Island 31. Juli bis 4. August 2021

Am 30. Juli haben wir in Kevlavik übernachtet. Den bisher einzigen Sonnenuntergang konnte Franz hier fotografieren.

1700 der einige Sonnenuntergang fotografiert in Island in Keflavik

Unser nächstes Ziel ist Arnastapir. Während unserer Fahrt sahen wir entlang der Strasse einen Fluss und damit natürlich verbunden einen Wasserfall. Es war sowieso Zeit uns ein bisschen die Füsse zu vertreten. Wir hielten an und gingen in Richtung des Falls. Ein Trampelpfad führt uns in die Nähe des Wassers. Um dahin zu gelangen mussten wir eine blaue, leicht gespannte Schnur übersteigen.

1701 hier wurden wir zusammengestauch weil wir ein sogenanntes Fischergebiet betrreten hätten = die Isländer die spinnen

Franz hatte gerade ein Foto geschossen, als ein aufgeregter Mann angerannt kam. Was wir hier zu suchen hätten, wollte der sichtliche enervierte Mann wissen. Dies sei privater Grund und der Wasserlauf, inklusive der Wasserfall, sei privat und es dürften nur Angler hier sein. Wir,  und ein anwesender Angler, waren überrascht, dass der Besitzer des Bachs sich so sehr aufregte. Der Fischer versuchte den Besitzer zu beruhigen, während wir sofort, Entschuldigung murmelnd,  wieder zurück auf die Strasse gingen. Für einmal kein gutes Bild der isländischen Gastfreundschaft.

Im Reiseführer wird die Kirche von Budir erwähnt. Es sei die meist fotografierte und gefilmte Kirche des Landes. Die wollten wir natürlich auch verewigen.

1702 die meistfotografierte Kirch von Budir

1703

Die Kirche steht auf einem Hügel. Weit und breit ist kein Dorf zu sehen. Etwas weiter entfernt gibt es noch ein Hotel. Warum die Kirche gerade hier steht, ist uns nicht bekannt. Es ist uns aber schon mehrmals aufgefallen, dass kleine Kirchen mitten im Nichts stehen. Sie scheinen nicht für eine bestimmte Glaubensgemeinde gebaut zu sein.

In Arnastapir machen wir zuerst mit sehr aggressiven, kleinen Vögeln Bekanntschaft. Sie fühlen sich von den Menschen bedroht und fliegen immer wieder Angriffe. Einige Touristen sind mit Stöcken, eine Frau sogar mit einem Teppichklopfer, bewaffnet. Die Stöcke werden über dem Kopf geschwungen, was die Vögel verscheucht.

1723 diese kleinen Möven sind sehr angriffige Viecher 

Von diesen kleinen Vögeln lassen wir uns nicht von einem längeren Spaziergang am Meer abhalten. Auf den bizarr geformten Klippen nisten viele Möwen. Sie beschallen mit ihren schrillen Rufen die ganze Gegend.

1707

1711

1715

1708 die Felsen sind von der Wassergewalt durchlöchert

Dieser Steinriese wurde in Gedenken an einen Riesen gebaut der hier gelebt haben soll und noch heute im Gletscher Snaefellsjökul sein Leben fristen soll.

1722 ein Monument für den Riesen der der Sage nach hier gelebt hat und noch heute auf dem Gletscher Snaefellsjökoll sein soll

Wir fahren am nächsten Tag weiter. Die Landschaft ist immer interessant. Wir sehen “Hinkelsteine” und grosse mit Moos bewachsene Lavawüsten.

1724 keine Hinkelsteine von Obelix sondern irgendwelche Brocken die zu den Lavaströmen des Snaefellsjökull gehören

1725 - Kopie

1732

1727 die Lava ist überall mit diesen moosartigen Pflanzen überwachsen

1728

In Grundjarfjördur verbringen wir die nächste Nacht. Hier planen wir unsere Reise durch die Westfjorde. Der nächste Stopp wird Patreksfjördur sein.

Einen Halt machen wir bei dem erloschenen Vulkan Saxhöll.  Wir steigen hinauf bis zum Kraterrand. Leider wird die Tiefe des Kraters auf den Bildern nicht wirklich gut sichtbar. Wir waren beeindruckt und konnten uns, durch die Aussicht vom Kraterrand ins Umfeld gut vorstellen wie die Lava den Hügel hinunter floss.

1741 wir sind auf den Krater Saxholl gestiegen und wollten sehen ob er nicht ausbricht in der nächsten Zeit

Eigenartige, farbige Gebilde aus erkalteter Lava.

1731 bizarre Gebilde aus erkalteter Lava

1729 vielfarbige Lavasteine

1730

Der Snaefellsjökull der dem Gebiet den Namen gibt.

1735

In Reykholar steht unser Frosch direkt neben dem Schwimmbad. Wir haben hier das alte “47” gefunden. (Für nicht Aargauer: das neue Thermalbad in Baden soll 47, sprich fortyseven, heissen.) Hier ist das Wasser aber nicht bloss 47° warm, sondern 115° und muss auf Badetemperatur gekühlt werden.

1753 Heisswasser ist in rauhen Mengen vorhanden

1754 wir nehmen auch ein Bad in den Hotpots für ca 1 Std. Hier ist das Wasser auf ca. 40°C heruntergekühlt. Das Schwimmbad hat ca 28°C.

1755 das Bad heisst nicht fortyseven, obwohl es den Namen eher verdienen würde als unser neues Botabad

Wir haben ein gemütliches Bad im Hot Pot genossen.

Noch ein Abendspaziergang und schon ist es, trotzdem es noch taghell ist, Bettzeit.

 1758 auch hier gibt es heisse Quellwasseraustritte

1759 ein Ibis ähnlicher Vogel fliegt mit uns

Unser nächstes Ziel ist Patreksfjördur. Hier in den Westfjorden gibt es noch viele Naturstrassen.

 1764 weiter geht es über Gravelroads und viele Kurven durch die Fiorde

1765

1766 die Stromversorgung hier iste einmalig gut. Es hat Leitungen bis in die hintersten Ecken der Inseln

An diesen rauen Küsten werden viele Häuser aus Wellblech gebaut, sehen aber trotzdem gut aus.

1747 die meisten Häuser hier sind aus Wellblech und schön gestrichen

Von Patreksfjördur ist mir nur das gute Nachtessen, mit ausgezeichnetem Service, in Erinnerung geblieben. Das Restaurant Stukuhusid ist ein kleines, umgebautes Privathaus.

1792

1793

Ein Gedanke zu „Island 31. Juli bis 4. August 2021

  1. Hi Gaby and Franz

    Great pictures keep on enjoying your trip but next time you see a blue line don’t pass it. Achtung Feind.

    Wishing both of you a lovely weekend

    Hode and Jacqui

    ________________________________

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