stimmig. Es war mehrheitlich ein Sammelsurium verschiedener Gerätschaften.

Die Schmiede.

Der Neffe des Dampfmaschinenerfinders James Watt, Hugh Watt, war hier Arzt.

Wir verlassen Barkerville am nächsten Morgen. Wieder begnegen wir Bären. Ob es die Gleichen sind?

In Prince George kaufen wir ein für unsere Weiterreise nach Norden. Auf dem Hartway Park RV übernachten wir und fahren am 20. Juni weiter bis Chetwynd.

Bei einem Zwischenhalt treffen wir auf diesen schönen, besonderen Vogel.

Das Besondere in Chetwynd ist der alljährlich stattfindende Skulpturen Wettbewerb. Da werden, hauptsächlich mit der Motorsäge, verschiedenste Skulpturen geschnitzt. Die Preisgekrönten werden in der Stadt ausgestellt.

Auf dem einzigen, ziemlich ungepflegten Campingplatz der Stadt übernachten wir. Der Besitzer war ein dauerlächlender Chinese der kaum Englisch konnte. Die meisten der Camper sind Arbeiter auf einer nahe gelegenen Strassenbaustelle.

Morgen werden wir wieder auf einem schönen Platz in einem Provincial Park stehen. Ein Campground der nur mit einer Pit Toilet oder Outhouse genanntem Klo und einem Wasserhahn ausgerüstet ist.

 

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