Weiter ab Niagara, 18. – 21. Mai 2022

Zu Niagara Valley ist noch etwas Wichtiges beizufügen. Wir sind an vielen Hektaren Reben vorbei gefahren. Hier wäschst ein sehr guter Wein. Es gibt sogar eine Rebsorte „Niagara“ eine weisse Traube gezüchtet aus den beiden Sorten Cassidy und Concorde. Auch verschiedene Rotweine aus der Region sind erhältlich. Wir haben sie natürlich versucht und als durchaus gut trinkbar befunden.

Nun weiter auf unserer Reise. Nach unserer Ankunft in South Baymouth hatte sich an der Wetterlage noch gar nichts geändert. Immer noch Nebel. Wir fahren weiter bis Sault Ste. Marie.

Stault Ste. Marie ist eine Grenzstadt. Am anderen Ufer des Flusses liegen die USA. Seit Gründung des Ortes wurde reger Handel über die Grenze betrieben. Aus Kanada kamen vor allem Felle, die eine begehrte Handelsware darstellte.  Der Ort wurde massgeblich durch zwei Persönlichkeiten geprägt. Zum Einen vom gebürtigen Schweizer Ermatinger, der ein Handelshaus betrieb und von Francis Hector Clergue. Dieser hatte verschiedene Ideen. Er baute eine Papierfabrik, ein Stahlwerk und kümmerte sich um die Elektrifizierung.

Das erste Steinhaus in Sault Ste. Marie wurde von Ermatinger für seine Familie gebaut. Heute ist darin ein Museum zu Ehren der beiden umtriebigen Geschäftsleute eingerichtet.

Ermatingers Büro

Die Küche und unten die Damenschuhmode im 19. Jahrhundert.

Das schmale Bett des Ehepaares Ermatinger.

Wieder ziehen sehr dunkle Wolken auf. Wir retten uns in ein, zum Glück offenes, Café und warten bis das Gewitter weitergezogen ist.

Die Strassen sind wie ausgestorben. In dieser kleinen Stadt ist wirklich nichts los.

Bei weiterhin trübem Wetter fahren wir dem Lake Superior entlang. Der See ist mit über 80’000 km2 der grösste Süsswassersee der Welt. Leider sehen wir nicht sehr viel davon ausser den Nebelschwaden die über die Wasseroberfläche ziehen.

In Wawa machen wir einen kurzen Halt um das Standbild der berühmten Kanadagans zu fotografieren.

Links und rechts der Strasse sehen wir immer wieder hübsche kleine Seen. Beim Pennlake schlagen wir unser nächstres Lager auf. Die Sonne scheint!

Wir machen ein Spaziergang um den See und geniessen das schöne, wenn auch immernoch recht kühle Wetter.

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